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gedeckt, was jedoch praktische Bedeutung nur hat, wenn es sich um Verluste groe-sserer Art.etwa durch Untergehen eines Schiffes etc, handelt. In kleinen Faellenwird man praktisch den Verlust erst einmal selber decken muessen, da die Ver-sicherungen erst nach endloser Zeit reagieren und wir in der Zwischenzeit dieKunden zu sehr veraergern wuerden. Dieses Risiko ist aber heute bereits klein,sodass man sich dagegen durch entsprechende Ruecklagen sichern kann.Otto Wollen-berg und ich haben uns mit Firmen und mit Versicherungsbrokern, die grade imPaketgeschaeft arbeiten, viele Stunden ueber diese Frage unterhalten.2.Die Firma,mit der wir arbeiten, koennte unsolide sein. Auch dieses Risiko ist sehr begrenzt,weil wir die Abmachung getroffen haben, dass die Firma, mit der wir arbeiten,( International Gift Parcel) uns zu jeder Order die Bestaetigung der Post, dassdas Paket aufgegeben worden ist, ue bergibt.( Das gilt natuerlich fuer postalischeSendungen von hier aus) Wenn die Pakete erst einmal weg sind, kann ja nichts mehrdamit passieren, selbst wenn die Firma finanziell nicht mehr gut sein sollte.Bleibt das Risiko, dass die Firma vielleicht nicht die Ware hineinpackt, die be-stellt wurde. Dagegen hilft nur moeglichst genaue Kenntnis der Firma und indirekteKontrolle durch den Kundenkreis. Diese indirekte Kontrollmoeglichkeit haben wirnur bei einer Firma die wir ausgesucht haben, naemlich Intern.Gift Parcel.Beiall den grossen Firmen haben wir diese Kontrolle nicht. Bei Gift- Parcel dagegenkenne ich den Inhaber und einen sehr grossen Prozentsatz seiner Kunden. Ausser-dem bot der Inhaber uns an, dass wir ihm bei genuegend grossen Bestellungen eineVertrauensperson nennen koennen, die endann bei sich einstellen wuerde, wenn dasGeschaeft es traegt.).----- Ich hatte ausserdem mit Hudson Shipping verhandelt,und mir den Betrieb dort angesehen. Das ist natuerlich viel groesser und ausser-lich sehr vertrauenerweckend. Ich habe auch ein Parcel von Hudson angeboten undBestellungen( fuer Russische Zone) erhalten, aber nicht weiter gegeben.Inzwischenerhielt ich naemlich uskuenfte, die recht unguenstig fuer Fudson lauteten. Darauhin habe ich die Orders zunaechst zurueckgehalten, da ich auf Nachricht aus derSchweiz warte, um die Orders ev/ direkt via Schweiz gehen zu lassen ueber eineFirma, bezw.Leute, die ich seit 15 Jahren kenne und die immerhin ein Renommee zuverlieren haben, was in der Schweiz mehr bedeutet als gier.------- Nun noch zweiPunkte. Das erste ist der Zeitpunkt, Da bin ich der Ansicht, dass wir leider denguenstigsten Termin versa" umt haben, der im September gewesen waere. Dann haettenwir naemlich das ganze Weihnachtsgesdhaeft mitgenommen. Wenn wir ueberhaupt nochvor Weihnacht anfangen wollten.musste es jetzt sein. Im Dezember haette nur nochlaechlich gewirkt. Da das ganze Unternehmen kurzfristig ist und etwa auf ein Jahrgeschaetzt werden kann, ist jeder Zeitverlust ein unwiderruflicher Verlust, d.h.fuer ein Verlust fuer unsere Genossen in D.die jedes unserer Versäumnisse mitetwas mehr Hunger bezahlen muessen. Und da der Zweck unseres Parcel- Unternehmensist, funds fuer Pakete an unsere Genossen zu schaffen, wirkt sich das unmittelbarund brutal aus. Je spaeter wir beginnen, und je geringere Anstrengungen wir machen,umso spaeter und umso weniger koennen wir den Genossen schicken, die seit langemauf unseren Listen stehen und sowieso nicht begreifen, warum grade wir nicht sen-den koennen, waehrend alle anderen Organisationen dürfen.--- Aus dieden Gruendenglaubte ich nicht länger verantworten zu koennen, dass ein seit langem ueberfael-liger Beschluss noch weiter hinausgezögert wird.----- Was jetzt noch offen ist,das ist die juristische Form. Das erste Rundschreiben laesst das noch offen.Eswar ja auch nur als ein Versuch gedacht, damit die Beschluesse auf der Delegier-tenversammlungwenigstens auf gewisse Erfahrungen basiert werden koennen. Nach mei-ner Ansicht ist der Versuch ueberraschend gutausgefallen. Jetzt kannmanm.E.mit gutem Gewissen die Ansicht vertreten, dass es ratsam ist, die Gebuehrenfuer die Inkorporierung des Parcel- Service aufzubringen. Der Betrag, den die Inc.-Charter kostet,( etwa$ 60--) ist ja schon durch das Parcel- Service selbst ver-dient worden. Dazu kommen allerdings Anwaltsgebuehren, die wir XXXXXXXXXXX abernoch druecken werden und vor allem auch wesentlich spaeter zahlen.Sie werden al-so auch aus dem Geschaeft selbst verdient werden. Mit der Incorporation wird alsoauch das finanzielle Risiko begrenzt, sodass AW als Ganzes nicht hinein gezogenwerden kann. AW behaelt natuerlich eine gewisse moralische Verantwortung, da jader Name der AW das Hauptkapital der Firma ist. Aber dafuer sind wir ja da.Wirhaben einerseits die Aufgabe, darueber zu wachen, dass alles Geld der AW ordnungs-gemaess verwandt wird. Das ist die eine Seite