Akte 
Manuskript "Leben und Arbeit"
Entstehung
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Rückkehr

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nach

New York

Die Überschrift dieses Kapitels bedarf insofern einer kurzen Er-klärung, als der Leser sich sagen wird, dass Marie Juchacz ja vor-in New York her nicht dax* X***********' beheimatet' war. Aber sie spricht jaselbst in ihren Briefen von einer Rückkehr dorthin, und das hat beider ganzen gefühlsmässigen Einstellung von Marie zu dieser Zeit auchseine Berechtigung. Emil war seit fast einem Jahr in dieser Stadt,sie schrieb an ihn, und von dort bekam sie seine Antworten. Innerlicmit New York war sie di* x* x* x** schon heimatlich verbunden, denn sie kam jaauch dort an, wurde durch die verschiedenen Instanzen durchge-schleust und erhielt die Genehmigung, zusammen mit Emil vorerst undvorübergehend zu Bruder Robert nach Meriden zu ziehen.

So gut auch diese Meriden- Zeit zur Überbrückung gewesen sein mag,so sehr sich auch dort xxx in der Atmosphäre der brüderlichen Fa-milie die Erlebnisse der ersten bitteren Emigrationszeit nieder-schlagen und abklingen konnten, desto intensiver dachte sie an diaxxNewxx: xxxxxx auch die wichtigsten stellen waren, mit denen sieYork,

XXXXXXXX,

wegen ihres weiteren Verbleibs in Kontakt stand.

Deshalb war ihre Fahrt dorthin eine Rückkehr, eine innere Rückkehrbefreundetenzu den Menschen, vor allem zu Emil, der während der ganzen Zeit im-mer ihre grösste menschliche, seelische und geistige Stütze war. Siebezog ja ihre Kraft, um mit aller. Widerwärtigkeiten fertig zu werden,nicht aus sich selbst, aus einem unerschöpflichen Reservoir. Manmusste ihr auch etwas geben, was ihre naturgegebenen geistigen Kraftquellen speiste. Und Emil war dieser Mensch, dem sie sich nicht nurdeshalb verbunden fühlte, weil er mit ihrer Schwester Elisabeth ein-mal eine glückliche, leider zu kurze Ehe führte. Emil war damals zudem Schwestern- Duett dazugekommen, hatte es zu einem Trio mitgeformt,weil er sich nicht nur auf seine Ehefrau Elisabeth, sondern auch aufseine Schwägerin Marie mit seinem ganzen inneren Fundus einstellte.Es war das menschliche Haus, in dem sie auch weiterhin zwangsläufigzusammen wohnen mussten. Deshalb kehrte Marie nach New York zuriick.

Vierzehn Tage nach ihrer Ankunft schrieb sie an Louise Oppenheimer:" Jetzt bin ich schon volle zwei Wochen hier, in New York , und ineinersozusagen eigenen Wohnung, die zwar von fremder Hand mö-bliert wurde, aber doch in ihrer Art so erträglich ist, dass ichehrlich sagen kann, dass ich mich wohlfühle. Das macht sehr viel