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derung der Handarbeit und der Volks- und Jugendspiele in Erziehung undUnterricht befasse. Aber was würde dabei herauskommen? Und schon gar fürseine Stadt Landsberg , mit 1495 Wohnhäusern, 10 Anstalten zu gemein-schaftlichem Aufenthalt, 5046 Haushaltungen, 11911 männlichen und 11647weiblichen Seelen( darunter 892 aktive Militärs).
Bürgermeister Anker konnte nicht wissen, dass die Zahl der 11647 netbli-chen Seelen nicht mehr den Tatsachen entsprach. Seit seiner Abreise ge-stern früh hatte sich diese Zahl auf 11649 erhöht, und gerade in diesemAugenblick, als der Zug auf dem Bahnhof in Landsberg einfuhr, machte sichdie 11650." weibliche Seele" daran, das Licht dieser Welt zu erblicken.
Im überheizten Gasthaus" Zur Krone" in Landsberg an der Warthe hattesich um**** я die Nachmittagszeit dieses 15. März 1879 eine Gruppe vonMännern zusammengefunden, un bei einem Glas Bier und bei Pfeife und Zi-garre von den Strapazen der Woche auszuruhen und über die Dinge zu spre-chen, die sich seit dem letzten Sonnabend ereignet hatten. Die Meldungender" Neumärkischen Zeitung", eines in Landsberg erscheinenden Wochenblattemit geschickt versteckter sozialistischer Tendenz, waren kommentiert. Manhatte sich heiss geredet an den Plänen, die Bürgermeister Anker mit derStadt vorhatte. RaxxkakккXX* ax Jetzt war er ja schon wieder in Berlin ,um zu studieren, was es dort Neues gäbe. Die neue Berliner Stadtbahn wol-le er sich ansehen, die in zwei Jahren fertig sein soll. Die Engländerseien schneller gewesen, hätten schon 1863 das erste Stück ihrer Stadt-bahn in Betrieb genommen, und die Kanalisation in Landsberg müsse moder-nisiert werden, da hat unser Bürgermeister Recht. Natürlich nicht so wiein Frankfurt , wo man die ganzen Abwässer in den Main geleitet hat. OhncRieselfelder kommen die Frankfurter nicht mehr aus. Oder sie müssen esso mac hen wie unser Bürgermeister, der sich für ein ganz neues Systementscheiden will, das man in Holland , in Amsterdam , Dortrecht und Leyden ausprobiert hat, das Lierur'sche System, das mit einer pneumatischenAbtrittreinigung arbeitet. Ausserdem hat der Kaiser nächsten SamstagGeburtstag, 83 Jahre wird er alt, vielleicht wird das Sozialistengesetzwieder aufgehoben. Und die vielen Fremdarbeiter, die ins Land kommen,lauter Polen , Italiener und Galizier . Dafür wandern die Deutschen aus.gingDas Gespräch xxяяяxke von Thema zu Thema, und es war zu spüren, dass Ber lin nur 130 Kilometer entfernt et und dass dazwischen mehr nach Lands-beig zu- die Festungsstadt Küstrin lag.Alle Männer hatten sich mehroder weniger intensiv an diesem Gespräch beteiligt, bis auf den Bauunter-nehmer Friedrich Theodor Gohlke, der seit einer halben Stunde weder einWort gesprochen noch von seinem Bier getrunken hatte. Zwischendurch warer sogar einige Male aufgestanden, als ob er hinausgehen wolle, hatte
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