Aus der Partei. adic
Kommunalwahlen.
Bei der Stadtverordnetenwahl in Dommitsch, einem kleinen Landstädtchen in der dunkelsten Ecke des agrarischen Kreises Torgau , wurde trotz verzweifelter Anstrengungen der Gegner unser Genosse Töpfer einig mit 102 gegen 84 gegnerische Stimmen gewählt. Bei den Bürgerausschußwahlen in Pforzheim i. B. entfielen in der dritten Wählerklasse auf unsere Genoffen 2699 Stimmen ( 535 Stimmen mehr als bei der letzten Wahl im Jahre 1911). Die bereinigten Gegner, nämlich der liberal- zentrümliche Mischmasch, brachte es auf 1311 Stimmen. Die Sozialdemokraten erhielten elf Size, die Gegner fünf.
Aus den Organisationen.
denken, daß hier das Geld eine viel niedrigere Kauffraft hat als 1 Die Versicherung der unbejoldeten Funktionäre hält der Redner für
anderswo.
Für die Bergleute ist die flotte Zeit dahin. Sie haben einige Groschen mehr Lohn erhalten, aber wieviel Blutschmeiß flebt nicht daran. Wie viel Krüppel und Tote hat nicht die wilde Jagd nach Kohlen gefördert, wieviel Jahre vorschneller Abnutzung der Lebenskraft sind nicht dafür verloren gegangen, die unwiederbringlich sind. Die Bergleute haben die flotte Zeit nicht ausnuten können, weil sie dem geeinten Zechenkapital zersplittert gegenüberstehen..
Soziales.
Aus dem Gewerbegericht.
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Die
nicht angebracht. Westphal fritisierte ebenfalls den Bericht des Vorwärts", derselbe habe fein richtiges Spiegelbild von den Verhandlungen gebracht. Ewinttowski fragt, wie der Verbandstag eine solche Resolution( Tarife betreffend) annehmen konnte. Resolution hätte jagen müssen: wenn der Arbeitgeberschutzverband nicht den Willen hat, auch in der schlechten Zeit die Verträge zu schützen, so hat der Verband gar keine Ursache, die Tarife in der guten Zeit zu beachten.
Ein Antrag, die Versammlung zu vertagen, wurde an= genommen.
In den Haupt vorstand wurden gewählt: Swinttowski, Winkler, Müller, Maier, Stallmann, NorgaII; als Revisoren: Brunneder, F. Leopold, Kaulhausen; als Revisor für die Verwaltungsstelle: Brandt.
Aus aller Welt.
Entlassung kann nur am Schluß des Arbeitstages erfolgen. Jm dritten weimarischen Reichstagswahlkreis Von dieser in 20jähriger Pragis geübten Entscheidung ging die ( Jena - Neustadt) stieg im verflossenen Geschäftsjahr die Mitglieder- 5. Kammer des Gewerbegerichts auch bei der Spruchsprechung in zahl von 3755 auf 4725, darunter befinden sich 646 weibliche, gegen Sachen der Klage des Klempners Beudert gegen die Firma 510 im Vorjahre. Jn 23 Orten bestehen Ortsgruppen und die Mit- Dewitt u. Serz nicht ab. Der Kläger war eines schönen Tages glieder berteilen sich auf 65 Orte. Der Streis selbst setzt sich aus am Vormittag nach Beendigung eines Affords entlassen worden und 12 Städten und 324 Dörfern zusammen. Ein folgenschwerer Brand hat in der Nacht zum Donnersforderte nun 4,20 M. Restlohn für sechs Stunden. Die Beklagte Abgehalten wurden 233 Mitglieder-, 17 Frauen, 3 öffentliche Frauen- und 48 öffentliche machte dagegen geltend, der Kläger habe bei ihr nur im Afford, tag in Stiel gewütet. Sturz vor 3 Uhr früh bemerkte ein Versammlungen. An Flugschriften wurden verbreitet 49 000 Flug- affords ihn einfach ohne ihn für den Rest des Tages noch be- Dache des Hauses Gasstr. 