Mit meinem vom Militär entlassenen B uder wurden die Debatten schon konkreter, auch leidenschaftlicher und interessierter. Als endlich freie Gewerk-schaften in unserer Vaterstadt ge ründet wurden, zuerst für die Bauhand-werker, Maurer und Zimerleute, begrüsste ich freudig dieses Ereignis. DieZeit war längst reif dafür, die patriarchalische Form zwischen Meister undGesellen genügte längst nicht mehr.
Doch so weit war es im Jahre 1894 noch nicht.- Als meine kleine SchwesterElisabeth zur Schule kam ich war inzwischen 15 Jahre alt geworden-, hatten die Eltern die Wohngegend gewechselt. Lisbeths Volksschule war dannschon viel besser. Sie hatte wenigstens sechs