Der Ballon wurde, nachdem das Gas entwichen war, mittels Fuhr- tonte auch noch, daß wir Sozialdemokraten gerade gegenüber dem| Marienfelde. wert forttransportiert.
gegenwärtigen Raijer keinerlei Veranlassung zu irgendwelcher Gemeindevertreterfißung. In der leßten dringlichen Sizung Ein schwerer Unfall ereignete sich in der vorbergangenen Nacht Huldigung haben. Der gegenwärtige Kaiser habe den Kampf gegen beschloß die Gemeindevertretung den Anlauf des Wilkeschen Ge= in der Elbinger Straße. Ein unbekannter Mann, der den Fahr- es nicht an Reden und Taten gegen uns fehlen lassen. Sollen Bei der Auflassung sollen 200 000 M. angezahlt werden, während uns zu seiner persönlichen Angelegenheit gemacht. Und er habe ländes von zirka 39 Morgen. Der Kaufpreis beträgt 375 000 2. damm überschreiten wollte, wurde von einem Straßenbahnwagen wir ihn dafür noch besonders huldigen? Die Genossen sind sicher die Restsumme nach vier Jahren gezahlt werden soll. Von den angefahren und so schwer verletzt, daß er nach dem Krankenhaus nicht nur mit der jetzigen Haltung der Fraktion einverstanden, 39 Morgen sollen für den Gemeindepark 18 Morgen Verwendung am Friedrichshain gebracht werden mußte. Dort liegt er noch besinnungslos danieder. Der Verunglückte ist etwa 20 bis 25 Jahre sie würden es sogar gebilligt haben, wenn unsere Genossen sich finden, während der übrige Teil als Baustellen verkauft werden nicht auf das Sißenbleiben beschränkt, sondern eine Gegenalt und 1,65 Meter groß, hat blondes Haar, einen Ausflug von demonstration veranstaltet hätten. Nach diesen, mit lebhaftem Otto Petsch verhandelt, dessen Grundstück sich an das anzukaufende soll. Anschließend hieran wurde über ein Angebot des Landwirts Schnurrbart und trug ein dunkles Jadett, eine gestreifte Hose, Beifall aufgenommenen Ausführungen schloß Genoffe Kazenstein Gelände anschließt. Der Preis dafür beträgt 7500 m. pro Morgen. ein schwarzen, steifen Hut und schwarze Schnürschuhe. die Versammlung mit einem begeisterten dreifachen Hoch auf unsere Es wurde beschlossen, den Gemeindevorsteher zu beauftragen, nochBewegung. mals mit dem Besizer zu verhandeln. it? Eichwalde .
Volks- Sinfoniekonzerte.
Die nächsten Konzerte des Blüthnerorchesters finden statt am Freitag, den 26. Juni: Neue Welt; Sonnabend, den 27. Juni: Berliner Bod- Brauerei; Dienstag, den 30. Juni: Moabiter Stadttheater( Alt- Moabit 47/48). Dirigenten find Stapellmeister Eugen Sauerborn und Max Wachsmann. Als Solisten wirken mit: Julia Parody( Klavier), Konzertmeister Nicolas Lambinon( Violine), Carola Zellenta( Violine), Anna Reichner- Feiten( Gesang) und Alfred Ernst( Harfe). Eintritt 30 Pf.
Kleine Nachrichten. In der Nähe des Freibades Wannsee er trant ein unbekannter älterer Mann beim Baden. Er ist anscheinend beim Schwimmen von einem Herzschlag betroffen worden. Die Leiche fonnte noch nicht geborgen werden. Von dem gleichen Schicksal wurde der 11 jährige Schüler Hans Becker in der Badeanstalt in Stegliz ereilt. Obwohl fich alles um den Knaben bemühte, konnte
man nur den Tod feststellen.
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Zum geplanten Wahlrechtsraub.
