13. Juni 1946.
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Liebe grosse Mutti und lieber Emil,
gestern bekam ich den Brief vom 12. Mai, in dem Ihr nach dem nichtangekommenen Brief vom 26. April fragt, weshalb Ihr aus dem zweiTage später, geschriebenen kurzen englischen Brief nicht seilau wur-det.
Ich will im folgenden einen wesentlichen Auszug aus dem Brief vom26. April geben( erstammt übrigens vom 25. April. Darin hiess esu.a.
" An Buch gingen Briefe ab am 20, März( drei Seiten), am 22. Februar( 3,5 Seiten), am 29. Januar( 2 Seiten), und zwischendurch ein hand-geschriebener Brief ohne Datum mit den Bildern von Paul Kirschmann--bei uns in München .
Von Euch kamen: zwei Briefe über Lotte vom 22. und 25. März( mit demCelben Paket- slip), ein Brief vom 19. Januar, zwei Briefé vom 10. Ja-nuar, und ein Brief vom 5. November.
Paul brachte uns das Paket von Onkel Robert und Tante Ida, und heutekam das Beine- Paket, der Irrläufer, mit dem kleinen Heft von Van Loonund dem auf dem gelben Slip angekündigten wunderbaren Inhalt. Langen-dorf hat das Reventlow- Paket nicht nuns reitens eleitet. Die Mierendorf- Broschüre ist noch nicht angeko en, Dies wäre das ganz Mitch-inter dem unger beider Hanz steht wie hin
den
soh haben Worten, die 1 Tuch bisher schreiben konnten.Tausend Dank für Eure Briefe von 22. und 35. März.- Ich weiss genau,dass die Stelle, die mir die Suppe el ebrockt hat, auf direktesteTeisung handelt. Ich weiss auch, dev.b. nichtdas V.b. nicht zuviel unternehmenkann, obwohl er elnen betrachtlichen apparat in Perbeune etzte, derbis zum obersten Chief hinaufreicht, der aber auchchicht mehr machenals darum ersuchen khim, einem besonderen Fall noch einmal che beson-dere, Behandlung zu widmen. Das ist jetzt geschehen, und nun wartenwir auf das Ergebnis. Ich bin also inzwischen mit keiner einzigen Pla-nung weitergekommen, nicht mit da capo, nicht mit Thest, rstücken, nichtinit kabarettistischen Sketchen, nicht mit Gedichten, Novellen, Roma-men,- um damit zugleich, den für mein ferneres Leben vorgeselichen Ar-beitskreis zu umreissen, ganz zuschreigen von den" Nebenarbeit" imTheatre Control Office", die so abasehen soll, dass ich die gesamteWortgestal ung aller geistigen Dinge leite, als da sind: mon tlicheLittell ngen für die Theaterunternehmer als Lizenzbetreuung, Artikelfür Zeitungen und Zeitschriften, Textierung des gesamten Bild- Dienstesusw. Arbeit also in Hülle und Fülle.
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Ich warte. Ich habe nicht im ersten Anlajf damals an Euch geschrieben,die 2r preussischen Ueber chlafstunden lagen schon einige Tage hin-ter mir. Ich habe nur alles das geschrieben, was ich dachte und nochheute denke. Im Gegenteil: ich gehe heute sogar noch weiter. Um auchdie letzte( ,,,,und jetzt lasse ich etwas aus....).Ich arte. Ich mieste sowieso warten, denn auf Grund der besonderenUmstände, unter denen ich mehrere Nächte verbringen musste, wurde mirder Rest von dem gegeben, was man bei Wehrmachts versäumt hatte: ichbekam damals merkwürdige Schmerzen im Kreuz, die vorübergehend ab-klangen, was ich für einen vorübergehenden Muskelkater hielt, weilich zwischendurch einige ziemliche Holzbrocken per Hand transportier-te.( Vorsorge für en kommenden Winter). Hetzt sind diese Schmerzenaber so schlimm geworden, dass ich mich wie gelähmt ins Bett leg enusste. Gestern krabbelte ich zum Arzt, und der stellte zu meiner Freude einen Bluterguss im entzündeten Ischiasnerv fest. Du, Tante Mi, hast