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Bürgermeister Anker hatte sich einen ganzen Haufen Lektüre mitgenommen,um die lange Fahrt besser hinter sich zu bringen, aber der Zwischenfallbei der Wachablösung hatte Erinnerungen lebendig werden lassen, die ihnso sehr in Anspruch nahmen, dass ihm zu heiss wurde in seinem Paletot.Nachdem er Rock und Weste aufgeknöpft hatte, um mehr Luft zu haben, fühl-te er sich leichter. Als er 1871 nach dem glorreichen Feldzug mit einerVerwundung nach Landsberg an der Warthe zurückkehrte, hatte er noch nichtden kleinen Bauchansatz, der ihm jetzt das Atmen schwerer machte.- DieseVerwundung hätte man ihm ersparen können. Es war der 28. Januar 1871, Pa ris war ausgehungert und zur Übergabe bereit. Da schickte ihn ein gewisserLieutenant von Knobelsdorff mit einer privaten Botschaft und mit einerFlasche Wein zu einem befreundeten Offizier in einen vorgeschobenen Bat-teriestand. Woher der Schuss kam, der ihm den rechten Oberschenkel durch-schlug, ist ihm bis heute nicht klargeworden. Es war der allerletzteSchuss, der in diesem Kriege fiel, und für den jetzigen Bürgermeisterstand es schon damals fest, dass es für ihn auch der letzte Krieg war, andem er teilnehmen würde. Er war der 113 226. Verwundete dieses Kriegesund demzufolge heilfroh, nicht zu den 41000 Toten zu gehören. Mit der Ver-wundung wurde er im Laufe der Zeit fertig,