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Aus der lesten Gemeindevertreterfißung. Zunächst wurde der Der Wahlrechtsraub scheint schon perfekt zu sein, ohne daß neugewählte Gemeindevertreter der ersten Klasse, Herr Schelenz, die Stadtverordnetenversammlung sich damit beschäftigt hat. Ber- eingeführt. Eine ausgedehnte Debatte entspann sich beim Punkt breitet doch die bürgerliche Presse bereits die Mitteilung, daß die Entwässerung der Bahnhofstraße". Genosse Allrik beantragte, die Angelegenheit, weil nicht genügend vorberaten, an die Baubürgerlichen Fraktionen den Antrag der Sozialdemokraten, Be- fommission zurüdzuverweisen. Der Antrag wurde abgelehnt, da-rufung einzulegen, ablehnen werden. Also man scheint sich wieder für der Antrag des Gemeindevorstandes angenommen: Der Bauwie 1908 ehrenwörtlich gebunden zu haben. Aber das Tollste kommission 500 M. zur Verfügung zu stellen, um eine Entwässeist, daß die liberale Presse mit keinem Wort des Protestes sich rung herbeizuführen. Zur Erweiterung und Verbesserung der gegen die reaktionäre Mehrheit von Neukölln wendet, wie 1908. Gasanstalt ist eine Anleihe von 54 000 M. bewilligt. 26 000 m. Auch damals hat es sehr lange gedauert, bis diese Presse Worte kostet die Verbesserung der Anlagen und 28 000 M. erfordert der fand, um von den Neuköllner Wahlrechtsräubern abzurücken. Auch neue Gasometer, mit dessen Bau aber noch gewartet wird, da der die sich oftmals radikal gebärdende Neuköllnische Zeitung" drudt Gemeindevorsteher erst mit Zeuthen wegen Abgabe von Gas verhandelt. Nach jahrelanger Beratung wurde auch endlich das diesmal nur den sozialdemokratischen Antrag ab, und drückt sich„ Ortsjtatut gegen die bauliche Verunstaltung des Ortes" angeum eine Stellungnahme herum. Hier scheint der Magistrat schon nommen. Danach find Doppelhäuser zulässig, jedoch muß jeder Mit durchschossener Schläfe wurde gestern auf einer Bank im vorgearbeitet zu haben. Denn als vor 2 Jahren das erstemal die Bauherr 1000 M. Kaution stellen. Die Kaution verfällt, wenn eins Plänterwald ein unbekannter, ca. 60-65 Jahre alter Mann auf Absicht bekannt wurde, die Stadt als Wähler einzutragen, da der Häuser ein Jahr nach Baubeginn des anderen noch nicht fertig gefunden. Der Tote führte teinerlei Papiere bei sich. Bekleidet brachte dieses Organ ganz leidliche Artikel gegen den Neuköllner ist. Das Geld wird in diesem Fall zum Auspuz des Giebels verwar derselbe mit schwarzem Jadettanzug, schwarzem steifem Hut, Magiftrat. mendet. Einige unvorhergesehene Ausgaben sollen aus dem weißem Vorhemd und dunkler Strawatte. Der Tote wurde nach der Halle des Treptower Gemeindefriedhofs in der Kiefholzstraße geAlle Finsterlinge sind natürlich entzückt über die Absicht der Ueberschuß der Hundesteuer, der im ersten Halbjahr 500 m. beträgt, Besonders das Lichten- gedeckt werden. Herr Merz beschwerte sich über Belästigung durch ichafft. Wegen unglücklicher Liebe hat sich der 25 Jahre alte Neuköllner Stadtverordnetenmehrheit. Mag Gärtner vor