waren die Hilferufe verstümmt, und man fand nur noch die Leichen vor. Ueber die Ursache der Katastrophe wird berichtet, daß das dicht über dem Luftschiff schwebende Flugzeug durch den Sog, den durch die Propeller verursachten Wirbelwind, an das Luftschiff herangezogen wurde.
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Das Militärluftschiff Körting- Wimpassing wurde im Jahre 1910 für die Heeresverwaltung hergestellt. Das Luftschiff tvar 68 Meter lang und hatte 10% Meter größten Durchmesser. Es faẞte 3600 Rubikmeter Gas und hatte zwei Luftsäcke, einen im vorderen und einen im hinteren Gasraum, die dem Schiff ein Aufsteigen bis zu 1500 Metern gestatteten. Das Luftschiff war halb starr und diente nur für Schul- und Uebungszwecke. Die österreichische Heeresverwaltung verfügt jetzt nur noch über einen im Jahre 1909 hergestellten unftarren Barjeval.
Mordversuch gegen einen Streitleiter straffrei.
Das Geschworenengericht in Graz hat dieser Tage ein Urteil gefällt, welches mit der klar erwiesenen Eat in so schroffem Widerspruch steht, daß man es nicht anders denn als Ausfluß der Klassenjuſtig bezeichnen fann.- Ein Streitbrecher saß auf der Anklagebank. Er gab selbst zu, daß er einen wohl überlegten Anschlag gegen den Streifleiter ausgeführt hat. Dennoch haben die Geschworenen den Angeklagten des Mordversuchs nicht schuldig erklärt. Die Tat hat sich im wesentlichen so ab gespielt:
politik des Zentrums mächtig gefördert wird, reicht es freilich| Berbesserungsvorschläge, Genau wie die Reichstagsfraktion, fornicht. Aber es graut dem Zentrum doch vor den Folgen der derte auch die preußische Fraktion die bürgerlichen Parteien immer wachsenden Herrschaft des Industriefeudalismus, und die von neuem auf, dem auch hier ausgesprochenen„ Unannehmbar" der Regierung gegenüber festzubleiben. Der Unterschied zwischen Kölnische Volkszeitung" warnt deshalb: Das alles sollte wohl bedacht. werden, wenn die Deffentlich Reichstag und preußischem Landtag war eben nur der, daß im feit zu dem gegenwärtigen Kampf der Arbeiter um Reichstage wenigstens beim Zentrum diese Nadenstärkung von bas Koalitionsrecht, das sie mit Grund ihr fun- Erfolg begleitet war, während im preußischen Junkerparlament damentalstes Recht nennt, Stellung nimmt. Die vor uns liegende alle bürgerlichen Fraktionen ohne jede Ausnahme vor dem StirnPeriode des politischen Lebens wird zu einem guten Teil mit den runzeln der Regierung auf der Stelle in die Knie santen- auch Begleiterscheinungen dieses Kampfes ausgefüllt sein. das Zentrum! Im Reichstage war in der Kommission eine wesent Wie ernst die Arbeiterschaft die Dinge ansieht, beweist ein dieser liche Verbesserung der Regierungsvorlage zustande gekommen, auf Tage durch die Arbeiterpresse gegangener Aufruf der christlichen die alle Parteien sich von vornherein festgelegt hatten; unter Gewerkschaften. Die Lage ist eben so, daß die be- diesen Umständen war es natürlich undenkbar, daß die Sozial sonnene Arbeiterschaft die ernstesten Befürch- demokratie hinter die Kommissionsbeschlüsse zurüdging. Im tungen hegen muß, weil immer eine Menge von unruhigen preußischen Abgeordnetenhause dagegen war weder in der KomElementen auf die Gelegenheit lauert, von der durch öffentlichen mission noch im Plenum troß der eifrigsten Bemühungen der Kampf erzeugten Hiße die stärksten Wellen für ihre Sonder- Eozialdemokratie eine solche Verbesserung durchzusehen gewesen. Es lag also bei der zweiten und dritten Lesung nur der Regie bestrebungen einzufangen. Das ist sehr schön und richtig, aber das Zentrum hätte rungsentwurf vor, nicht, wie im Reichstage, dieser Entwurf ja dann im Parlament bei der Kritik der Streifurteile, bei und außerdem noch eine verbesserte Fassung. So blieb der sozial den Forderungen nach der Sicherung des Koalitionsrechts, bei demokratischen Fraktion nichts anderes übrig, als schließlich dem an Entwurfe, der immerhin einige geringfügige Verbesserungen des dem Verlangen nach Arbeitslosenversicherung u. a. m. unserer Seite stehen müssen. Die Industrie- und Agrar- bestehenden Zustandes brachte, zuzustimmen, nachdem es wenigstens gelungen war, dem Geseze rückwirkende Kraft vom 1. April 1914 feudalen des Zentrums gestatten aber höchstens ihren Ar an zu verleihen. Mit einem Wort, die Haltung unserer preußibeiter abgeordneten demagogische Extratouren. schen Landtagsfraktion war durch die Tatsache bestimmt, daß dort im Gegensatz zum Reichstage von vornherein nicht die mindeste vorlage bot.+ Aussicht vorhanden war, mehr zu erreichen, als die Regierungss
Vertagung des Luxemburg - Prozesses.
