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Vollstipendium der Arbeiterwohlfahrt; 24 Schüler konnten dieAusbildung mit Hilfe staatlicher oder kommunaler Beihilfendurchführen.
Als zweite hauptamtliche Dozentin wurde Suse Hirschberg an dieWohlfahrtsschule berufen; sie hatte inzwischen zum Dr.Phil. promoviert.
Eine Schülerin der neuen Klasse war Martha Schanzenbach.
In den schon erwähnten Artikel im Jahrbuch der Arbeiterwohlfahrtvon 1931( s. S....) schilderte sie den Einfluss, den die Schuleauf die bisher der systematischen, geistigen Arbeit ungewohn-ten Schüler ausübte. Zunächst hatten sie das Gefühl, dieSchule biete nicht genug und verschlangen" alle halbwegs inBeziehung zu ihm stehende Literatur planlos" und besuchtenebenso planlos die Qualen des Wissens und wollten das früherversäumte nachholen. Dann zwang die Schule sie zu gesitigerKonzentration. In den Arbeitsgemeinschaften lernten sie denStoff so aufnehmen, dass sie sich überih n ausdrücken konntenund sich ihre Urteile über Ahn so zu bilden, dass sie sich klardarüber ausdrücken konnten. Die Vorträge, die sie in der Klassehalten, die Aufsätze, die sie dort schreiben mussten, zwangsie auch, ihre Gedanken zu ordnen, erarbeitetes klar wiederzu geben und gab auch die Möglichkeit, eigene Gedanken zu entwickeln. Im Praktikum konnten sie dann das erworbene Wissenund ihre eigenen/ Anschauungen an der sozialen Wirklichkeitmessen. Es gab ihnen manuelle Einblicke in soziale Zusammen-hänge, die ihnen vorher fehlten.
" Die vorhandene gefühlsmässige Verwurzelung im Proletariaterhielt erst während der 2 Jahre Schulzeit eine starke undsachliche Fundierung", schliesst Martha Schanzenbach ihreAusführungen über ihre Schulzeit.