seiner Haustür Rottbuser Ufer 61 erschossen.berger Tageblättchen wittert Morgenluft. Es schreibt: Erlangt junge Burschen" am Bahnhof, die dort abends ihre Freunde er Ein Portemonnaie mit 5 M. Inhalt wurde einem 11 jährigen Jungen das Urteil Rechtskraft, so würden diejenigen Gemeinden, die es warten und dabei etwas luftig sind. Dagegen sollen nun Polizei und Nachtwächter einschreiten. An der höheren Schule werden vor dem Hause Görliger Str. 48 gestohlen. Der Kleine foute für nicht anwenden, töricht handeln." Da man auch in Lichtenberg einen ca. 20 jährigen Mann eine Bestellung ausrichten und stellte dieselbe Seidenangst vor einer sozialdemokratischen Mehrheit hat zurzeit von insgesamt 157 Kindern 51 auswärtige unterrichtet. Einholetasche mit Portemonnaie in den Hausflur nieder.. Als er zurüd- wie in Neukölln , so wird man jedenfalls dort dasselbe Manöver Rosenthal. tam, war der Mann mit dem Geld verschwunden. versuchen. Aber das wird alles nichts nußen. Das Urteil des Im Insektarium des Berliner Aquariums ist jetzt auch ein Bezirksausschusses ist gegenüber den vorliegenden OberverwaltungsTerrarium auf dem Dachgarten mit einer Anzahl größtenteils gerichtsentscheidungen so nichtig, daß es bei Anfechtung der neuen Sardinischer Billendreher bevölkert worden, die namentlich an Wählerliste tassiert werden wird. sonnigen Tagen mit großem Fleiß ihrer eigenartigen Arbeit obliegen. Eifrig formen sie paarweise aus frischem Rinderimist wallnußgroße Kugeln, die sie umherrollen und schließlich in einem zu diesem Zwed vorher ausgehöhlten Loch vergraben. Die mit cinem Ei des Käfers beschickte Kugel dient dann der Larve zur Nahrung. Bekanntlich wurden die Starabäen unter diesem Namen sind die Pillendreher auch weiteren Kreisen bekannt von den alten Aegyptern als Sinnbilder des Fleißes verehrt und häufig dargestellt.
Eine Uhr wurde am letzten Sonntag am Bäßer See gefunden. Wahrscheinlich ist die Uhr einem Teilnehmer an der Sonnenwendfeier des„ Arbeiter- Wanderbundes" verloren gegangen. Der Verlierer kann dieselbe bei Kurt Reichel, Neukölln , Elsenstr. 73, b. II, in Empfang nehmen.
Vorortnachrichten.
Stadtverordneten- Erfahwahl in der dritten Abteilung. Der Magistrat hat die Ersatzwahl im 5. Bezirk der dritten Abteilung für den Genossen Schuch, der das umstrittene Mandat in der zweiten Abteilung angenommen hat, auf Sonntag, den 2. August, angesetzt.
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Der Betrieb der elektrischen Straßenbahn Mittelstraße- Rosenthal ist, nachdem die Bahn schon seit Monaten fertiggestellt war, am 28. Juni aufgenommen worden. Wenn auch nur ein kleiner Teil der Einwohner Rosenthals hiervon Nuzen hat der am stärtsien bewohnte Ortsteil Wilhelmsruh wird hiervon nicht berührt 7,10 dürfte die Verlängerung der Linie voraussichtlich mit dazu bei tragen, daß das Projekt der Linie 41 bald zur Tatsache wird, denn auch die 4000 Einwohner des Ortsteils Wilhelmsruh haben ein Interesse daran, daß eine gute Verbindung nach Berlin geschaffen wird.