13 Rauch emporstieg. Er alarmierte Versammlungen. An Flugschriften wurden verbreitet 49 000 Flug- nicht im Stundenlohn gearbeitet, so daß sie nach Beendigung des Wachmann von der Wach- und Schließgesellschaft, daß aus dem blätter, 15 000 Agitationstalender und rund 24 000 Agitationsexemplare der„ Weimarischen Volkszeitung". Die Zahl der Gemeinde- fchäftigen zu müssen entlassen zu fönnen glaubte. Das Gericht sofort die Feuerwehr, die in wenigen Minuten zur Stelle war. bertreter ging trok erhöhter Stimmenzahlen infolge des Zu- war anderer Meinung: es verurteilte die beklagte Firma zur Aus allen Fenstern des Gebäudes riefen Menschen um fammenschlusses aller Gegner von 33 auf 20 zurüd. Auf Grund des Zahlung der geforderten 4,20 m. mit der Begründung, daß das Hilfe. Da die beiden in Verbindung stehenden, neben einbestehenden weimarischen Gemeindewahlgesetzes ist in den länd- Gewerbegesetz nur den Tag, nicht aber die Stunde, als kleinste ander liegenden hölzernen Treppen des Hauses bis zum Dachlichen Orten auf Erfolge so gut wie gar nicht mehr zu rechnen, da Einheit für die Kündigung lenne. Ob der Arbeitnehmer im Afford- ander liegenden hölzernen Treppen des Hauses bis zum Dachdas bestehende Pluralwahlsystem die Stimmen der Besitzenden bis oder Stundenlohn stehe, sei hierbei gleich; seine Entlassung könne stuhle hinauf in hellen Flammen standen, wurden an zwei Seiten des Hauses Leitergänge emporgerichtet. Zuins unendliche steigert. Die Einnahmen beliefen sich mit dem Kassen - immer nur am Schluß des Arbeitstages erfolgen. bestand vom Borjahre in Höhe von 2957,18 m. auf 17 622,70 M.; Ueberstunden find unter Umständen auch bei festem Gehalt zu zahlen. gerettet. Sodann wurden noch 12 Personen mittels der auferst wurde ein junges Mädchen, das in Flammen stand, dem stand eine Ausgabe von 12 572,65 M. gegenüber. Im Kreise bestehen acht Jugend- und fünf Bildungsausschüsse. Die Kreis- Gewerbegerichtes in der Verhandlung, die die Klage des Ober- Feuerwehrleute in dem brennenden Treppenhause vordrangen, Diese prinzipiell wichtige Entscheidung traf die 5. Kammer des gerichteten Leitern durch Feuerwehrleute gerettet. Als die generalversammlung beschloß, dem Kreisbildungsausschuß 150 M. monteurs Kosinski gegen die Maschinenfabrit& denbret zur Verfügung zu stellen; dem Jugendagitationsbezirk Thüringen u. Co. zum Austrag brachte. Der Kläger , der gegen ein festes fanden sie unten einen verbrannten Mann. Wie sich wurden 200 M. bewilligt. Ferner wurden dem ausgewiesenen Ge- Gehalt von 160 M. monatlich als Obermonteur tätig gewesen war, später herausstellte, war es der Schmied Eilert, der in dem noffen Dörfler 50 M. persönliche Unterſtützung gewährt. Die verlangte nachträglich 41,66 M. für geleistete Ueberstunden. Die zweiten Stockwerk als Einlieger wohnte. Er hatte das Feuer Inserate im Agitationskalender sollen von jetzt an nach und nach beklagte Firma bestritt im ganzen und großen die Forderung zwar zuerst bemerkt und die Bewohner der unteren entfernt werden. Zu den im Jahre 1915 stattfindenden Landtags- nicht, brachte aber als Klageeinwand vor, es sei nicht üblich, bei Stockwerte geweckt. Ms er sich selbst retten wollte, wahlen wurden die Kandidaten für alle Kreise nominiert. festen Gehaltsbezügen leberstunden besonders zu vergüten. Die tam er in den Flammen um. Auf dem Dachboden wurden Kammer schloß sich dieser Meinung nur insoweit an, als sie entschied, in einer Kammer ohne Fenster zwei vollständig verUeberstunden sind auch bei festen Bezügen be fohlte Leichen gefunden. Von den Feuerwehrleuten sonders zu bezahlen, sobald die festgesetzte Arbeitszeit durch ihre Leitung erheblich geändert wird, und somit die beklagte Firma wurde Wachtmeister Eggers bei den Rettungsarbeiten ziemzur Zahlung der geforderten 41,66 m. verurteilte. lich schwer verletzt; zwei Mann sind leicht an Rauchvergiftung erkrankt. Das verlegte Mädchen wurde in das Krankenhaus übergeführt. Attentat auf den Zaren.
