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ist. Michas" ffice zieht erfreulicherweise hierher in die Naehe insgrosse gut geheizte Verwaltungsgebaede der Mil. Reg. Er kann dadurchfast eine Stunde laenger schlafen. Kann mittags nachhause kommenund ist kurz vor 6 zuhause, statt nach sieben Uhr. Und faehrt nur drdrei nicht ueberfuellte Haltestellen weit. Das bedeutet eine unglaubliche Kraftersparnis.
Ich tue zur Zeit ja berurlich nichts, was mich restlos verschlingt.So habe ich Zeit fuer Haushalt und aehnliche Scherze. Dadurch dass MNicha im Office eine markenfreie Mahlzeit hat und ich mehr Zeit fueA nsteherei habe und for allem durch Eure Hilfe haben wir uns wiederganz gut erholt. Macht E uch also um unsere Gesundheit keine Sorgen.A uf jedenfall sind wir trotz schlnkester Linie wieder faehig soaktiv zu sein, wie es unser Lebensbeduerfnis ist. A llerdings geht enur mit Hilfe von Kaffee, dass man durchscnittlich mit 6 S tunden S Schlaf auskommt. Amerikanische Gaeste bringen ihren Kaffee selbst mmit, meist bleibt dann noch ein Rest fuer die naechsten Naechte. Undeben Eure Pakete. Ihr seht, ich muss sie schon wieder erwaehnen.A Propos Kaffee. S acha Greiner ist ein leiblicher Vetter von mir.Russischer Emigrant seit 19. Frau Russin . Leben m. E. in sehr gutenVerhaeltnissen. Ich habe weniger Beziehung zu ihnen. Will auch nichtsdirektes. Spaeter, wenn D acapo laeuft, ergeben sich vielleichtberuflicheIebegofchkeitenmeiñehluttde dhms selbsts schedébenird Als wirdenenmehreEwuehntenewaenggenohickt ihebenreko4weniger euhindundamorhaudenetzen, warsbir 39uthebésggbenkaffezdinferent dierementeelthmakrankeunten.koennen. Joe M orrisey allerdings hat Ambitionen in Bezug aauf hier. Er studiert zur Z eit wieder Verwaltungswissenschaft oderNationaloekonomie. Er ist 26 Jahre alt und aufgeschlossen und intelligent und damals ein ruehrender Helfer gewesen. Ich habe ihm geschriebben.( Mein erster englischer Brief, ohne Lexikon und Michas Helfe,und nur mit einem Fehler.)
17. Nov. Sonntag morgen.
Die Kartoffelholerei kam gestern dazwischen, zwar bekamen wir nurjeder einen Zentner, aber der Rest wird auch schon mal kommen. Dannkam ein Bekannter von uns, ein Gebrauchsgraphiker, der sich mit Mich adarueber unterhalten hat, ob Micha eventuell als Verleger auch eineZeitschrift ueber die Graphischen Kuenste herausgeben will. Ihr sehtwir haben viel Plaene, ihre Verwirklichung kostet bestimmt viel Kraftund Zeit, aber sie sind bestimmt realisierbar und zwar in nicht zuweiter Ferne.. Wenn also Micha von einem Tripp nach over there geschrieben hat, dann meint er wirklich nur" Besuch".. Weil er Sehnsucht hatE uch wiederzusehn. Und weil wir immer gern und viel gereist sind, un Europa schon kennen. Aber wenn wir uns wieder neu settlen wollen,dann hier. Und hinueberfahren wollen wir nur mit einem gewissen Hintergrund( Internationale Kunstzeitschrift, also mit einem geistigenKapital in de Tasche( Ein anderes wird man nicht schaffenkoennen)Aber bei aller Pleite in Deutschland brauchen wir auf unseren geistigen Standart nicht zu verzichten. Wir besuchen jede Premiere, jedes KKonzert, haben Verkehr mit Menschen, die uns anregen und die Formathaben. Die irgendwie zur E lite gehoeren. Darauf wuerden wir nichtgern verzichten. Hier sind diese Dinge moeglich ohne grossartigeEinladungen, ohne materielle Genuesse. Drueben kann das nicht moegllich sein. Dort kann man einen Prominenten Mann nicht in ein primitives ungeheiztes Z immer bitten, hier ist es moeglich. Ich glaube bei-nahe hier ist es leichter fuer Menschen unserer Art als drueben. Auchwenn man hungern muss. Wir muessen zwar Schlange stehen, Kartoffelim Karren heranschleifen, wir haben auch ein halbes Jahrgebraucht bisunsere Wohnung wieder heil war. Aber wir sassen derweil im eigenen GGarten in der Sonne.