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Nr. 192..

31. Jahrgang.

2. Beilage des Vorwärts " Berliner Volksblatt.

Parteiangelegenheiten.

Zur Lokalliste.

Folgende Lokale sind von der Lokalliste zu streichen und für die organisierte Arbeiterschaft als gesperrt zu betrachten: In Stralau N.-B. das Lokal Alte Taverne", Inhaberin: Frau Schröder.

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InTrebbin T.-B. das alte Schüßenhaus, Inhaber: W. Fromm. Herr Fromm ist auch noch Inhaber mehrerer anderer Geschäfte. Die Lokaltommission.

Wenn man sieht, wie die harmlose Arbeiterjugend sowie die Arbeiterschaft überhaupt von der Polizei schikaniert und malträ­tiert wird, wenn man erleben muß, daß Polizeibeamte des Herrn von Jagow in ruhig ihres Weges gehende Leichenzüge einbrechen und sich der mitgeführten roten Schleifen der Kränze bemächtigen und dagegen hält, wie die Polizei ihre schüßende Hand über die Sette der zur geistigen Verblödung der Volksmassen, der Heils­ armee , ausbreitet, dann kann man sich ein ungefähres Bild über unsere heutige Kulturhöhe in Preußen machen.

Freitag, 17. Juff 1914.

Ein recht bedauerlicher Vorfall hatte sich auf der Kiefholzbrüde in Baumschulenweg abgespielt. Ein Mann namens Reicheld war im Laufe des gestrigen Vormittags von einem Hizschlag betroffen worden. Leider mußte der Kranke andert­halb Stunden auf ärztliche Hilfe warten. Vielleicht bietet dieses Vorkommnis Gelegenheit, daß die Gemeinde der Arztversorgung ihre Aufmerksamkeit schenkt.

Aus der Spitzbubenchronik.

Mehrere große Einbrüche, die damals großes Aufsehen era regten, hat die Kriminalpolizei jest aufgeklärt und drei Einbrecher und 15 Hehler ermittelt. Die Einbrecher wurden gestern alle nach lassung. Für ungefähr 12 000 M. Ware, die die Einbrecher er­Moabit gebracht, ein Teil der Hehler gelangte einstweilen zur Ent­beutet hatten, konnte wieder bis auf einen kleinen Teil herbei­