Polizeiliches, Gerichtliches usw.
Moderne Leibeigenschaft.
Ein Bildungsausschuß ist kein politischer Verein! Zu dieser Feststellung haben Polizei und Staatsanwaltschaft in Schlesien fünf Gerichtshöfe bemüht. Wegen einer Jugendfeier des Striegauer Bildungsausschusses war Genosse Daubenthaler unter Anklage gestellt worden, da er als Vorsitzender eines politischen Vereins" Jugendliche unter 18 Jahren zur Teilnahme zuDaß auch in Oberbayern ostelbische Zustände gedeihen, zeigen gelassen hatte. Das Schöffengericht in Striegau erkannte auf die Verhältnisse auf den Gütern adliger Großgrundbesizer. Ein Dem braven Philister ist wieder einmal das Gruseln beigebracht Freisprechung, die Straftammer in Schweibniz ebenso, das schönes Beispiel ist der Dienstvertrag, den die gräflich Bücklersche worden. In riesigen Lettern fonnte er in seiner Tageszeitung lesen, Oberlandesgericht wies die Sache zur nochmaligen Ver- Meierei in Burgfrannbach bei Nürnberg ihren Arbeitern aufzwingt. daß auf den Hofzug des garen von Rußland ein ver handlung an die Schweidniger Straffammer zurück. Diese erkannte Ein solcher Vertrag, der mit einem verheirateten„ Dienstinecht", brecherischer Anschlag verübt wurde, dem die Zarenfamilie wieder auf Freisprechung und der Staatsanwalt legte wieder Revision Vater von vier Kindern, zustande tam, zählt für den Arbeiter eine nur wie durch ein Wunder entgangen sei. Ein auf den Zug ein. Aber der Oberstaatsanwalt beantragte jetzt selbst Verwerfung der Revision und das Oberlandesgericht erfannte auf Frei- ganze Menge von Pflichten, aber keinerlei Rechte auf. Bei einem des Baren geplanter Bombenanschlag wäre zwar fehlgeschlagen, sprechung, da der Bildungsausschus tein„ felbständiger Verein" Jahreslohn von 416 M. nebst Betöftigung, freier Wohnung im jedoch sei ein auf der gleichen Strede folgender Personenzug durch sei. Um das festzustellen, braucht man in Preußen fünf Gerichtshöfe Schäferhäuschen, einer erst noch zu bestimmenden Grasnugung und eine furchtbare Explosion zum Entgleisen gebracht worden. mit den üblichen Kosten aus der Staatskasse, d. h. aus den einem Stückchen Kartoffelland hat der Mann sich allen vorkommenden war ein gefundenes Fressen! Dr. Dertel und Freiherr Taschen der Steuerzahler! Arbeiten willig au unterziehen und jederzeit ein anständiges und b. 8edlig hatten schon schwungvolle Beitartikel unter der Feder, gefittetes Betragen" zu pflegen. Ein besonderer Paffus verpflichtet um dem deutschen Volke den innigen Zusammenhang ben Mann, seine noch in der Familie vorhandenen Arbeitsträfte to ischen Bombenattentaten ( Frau und Kinder) zuerst seinem Dienstherrn zur Verfügung zu Bahlrechtstampf nachzuweisen, da schlug wie eine Bombe und preußischem stellen und erst dann, wenn da nicht gebraucht, anderweitig darüber auf ihren Redaktionen die folgende amtliche Depesche ein: zu verfügen.
Boykottzettelverteilen grober Unfug. Bom Bremer Gewerk fchaftskartell wurde im September v. 3. über einen Schlächtermeister der Boykott verhängt, weil er die mit der Gesellenorganisation getroffenen Tarifvereinbarungen brach. In Flugblättern und Notizen der Bremer Bürgerzeitung" wurde das Publikum auf den Boykott aufmerksam gemacht mit dem Erfolg, daß der Schlächtermeister nachgab und sich vor dem Gewerbegericht einigte. Der Boykott wurde aufgehoben.
