Fidelity
-2- Juchaos a Sander
Zu den 11 Organisationen gehoert die IRRC und beide Gewerkschaftsfluegel, das andere sind neben den quaekern nochandere religioese Organisationen. Diese 11 unterhalten inDeutschland ein Committee von 8 Personen, es wird u.a.dasZwischenglied sein, zwischen der Militaerbehoerde und demdeutschen Committee, das bestehen soll( 1) aus Vertretern deder Inneren Mission, der Chantas und der Arbeiter- Wohlfaktneben einigen anderen Vertretera.--- Aus der gedraengtenDarstellung sehen Sie sicher sofort die Konsequenz derganzen Lage: die von uns gesammelten Mittel gehoeren imAugenblick ausschliesslich der CRALOG, wir habenkeine andere Bewegungsfreiheit.IRRCund wirsignieren die Sachen fuer die AW, die Quacker signierengrundsaetzlich nicht, was die anderen tun ist klar.Wirhoffen auf einen gesunden Ausgleich bei der Verteilung.--- Dass uns eine mehr individuelle Arbeit nacher laege,und wir herzlich gerne mit dem Schweizer- Arbeiter- Hilfewerk" zusammen gearbeitet haetten, brauche ich wohl kaumzu betonen.Ich gebe auch die Hoffnung nicht auf, dass eseines Tages doch noch etwas wird. Dass wir aufpassen wer-den auf eine Gelegenheit, moechte ich nur noch betonen.Die zweite Aenderung bitte ich auch noch zu notieren. Diebeiden su Anfang genannten Organisationen haben sich ver-einigt.XXXXXXXMEMES( Arbeiter- Wohlfahrt,New York und Solidaritaet) Auch diese organisatorischeAenderung war seit laengerer Zeit angestrebt und hat sichim Febuar vollendet.Der Grund dafuer lag auf der Hand.Indem Beschluss der" Solidaritaet" vom 19.2% Febr.heisstes: I anbetracht der auessersten Dringlichkeit derder schleunigen Zusammenfassung aller Kraefte fuer dieHilfsarbeit fuer Deutschland spricht der Ausschuss..sei-ne Bereitwilligkeit aus sich auf diesem Gebiet mit derArbeiter- Wohlfahrt New York zu vereinigen, um ein Maximuman Erfolg zu sichern......"
Lieber Genosse Sander, ich habe den Text gewaehlt, um auch Ihnen und den Gen.in Deutschland , soweit sie in der Helferarbeit steuken, die organisatorischeSituation hier lebendig zu machen. Die kleinen" Auslaenderbrganisationen hasben( in Stillen) gesammelt.Die Summen waren klein.Sie wurden sofort ausgegeben,weil die Notrufe dringlich waren. Als die Solidaritaet die kleine Summe ueberdas Schweizer- Arbeiter- Hilfswerk gab, weil das die erste Gelegenheit ueber-haupt war etwas nach D.hinein zu bringen, habe ich einen Teil der notwendigenKorrespondens gefuehrt und gezeichnet. Als das Werk kaum in dieser Weise be-gonnen war, waren uns auch schon die Haende gebunden, wie aus dem obigen Briefhervorgeht. Viel bitterer war es Eva Lewinski und mir( auch dem ganzen Ausschusscast A.-.) dass wir nach Koeln , wo wir uns an einer Aktion fuer die Kinder be-teiligt hatten, aus dem gleichen Grunde stoppen mussten.-- Es liesse sich nochviel mehr des Unerfreulichen berichten, woran niemand von uns allen die XXXSchuld traegt.Aber ich will weder klagen noch will ioh Versprechungen machen,nur die Versicherung abgeben, dass wir alle gemeinsam tun wollen, was in unse-rer Kraft steht.Wir begreifen die dortige Situation vollkommen. Ich bitte aberauch die unsrige zu verstehen, wenigstens es zu versuchen, wenn es auch nichtimmer leicht ist.-- Aber um eins bitte ich persoenlich.mich nicht etwa zuverdaechtigen, dass ich parteiisch handeln koennte zuungunsten der Parteige-
nossen.
Zu Ihrem Brief an mich: Ich freue mich sehr, dass man in der Genossin LotteIe