den 27. Juni vor dem Reichsgericht anberaumte Termin ist Der gegen die Genoffin Dr. Rosa Luxemburg auf auf den 22. Oftober vertagt.
Hund, halt die Schnauze!
schimpfte und schlug
=
Man darf eben nie außer acht lassen, daß in diesem Hause des Dreiklassenwahlrechts auch das Zentrum noch weit bolts feindlicher auftritt, als im Reichstage, und daß die 10 sozialdemokratischen Abgeordneten einer geschlossenen Phalang von 433 bürgerlichen Abgeordneten gegenüberstehen.
Mangelhafte Aufklärung.
Die Zulaffung eines Rechtsanwalts ist jüngst durch die zuständigen Dienststellen im Schußgebiet wider rufen worden. Verschiedene Blätter hatten daran die Vermutung geknüpft, daß es sich um eine Nachwirkung des bekannten Duala Sonflitts handle. Demgegenüber berichtet der Gouverneur, daß zwischen jenem Widerruf und der Dualasache keinerlei Zusammenhang bestehe. Warum gibt aber der Gouverneur nicht an, weshalb nun eigent jene seltsame Maßregelung erfolgt ist?
Der Schneidergehilfe Mattaschi war früher Mitglied des österreichischen Schneiderverbandes. Er trat aus Ein Wahlidyll aus Labiau Wehlau. und als in Graz ein Streit geführt wurde, machte auch Der Wahlkampf in Labiau - Wehlau fängt gut an. DonnerstagMattaschiz denselben mit und trat wieder in den Verband ein. Unterstützung fonnte er unter diesen Umständen nicht nachmittag begab sich ein Königsberger Genosse zum Gemeinde- d Wir teilten neulich die Maßregelung des Rechtsanwalts Dr. bekommen, er versprach aber, sich aus seinen Ersparnissen zu borsteher Preuß in Peterswalde, um die Wählerlisten abzuerhalten. Die reichten aber nicht lange und so nahm. Matta- schreiben. Als der Herr Gemeindevorsteher, ein großer starter Mann, Fischer, der den Dualas Rechtshilfe geleistet hatte, mit und schitz Streifarbeit an. Bon Kollegen darauf aufmerk- hörte, was unser Genosse wollte, ging er fort und schimpfte. Der forderten Aufklärung. Das offiziöse Telegraphenbureau teilt nunsam gemacht, daß sein Name in der Liste der Streifbrecher Genosse schritt hinter ihm her und fragte ihn, ob er bald zurück- mehr mit: veröffentlicht werden könnte, geriet Mattasch it so in fehre. Darauf erhielt er zur Antwort: Hund, halt die Wut, daß er erklärte, er werde noch einen talt machen. Schnauze! Oder ich haue Dir in die Fresse, daß Diese Drohung konnte sich den Umständen nach nur auf den Dich der Teufel holt!!" Unfer Genosse verlor die Nuhe Sekretär des Schneiderverbandes, Kosel, beziehen. Später wiederholte Mattaschitz seine Drohung. Kosel ersuchte die nicht, sondern sagte:„ Was fällt Ihnen denn ein! Es ist mein gutes Polizei um Schutz, aber diese beachtete das Ersuchen gar nicht. Recht, daß ich mich an Sie wende und die Wählerliste abschreibe." Eines Abends führte Mattaschit seine Drohung Jest bekam der Gemeindevorsteher, der zweifellos eine gierde der tatsächlich aus. Er steckte einen mit drei scharfen Patronen fonjervativen Partei ist, einen förmlichen utanfall lich geladenen Revolver zu sich und lauerte Stofel vor Er schimpfte Inund schlug nach dem Genossen. dessen Wohnung auf. Als Kosel über die Straße ging, trat zwischen waren beide auf der Landstraße angelangt, und in ihm Mattaschitz entgegen und fragte ihn, ob er ihn als Streif Gegenwart der Nachbarschaft tobte der Gemeindevorsteher brecher in die Zeitung geben werde. Während dieser Worte weiter und wieder hieß es: halt die Schnauze oder ich drückte Mattaschitz mit der rechten Hand in der Rocktasche den schlag Dich, daß