Reginald
Resumee der Besprechung mit Aennedy am 8/22/46
Labor League for tuman
НишанRights
Nach Berichten, die von Deutschland in vergangener Woche eingetrof.fen sind, hat sich die Situation der AW in juengster Zeit erheblichgebessert. Im Anfang entstanden grosse Schwierigkeiten aus der Tat-sache, dass die AW erst wieder neu aufgebaut werden musste und anvielen Orten zunaechat ueberhaupt nicht in Erscheinung trat odererst um ihre Anerkennung kaempfen musste. Dieses Stadium ist so gutwie ueberall ueberwunden. Dagegen macht sich der Mangel an geschulterHelfern und die generelle Armut der Organisation noch ueberallbemerkbar.
Der Mangel an geschulten Mitarbeitern wirkt sich auch dahin aus,dass die oertlichen Organisationen keine geeigneten Representantenhaben( in vielen Faellen) und dadurch leicht von den kirchlichenOrganisationen ueberspielt werden. Sie haben auch nicht das genua-gende Selbstbewusstsein bei der Vertretung von Forderungen der AW.Oft lassen sie sich mit den wenigen, direkt fuer AW designiertenSachen aus den amerikanischen Verschiffungen abspeisen, obwohl sieeinen klaren Anspruch auf mindestens einen erheblichen Anteil ausden undesignierten Verschiffungen haben. Sie sollten aber im Prinzipueberhaupt die Auffassung vertreten, systematisch und beharrlich,dass die oertlichen Beduerfnisse und die oertliche Staerke derOrganisation und der von ihnen Betreuten den Verteilungsschluesselabgeben muss und nicht die Zusammensetzung der Geberschichten inin allenUSA . Dies sollte- Kennedy betonte es ausdruecklichunseren Briefen nach D. immer wieder zum Ausdruck gamaak gebrachtwerden, damit die Genossen in ihrer Forderung nicht nachlassen.
Seitdem die AW behoerdlich ueberall anerkannt ist, ist haeufigder Grund fuer Benachteiligung in zu grosser Bescheidenheit oderSchuechternheit unserer Genossen zu suchen. Sie sollen sehr selbst-bewusst auftreten, da sie nicht betteln, sondern einen berechtigtenAnspruch vertreten.
In vielen Orten wurde die Legitimation der AW als die Wohlfahrts-AuchOrganisation der Arbeiterschfat aufzutreten, angezweifelt.das ist ueberall ueberwunden, indem die Gewerkschaften veranlasstwurden, brieflich zu bestaetigen, dass sie AW als ihre Wohlfahrts-organisation betrachten.
Die Labor League hat beim General Clay energische Vorstellungenwegen der Benachteiligung der AW erhoben. Es wurde ihr versprochen,dass die Militaerbehoerden strikk darauf achten werden, dass dieseBenachteiligungen aufhoeren und dass der Schluessel der Zuteilungnicht mehr die Designierung der Shipments allein sein soll, sonderndie Beduerfnisse der Organisationen. Es liegt nun wesentlich auchan unseren Funktionaeren in D., dass sie entsprechend ihre Forderungen anmelden.
Weiter hat die Labor League bei den Mitikser CRALOG Klage gefuehrt,dass die vielen CRALOG- Vertreter in D. sich mehr als Vertreter ihrerrespektiven Organisationen fuellen denn als CRALO G- Vertreter. Siesind aber nicht hinuebergeschickt als Vertreter der Unitarier, KathaIRRC etc, sondern der CRALOG und sollen unparteiisch die allgemeinenRelieg-Interessen vertreten. Auch da wurde Abhilfe versprochen.