Behördliche Vernehmungen des Hilfspersonals in Hotels zweds Bierter Wahlkreis: Kinderfest. Zur Vorbereitung zum Kinder- Feststellung der Arbeitszeit und der Ruhepausen finden fest treffen sich die Genossinnen sowie die mitwirkenden Kinder für gegenwärtig auch in Berlin statt. Nach§ 120f der Reichsgewerbe den Stadtteil Südost am Mittwoch, den 22. und Freitag, ordnung sind die Landeszentralbehörden berechtigt, für solche Ge­den 24. Juli, nachmittags o Uhr, im Lokal Südost", werbe, in welchen durch übermäßige Dauer der täglichen Arbeitszeit geschafft werden, obwohl sie sich zum größten Teil schon in dritter Waldemarstr. 75, und für den Stadtteil Osten am Donners die Gesundheit der Arbeiter gefährdet wird, nach Anhören der be- und vierter Hand befand. Auf die Spur der Bande führte der tag, den 30. Juli, und Dienstag, den 4. August, nachteiligten Gewerbetreibenden und Arbeiter Verordnungen zu erlassen, Einbruch in die Lombardbank von Wasservogel in der Johannis­mittags 5 Uhr, in den Konzert- und Festsälen von die Dauer, Beginn und Ende der zulässigen täglichen Arbeitszeit straße Ende Juni. Die Täter waren hier ein Mechaniker Karl Obiglo, Koppenstr. 29. Fünfter Kreis, zweite Abteilung. Sonntag, den 19. Juli: und der zu gewährenden Pausen regeln. Auch die zur Durch- Otto und ein gewisser Paul B., der ebenfalls Mechaniker von Beruf Familienausflug nach Köpenick - Rabensteiner Mühle. Treffpunkt: führung erforderlichen Anordnungen können von ihr erlassen ist. B. ist seit seiner Jugend ein sehr guter Turner. Nachdem die beiden Einbrecher sich in der Dunkelheit in das Eckhaus 128 Uhr an der Berolina. Für Nachzügler: Ravensteiner Mühle. werden. Die Bundesratsverordnung von 1902 enthält derartige Be Strickleitern versehen hatten, kletterte der Kletterkünstler B. ant Friedrich- und Johannisstraße eingeschlichen und mit Leinen und 5. Wahlkreis, 3. Abteilung. Sonntag, den 19. Juli: Ans­flug nach Köpenid. Treffpunkt morgens 9 Uhr auf dem Alexander- wirtschaftlichen Betriebe, während das große Heer der Ungelernten, hinab und zog seinen Spießgesellen Otto daran hoch. Beide Uhr auf dem Alexander- ſtimmungen, lediglich aber für das gelernte Personal der gast- Dachgiebel empor und befestigte dort eine Strickleiter, ließ fie platz( Berolina); Nachzügler vis 1 Uhr: Restaurant Pferdebucht. Die Jugendsektion des Dstens veranstaltet am Sonntag, den das Hilfspersonal, ungeschützt und somit der Willtür der Unter- kletterten dann über die Dächer bis zu dem Grundstück von Wasser­19. Juli, eine Wanderung nach Melchow , Nonnenfließ, Schwärze. nehmer ausgeliefert ist. vogel. An einem Mauerpfeiler befesttigten sie eine Stridleiter Fahrpreis 1,50 M. Treffpunkt: 346 Uhr Stettiner Bahnhof( Milch- Die Regierung von Oberbayern sowie die Oldenburger und ließen sich an dieser bis zu einem offenstehenden Kontor­halle). Abfahrt 5.53 Uhr. Proviant ist mitzubringen. Behörde haben bereits entsprechende Verordnungen zum Schutze des fenster hinab. Dort schwangen sie sich hinein, arbeiteten ganz Hilfspersonals erlassen, und in einigen Städten des Reiches sind die ungestört und erbrachen den Geldschrank. Sie fanden nur wenig bares Geld, da die Geschäftsleute dieses zur Bank gebracht hatten, Behörden dabei, die in Frage kommenden Arbeitsverhältnisse aus dagegen war aber gerade furz vorher eine große Sendung von demselben Grunde durch Vernehmungen Angestellter festzustellen. wertvollen Gegenständen aller Art, besonders kostbare Belze, an Die bisher in Berlin vorgenommenen Vernehmungen dürften der gekommen. Diese nahmen nun die Diebe als gute Beute mit. Sie Behörde wohl ein Material liefern, grund dessen sie bestimmt zum fuhren mit dem Fahrstuhl, dessen Bedienung B. genau fannte, Erlaß gleichartiger Schutzbestimmungen für das gastwirtschaftliche auf den Hof hinab, warteten dort bis morgens früh, weil sie bor Silfspersonal kommen dürfte, wie dies in Bayern und Oldenburg her ausgetundschaftet hatten, daß sie die Tür nicht öffnen durften,

6. Kreis. Für die jugendlichen Mitglieder der Gruppe Wedding und Oranienburger Vorstadt findet am Sonntag, den 19. Juli eine Wanderung nach Melchow- Nonnenfließ- Schwärze- Melchow statt. Treffpunkt: Stettiner Bahnhof( Normaluhr) 3/46 Uhr. Abfahrt des Buges 553 Uhr. Bahnhof Gesundbrunnen, Eingang Badstraße 46 Uhr, Abfahrt des Zuges 550 Uhr. Sonntagsfahrkarte lösen bis Mielchow, hin und zurück 1,50 m.- Proviant und Babezeug mitbringen.

Achtung! Weftliche Vororte!

