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2013
Liebe grosse Mutti, lieber Emil, liebe Kaethe, stens to seconWenngleich Ihr auch gar nicht wollt, dass wir uns ueberschwaenglichbedanken und grosse Worte mir auch gar nicht liegen, so muesste iches dennoch tun, um Euch den Wert zu beweisen, den alle geschicktenDinge fuer uns haben. A ber ein russisches Bopné chwort sagt: nichtteuer ist den Geschenk, sondern teuer ist Deine Liebe. Und da wir ausallen S endungen die Liebe herausfuehlen mit der die Dinge besorgtund geschickt wurden, deshalb sind wir so geruehrt und dankbar.Ich habe so sehr lange geschwiegen, aber erstens ist Nchreiben MichasS pezialitaet( er tut es mit Wonne) zweitens habe ich Hemmungen an enschen zu schreiben, die es so gut koennen, meine Beziehung zuR Schrifgilt ja nur der Form nicht dem Inhalt. Und Drittens- die Zeit.Man muss sich wie ein Korkenzieher durch dieses" eben zwaergeln( einrichtiges Wort passt hier nicht hin). Bis man an das Lebenselixier gelingt, sind immer noch einige Windungen zu durchwuergen. Man wird auchleicht verdreht dabei. A ber seit Micha wieder Ddarf" wuergen wir un smit wildem Eifer und mit ausgesprochenem Vergnuegen durch das ach sokomplizierte Leben. Dabei haben uns Eure Pakete wunderbar geholfenWenn auch das Carepaket jetzt erst kam, das Gefuehl, es ist eins imRollen, hat uns geholfen, wir haben daraufhin gewagt unsere fuer denschwierigen Winter zurueckgehaltenen Reserven zu verbrauchen. Inzwischen ist auch das eine Paketvom lo Deeptember ingetroffen. Wir hab agelebt wie im Frieden. Vom grossen Carepaket haben wir allerdingsdie Haelfte fuer Weihnachten vor uns selbst versteckt. Ich wuesstekaum, wie wir ohne diese Hilfe durchgekommen waeren, denn seit e tlichen Wochen haben wir keine Kartoffeln. Tran sportprobleme scheints--- E ben klingelt die Nachbarin: wir sollen unsere Kartoffeln beim LLieferanten Helen. Auch dies Problem waere geloest. Der gute Michakann sich also gleich mit Handkarren auf den Weg machen und die 5Zentner Kartoffeln herschleifen. Leider laeuft unser Wagen nochimmer nicht. Die deutschen und amerikanischen Dienststelen warensich ueber die Zustaendigkeit noch nicht einig.
Ein Drama war das A bholen des C arepakets. Es wiegt mit der festenwasserdichten Verpackung fast einen halben Zentner. Micha hatte keinZe it. Bis 5 musste es geholt sein. Ich schleifte es bis zu einerS trassenbahn. die Anschlussbahn fiel wegen S torung aus. Esfing ploe tzlich an mit dem ersten Schneegestoeber, der natuerlich mmehr ein Eisregen war. Schliesslich, als ich patschnass war und esstockdunkel war, hat mich ein Lastwagenfahrer auf dem S choss alleanderen P laetze hatte er schon vergeben) mitgenommen. Er konnteja nicht sehn dass ich nicht mehr 20 bin. Haette ich nicht gewusstwas dies Paket uns bedeutet, haette ich geheult, so aechzte ich jubelnnach hause. Micha kam aus einer Premiere, in der er voll S orge an mmein Fortkommen gedacht hatte- und dann war bei uns Weihnachten.Ueber berufliche Dinge hat icha ja schon geschrieben. Inzwischeniind Vater und Sohn Hoppe ueber die S trasse in ein moebliertes Zimmegezogen.. Micha braucht unser drittes Zimmer als Redaktionsraum.Hoppes haben es drueben sehr nett. Die Leute sind nett, bei denensie Wohnen. Und der Weg zu mir ist fuer Heini nicht weit Ich mussdoch etwas auf ihn aufpassen, Vater liesse ihn zu leicht verschlamp aZ um Trostdafuer, dass ich von ihm verlange, dass er sich auch die-bedim A nzug nicht sichtbaren Teile des Koerpers waescht, bekommt erein Butterbråt oder sonst etwas Gutes.Vater Hoppe ist ab ersten Januar zwar wieder arbeitslos, weil die Firman nach S tuttgart verziehtA ber da er von meiner S cwester einen Pelz verkaufen konnte, ist ernicht weiter beruemmert. Er will pausieren, da in der Schneezeit
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die S trassenbahnfahrerei eine Kathastro