Akte 
Manuskript "Leben und Arbeit"
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 
  

<- 255-

gerade unterwegs nach Saarbrücken , um mit Angela Braun- stratmann deletten Besprechungen zu führen wegen des neuen Hauses der Arbeiterwohl-stand.fahrt, das xxx durch Umbau eines ehemaligen Militärgebäudes entstehenSALA An den Plänen für dieses Haus hatte noch Elisabeth mitgearbei-tet:

*" Es erfüllt einen doppelten Zweck: als Raum und Rahmen für eine Laien-wohlfahrtsschule der AW des Saargebiets, mit einem hellen Lehrsaal undmit allem, was er braucht, Radioanlage mit einbegriffen. Dann eine Bib-liothek mit anschliessendem Lesezimmer. Und endlich ein Saal, der bis 500Menschen fasst, mit Bühne, Radio, Lautsprecher und eingebauter Kinoan-lage. Die oberen Stockwerke werden aufgeteilt als weibliches Ledigenheim,mit Einzelzimmern, die mitsamt den notwendigen Wirtschaftsräumen, mitBädern, Toiletten usw. den berufstätigen Mädchen und Frauen als Wohnungdienen. So einfach diese möblierten Zimmer auch sind, so schön sind sie:mit Farben, die zueinander passen, mit eingebauten Möbeln, guten Beleuch-tungsanlagen und schönen Beleuchtungskörpern, mit fliessendem kalten undwarmen Wasser, und nirgends eine Kante oder Ecke als Staubfänger."

Als das Heim* x* xxgxiaxx eingeweiht wurde, sagte Angela Braun- Stratmann :" Der Andrang, ein solches möbliertes Zimmer zu bekommen, war begreifli-cherweise sehr gross. Man stelle sich nur vor, was im allgemeinen als'bliertes Zimmer' angeboten wird!- Sachlich wie unsere Arbeit, neu undjung wie unsere Bewegung, ist der Stil des Hauses und seiner Räume. Dienicht leichte Aufgabe, aus einem A**** verbauten, altmodischen Militär-gebäude ein Haus zu schaffen, das den Anforderungen unserer Zeit ent-spricht, ist von den Architekten ausgezeichnet gelöst worden. Aber Zweck-erfüllung bedeutet nicht kalte Nüchternheit und Ungemütlichkeit in Kon-struktion und Ausgestaltung. Man fühlt sich sehr zu Hause in unserem AW-Haus, und man steht immer wieder erschüttert vor dem Wandbild im Treppen-haus zum ersten Stock, einen Sgraffito von Käthe Kollwitz ."XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Ma ie Juchacz kommt gerade noch rechtzeitig aus Saarbrücken zur Feiereines Jubiläums nach Berlin der Erimering schreibt Latte Lemke:Wenige Monate nach Aufnahme/ meiner neuen Tätigkeit als deschäftsführerinder Arbeiterwohlfahrt beging der Hauptausschuss die Feier eines zehnjäh-rigen Bestehens. Im Plenaysaal des ehemaligen Prenssischen HerrenhausesSprach/ Marie Juchacz unpathetisch klug und klar gab sie in vorbildlichkurzer Rede einen Uberblick über die Entwicklung der jungen Organisation:

büm zehnjährigen& Bestehendes Hauptaus–seuns für Arbert verdefalt.a