"
Der Staatsanwalt zeigte erhöhtes Interesse an der Sache und erhob Anklage wegen Nötigung gegen den verantwortlichen Redakteur der Bremer Bürgerzeitung", ferner gegen den Vorsitzenden des Gewerkschaftskartells, sowie den Geschäftsführer und den stellbertretenden Faktor der Parteidruckerei. Vor der Bremer Straf kammer ließ der Staatsanwalt die Anklage wegen Nötigung fallen. Die Angeflagten wurden freigesprochen. Für die Ver teilung von Boykottzetteln wurden mehrere andere Angetlagte wegen groben Unfugs zu je 25 M. Geldstrafe verurteilt.
Ein Breßfünder.
Bom ,, wachsenden Wohlstand" des deutschen Volkes.
Der Jahresbericht des Vorsteheramts der Königsberger Kaufmannschaft berichtet, daß die Schlachtungen auf dem städtischen Schlachtund Viehhof 1,94 Prozent weniger betragen hätten als im Vorjahr.( Dabei ist die Bevölkerung erheblich gewachsen.) Die Pferdeschlachtungen dagegen hatten eine Steigerung um 73,84 Prozent erfahren, hauptsächlich infolge des vermehrten Bedarfs im Weften.
Der Wohlstand des arbeitenden Boltes wächst so riesig, daß die Leute immer mehr mit Pferdefleisch ihr Leben fristen müssen.
Gerichtszeitung.
Freche Erpressung.
Wegen formaler Beleidigung wurde Genosse Geithner, der verantwortliche Redakteur unseres Gothaer Parteiblattes, bom Schöffengericht zu 400 m. Geldstrafe oder 80 Tagen Gefängnis Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit verhandelte die vierte berurteilt. Das„ Gothaer Voltsblatt" hatte Briefe veröffentlicht, Straffammer des Landgerichts III eine Erpresferdie kürzlich Woltershäuser Arbeiter, die zunt freiwilligen" Beitritt affäre, die sich über einen Zeitraum von zehn Jahren in den gelben Verein der Thüringer Schlauchweberei veranlaßt erstreckte und eine ältere Dame fast zur Verzweiflung geworden waren, an ihre Gewerkschaft geschrieben hatten. Hierdurch trieben hat. fühlten sich die Fabrikanten beleidigt und sie hatten beim Gericht Erfolg. Gegen das Urteil wird Berufung eingelegt.
Jugendbewegung.
Ein echtdeutscher Pfadfinderhäuptling,
der den rechten Pfad verloren zu haben scheint, ist der Direktor der großen Binnwalzwerke Ohler Erben in Breslau , deren Attien in biesen Tagen einen Sturz um 150 Proz. erlebten. Dieser Herr, Löffler ist sein Name, spielte die erste Geige in der Jungdeutschlandbewegung, rüstete ihre Kolonnen aus und fütterte sie Sonntags auf dem Fabrilhofe ab. Dafür wurde er kürzlich dem Kaiser vorgestellt und erhielt für seine patriotischen Verdienste den Kronenorden 2. Klasse. Inzwischen hat er Spekulationsanläufe in Zinn riskiert, die feiner Gesellschaft einen Verlust von über 11, Millionen Mart brachten. Da die Spekulationen gegen das ftrifte Gebot des Aufsichtsrates unternommen wurden, will man den verdienstvollen Mann, der sofort seinen Dienst quittierte, vor den Stadi bringen. Der foll darüber urteilen, ob der Oberste der Pfad finder die falschen Pfade gefunden hat.
Aus Industrie und Handel.
31
Das
Petersburg , 18. Juni. ( Meldung der Petersburger Telegr. Agentur.) Am 17. Juni, nachmittags 1½ Uhr, entgleiste bei Kafatin auf Werft 527 auf dem, von Kasatin aus gesehen, linken Gleise die Lokomotive des Zuges Nr. 4. Ein Zugbeamter wurde schwer, der Lokomotivführer und der Heizer leicht berlegt; drei Güterwagen wurden zertrümmert Die Unters suchung hat ergeben, daß das Gleis unbeschädigt war. Das Unglück ist durch den schlechten Zustand der Lokomotive verursacht worden. Die Behauptung, daß es sich um einen Anschlag auf den 3aren gehandelt habe, ist reine Erfindung..