Dich der Teufel holt! Knopf der Pistole hinein, wodurch die Sicherung zurückgeschoben wurde. Als stofel antwortete:" Ich nicht, da ich und dieser wunderte sich, daß Preuß nicht wisse, daß die Listen für Jezt ging der Genoffe zum Gendarmerie Wachtmeister Dich nicht arbeiten gesehen habel" ris Mattaschiz die Pistole aus der Tasche, hielt sie gegen Rose I, so iedermann auszuliegen hätten. Denn es wäre doch noch furz daß die Mündung der Waffe nur dreißig Zentimeter borber eine Verfügung des Landrats erschienen, die darauf hin von der Brust des Kosel entfernt war, und drückte los. gewiesen hätte. Zusammen mit dem Wachtmeister begab sich der Der Schuß traf Rosel mitten in die Brust. Als dieser Genosse zum Gemeindevorsteher. Zweimal versuchten sie, Einsicht sich umdrehte und die Flucht ergriff, eilte ihm Mattaschib in die Listen zu nehmen, doch einen Erfolg erzielten sie nicht. Um zehn Schritte mit erhobener Hand nach und wollte noch 6 Uhr abends sagte man, der Gemeindevorsteher einmal auf ihn schießen. Dies gelang ihm aber sei beim Einfahren des Heues! Und um 7%, Uhr hieß nicht, weil die Waffe versagte. es, der Herr Vorsteher labe das heu ab! So wurde es der Sozialdemokratie unmöglich gemacht, die Liften abzuschreiben. Selbstverständlich wird mit dem Gemeindevorsteher Preuß noch ein recht deutliches Wort geredet werden.
Durch den Schuß wurde Kosel in die Mitte des Bruſt beins getroffen, aber nur leicht berlebt. Daß der Mordbube feine Absicht, Rosel zu töten, nicht erreichte, das hat dieser einem glücklichen Zufall zu danken. Durch den Anprall an einen Westenknopf wurde die Wucht des Ge- Die Kehrseite zu der vorstehend geschilderten amtlichen Wahlschosses gemildert. rechtsbeschränkung zeigt die Wehlauer Zeitung"; fie teilt mit, daß Mattaschi hat nach anfänglichem Leugnen, under tonservative Kreisberein Wehlau an eine große umwunden zugegeben, daß er die Absicht Menge Wähler, besonders an Beamte und Geschäftsleute, hatte, Mosel zu töten. Wie er angab, wollte er das ein Schreiben folgenden Inhalts richtete: Beispiel des Kunschaf nachahmen, der seinerzeit den Genossen Schuhmeier in Wien meuchlings erschossen hat.
Trotz dieses Eingeständnisses hat die Mehrheit der Geschworenen den Angeklagten des Mordversuchs nicht fchuldig befunden. Von dieser Anklage wurde er frei. gesprochen und nur wegen unbefugten Waffen. tragens zu einer Woche Arrest verurteilt, die durch die Untersuchungshaft verbüßt ist.
" Hierdurch bitte ich Sie höflichst, gestatten zu wollen, daß Ihr Name uuter den demnächst zu veröffentlichenden Wahl aufruf gefegt wird. Sofern Sie nicht umgehend ablehnen, werde ich annehmen, daß Sie mit der Verwendung Ihres Namens im obigen Sinne einverstanden sind. Hochachtungsvoll
Der Vorsitzende: Voigt." Natürlich werden wenige der abhängigen Adressaten den Mut
Der Mordgeselle war ein Streifbrecher, das Opfer, welches er sich ausersehen hatte, der Leiter des Streiks. So haben, das Anfinnen zurüdzuweisen. erklärt sich auch dieses Klassenurteil.
Politische Uebersicht.
Alpdrücken beim Zentrum.
Nach dem Verhallen der aufgeregten Parlamentskämpfe hat das führende Zentrumsblatt Zeit zu einer Art Selbsteinkehr gefunden. Die„ Kölnische Volkszeitung" findet, daß die Gegenwirkungen" gegen den Aufstieg der Arbeiter bedenklich erstarken, und sie klagt:
"
" Worunter die Arbeiter in legter Linie leiden, das ist der Bureaukratismus der Verwaltung und die aufgeregte Härte der Rechtsprechung".