Heute Freitag, den 17. Juli, abends 82 Uhr, findet im ,, Birkenwäldchen" in Steglik- Lichterfelde , Schüßenstraße, eine öffentliche Versammlung

statt, in der die Genoffen Reichstagsabgeordneter Dr. Paul Lensch und der Verteidiger im Luremburg- Prozeß Dr. Paul Levi aus Frankfurt a. M. über

Militarismus und Soldatenmißhandlungen

bereits geschah.

da diese mit einem Räutewerk versehen ist, und erst nach sieben Wir wollen aber nicht unterlassen, der Behörde für ihre die eine Kraftdroschte und sagte zu dem Chauffeur, er solle so schnell Uhr, als der Pförtner geöffnet hatte, ging B. hinaus. Er holte Untersuchungen und Vernehmungen ausführenden Beamten einen wie möglich fahren, denn er müsse seinen Chef abholen und diesen wohlgemeinten Fingerzeig zu geben. Uns wurde berichtet, daß man die zum Bahnhof bringen. Der nichtsahnende Kraftwagenführer Bescheide vom Personal in manchen Fällen in Gegenwart der Unternehmer lenkte die Droschke dann auch in eiligem Tempo zuerst nach der oder sonstiger Vorgesetzter entgegennahm. In anderen Fällen holte Johannisstraße, wo der Chef, in Wirklichkeit B.3 Komplize, mit man sich Auskunft" in der Materie in den Bureaus der Hotels. der Beute einstieg und zusammen mit B. nach dem Fernbahnhof Das auf solche Art zusammengetragene Material muß äußerst ein Kriminalpolizei führten nun auf die Spur der beiden Mechaniker Gesundbrunnen fuhr. Die langwierigen Ermittelungen feitig ausfallen und erscheint keineswegs geeignet, der unter- und schließlich zur Festnahme. Sie legten nach längerem Zeugnen suchenden Behörde ein richtiges Bild der Verhältnisse zu liefern. auch ein Geständnis ab und gaben auch weiter zu, einen großen Will man dies, so wende man sich vor allem direkt an das Hilfs- Einbruch in der Neuen Friedrichstraße ausgeführt zu haben. So Die Genossen von Steglik, Wilmersdorf , Friedenau , personal ohne Hinzuziehung irgendeines Vorgesezten, gelang es schließlich auch, 15 Hehler zu ermitteln. Es tamen jett Lichterfelde , Zehlendorf , Lankwitz und Mariendorf werden auf- in erster Linie aber versäume man nicht, die angestellten Hotel- auch noch mehrere andere Ginbrüche zum Vorschein und schließlich gefordert sich an der Versammlung zu beteiligen und rege diener zu befragen, die über die weitausgedehnteste Arbeitszeit stellte sich heraus, daß B. schon vorher einmal bei Wasserbogel war Propaganda dafür zu entfalten. seit Jahren berechtigte Beschwerden führen. und sein Spießgeselle hier ein anderer Mechaniker Günther war. Auch dieser wurde hinter Schloß und Riegel gefeßt. Damals hatten die Einbrecher in der Lombardbank mehrere Tausend Bi­garren, zwanzig Flaschen Sett, einen Posten Handschuhleder usw. erbeutet. Bei ihnen fand man sehr gutes Einbrecherwerkzeug un tunstgerecht angefertigte Geldschrankschlüssel. Alles war von ihne selbst hergestellt worden.

sprechen werden.

Die Genossen von Lankwig treffen sich um 72 Uhr bei Siegl, Kaiser- Wilhelm- Straße 34.

Lichtenberg. Die Bibliothek des Wahlvereins ift in beiden Aus­gabestellen von 15. Juli bis Ende August geschlossen. Die Leser werden ersucht, umgehend die entliehenen Bücher beim Genossen Schulz, Kronprinzenstraße, oder Vorwärts- Spedition, Alt Bog hagen 56, abzuliefern.

Berliner Nachrichten.

Die Straße dient dem Verkehr!

Uns wird geschrieben Am Mittwoch, den 15. Juli, abends gegen 48 Uhr, kam ich die Neanderstraße entlang, als ich ungefähr 50 Schritte vor mir in geschlossenem Zuge, bierreihig gegliedert, einen Zug Frauen in buntem Aufzuge marschieren sah.

Ankauf von Bildern durch die Stadt. Gestern vormittag hat die von der städtischen Kunstdeputation aus ihrer Mitte und aus Künstlerkreisen gewählle Jury und Antaufs­fommission die Ausstellung der Freien Sezession am Sur­fürstendamm besucht und daselbst ein Bild von Walter Klenn: Stjöring- Training( Nr. 117) und ein Bild von Adolf Oberländer : Am Bach( Nr. 175) für die Stadt Berlin an gekauft.