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Ein schwerer Unfall ereignete sich gestern nachmittag um 2 Uhr auf der Waldhausfiedelung. Der bei der Firma J. Makowka beschäftigte Zimmerer Ernst Deutschländer von hier stürzte von einem der im Bau begriffenen Häuser so unglüdlich ab, daß er schwerverletzt liegen blieb und ins städtische Krankenhaus geschafft werden mußte. Auf der Bürgerablage, die Sonntags das Biel bieler Ausflügler Entrichtung einer Gebühr von 3 M. der Ausschant von Getränkeit
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Getränken
Die vom Ortsausschuß für Jugendpflege am Havelufer neu erEine lebhafte Debatte riefen in der Mitgliederversammlung baute Badeanstalt ist vor einigen Tagen ihrer Bestimmung überdes Wahlvereins die Berichte über die Kreis- und die Ver- geben worden. Sie besitzt influfive eines Sportplatzes von etwa bands- Generalversammlung hervor. Genosse Gonschur meinte, daß 100 X 32 Meter einen Flächeninhalt von 48,50 Ar. Außer einem zurzeit von der Anwendung des Massenstreits zwecks Erringung Erfrischungsraum sind vorhanden ein Fahrradschuppen, mehrere des allgemeinen, gleichen und direkten Wahlrechts in Preußen nichts Toiletten, 25 verschließbare Zellen und eine nach vorn offene Halle zu erwarten jei. An dieser Tatsache fänne auch ein Massenstreif- für 75 Personen. Eine größere Rasenfläche soll der Jugend als fonds nichts ändern. Die Hauptsache bestehe in der Stärkung der Tummelplag dienen. Zu den bis jetzt 4500 M. betragenden BauOrganisation. Zur Hebung des Abonnentenstandes des Vor- tosten haben beigesteuert: der Landrat 500 M., der Landesdirektor wärts" würde zweifellos eine umfangreiche lokale Berichterstattung 1500 M., die Regierung 1000 M. und der Minister 1500 M. Man beitragen. Genosse Dühring glaubt, daß der Vorwärts" als ersieht also hieraus, daß die Behörden mitunter recht freigebig fein Zentralorgan der Partei nicht so populär gehalten sein fönne, um tönnen wenn es sich um die Förderung der nationalen Sozialdemokratie und Monarchie. werden vielleicht zur Ente In einer überfüllten. Versammlung im Charlottenburger demselben in indifferenten Streifen in größerem Maße Eingang Jugendbewegung handelt. Sie Vorwärts" nur Rofalblatt, so ließen schuldigung jagen, daß das Geld ja der Allgemeinheit. zu berschaffen. Wäre der Boltshause sprach Reichstagsabgeordneter Genosse Ledebour ich vielleicht nach dieser Richtung wesentliche Aenderungen herbeis des Drtes zugute fommit. Das trifft zivar zu, jedoch nur in beüber obiges Thema. Im allgemeinen, so führte er aus, beschäf- führen. Genosse Steuer meinte, daß die Genossin Luremburg fich dingter Weise, weil die Anlage einem Verein gehört und somit nicht tigen wir uns herzlich wenig mit unserer Stellung zur Monarchie. ein falsches Bild von der Masse der Arbeiterschaft zu machen jedem Einwohner das Benutzungsrecht ohne weiteres zusteht. zäge Sie ist gegeben schon durch unser Programm. Wir betrachten sie scheine. Es gehe nicht an, die Stimmung in der Arbeiterklasse den Behörden wirklich etwas an dem Allgemeinwohl, dann hätten als ein Zubehör zur gegenwärtigen Wirtschaftsordnung, das mit für größere Kämpfe, wie sie der Massenstreit zur Grringung eines sie dem Bersuch der Gemeinde, für den Bau einer eigenen Badedieser auch verschwinden wird. In einer sozialistisch organisierten besseren Wahlrechts voraussehe, aus einzelnen gut besuchten Ver- anstalt passendes Gelände zu erhalten, seinerzeit feine Schwierigkeiten Geſellſchaft find monarchische Institutionen undenkbar. Wie