Beim Kriegsgericht in Trier bergeht taum eine Sihung, die sich nicht mit Mißhandlungen beschäftigen muß. Dort jagt ein Mißhandlungsprozeß geradezu den anderen. So hielt am 16. Juni au urteilen. Und was dieser Tatsache noch erhöhte Bedeutung verdas Oberkriegsgericht in Trier eine Situng ab, um an dem Tage allein über a cht angeflagte Soldaten wegen Mißhandlung leiht, ist der Umstand, daß diese acht Angeklagten jämtlich von einem Regiment waren, dem neuen Jägerregiment Nr. 7. Durch die erfolgten Mißhandlungen sind zwei Refruten zur Fahnenflucht getrieben worden.
Zunächst standen drei alte Leute" der zweiten Schwadron unter Anklage, fortgesetzt der Mißhandlung von Refruten sich schuldig gemacht zu haben. Das Kriegsgericht hatte daher alle drei mit folgenden Strafen belegt: 14 Tage Mittelarrest, 15 Tage strengen Arrest und 3 Wochen strengen Arreſt. Gegen dieses Urteil hatte der Gerichtsherr Berufung eingelegt, weil ihm die Strafen zu niedrig waren; die Angeklagten hatten ebenfalls Berufung eingelegt und wollten freigesprochen sein. Es sei hier auch vorweg bemerkt, daß die Mißhandlungen erst ans Tageslicht famen, als ein Rekrut desertierte.
Der betreffende Rekrut, der inzwischen zu 6 Monaten Gefängnis veruteilt worden ist, gab nun von seinem Leiden folgende Schilderung: Weil er sich eines Tages weigerte, einem alten" Mann seine Stiefel zu pußen, wurde er von diesem mit einem Lanzenriemen, an dessen Ende sich eine dicke Lederkugel befindet, geschlagen. Und weil er die Absicht hatte, sich dagegen zu beschweren, wurde er erst recht von den alten Leuten gepeinigt. Insbesondere der Hauptschuldige, der bereits wegen der gleichen Vergehen mit 4 Wochen strengem Arrest vorbestraft ist, hat den Unglüdlichen in der roheften Weise mißhandelt. Mit den schweren Reitstiefeln hatte er ihn ins Gesäß, in die Hüften usw. getreten. Obwohl ein Teil der Mighandlungen auch von anderen Kameraden gesehen worden sein mußten, wußten die meisten Zeugen nichts; nur von einem Kameraden wurden sie bestätigt. Als daraufhin der Verhandlungsleiter die beiden Mißhandelten fragte, warum sie sich denn nicht beschwert hätten, erfolgten die bezeichnenden Antworten:" Ich hatte Angst, mich zu beschweren!" und: Wenn man sich beschwert, dann wird man noch mehr geschlagen!" Das Oberfriegsgericht kam denn auch zu einer allerdings nur unwesentlichen Erhöhung der Strafen der ersten Instanz.
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Steuerobstruktion des bayerischen Reichsrats? Der„ Bayerische Kurier" kündigt am Sonnabend in auf fälliger Weise eine Steuerobstruktion des Reichsrats an. Es fei in fonservativen Reichsratskreisen eine starke Strömung gegen jedwede Steueroperation, namentlich wo es sich um Erweiterung alter oder Einführung neuer Steuern handelt. Die vorgelegten Steuerpläne der Regierung seien direkt ge Aber ein Moment mu unter allen Umständen noch hervor fährlich. Man sage sich, daß die moderne Staatswirtschaft gehoben werden: das Verhalten des Rittmeisters dieser Schwadron, mit der enormen Anstrengung der Steuerkraft die konser eines Herrn v. Venzky. In der ersten Instanz hat er die Mißvativen Parteien zugunsten des Radikalismus zerstöre. Der handlungen mit der strengen Zucht" seiner alten Leute zu er Staat müsse sich nach der Decke strecken, und die Regierung fären gesucht: er sei mit seinen Leuten aus der Mark Brandenburg soll ihr Budget danach einrichten. nach Trier gekommen, und diese Leute seien meistenteils Bauern Das ist also geradezu die Ankündigung einer feudalen und an strenge Zucht und fleißige Arbeit gewöhnt; die aus der Das Blatt gibt auch zu, daß die Vorteile der wirtschaft Steuerverweigerung. Man darf diese Information Gegend von Rheinland und Westfalen stammenden Rekruten aber lichen Entwicklung vor allem der Groß- und Schwerindustrie des flerifalen Blattes als den ersten Streich der Zentrumsfeien zumeist aus der Industrie