Da Lisbeth die wenigen Monate des Alleinseins in Landsberg dazu be-nutzt hatte, un ebenfalls die Schneiderei zu lernen, schickte OttoWäsche geschäftsie zumGrünfeld, wo sie auch sofort Nahaufträge für Schrein Heimarbeitund Wäsche******* кkaik erhielt. Wenn
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Marie für die Nachbarin im Haus nichts zu tun hatte, half sie ihrererSchwester beim Nähen. Das Verdienst reichte aus, um nicht nur denLebensunterhalt zu bestreiten, sondern auch Bruder Otto den Mietan-teil für das Zimmer zu zahlen. Marie war glücklich, in Lisbeth wie-der einen Gesprächspartner gefunden zu haben, der die Dinge mit ei-genen Augen sah und seine eigenen Überlegungen anstellte.
Nachdem Marie und Lisbeth durch ihre Heimarbeit die finanziellewiederGrundlage geschaffen hatten, wurde das Bedürfnis wach,
den
Kontakt mit den politischen Strömungen dieser Zeit zu finden. DieAdresse von Ida Altmann schien die Beste zu sein: als sozialwissen-schaftliche Referentin der Gewerkschaften musste sie gute Ratschlä-ge geben können. Noch am gleichen Tage gingen sie zu ihr.
" Sie war ein gebildeter Mensch mit grossem Wissen, sehr freundlich,an den sogenannten Frauenfragen aber garnicht interessiert, wusstemit der Personen- und Organisations frage auf diesem Gebiet auchnicht Bescheid und gab das auch offen zu. Aber sie hatte etwas von