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Korrespondenz
Entstehung
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Was schickten wir?

1946:

34,488 Buechsen Babynahrung

11,710 lbs. Vollmilchpulver3,700 lbs. Schmalz

1,200 lbs. Gerste

1,400 lbs. Schokoladensyrup

260 Paar Arbeitsschuhe fuer Maenner

402 Paar Kinderschuhe

200 Dutzend Rollen Garn

144 Pakete Nadeln

130 lbs. Naehmaterial

70 Kisten Schuhreparaturmaterial245 Knaeuel Strickwolle

2,000 lbs. gebrauchte Kleidung2,000 lbs. Babysachen

500 lbs. verschiedene Buechsen-

Nahrungsmittel

367 CARE PAKETE

1947

130 lbs. Naehmaterial nach Schweden *)1,000 Naehmaterial**)

902 Paar neue Kinderschuhe

2,000 Paar gebrauchte Armeeschuhe undReparaturmaterial***)

95 Kisten Brot in Buechsen

328 CARA PAKETE

23,126 lbs. Vollmilchpulver20,350 lbs, Schmalz

6,300 lbs. Griess

24,800 lbs. Popover( gebrauchsfertiges

Beginn 1948

5,700 lbs. Schmalz

5,700 lbs. Schmalz

4,000 lbs. Baumwolle#)

20,000 lbs. Cellulose#)46 lbs. Strickwolle

152 wollene Bettjacken

Mehl)

57,950 lbs, Ware( Sammlung vom Freund-1270 Paar neue Schuhe schafts- Schiff.)

*) Dieses Naehmaterial ging nach Schweden . Die schwedische Arbeiter Wohlfahrt hatteeinen grossen Posten Kleider gesammelt. Nachmaterial war in Schweden nicht zu kau-fen.

**) Diese Sendung fuer die Nachstuben der Arbeiter Wohlfahrt ist durch eine Spendedes ILGWU( International Ladies Garment Workers' Union- Internationaler Damen-schneider- Verband) moeglich geworden. Eine befreundete Organisation half uns zueinem besonders vorteilhaften Einkauf.

**) Nach einem Bericht des Hauptausschusses fuer Arbeiter Wohlfahrt gab diese Sen-ung die Moeglichkeit, Schuhreparaturwerkstaetten in Fluechtlingslagern einzurich-

ten.

#) Man teilte uns hierzu mit, dass zum ersten Mal die notleidenden Heime mit Bett-waesche versorgt werden koennen. Es waere moeglich, in verschiedenen Stoffarten zuweben und nach Bedarf einzufaerben. Dies ist ein Beispiel, wie sich der Wert unsererSendungen durch die Verarbeitung in Deutschland selbst vermehrt.

DIE ARBEITER WOHLFAHRT IN DEUTSCHLAND

Besonders wertvoll ist der rege Gedankenaus-tausch mit den Traegern der deutschen Arbeiter Wohlfahrt: dem Hauptausschuss in Han­ nover , den Zonensekretariaten in Stuttgart und Baden- Baden , der Arbeiter WohlfahrtBerlin, aber auch mit den uns bekannten Funktionaeren im ganzen westlichen Deutsch­ land und Berlin . Das ist nur bei enger ideenmaessiger Verbundenheit moeglich, Wirsind ueber den Geist der Arbeit, zu deren Durchfuehrung wir beitragen, gut unterrich-tet.

Die Zahl der Mitarbeiter kann man nur schaetzen; sie zaehlen nach vielen Zehntausen-den. Es sind viele Frauen darunter, die ein schweres Schicksal tragen, liebe Ange-