Streit um Gemeinde- Grundsteuer.

Telephondrahtdiebe sind in der letzten Zeit wieder auf mehrerea Chausseen an der Arbeit" gewesen. Die einzelnen Fälle laffen darauf schließen, daß es sich um eine Bande handelt, die den Dieb stahl dieser Art gewerbsmäßig betreibt. Besonders arg gehauft haben sie in der Gegend von Spandau - Papenberge, Wuhlheide und Weißensee- Faltenberg. Bisher gelang es leider noch nicht, der Für das Wertheimsche Warenhaus an der Metalldiebe habhaft zu werden. Es sei bei dieser Gelegenheit noch­Leipziger und an der Voßstraße zu Berlin hatte die Wert- mals darauf hingewiesen, daß auf Ergreifung dieser Spitzbuben, heimsche Grundstücksgesellschaft einen an der Voßstraße be- die besonders durch die Zerstörung der Leitungen die Geschäftswelt legenen Grundstreifen von nur drei Quadratmeter notwendig schädigen, für jeden Fall eine angemessene Belohnung ausgesetzt ist. erwerben zu müssen. Unter dem Zwange der Verhältnisse Selbstmord eines Schriftstellers. In seiner Wohnung Uhland­mußte sie für die nur drei Quadratmeter 40 000 M. zahlen. straße 56 hat sich am gestrigen Donnerstag nachmittag der 37jährige Als geborener Rheinländer aus dem heiligen Köln , genau Bei der Heranziehung der Gesellschaft zur Gemeinde- Grund- Schriftsteller Alfons Drießen das Leben genommen, indem er sich, wissend, daß der Fastelovend nicht in die heiße Jahreszeit steuer nach dem gemeinen Wert legte der Berliner Magistrat vor dem Spiegel seines Schlafzimmers eine Revolverkugel in die fällt, übermannte mich daher die Neugierde zu sehen, was los jei, für jene drei Quadratmeter Grundfläche den Kaufpreis von linte Bruſt jagte. Das Geschoß durchbohrte das Herz und führte und ich beschleunigte meine Schritte. Näher an den Bug heran- 40 000 m. als gemeinen Wert zugrunde. Demgemäß wurde den sofortigen Tod herbei. tommend, höre ich taktmäßig den dumpfen Ton einer großen Trommel. Zugleich bemerke ich, daß an der Spitze des Buges man sollte es kaum für möglich halten ein großes rotes Banner getragen wird. Neben dem Bannerträger

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die Firma für die drei Quadratmeter für das Jahr 1913 mit 124 M. zur Gemeinde- Grundsteuer herangezogen.

Die Gesellschaft klagte auf Herabsezung dieses Steuer­betrages auf 15,50 m., welcher Betrag einem gemeinen Wert von 5000 m. entspricht. Wohlgemerkt, es handelt sich nur um die fraglichen drei Quadratmeter.

Der Bezirksausschuß in Berlin wies die Klage der Gesell­schaft ab, indem er den Preis von 40 000 m. hier für den gemeinen Wert erachtete.

Aufgeklärt ist das Verschwinden des 12jährigen Nudolf H. aus Weißensee, der seit dem 25. vorigen Monats vermißt wurde. Der geistig etwas beschränkte Schüler hatte sich auf einem Spaziergange verirrt und war in Berlin von einem Schußmann angehalten worden. Da der Junge nicht in der Lage war, die Wohnung der Eltern anzugeben, wurde er dem Berliner städtischen Waisenhause zugeführt. Inzwischen hatte der Vater des Verschwundenen die Polizeibehörden benachrichtigt und gestern wurde der verlorene Sohn endlich im Waisenhause entdeckt und seinen Eltern zugeführt.