und ihnen falle daher, weil sie nicht zugute komme, die heute schon die Konjunttur bis zu einem opposition auffaffen, jede etwaige Absicht der Regierung, die so streng erzogen feien, der Dienst sehr schwer und daher entstünden gewissen Grade machen" fönne: Hungergehälter der Landlehrer aufzubeffern, die Mißhandlungen. Richtig ist daran nur, daß allerdings dic Die Ueberlegenheit der Großindustrie oder im Reime zu erstiden. Soldaten aus Westdeutschland nicht gewöhnt sind, sich als Erwachsene genauer der Schwerindustrie ist eine Folge ihrer gewaltigen in der Art züchtigen zu lassen, wie es auf den Gütern der oftKonzentration. Diese Konzentration hat aber nicht bloß wirtschaftelbischen Junker üblich ist. Der Rittmeister v. Venzky bezeichnete liche Folgen, sondern auch solche sozialer Art, die sehr in Fortschrittliche Politiker haben das sehr begreifliche Bedürfnis, den Hauptschuldigen, der als Beiniger der Refruten allgemein bedie Bagschale fallen. Schließlich macht" auch hier die Groß- und den Umfall, den die Reichstagsfraktion ihrer Partei in der Frage fannt war, als seinen besten Soldaten. Auch das ist charakte Schwerindustrie„ die Konjunktur". In doppeltem Sinne. Die der Besoldungsreform vorgenommen hat, zu beschönigen. Zu ristisch. lezten Jahre wiesen, bei aller Anspannung des Marktes, eine diesem Zwede wenden sie jedoch ein gänzlich untaugliches Mittel Der zweite Fall lag ähnlich: hier waren 5 Mann angeflagt, teilweise erschreckende Arbeitslosigkeit auf. an: sie machen nämlich den krampfhaften Versuch, die Haltung einen Retruten durch ihre Mißhandlung zur Fahnenflucht geMan kann darin den von rein geschäftlichen Gesichtspunkten unserer Reichstagsfraktion in einen fünstlichen Gegensatz zu bringen trieben zu haben. Die Retruten mußten sich in eine Reihe aufdiftierten Einfluß der großen Industrie erkennen, die nicht nur zu der Haltung, die die sozialdemokratische Fraktion des stellen, die Hände seitwärts gestreckt, dann kommandierte einer Kehrt, mit Vorliebe ausländische und jugendliche Arbeiter Breußischen Abgeordnetenhauses in der Besoldungsfrage eingenommen wobei sich die Leute gegenseitig ins Gesicht schlugen. Wer diejen heranzieht, sondern auch ihre mächtigen Arbeitsnachweise zu un hat. In Wirklichkeit besteht ein solcher Gegensatz natürlich nicht. Befehl besonders gut ausführte, fonnte abtreten. erbittlichen Auslesebureaus ausbaut, was einem immer Genau wie die sozialdemokratische Reichstagsfraktion die von der Obwohl diese Angaben bereits vom Gericht der ersten Instanz stärkeren Stilljegen älterer Arbeiter gleichfommt. Regierung vorgeschlagenen Gehaltsaufbesserungen für Reichs. als richtig angenommen wurden, hatte dasselbe gegen zwei AnNimmt man dazu die Wirkungen der gerade auch in der Groß beamte für gänzlich ungenügend erklärte, so ließ auch geklagte das Verfahren einstellen müssen, weil die Möglichkeit industrie wirksamen wissenschaftlichen Betriebsführung( Taylor die sozialdemokratische Fraktion der preußischen Duma von vorn borlag, daß ein Irrtum in den Personen vorlag. Die MißhandSystem), so läßt sich sagen, daß wir mit einer auto- herein teinen Zweifel daran aufkommen, daß fie das, was die lungen find morgens ganz früh oder abends geschehen, so daß matisch ansteigenden Zahl inländischer Arbeits- preußische Regierung an Gehaltsaufbesserungen vorschlug, für ein auch der Mißhandelte zugab, daß er sich in den Personen irren lofen zu rechnen haben. ganz und gar unzulängliches Stüd und Flid tönnte. Die übrigen drei Angeklagten aber wurden freigesprochen, Bis zu der Erkenntnis, daß diese Entwickelung zum wer! halte. Genau wie unsere Reichtagsfraktion machte auch die weil nur einfache Körperverlegung vorlag und hier ein Straf Schaden der Arbeiter und Angestellten durch die Wirtschafts - preußische Fraktion im Plenum wie in der Kommission zahlreiche antrag des Mißhandelten nicht vorlag.
Die Besoldungsreform.