wir fammlungen zu beurteilen, sondern man müsse auch mit der un- in den Weg legen dürfen. Gegen eine derartige Begünstigung bon unsere wirtschaftlichen Ziele verfolgen, so haben wir auch auf geheuren Bahl der noch abseits Stehenden rechnen. Infolge der Vereinen durch Mittel der Allgemeinheit muß schärfster Protest ereine Aenderung der Staatsverfassung hinzuarbeiten. Wenn wir vorgerüdten Zeit wurden die übrigen Beratungsgegenstände für hoben werden. Zur Vollendung der Anlage sollen noch etwa die Republik anstreben, dann fordern wir eine Staatsverfaffung, eine spätere Bersammlung zurüdgestellt.. 2000 M. fehlen. Als Eintrittspreis verden erhoben von Erwachsenen die ja selbst in einigen deutschen Bundesstaaten( Lübeck , Hamburg 10 Pf., von Kindern 5 Pf. und Bremen ) schon besteht. Unser republikanisches Bekenntnis Friedenau . hindert uns aber nicht, die bestehenden Zustände vorläufig anDie vom Gemeindevorstand beantragte Errichtung einer Be: zuerkennen und mit ihnen zu rechnen, wie wir ja trot unserer triebskrankenkasse wurde in der letzten Gemeindevertretersizung Feindschaft zum heutigen Wirtschaftssystem mit diesem border- scharf bekämpft. In der Debatte entpuppte sich der Amtsvorsteher hand rechnen müssen. Wir weigern uns deshalb auch nicht, alles Herr Walger als Muster sozialpolitischer Rückständigkeit. Jeder was uns nach den gegenwärtigen Gefeßen aufgezwungen wird, ist sich selbst der Nächste", erklärte der Herr, als ihm entgegenge zu tun, weder innerhalb noch außerhalb des Parlaments. Aber halten wurde, daß die" Allgemeine Ortskrankenkasse" dann die Beidarüber hinaus darf es nicht gehen. Uns zuzumuten, den Reprä- träge erhöhen event. die Leistungen herabseßen müsse. Gegen den sentanten der von uns bekämpften Einrichtungen noch Huldigungen Antrag des Gemeindevorstandes wandte sich zunächst Herr Gemeindebarzubringen, sei ein starkes Stück. Wie war es nun im Reichs- schöffe Woffidlo, der darin eine Unfreundlichkeit gegenüber der Orts- ist, wurde seit einer langen Reihe von Jahren allen Vereinen gegen tag? Wir haben in der langen Zeit unserer parlamentarischen frankenkasse erblidt. Genosse Richter erklärte sich ebenfalls gegen Tätigkeit aus Rücksicht auf die bürgerlichen Abgeordneten am die Vorlage. Er bemerkte, daß nicht vernünftige vorausschauende an Mitglieder gestattet. Der Magistrat hat jetzt einige unliebſame Schlusse der Session vor dem üblichen Kaiserhoch den Saal ver- Sozialpolitik von Herrn Walger vertreten werde, sondern daß ein Borkommnisse, die sich am Himmelfahrtstage auf der Bürgerund allen Vereinen, lassen. Wir sind deshalb von bürgerlichen Wizblättern oft berulft fleinlicher Krämergeist aus dem Meanne spreche, der einem großen ablage ereigneten, als Borwand bene worden. Als der neue Reichstag zusammentrat, war die Sache Gemeinwesen vorstehe. Genehmigung zum Kaffee Der Gründung einer Landkrankentasse selbst denen, erteilt schon schon rein äußerlich betrachtet etwas anders. Es entsprach keines- jetzt noch die einer Betriebskrankenkasse folgen zu lassen, sei wohl diese nachträglich wieder versagt. Nur zwei Geschäftsleuten ist der megs mehr der Würde unserer Reichstagsabgeordneten, am das schlimmste, was bisher vertreten worden sei. Außerdem wandSchlusse der Tagung fluchtartig den Saal zu verlassen, um nur ten sich die Herren Saustein und Berger entschieden gegen die Verkauf von alkoholfreien Getränken auf der Bürgerablage erlaubt. ja hinauszukommen. Bei 111 Abgeordneten läßt sich das nicht Vorlage. Hatte Herr Walger schon in