es ist unerhört marschiert- ja, sehe ich denn recht?- ein leibhaftiger, richtig gehender königlich preußischer Polizeiwachtmeister. Fürchterliche Ahnungen steigen in mir auf, um so mehr, als der Zug den Weg durch die Brückenstraße nach dem Alexanderplatz ein schlägt. Sollte vielleicht Herr von Jagom eine Deputation der Frauen Berlins zu sich entbeten haben, um ihnen wissen zu lassen, Spätwagen Berlin- Tegel. Spätwagen zwischen Berlin und Das Oberverwaltungsgericht hob aber das Urteil auf Tegel richtet die Große Berliner Straßenbahn auf mehrfachen daß er beabsichtige, ihnen diese oder jene bisher nicht innegehabten und erkannte dahin, daß der Magistrat die Firma für die Wunsch von Sonnabend, den 1. August an versuchsweise ein. Die Rechte einzuräumen, oder sollten gar die Frauen Berlins durch brei Quadratmeter nach ihrem Alageantrage nur mit 15,50 M. Wagen gehen von Tegel 12.30, von der Charlottenstraße in Berlin Absendung einer Deputation unseren geliebten Herrn Präsidenten heranziehen dürfe. Da das Oberverwaltungsgericht grund- 1.24 nachts. Von der Benußung wird es abhängen, ob diese Spät fuffragettieren wollen? In diesem Augenblick werde ich durch einen sehr lauten großen fäglich auf dem Standpunkt steht, daß der gemeine Wert der verbindung beibehalten werden kann. Satz sei, der unter gemeingewöhnlichen Umständen für Grund­Trommelschlag aus meinen Betrachtungen gerissen und Musik jest stüde gleicher Art von jedermann als Preis gezahlt werden ordnung. Auf dem Kohlenbahnhof in der Fennstraße 22-26 hatte Preskohlenbräde sind jetzt in Groß- Berlin an der Tages­ein. Mich noch weiter nach vorne drängend, sehe ich, daß es Mit- würde, so hat also das Gericht vorliegend außergewöhnliche die Wehr schon mehrere solcher Brände zu löschen. In der letzten glieder der Heilsarmee sind, die aufmarschieren unter dem Takt und feine gemeingewöhnliche Umstände angenommen. Der Nacht standen wieder mehrere Stapel in Flammen. In der chemi­einer sechzehn Mann starken Musikkapelle. Vor der Jannowit gemeine Wert ist darum anderweitig selbständig festgestellt schen Fabrik von Schering in der Müllerstraße 171 brannte ein brücke neigt der Bannerträger das Banner nach links, und ich muß worden. mich jetzt überzeugen, daß dieses auf der vorderen Seite gelbe und blaue Verzierungen trägt. Es war also nur auf der einen Seite Vom Spiel in den Tod. rot. In diesem Augenblic hebt der führende Polizeiwachtmeister Ein bedauerlicher Unglücksfall hat sich am gestrigen Donnerstag warnend seine Rechte, eingedent der weisen Verfügung seines obersten Vorgesetzten, daß die Straße dem Verkehr dient und der nachmittag an der Röntgenbrücke in Charlottenburg zugetragen. Damm im rechten Winkel von 90 Grad zu überschreiten ist, die 5jährige Charlotte Bock, die Tochter des in der Reuchlinstraße 3 Dort spielten am Ufer der Spree zahlreiche Kinder, darunter auch Der Arbeiter- Mandolinistenbund hält am Sonntag, den 19. Juli, Straßenbahn, Omnibusse, Autos und anderes Fuhrwerk zum wohnenden Arbeiters B. Als der Kleinen der Ball entfallen war, Sommerfest ab, verbunden mit Konzert, Spezialitäten und Ball. in Mentes Voltsgarten, Landsberger Allee und Röderstr. 28/29, ein Der Zug marschiert bis zum Marinehaus und kehrt in dieses wollte sie ihn haschen. Im Eifer lief das Mädchen zu dicht an das Das Mandolinenkonzert( 300 Mitwirkende) steht unter Leitung des ein. Jetzt sehe ich gleich hinter der Musik eine Heilsarmeefoldatin Ufer heran, fiel und stürzte ins Wasser. Obwohl sofort von mehreren Dirigenten Herrn Otto Rohrlad. Der Eintrittspreis beträgt im in Uniform, eine lange, weiße Schärpe von der Schulter bis zur kam die Hilfe doch zu spät. Auf der nächsten Unfallstation, wohin der Geschäftsstelle, Berlin O., Graudenzer Straße 9, bei Robert Augenzeugen des Unfalls Rettungsversuche unternommen wurden, Vorverkauf 20 Pf., an der Kasse 25 Pf. Billetts find zu haben in Erde tragend, einen Strauß Lilien in der Hand. Neben ihr geht die Berunglückte gebracht wurde, wurden längere Zeit Wieder- Rieger. ein Soldat der Heilsarmee , welcher eine Lilie im Knopfloch trägt. Nachdem sich der Zug im Marinehaus verloren, kommen von der belebungsversuche angestellt, die leider vergeblich waren. anderen Seite noch drei weitere polizeiliche Begleitmannschaften hervor. An einen dieser Schuhleute tritt ein Wißbegieriger heran

