Parteigenossen!
Sonntag, 13. September, abends 8 Uhr, nach dem Huttenschen Garten in Würzburg , Virchowstr. 2, ein.
Die Eröffnung und die Konstituierung des Parteitages werden am 13. September stattfinden.
Bustimmung) so liegen alsdann die Dinge.( Sehr wahr! Sehr richtig!)
Freitag, 31. Juli 1914.
geht dahin, daß die beiden deutschen Waffenfabriken ihre sämt lichen Erfahrungen, Patente usw. in das neue russis iche Unternehmen hineinzubringen haben. Zweck der Gesellschaft Parabellum" ist nach der Deutschen Tageszeitung" bom 3. April 1914,
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die Erzeugnisse beider deutschen Werke in Rußland zu vertreiben,
jedoch in erster Linie Kriegsmaterial herzustellen. Soviel von den Flinten und den lieblichen blauen Bohnen.
Sie verlangen Arbeit und Brot, die mit Ausnahme der Jndustrien und Gewerbe, die direkt am Krieg interessiert sind, niemand Auf Grund des Organisationsstatuts beruft der Partei- ihnen bieten kann. Wer wird die Familien der Arbeitslosen untervorstand den diesjährigen Parteitag auf stüßen? Dazu ist kein Geld da. Die Kassen der Gewerkschaften stehn vor dem Bankrott( Sehr richtig), sie können die verlangten Unterstützungen nicht leisten, auch die Gemeinden, auch der Staat und das Reich nicht, der Staat und das Reich, dem seine Armee und Flotte jeden Tag der Mobilmachung 45 Millionen Mark foftet ( Bewegung. Hört, hört!), 1350 Millionen Mart in einem Monat. Jezt zu den Kanonen und Kriegsschiffen. In der gleichen Rede ( Hört, hört!) Und nun stellen Sie sich den Krieg selbst vor, mit vom 11. Mai dieses Jahres wurde nachgewiesen, daß Krupp der ungeheuren technischen Entwidelung seit 1870, den Millionen mit den russischen Butilow- Werken und anderen russischen Kriegsheeren hüben und drüben, den Repetiergewehren, den Schnellfeuer- fabriken in intimster Beziehung steht. Am 9. Februar 1914 begeschützen, den Maschinengewehren, mit den modernen Spreng- richtete die Deutsche Tageszeitung" triumphierend, daß stoffen usip.( Sehr richtig! Zuruf: Luftschiffe!) Als vor einigen das Material, mit dem Putilow die russischen Geschüße herJahren in Elsaß- Lothringen ein größeres Kaisermanöver unterstellt, richtiger Krupp- Tiegelstahl" ist. Es wurden weiter die intimen Beziehungen zwischen Krupp dem Feldmarschall Grafen Haeseler stattfand, erklärte er am Ende: " Das Manöver war sehr schön, aber gefragt habe ich mich doch, und den österreichischen Skoda - Werken, der größten Kanonenwenn es ernst wird, wo bringen wir die Leichen unter, und vor fabrik der Donaumonarchie, dargelegt und dann bemerkt:• Die Skoda - Werke, mit denen Krupp in diefer engen Referent: allem, wo bringen wir die Verwundeten unter?"( Rebhaftes Hört, hört!) Parteigenossen! Alle diese Vorgänge werden eine Stim- Beziehung steht, haben sich anfangs 1914 Referent: mung erzeugen, von der wir uns gar keinen Begriff machen
Die Festsetzung der Geschäfts- und Tagesordnung soll am Montag, den 14. September, zu Beginn der Sizung borgenommen werden.
Als vorläufige Tagesordnung ist festgesetzt:
1. Geschäftsbericht bes Parteiborstandes: a) Allgemeines. Referentin: 2. Ziez.
b) Kassenbericht. Referent: D. Braun. 2. Bericht der Kontrollkommission.
