144
Am Pier in New York standen ein paar Freunde und EmilsBruder, der schon 1927 nach Amerika ausgewandert war, undin Meriden, Connecticut , einer Stadt von 44 000 Ein-wohnern unweit von New York , lebte, wo er Arbeiter war.Robert Kirschmann war ein unendlich gütiger, freundlicher,bescheidener Mensch, voll tiefer Liebe zu seinem Bruder.Er war glücklich, diesen, Marie Juchacz und Käthe Fey inseinem Häuschen beherbergen zu können, je länger, destobesser.
Marie und Emil aber wollten nicht in Meriden bleiben.Sie liebten Robert Kirschmann und seine Familie und warenfür die Gastfreundschaft dankbar, aber sie waren bedrückt,daß sie nicht nur Raum und Essen, sondern auch noch dasGeld für die kleinen Nöte des Tages von ihm in Anspruchnehmen mußten. Sie hatten den Wunsch, sich auf eigene Füße