So eine Gemeinheit! Entpuppt sich der verbrecherische Anschlag als eine gewöhnliche Schlamperei der russischen Bahnverwaltung, die das für Anschaffung neuer Maschinen bewilligte Geld vielleicht einem besseren" Swede zuführte. Armer Zedlig! Jezt muß er sich weiter mit den üblichen Mitteln der reaktionären Heze begnügen. Aber schließlich: Klein Vieh macht auch Mist!
Kleine Notizen.
Siforsti. Er erreichte in Petersburg mit zehn Baji agieren Zwei hervorragende Flugleistungen vollbrachte der russische Flieger in einer Stunde 26 Minuten und 11 Sekunden eine Höhe von 2000 Meter und hat mit dieser Leiflung einen Weltrekord aufgestellt. Die Anflage richtete sich gegen den Spediteur Alfred Reder in Dann unternahm er mit sechs Passagieren einen zweiten Tempelhof, dessen Ehefrau Flora und einen Agenten Franz Kienis. Flug, hielt sich, ohne zu landen, 6 Stunden 33 Minuten 10 Ses Das Ehepaar war fortgesetter Erpressungen und einer Urkunden- funden lang in der Luft und stellte damit einen Weltrekord für die fälschung, der letzte Angeflagte der Beihilfe beschuldigt. Der An- Flugdauer mit sechs Passagieren auf. geflagte Reder war im Jahre 1899 nach einem Hannoverschen Betrügereien eines Eisenbahnbeamten. In Rosenheim Städtchen als Handlungsgehilfe gekommen und hatte seine jezige( Bayern ) wurde der Eisenbahnsekretär Hermann Ehefrau dort kennen gelernt. Diese war bekannt mit der Familie Buttner wegen systematischer Ausgabe gefälschter Fahreines Amtsgerichtsrats. Die Frau des Amtsgerichtsrat, die viel tarten verhaftet. Gleichzeitig verhaftete die Polizei in München jünger war als ihr inzwischen verstorbener Ehemann, trat mit Reder einen Buchdrucker, der für Zuttner die gewünschten Fahrkarten herin einen intimen Verkehr, der längere Zeit andauerte. Sturz nach stellte. Die Betrügereien gehen auf längere Zeit zurüc dem Tode des Amtsgerichtsrats verzog Reder nach Eydtkuhnen und Bom Blitz erschlagen. In dem kleinen schlesischen Dorfe Neuheiratete jeine jezige Ehefrau und richtete sich ein Speditionsgeschäft brunn wurde die Frau eines Besizers, die ein sechswöchiges Kind ein, welches er zuletzt in Tempelhof betrieb. Da dieses immer auf dem Arme trug, vom Blig erschlagen. Das Kind blieb unschlechter ging, ging das Ehepaar in unglaublich erpresserischer Weise gegen die Witwe des Amtsgerichtsrats vor. Sie drohten der Frau besonders damit, ihren Angehörigen von ihren früheren intimen Beziehungen zum Ehemann Reder Kenntnis zu geben, behaupteten unglaubliche Dinge über die Art und den Umfang dieser Beziehungen und verlangten Geld, Geld und immer wieder Geld. geängstigte Frau hat den Eheleuten Reber in der Zeit von 1903 bis Herbst 1913 nicht weniger als 52 492 M. geopfert. Endlich faßte sie den Mut, die Sache zur Anzeige zu bringen.
Die
Das Gericht verurteilte Reber zu 3 Jahren Gefängnis, Frau Reder zu 6 Monaten Gefängnis, sprach aber den Angeklagten Rienis frei, da eine Beihilfe, die dieser geleistet haben sollte, nicht erwiesen
werden konnte.
Versammlungen.
Generalversammlung der Holzarbeiter.
verlegt.
Ein Schiff in Seenot. Nach einem Telegramm aus Manila ist der britische Dampfer Hyndford" bei Legaspi im Golf von Albay gestrandet. Das Schiff ist durch einen von Süden heranziehenden Typhon gefährdet.
Neue Erfolge der Funkentelegraphic. Nach einer Meldung aus 2indhut ist die Telefuntenverbindung zwischen Südwestafrika und Logo hergestellt und wird nach erfolgter Abnahmeprüfung in den öffentlichen Dienst eingestellt. Es gelingt bereits jetzt, Telefunkendepeschen von Südwest über Logo nach Rauen bei Berlin zu senden, wobei 8200 Kilometer drahtlos überbrückt werden. Diese Entfernung entspricht der von Deutschland nach Siam.
