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ben Sie mit mir in Verbindung. Von allen Freunden in Bryn Mawr und Pen-dle Hill sollich herzlich grüssen."+
über ihr vorläufiges Asylin Scattergood,
So sehr sica Marie freute, so unangenehm war ihr der Beigeschmack, der24 ཤ ︽ ཉཿསྩ ། ། ། D ཀ ཨཀ 1 ཀཀ ཕབས་ པའ་ ས་
, fahren konnte,
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An Emil Kirschmann schrieb Marie noch am Tage ihrer Ankunft in Scatter-good:
" Nun bin ich an Ort und stelle, es hat alles geklappt. Der Wagen, in demich fuhr, war fast leer, er war für ladies reserviert. Die New YorkerZeit differiert mit der in Scattergood um 55 Minuten, ich glaubte zuerstan eine Verspätung. Friedländer war am Wagen und es ging alles nachWunsch. Ich sah und sprach ausser Friedländer und seiner Frau, bei denenich wohnte: Louise Morgenstern alias Oppenheimer, die bis 1939 noch inDüsseldorf xxx und oft mit Lotte zusammen war. Dann: Dr. Erna Magnus, Dr.Hanna Hellinger, Martha- Eva Parker, Felix Kautsky, den ältesten Sohn. Mitden letzten Vier und Friedländers habe ich vor der Abfahrt geluncht. Dannwurde ich in den Wagen gesetzt und fuhr ab. Hier wurde ich bereits erwar-tet, xxx die tausend Grüsse bin ich auch schon los, und an der erstenAbendmahlzeit habe ich auch schon teilgenommen. Das Heim ist praktisch,einfach und sauber, der erste Eindruck sehr sympathisch. Ich teile dasZimmer mit der alten Frau Hackel, über die Du durch Minna informiert wur-ten, dachtesdest.
Wie es mit der Postbestellung funktionieren wird, werde ich ja bald er-fahren. Es ist zehn Uhr, und ich bin nun doch recht müde. Du wirst inzwi-schen eine Karte von Friedländers erhalten haben, sie wollten Dir an mei-ner Stelle schon vorher Bescheid geben, wie alles abgelaufen ist."
" Ich arbeite gerade- in englisch in englisch - systematisch ein Buch durch, esenthält zwölf stories über berühmte Leute, die sich unter Schwierigkei-ten durchgekämpft haben. In englisch sollte ich einen gedrängten Be-richt darüber geben. Es ging für mein Gefühl sehr schlecht, aber ichhabe hart gearbeitet und werde nicht nachlassen. Letzten Mittwochhabe ich den x* x* x* x* x* x* x* x irischen Bergarbeiterfilm gesehen.Nachdem waren einige von uns mit in einem Studentinnenheim zum Dinner,und dann ging es in ein Konzert zum Union University Studentenheim.Das Essen mit mehreren hundert girls in einem grossen Diningroom beiKerzenbeleuchtung und Bedienung durch Studentinnen war aufgemacht wieeine grosse festliche Veranstaltung, aber man hatte trotzdem das Gefühldass es der tägliche Betrieb ist. In den parlours herrscht Reichtumund Bequemlichkeit. Und von dem anderen Haus und seinem Reichstum kann