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traut machte und ihnen trotz dieser Besonderheiten eine normale Aus-bildung gab. In dieser Arbeit fanden wir immer das Verständnis und dieUnterstützung des Hauptausschusses und besonders seiner Vorsitzenden
Eine der Lehrkräfte dieser Schule war Dr. Erna Magnus:
" Die Arbeiterwohlfahrtsschule machte es sich zur Aufgabe, durch Ge-staltung des Lehrstoffplanes und durch die Qualität der Lehrkräfteeine Ausbildung zu gewährleisten, die die Absolventen der Fachschuleals vollwertige Fachkräfte neben die Absolventen anderer Schulen stellte. Dieses Ziel wurde bei der Auswahl der Schiller aus einer sehr gros-sen Zahl von Anwärtern stets im Auge behalten.Zulassung zur fachlichen Schulung auf einer Wohlfahrtsschule im Jahre1928 verlangte- als die Schule gegründet wurde entweder eine Fach-ausbildung als Kindergärtnerin, Hortnerin oder Krankenschwester, odermehrjährige Berufsarbeit. Ausbildungsgang und Lehrstoffplan der Schu-le entsprachen denen der anderen xaxaxax Ausbildungsstätten für Wohl-fahrtspflegerinnen. Das Gesicht unserer Schule aber war ein anderes akals das der älteren, se hon bestehenden Schulen. Marie Juchacz hattesich eingesetzt für die Begründung einer Wohlfahrtsschule, das heisstalso einer Ausbildungsstätte, an der Frauen und Männer gemeinsam fürdie gemeinsame Arbeit vorbereitet wurden.
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Die Arbeiterwohlfahrt hat von Anfang an, mit Genehmigung des zustän-digen Ministeriums, Männer und Frauen als Schüler aufgenommen. Damithat sie eine Schulform geschaffen, die heute von einer grossen Zahlder Fachvertreter nicht nur als eine wünschenswerte, sondern bereitsals selbstverständliche Ausbildungsform anerkannt ist. Die Frauenund Männer, die in der Berliner Arbeiterwohlfahrtsschule während ihresfünfjährigen Bestehens von 1928 bis 1933 für den Sozialarbeiterberufvorbereitet wurden, und die vielleicht heute noch in Stadt- und Land-gemeinden, in Wohlfahrts- und Jugendämtern oder in Heimen als Sozial-arbeiter tätig sind, haben Grund, mit Stolz und in grosser Dankbar-keit an Marie Juchacz zu denken, deren Einsicht und Verständnis, de-ren Tatkraft und Hingabe an eine Idee so viel dazu beigetragen haben,ihnen den Weg zu ebnen."
In einer Biographie lässt es sich nicht vermeiden, durch das Zitatvon Aussagen und Niederschriften anderer Menschen bestimmten Dingenvoraus zugreifen, um dann noch einmal zurückzublenden. Das ist auchjetzt xxfax* x* x* xk der Fall und erforderlich, denn bevor es zur Grün-dung der eigenen Fa chschule kam, wurde vom Hauptausschuss eine Vor-arbeit geleistet, die ihren Niederschlag in dem 435 Seiten umfangrei-chen" Lehrbuch der Wohlfahrtspflege" fand, das 1927 bereits im Eigen-