4 759 709 M. Lohnverlust in einem Quartal. Schwerer Unfall bei einer militärischen Uebung. In GinsDie Bergarbeiter im Oberbergamtsbezirk Dortmund haben heim bei Mainz hatten am Donnerstag früh Pioniere eine Bontondiese Lohnjumme im ersten Quartal dieses Jahres gegenüber dem brüde geschlagen, über die zuerst Maschinengewehrabteilungen, dann legten Vierteljahr 1913 eingebüßt. Im Vorquartal wurde an Felbartillerie mit Geschüßen zogen. Als sich ein mit sechs Pferden 396 768 Bergleute die Lohnsumme von 168 763 595 M. ausgezahlt, Bespanntes Geschütz auf der Brücke befand, wurden die Pferde unwährend im ersten Vierteljahr 1914 an 407 512, aljo 10 734 Mann Die Zahlstelle Berlin jeste am Freitag ihre vertagie General ruhig und drängten nach der Seite. Die Brüde neigte sich unter mehr, nur 164 003 886 M. zur Auszahlung gelangten. Der Schicht- bersammlung fort. Der erste Redner Brunneder fritisierte die der schweren Last und die Pferde stürzten mit dem John ist von 5,42 auf 5,25 M. zurückgegangen. Die Hauerlöhne Tattik der Vorstände im Werftarbeiterstreit und die Feier zur ichweren Geschüß in den Rhein . Ein Artillerist vom fanten von 6,56 auf 6,25 M. Es wurden durchschnittlich monatlich Fertigstellung des Verbandshauses. Hinsichtlich der Beschlüsse zur 27. Feldartillerie- Regiment und atvei Pferde ertranten, die 75 Schichten verfahren. Der Monatsverdienst betrug im Durchschnitt Arbeitslosenunterstüßung ist Redner der Meinung, daß die erste übrigen vier fonnten wieder herausgezogen werden. 158,30 M. Die höchsten Hauerlöhne wurden im Revier Redling- Woche die Berliner Mitglieder auch nicht retten tönne; es sei nur hausen gezahlt, nämlich 6,51 M., die niedrigsten im südlich ge- ein Tropfen auf einen heißen Stein. In Zukunft müßten mehr Tegenen Bergrevier Hattingen mit 5,77 M. Die erhöhte Annahme werftätige Mitglieder nach dem Verbandstag geschickt werden. Der der Arbeiterzahl zeigt, daß die Betriebe voll beschäftigt sind, was nächste Redner Siegle fritisierte die Berichterstattung des Vor- Universal Bibliothek: 5681-5683. Der Säuglingsorganismus darauf zurückzuführen ist, daß jetzt den in der Hochkonjunkur wärts" über den Verbandstag, doch meinte er, die Redaktion fönne und feine Leistungen. Von Professor Dr. E. Th. v. Brüde. 2. Teil. zurückgebliebenen Vorrichtungsarbeiten mehr Aufmerksamkeit ge- allerdings nichts dafür. Die mündliche Berichterstattung in der 5684. Ein wunderliches Eiland. Novelle von F. Sommer. 5686. Bayreuth . Auf jchenkt wird. ersten Versammlung habe den Anforderungen nicht entsprochen. In höger up. Erzählung von J. Brindmann. fäge von R. Wagner . 5687-5689. Eine abenteuerliche Reise. Denjenigen, die mit den teueren Lebensverhältnissen im In- der Werftarbeiterbewegung seien auf beiden Seiten Fehler gemacht Roman von A. Lichtenberger. 5690. Firma Murks. Schilderungen buftriegebiet, hohen Mieten, hohen Steuern nicht vertraut find, wird worden. In der weiteren Diskussion wurde von Köst er die Heraus aus dem Geschäftsleben von 2. Schermann. 1. Band. Einzelnummer Sie Lohnfumme nicht so gering erscheinen, weil sie eben nicht be- gabe von Diplomen an langjährige Mitglieder des Verbandes gerügt. I geb. 20 Pf. Ph. Reclam, Leipzig . Betontmortlicher Redakteur: Alfred Wielepp, Neukölln. Für den Inferatenteil verantw.: Th. Glode, Berlin , Drudu. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u, Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.
Eingegangene Druckschriften.
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5685.