Bei den Bltern
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muss es
beginnen
" Jede Lebensbeschreibung muss bei der Kindheit, in Elternhaus, bei denEltern beginnen. Eindrücke, die man in der frühesten Jugend empfing,Charaktereigenschaften, die man von Eltern und Vorfahren mitbekam,auch das Temperament, das einem vererbt wurde, die Lebensumstände,mit denen man kämpfen, denen gegenüber man sich durchsetzen musste,-das Maß von Willen, Energie und Fleiss, mit dem man an sick arbeitete,bilden am Schluss die Summe, die zum Werden ein es Menschen führt. DerRückblick auf ein Leben zwingt wohl immer zur Prüfung und Sichtung derverschiedenen Umstände und Faktoren, die von früher Zeit her in Wachseneines jeden Menschen mitbestimmend gewesen sind."
Diese Zeilen schrieb Marie Juchacz kurz vor ihrem 75. Geburtstag, inJahre 1954, nieder. Sie hatte das Alter erreicht, in den****** x* k** x*besiumin,Menschen sich leichter au Dinge Men, die von Zeitereignissen undvon persönlichen Erlebnissen verschüttet waren und nun durch die Erin-nerung an längst vergessene Binzelheiten zu einer Vorstellung derKindheitReuses führten, wie man sie niemals als junger Mensch haben kann.Von dieser hohen Warte eines sich vollendenden Lebens aus sah sie nocheinmal ihr Elternhaus:
" Mein Vater Friedrich Theodor Gohlke stammte aus einer Familie, in der dieMänner seit jeher gleichzeitig Bauern und Zimmerleute waren. Sie bestelltenihre kleinen Äcker und bauten den anderen Bauern ihre Wohnhäuser, Ställeund Scheunen, aber auch die Kirchen. Es waren fromme Leute, diese Männer,besonders aber ihre Frauen. Eine Brüdergemeinde war es, wahrscheinlich dieHerrenhuter, der sich die Vorfahren meines Vaters mit ihren Familien ange-schlossen hatten.
Meinen Grossvater habe ich nicht mehr gekannt. Der älteste Sohn, Stiegbru-der meines Vaters, hatte den Hof und das Baugeschäft im Warthebruch über-nommen. Er war schon ein alter Mann, wohl an die siebenzig, als ich einSchulkind noch einige Male dort war. Er hätte wohl mein Grossvater sein
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