Akte 
Manuskript "Leben und Arbeit"
Entstehung
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Zustimmend

deckt mit Weihnachts- und Neujahrskarten. Ich habe ihm positiv geantwortetund freudig bejaht."

einem einzigen Brief von,

Und diese positiven Nachrichten alle in MariexXXXX** an Lotte Lemke vom17. Februar 1948! Das war kein Ausnahmefall, es ging laufend so.- Lotte Lemke hatte mit ihrem Mitarbeiterstab alle Hände voll zu tun, um nicht nur*** die aus den drei Westzonen für den Hauptausschuss anfallende, sondernauch die von Marie initiierte Arbeit zu bewältigen, sodass es kein Wunderwar, dass sie am 21. Januar zusammenklappte, wovon Marie aber erst vierWochen später erfuhr:

" Ich war erschrocken und bestürzt und bin immer noch in grosser Unruhe. EinWunder ist es nicht, wenn Ihr dort zusammenbrecht. Was kann man nur tun?Wie kann man helfen? Bitte lass mich sofort wissen- Du wirst ja Besuchdurch Freunde und Mitarbeiter haben-, ob von hier aus etwas geschehenkann. Dass ich mit allen guten Wünschen bei Dir bin, dessen sei sicher, ebenso ist es Emil.

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Ich will nichts Geschäftlich s schreiben, der Brief gilt ja Dir persönlich.Deshalb nur noch etwas über meine beabsichtigte Reise: Geschäftsleute bekom-men sehr leicht die Einreisemöglichkeit. Sie haben Rat und Hilfe durch eineArt von Handelskammer und können sich für die Erledigung der technischenVorbereitungen einer Agentur bedienen, die bis zum Pass alles besorgt. Pri-vate Gronde etwa den Besuch bei meinen Kindern gibt es in meinem Fallebis jetzt noch nicht. Eine Mutter von über 75 Jahren würde ausreichen, unddie ist leider nicht da. Eine Einladung durch eine Behörde für einen bestimmten Zweck würde es tun, vielleicht auch durch eine Organisation, wenn ihrdas noch durch eine Behörde bestätigt würde. Vielleicht besprichst Du dieFrage meines vorübergehenden Dortseins einmal mit Ministerialrat Menzel inHertha Gotthelf muss sich ihre Ambitionen von wegen Versamm-lungen leider ganz und gar verkneifen. Ich kann aus vielerlei Gründen, diesie x verstehen wird, nicht redend durch Deutschland ziehen. Ich bin auchder Meinung, dass selbst dann, wenn mir meine innere Entwicklung das nichtverbieten würde, ich meine Kräfte für andere Arbeiten zu verbrauchen habe.Man darf sich mit 69 Jahren nicht mehr zersplittern, es gibt nur das eineoder das andere. Und sie wird auch verstehen, dass den Freunden beizubrin-gen, dass es so richtig ist. Ich werde mich darauf beschränken, mit Dirund natürlich auch mit ihr- sachlich zu arbeiten und Erfahrungen dabei zu

Düsseldorf .

sammeln.

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Die Stelle, an die Du wegen der" eckung meiner Reisekosten denkst, kommtleider nicht in Frage. Meine Beziehungen sind nicht dazu angetan. Wahrscheinlich würde man mir helfen, etwa noch auftauchende Schwierigkeiten technischerArt zu beseitigen. Die Geldfrage steht auf einem anderen Blatt. Da ich miraber Zeit nehmen werde, kann ich auch mit einem Schiff fahren, das ist billi