Akte 
Manuskript "Leben und Arbeit"
Entstehung
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mit Otto zum Unterhalt beitragen. Schliesslich war ja auch nochElisabeth da,

Die Ersparnisse aus der Arbeit in der Landes- Irrenanstalt warenfür die Ausbildung als Weiss- und Kleidernäherin verbraucht wor-den, und der Kundenkreis von Marie war nicht so gross, als dasssie davon hätte leben können. An Auftraggebern hätte es nicht ge-mangelt, wenn sie sich darum bemüht hätte, aber Tag und Nacht konn-te sie ja nun auch nicht arkaikкx an der Nähmaschine sitzen. Inerhieltdieser Zeit xxx das Leben von Marie Gohlke ix eine neue Richtung.Mit den Landarbeitern, die im Laufe dieder Jahre nach Landsberg kamen,fanden sich auch Handwerker ein, die sich geschäftlich in der Umgebungund in der Stadt selbst niederliessen, denn der ständige Menschenzuwachsund die fortschreitende Industrialisierung versprachen ausreichende Ar-beit und Verdienst.

So war auch der Schneidermeister Bernhard Juchacz aus dem Böhnischen,aus Krojanke , nach Landsberg gekommen, und es ergab sich, dass Marie.und Bernhard sich zum ersten Mal bei einen Ehepaar begegneten, für dassie Wäsche und Kleider nähte, während Bernhard Juchacz den Hausherrnpait Garderobenversorgte. Bernhard, and Alsider genäht hatte währand

Jucchezza Garderobe versorgte. Bernhard Jachacz,ein gut aussehender, für die Mode der Zeit sehr gut gekleideter jungerMann, konnte durch seine besonders liebenswürdige und zuvorkommende Artguten Eindruck machen, der auch auf Marie seine Wirkung nicht verfehlte.Da Marie inzwischen eine hervorragende Schneiderin geworden war, lag esnahe, dass sich Bernhard und Marie sehr bald darüber unterhielten, ob esnicht besser sei, gemeinsam das Geschäft zu betreiben.beiden

Aus dieser beruflichen Gemeinsamkeit entstand zwischen Bewed und Harleauch eine menschliche Bindung, was aber Marie nicht hinderte, trotzdemihre eigenen Wege zu gehen, ich um politische Ereignisse zu kümmern, Ver-sammlungen zu besuchen und an Diskussionen teilzunehmen. Bernhard hattezu dieser Zeit für alles, was Marie nebenbei interessierte, vollstes Ver-ständnis. Eines Tages brachte er es fertig, sie zu überreden, nachKrojanke mitzukommen, um seinaxxkk sel seinen Eltern vorzustellen, dieeirat nickte ein vandennichts gegen eine Heirat einzuwenden hatten.

on Obwohl Marie wet nicht ans Heiraten dachte, gab sie den sehr xkxstrenggläubigen katholischen Eltern Bernhards nach und sagte zu, sich aufjeden Fall katholisch trauen zu lassen'kurz

Vater Gohlke war um diese Zeit- es war se nach der Jahrhundertwendeüber sechzig Jahre alt und meinte, wenn das Gespräch auf Bernhard und Ma-rie kam, nur so nebenbei, dass Marie wissen müsse, was sie zu tun habe.Weder Vater noch Mutter Gohlke hatten zu Bernhard ein richtiges Verhält-