seiner Begründung gezeigt, wiesen, wo Tausende von Ausflüglern sich den ganzen Sonntag auf unauffällig und ohne Unannehmlichkeiten machen. Hinzu kam, wie weltfremd er in sozialpolitischen Dingen ist, so fanden seine balten und Fluß- und Sonnenbäder nehmen, herrscht infolge der daß ein neuer Fraktionsfollege, Genosse Landsberg , einfach er meiteren Ausführungen so wenig Antlang bei den Bürgerlichen, daß Härte, er ginge nicht mit hinaus, sondern bleibe im Saal und sie ihn überhaupt in Stich liegen. Die Vorlage selbst wurde dann Maßnahme des Magistrats großer Mangel an Getränken. Verstehe mit auf. Bei dem fünfundzwanzigjährigen Regierungs- mit 15 gegen 10 Stimmen abgelehnt. Ein anderer Antrag, der gangenen Sonntag war schon nachmittags nicht eine Flasche Selter Unter diesen Umständen muß auch der jubiläum des Kaisers wurde nach dem Kaiserhoch entgegen einer die Befreiung der Lehrer und Lehrerinnen von der Krankenber mehr au bomen. Vereinbarung im Seniorentonvent ein reichsparteilicher Antrag sicherungspflicht verlangt, wurde ebenfalls abgelehnt. Der Bei- Bildungsausschuß, der am 12. Juli auf der Bürgerablage ein großes in unserer Abwesenheit angenommen, die Sigung überhaupt zu trag zum 3wedverband in Höhe von 2226,25 M. ist vom Streis Waldfest plante und auf den Besuch von mehreren tausend Berschließen. Dies zeigte uns, wie leicht die bürgerlichen Parteien wieder übernommen worden. Außerdem hat der Kreis der Ge- ionen rechnete, hiervon Abstand nehmen. Es gewinnt fast den Anunsere Abwesenheit während höfischer Demonstrationen auch sonst meinde einen Zuschuß von 1500 M. geleistet für Beschaffung einer schein, als ob der Magistrat nur auf die von aufgeklärten Arbeitern benußen können, um uns unbequeme Beschlüsse zu fassen. Wir Motorsprize für die Feuerwehr. Nach dem vorliegenden Bericht am meisten verurteilte Ungehörigkeit einiger Personen gewartet beschlossen daher in der Fraktion, für die Folge im Saale zu erforderten für 1912 die Volksschulen einen Zuschuß von 266 528 hat, um das Verbot zu rechtfertigen. Das geplante Waldfest des bleiben, und da wir nicht mit demonstrieren wollten, fißen zu Mart, die Fortbildungsschule und der Handfertigkeitsunterricht Bildungsausschusses kann doch unmöglich zu dem allgemeinen Berbot bleiben. Und jetzt der fünstliche Entrüstungssturm der bürger 2253 M. beigetragen haben, denn im vorigen Jahre sprach doch selbst der lichen Parteien! Nichts ist lächerlicher als dieser. Die, die sich Förster dem Bildungsausschuf für die Sauberhaltung des Festplates heute so entrüften, waren es, die früher unser Hinausgehen ver- Mitgliederversammlung. Die leßte gut besuchte Versammlung seine Anerkennung aus. ulften. Uebrigens vergessen die Konservativen und besonders auch des Wahlvereins beschäftigte sich, nachdem mehrere Neuaufnahmen Ein großes Verkehrshindernis bildeten gestern abend um 6 Uhr die Liberalen ja ganz ihre eigene Vergangenheit. Wie hat es das vollzogen, mit der Kreis- und Verbandsgeneralversammlung, woBürgertum während seiner Revolutionen gemacht? In England rüber Gen. Kuffel Bericht erstattete. Des meiteren macht der die vorfintflutlichen Brückenklappen der Charlottenbrücke, die wieder und Frankreich hat es gar feinen Anstoß daran genommen, die Vorfißende bekannt, daß die Parteischule ihren 8. Kursus beginnt einmal versagten und einem großen Schleppdampfer die Durchfahrt Könige aufs Schafott zu schleppen. Und die Konservativen tobten und Anmeldungen zur Teilnahme an demselben bis spätestens verweigerten. Gilfertig rückte