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darin am waermsten ist, heizen dann mit den paar Stueckchen Holz, dieihnen als Tagesration bleiben, schnell den Ofen ein, auf dem sie sicheine Kleinigkeit zum Essen bereiten, dann packen sie sich etwas ineine Aktentasche, gehen auf den schwarzen Markt, verkaufen zwei Paeck-chen Zigaretten a 80 Mark, bezahlen von den 160 Mark ihre Miete, dasbischen Gas und Licht, und ihre Lebensversicherung, und legen sichdann fuer den est des Monats wieder ins Bett, denn zu arbeiten lohntsich nicht. Eine gutbezahlte Stenotypistin bekommt netto 150 Mark aus-bezahlt, und die verdient sie sich schneller und leichter, wenn siesich von ihrem Freund zwei Paeckchen Zigaretten schenken laesst.Man k nn es aber auchso machen wie wir: morgens geht es los, man te-lefoniert mit t usend Leuten egen irgend welcher Termine, und einkleiner Teil dieser tausend Leute ist genau so veranlagt wie manselbst es ist. Dann wird besprochen, welche Druckerei dieses oder je-nnes Plakat drucken kann, woher sie das Papier dafuer bekommt, wohindie Gasts iel- Tournee gehen soll, usw.
Auf meinen persoenlichen Fall bezogen bedeutet das: ich habe die Ab-sicht, mit dem rumaenischen Taenzer Vergiu Cornea( einem Freund desberuehmten Dirigenten der Berliner Philharmoniker Sergiu Celibidache ),einen Debussy - Tanzabend in Muenchen zu starten und dann durch einigegroessere Staedte laufen zu lassen. Das Tanzprogramm steht fest. Jetzthabe ich mich zuerst einmal mit dem franzoesischen Verbindung soffizierbei der Milita erregierung unterhalten, ob man dieser Veranstaltungnicht einen ersten deutsch - franzoesischen Gemeinschafts- Akzent geb enkann, denn es gibt so viele deutsch- amerikanische Z usammenarbeits-Gebiete, wie z. B. einen deutsch - amerikanischen Maedchen- Club, einedeutsch - amerikanische Jugend- 8 usammenarbeit, amerikanische Theater-stuecke werden hier aufgefuehrt, man zeigt uns amerikanische Filme,man hat eine amerikanische Ausstellung aufgezogen, Wissenschaftlergehen nach Amerika , Deutsche aus Amerika kommen nach Deutschland rueck, amerikanische Zeitungen und Zeitschriften werden hergeschickt,kurz und gut: man hat hier in der amerikanischen Zone das Gefuehl, dasdie Staaten die Problematik genauestens erkennen und auch bestrebtsind, materiell und geistig xxx jede erdenkliche Hilfe zu bringen. Undwir spueren diese Hilfe tagtaeglich.
Die Franzosen sind- als zweimal bitter enttaeuschte Nachbarn- nichtnur misstaauisch, sondern auch zurueckhaltend. Das aeussert sich inder grossen inner- und aussenpolitischen franzoesischen Haltung, dasaeussern aber auch einzelne Franzosen bei muendlichen Unterhaltungen.So habe ich mich mit dem franzoesischen Verbindungsoffizier hervorra-gend unterhalten, wir sind uns menschlich nahe gekommen. Aber wir sindeben nur zwei Menschen, und in einer privaten Unterhaltung nicht dieVertreter zweier Nationen. Abgesehen davon, dass Maria der bezaubern-den acht jaehrigen Tochter dieses Offiziers zwei mal woechentlich Mal-Unterricht gibt und Maria ihrerseits mit der Faau dieses Offiziersein ebenso warmes menschliches Verhaeltnis gefunden hat. Aber ausser-halb dieser privaten A tmosphaere erheben sich sofort scheinbar unueber-windliche Schranken. Warum kann man nicht versuchen, auf seine beson-dere Art dazu beizutragen, dass diese Schranken auf eine moeglichstnatuerliche Art und Weise fallen?- Also schickte mich der franzoe-sische Verbindung soffizier zum Generalkonsul, mit dem ich mich glei-chermassen gut unterhielt, der mir aber offiziell nicht unter die Ar-me greifen kann, sondern alles das, was irgendwelche kulturellen fran zoesischen Interessen betrifft, ueber die Arbeitsgemeinschaft Frank reich der deutschen Kulturliga laufen laesst. So empfahl er mich waerm-