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[ Eigene Anstalten- Ausbildung.
graben. Nur ein einziger Mann unterhielt sich einmal ernsthaft mitihm darüber: Dr. Hans Hirschfeld , Ministerialrat im Preussischen In-nenministerium, ein Freund von Emil und durch diesen auch zum Freundder Familie geworden. Er wollte bei Gelegenheit versuchen, den Jungenals Redaktionsvolontär bei einer Berliner Zeitung unterzubringen. Hans Hirschfeld , heute Pressedirektor des Berliner Senats, gehörte späterin der Emigrationszeit zu den wirklich engsten Freunden von Marie undEmil. Diese Freundschaft hat sich dann automatisch auf die' Nachkommen-schaft übertragen, als Marie xxxk aus der Emigration nach Deutschland zurückkehrte. Hans Hirschfeld wird noch zu Wortkommen, wenn von der
Amerika - Zeit von Marie Juchacz die Rede ist. Neues papile[ Eigene Ansial-fen- Ausbildung Julie-Hier in Berlin , 1927, ahnte man nichts von der bitteren Zukunft, diefünf Jahre später beginnen sollte. Neben der parlamentarischen undparteiamtlichen Arbeit war die Arbeiter- Wohlfahrt nach wie vor Mariesgrösstes Arbeitsfeld. Vieles hatte sich weiterentwickelt, in ersterLinie das Anstaltswesen', dem sich mit besonderer Liebe Lisbeth wid-mete. Als Vorsitzende der Fachkommission entwickelte sie eine Aktivi-tät und einen Spürsinn für gute Möglichkeiten, der wesentlich dazubeitrug, dass sich die Arbeiterwohlfahrt auch in dieser Richtung ent-scheidend entwickelte.
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geben.
Die fast nüchterne Darstellung von Marie Juchacz über einen solchenAbschnitt lässt nur vermuten, was wirklich dahintersteckte:" Bedeutsame, nicht gerade immer dankbare Aufgaben von besonderer Trag-weite hatte die' Fachkommission für Anstaltswesen' zu lösen. Infolgereicher praktischer Brfahrungen und des Überblicks, den diese Fach-kommission über die Entwicklung des Anstaltswesens im gesamten Reichs-gebiet hat, konnte sie wirklich zweckdienliche Beratungen erteilen,Ausbauvorschläge bearbeiten und bestimmte Hinweise durch Aufbau,Zielsetzung und Arbeitsmethoden unserer Organisation bedingtOft erwiesen sich dringliche Warnungen vor geplanten Neugründungen,die von den Unterorganisationen entweder als Härte oder Ungerechtig-k it empfunden wurden, in der Folge als nur zu berechtigt. Durch dieErrichtung der Reichskinderheilstätte' Schwarzwaldheim Ludwig Frank 'sowie durch die Umgestaltung des Betriebes im Kurhaus Clausthal inKellinhusen in mittelholstein und den Ankauf des Immenhof' bei Lützelin der Lüneburger Heide fiel dieser Kommission noch die Erledigungbesonderer praktischer Aufgaben anheim. Mit dem Erwerb des' Immen-hof', der von Lisbeth' entdeckt und der ihr liebstes Kind wurde, konn-te ein lange gehegter Plan, nämlich die Errichtung eines eigenen inter-konfessionellen Erziehuggsheims, verwirklicht werden. Das 250 Morgengrosse Gelände mit ausgedehntem Waldbestand, weiten Wiesenflächen,