Akte 
Korrespondenz
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 
  

36

den 27. Jan.1947

Lieber Genosse Schoemann,

herzlichen Dank fuer Ihren Brief vom 23.Dezember. Ich habe

ihnmit grossem Intresse gelesen und habe noch veschiedenes versucht.Auch Aadt mit Hilfe von Eva.Es wird sehr schwer sein, fast unmoeglich,etwas speziell fuer die Koelner Kinder zu erreichen. Den Erfolgunserer Bemuehungen mussen wir noch abwarten. Nur fuerchte ichmich immer davor Hoffnungen zu erwecken, die sich dann nicht er-fuellen.Seien Sie sicher, dass wir an Ihre Aktion denken.

Der Genosse Blankschar, den ich gut von frueher her kenne, hat mirin der Zwischenzeit selbst geschrieben, er stellt mir" Berichtendesin Aussicht.--- Es ist ja nicht so, dass wir es aus Selbstgefaellig-keit und aehnlichen Gruenden haben wollen, sondern um es zu benuet-zen.Manchmal wuenschte ich, dass es b= XXXXXXк moeglich seinmoechte, nur fuer einen Ort oder kleinen Bezirk zu arbeiten, damitman deutlicher saehe, was es fuer eine Wirkung hat, aber das ist aussehr vielen Gruenden unmoeglich/.... Ich lege Ihnen einen Berichtder Geschaeftsfuehrerin der Arbeiter- Wohlfahrt( Lotte Lemke ) mitein. Wir hatten das Glueck ihn in der Staats- Zeitung und Heroldungekuerzt veroeffentlicht zu bekommen, so habe ich einen StassZeitungen gekauft, um dem einen oder anderen der Freunde immerein Expl.beilegen zu konnen.---- Weiter den Bericht einer Berliner Lehrerin, den mir Louise Schroeder zugesandt hat.Er wurde leidernicht abgedruckt, aber wir werden ihn wahrscheinlich in unseremengl.Bulletin verwenden.

Mit freundlichen Gruessen Ihre

CLIPPER MORAQUE