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Wie konnte man aber dieser Dankbarkeit und Freundschaft sichtbaren Aus-druck geben? Am 15. März 1945, zu ihrem 66. Geburtstag, lag ein Buch aufdem nicht sehr reich bedachten Gabentisch:
neu
" Es ist Bebels' Die Frau und der Sozialismus', Nr. 9 der schönen interna-tionalen Bibliothek und die 26. Auflage des Buchs mit Bebels Vorrede zur25. Auflage aus dem Jahre 1895, in der er sich mit der Kritik an seinemBuch und mit seinen Gegnern auseinandersetzt. Engste Freunde haben es mirin New York geschenkt, nachdem ich es mit meiner gesamten Bücherei einbüs-Heute, wo ich diesen Vorgang rückerinnernd niederschreibe,nehme ich es noch einmal ehrfürchtig in die Hand, um zu sehen, wie seinInhalt auf mich wirkt. Seine Blätter sind vergilbt, an den Rändern schonbräunlich. Man muss es vorsichtig behandeln, damit das Papier nicht
sen musste.
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bricht. Dieses Buch hat mich in meiner Wachstumszeit nie verlassen, undjetzt habe ich es wieder bei mir."
Das ist eine der ganz seltenen Äusserungen von Marie Juchacz , in denencihrsie- wenn auch sparsam und mit der eigenen Zurückhaltung- etwas von ih-ren inneren Gefühlen zwar nicht verrät,***** кя wohl aber zwischen denZeilen mitklingen lässt.
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