HONORARY CHAIRMEN:
HON. LOUIS P. GOLDBERG
ALGERNON LEE
AUGUST CLAESSENS
RELIEF FOR THE GERMAN
VICTIMS OF NAZISM ARBEITER- WOHLFAHRT
227 E. 84th St., New York 28, N. Y. - P. O. Box 50, Sta. K, New York 28, N. Y.
AUXILIARY COM-
MITTEE OF THELABOR LEAGUE FORHUMAN RIGHTS,PRESIDENT'S WARRELIEF CONTROL
BOARD
LICENSE NO. D- 15
VICE- CHAIRMAN:Otto Wollenberg
Dr. Fritz Karsen, Pres.Marie Juchacz , Vice- Pres.Helmut Wickel, Exec. Sec.Arnold Schroeder, Treas.Wm. Leege, Fin. Sec.
CAMPAIGN:
Wm. Reach, Director
Frank Reilich, Rep.of Sudeten GermanTrade Unions
SPONSORS:
Workmen's Benefit Fundof the U.S.A.
Workmen's Benefit andBenevolent Ass'n, Inc.Workmen's Mutual FireInsurance Society, Inc.Workers Sports Leagueof America
Progressive PublishingAssociation, Inc.
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Liebe Freunde und Genossen,
Die Vereinigung der" Arbeiter- Wohlfahrt, New York " und der" Solidaritaet"( Workmen's Circle) ist erfolgt. Aus der" Solidaritaet" sind die GenossenKarl Braeuning, Eva Lewinski und Marie Juchacz in die" Arbeiter- Wohlfahrt"eingetreten. Die erste oeffentliche Ankuendigung erfolgte in Nr.10 der" Neue Volkszeitung, N.Y. ".
Nun gilt es die Organisation der Arbeiter- Wohlfahrtauszubauen! Dazu erbitten wir Ihre Hilfe!
Jede Zersplitterung der Kraefte muss vermieden werden. Alle vorhandenenKraefte muessen mobilisiert werden und sich auf das eine Ziel konzentrie-
ren.
Dieser Rundbrief wendet sich an die politische Emigration in diesem Land,soweit sie der Arbeiterbewegung verbunden war. Wir sind sicher, dass siemit uns gewillt ist, fuer unsere deutschen Kameraden und Freunde zu tun,was moeglich ist. wir, die in diesem Land Schutz vor der Verfolgung durchHitler fanden, haben die Gefahr, in der wir selber waren, nicht vergessen.Wir sind gefuehlsmaessig mit starken Faeden mit den Freunden in Deutsch land verbunden, mit denen, die das Schicksal erlitten haben, dem wir ent-ronnen sind.
Zum wiederaufbau des Zerstoerten bedarf es neben der Anstrengung derFreunde drueben, auch der Hilfe von hier. Wir wollen den Kameraden drue-ben die fehlenden Kraefte dafuer vermitteln, indem wir ihnen und ihrenKindern Kleider und Lebensmittel senden. Wir wollen der durch den Hit-lerismus misshandelten Jugend helfen, die Kraefte zu sammeln, die fuerjedes Kind und jeden Jugendlichen die Vorbedingung sind zum Wachsen undwerden. Wir verfuegen nicht ueber Reichtum, wir koennen selbst nicht vieltun, gemessen an dem, was getan werden muss. Aber unser Gewissen zwingtuns die staerkste Verantwortung auf. Wir wollen uns der Zusammenarbeitstellen, wollen mit unserem Geben, mit unserem persoenlichen Einflussund mit unserer Hilfeleistung zur Verfuegung stehen, wollen so aus vie-lem Wenigen ein Viel machen.
Wollen wir uns nicht alle um dieses Hilfswerksammeln und es zu dem Unsrigen machen?
Wir haben zu zeigen, dass uns das Schicksal unserer Brueder und Freundein der Heimat nicht gleichguektig ist, dass wir uns der moralischenVerpflichtung, die aus Gesinnung und Tradition erwaechst, nicht entziehenwollen. Bitte erklaeren Sie Ihre Bereitschaft, arbeiten Sie mit uns.
Mit sozialistischem Gruss,