die Feuerwehr an, aber erst nach Erin der wüftesten Weise gegen die Monarchie, als sie in bezug auf 15. Juli erfolgen müssen. Die Tellersammlung von der öffent- scheinen eines großen Polizeiaufgebots funttionierte der Mechanismus die Erhöhung der Kornzölle nicht ganz nach ihren Wünschen lichen Volksversammlung, in welcher Gen. Liebknecht über" Dent- wieder. Die Leidtragenden dieses Großstadtidyls waren wieder einGen. mal zahlreiche Arbeiter, die mit der Elektrischen rechtzeitig den tanzen wollte. Und wir als Republikaner sollten unserer Ueber- malsfrebel" referierte, ist dem Kreis überwiesen worden. zeugung zuwider an höfifchen Demonstrationen teilnehmen? Und Paulus macht nochmals auf den Lichtbildervortrag Aus russischen nächsten Zug erreichen wollten. Vorsichtige Leute, die schnell zum bas zu einer Zeit, in der die Heze gegen die Arbeiter geradezu Kerkern", der am 26. Juni im Kaiser- Wilhelm- Garten stattfindet, Bahnhof kommen wollen, gehen in Spandau zu Fuß. gemeingefährliche Formen anzunehmen droht! In diesem Zu- aufmerksam. fammenhange ging Genosse Ledebour noch eingehend auf das Ferienausflüge. Um den Kindern, deren Eltern es auf Grund Situngstage der Stadt- und Gemeindevertretungen. Urteil in der Charlottenburger Denkmalsaffäre ein. Wir billigen ihrer sozialen Stellung nicht vergönnt ist, mit ihren Angehörigen Friedrichshagen . Am Freitag, den 26. Juni, nachmittags 5 Uhr, die Tat nicht. Sie ist ein Tummerjungenstreich. Aber das Urteil die Schulferien an der See oder in irgend einem Badeorbe zu ver- im Rathause, Friedrichstr. 87. ist von einer unerhörten Härte. Die Strafe bekommen die Be- bringen, eine genußreiche Abwechslung zu bieten, veranstalten un- Diese Sihungen find öffentlich. Jeder Gemeindeangehörige ist bes teiligten nicht wegen ihrer Tat, sondern weil sie Sozialdemokraten fere Genofsinnen auch in diesem Jahre wieder ihre gemeinsamen rechtigt, ihnen als Zuhörer beiguwohnen. find. Den Opfern dieses Urteils gebührt unser innigstes Mit Ferienausflüge. Der erste Ausflug findet am 6. Juli, mittags gefühl.( Langanhaltender Beifall.) In einer Zeit, in welcher 1 Uhr, statt. Treffpunkt Kaiser- Allee, Ecke Rönnebergstraße. Jugendveranstaltungen. berartiges und viele andere Dinge möglich find, mußte die Sozial- Eltern, die gewillt sind, ihre Kinder an diesen Ausflügen teilnehmen demokratie so handeln. Sicher steht auch die übergroße Zahl der zu lassen, werden ersucht, diesbezügliche Meldungen an Frau Grün - mittags 2 Uhr, findet bei Reus, Niederschönhausen , Staiserweg, Ede Platanens Pankow- Niederschönhausen . Sonntag, den 28. Juni er., nach Genossen hinter der Mehrheit der Fraktion.( Stürmische Zu- berg, Albestr. 26 und Frau Tölle, Handjerhstr. 60/61 ergehen zu straße, gemeinsames Spielen der Arbeiterjugend von Pantow- Niederschönftimmung.) Es empfiehlt sich, Kindern keine Glasflaschen sondern hausen, Rosenthal- Wilhelmsrub, Schönwalde und Schönerlinde statt. Fuzz Genoffe abenstein beantragte, den Ertrag der Teller - feste Kannen mitzugeben. Kaffe und Zubrod ist mitzubringen. ball- Bettspiel zwischen Rosenthal- Wilhelmsruh und Pankow . Anschließend fammlung den Opfern der Denkmalsaffäre zuzuwenden. Er be- Die Ausflüge werden von erfahrenen Genoffinnen geleitet. Unterhaltungsabend. Berantw. Rebolt.: Alfred Wielepy, Neutölln. Inferatenteil verantwo. Th. Glode, Berlin . Drudu.Berlag: Borwärts Buchdr. u. Verlagsanstalt Buchdruckerei u. Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.
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