Stillstand bringend.

Kindesleichen.

Schuppen mit Preßkohlen und gleichzeitig in der Landsberger Allee 47 ein Keller mit Preßkohlen. Ferner wurden mehrere Wohnungsbrände gemeldet.

19. Juli, nachmittags 5 Uhr, auf der Schülerwiese im Schiller­Eine öffentliche Gesangsaufführung findet am Sonntag, den part durch den Gesangverein Gesundbrunner Harmonie" statt.

Kleine Nachrichten. Beim Baden ertrunken ist ein noch unbe­fannter Mann von etwa 25 Jahren, dessen Leiche gestern aus dem Tegeler See gelandet wurde. Der Tote war nur mit einer rot­weißpunktierten Badehose bekleidet. Gelandet wurde die Leiche mit der Frage, was denn hier Los sei. Der Schuhmann gibt die Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine Kindesleiche gefunden gegenüber dem Jagen 65 der Tegeler Forst. Kleidungsstücke sind Auskunft, daß die weißbeschärpte Soldatin mit dem neben ihr wird. An der Königsheide bemerkten Spaziergänger ein Batet im hier jedoch nicht gefunden worden. Wahrscheinlich ist der Er­gehenden Soldaten heute Hochzeit habe. Und darum polizeiliche Wasser treiben, das ihnen verdächtig erschien. Als man den Fund trunkene auch an einer anderen Stelle ins Wasser gegangen und Begleitung. Wäre man kirchlich gesinnt, man müßte Protest auffischte, stellte sich heraus, daß das Batet eine in Backpapier ein- die Leiche abgetrieben worden. Der Tote ist 1,70 Meter groß, hat dagegen einlegen, daß die Melodie eines Chorals auf einen Gassen- gehüllte Kindesleiche barg, die schon einige Tage im Wasser gelegen rotes Haar und ein bartloses Gesicht. Ein besonderes Kennzeichen hauer übertragen, von der Musikkapelle einer von der Behörde als haben muß. Einen zweiten Fund machten spielende Kinder im ist eine Tätowierung am linken Unterarm. Sie stellt ein Mädchen Kirchliche Gemeinschaft anerkannten Sette im Marschtempo geblasen Schwarzschen Pfuhl in Pankow . Sie sahen auf der Oberfläche des dar, das mit einer Fahne in der Hand auf einer Kugel tanzt. wird, wie es hier der Fall war. Gewünscht hätte ich, daß Herr Tümpels ein Paket treiben und brachten es ans Land. Als sie es auf der Heimreise vom Tode überrascht ist gestern abend ein ruffi scher Landarbeiter, der 26 Jahre alte Arbeiter Stanislaus Sto von Jagom die Kalauer über seine Verkehrsverfügungen gehört neugierig öffneten, fanden sie die bereits in Verwesung über- domsti aus Jloma in Rußland . St. tam mit einem Auswanderer­hätte, er würde sofort den Entschluß gefaßt haben: Einmal und gegangene Leiche eines neugeborenen Kindes weiblichen Ge- zug von Antwerpen auf der Durchreise nach seiner Heimat hier nie wieder. schlechts vor. auf dem Schlesischen Bahnhof an. Er war unterwegs erkrankt

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