W. Bock.
3. Bericht der Reichstagsfraktion.
E. Vogtherr.
4. Militärstaat
Dr. Lensch.
und Demokratie.
5. Wirtschaftspolitik und Roalitionsrechts. Hetze. Referent: H. Molkenbuhr.
6. Bericht vom Internationalen Rongreß in Wien . Referent: H. Haase.
7. Anträge.
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mit russischem und französischem Kapital verbunden, um in Creuzot, dem Sitz der französischen Kanonenfirma Schneider, eine Stahlhütte zu errichten, zu der diese französische Kanonen firma Schneider die technischen Einrichtungen zu liefern hat.
können. Schon 1904 habe ich dem Reichskanzler Fürst Bülow ge= Referent: fagt, wenn ein großer Krieg kommt, steht die Gristenz der' bürgerlichen Gesellschaft auf dem Spiele.( Stürmische Zustimmung.) Und nicht wir sind es, die das herbeigeführt haben, sondern die Bertreter dieser bürgerlichen Gesellschaft( Lebhaftes Sehr richtig!), Nach dem Geschäftsbericht der Deutschen Waffen- und die glauben, die bürgerliche Gesellschaft stüßen zu müssen, sie allein tragen die Verantwortung für all das ungeheure Elend und die Munitionsfabriken gehen über 50 Prozent der von ihnen fabri( Stürmische Zu- sierten Waffen ins Ausland, und zwar zum größten Teil schrecklichen Folgen eines solchen Krieges. nach Rußland und den Balkanstaaten. 8. Wahl des Parteivorstandes, der Kontrollkommiffion und ſtimmung.) des Ortes, an dem der Parteitag 1915 stattfinden soll. Auch über die Aufbringung der Mittel habe ich mit Fachleuten Glüdstrahlend berichtete Erzberger am 11. Mai dieses Jahres gesprochen. Als 1870 der deutsch - französische Krieg ausbrach, for- im Reichstag, daß viele der großen deutschen Rüstungsfirmen bis Parteigenossen! Bewirkt die Vorarbeiten für den Parteitag verte Virsmard vom Reichtage 120 Millionen Taler. Ich hatte zu 85 Prozent ihrer Aufträge aus dem Ausland beziehen. die Wahl von Delegierten und die Stellung von Anträgendamals mit Liebknecht die Ehre, im Reichstage zu sein. Wir entrechtzeitig. Wo mehrere Delegierte zu wählen sind, soll nach hielten uns der Abstimmung, warum ist bekannt. Diese 120 Mil§ 7 des Organisationsstatuts unter den Delegierten möglichst lionen Taler wurden ausgeboten zu einem Kurse von 88 für das eine Genossin sein. Hundert, so daß also, wer 100 Taler zeichnete, nur 88 zu zahlen Die Anträge der Partetorganisationen hatte, und zugleich wurden 5 Prozent zugesichert. Und das müssen spätestens am 15. August im Besize Resultat? Statt der 120 Millionen Taler wurden nur 68 Millionen Taler gezeichnet.( Hört, hört!) Nun bin ich weit entfernt, des Parteivorstandes, Adresse: die Zustände von damals mit den heutigen auf gleiche Stufe stellen zu wollen. Aber wie in Frankreich schon damals die Geldverhält
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W. Pfannkuch, Berlin SW 68, Lindenstr. 3, sein, wenn sie entsprechend den Bestimmungen des§ 10 Abs. des Drganisationsstatuts im Vorwärts" veröffentlicht werden und in der gedruckten Vorlage Aufnahme finden sollen. Den Anträgen etwa beigegebene Begründungen werden weder im ,, Vorwärts" noch in der den Delegierten zugehenden Vorlage abgedruckt.
Die Vorstände der Wahlkreisorganisationen werden dringend ersucht, dem Parteivorstand die Namen der gewählten Delegierten unter genauer Adressenangabe alsbald mitzuteilen, damit ihnen die Vorlagen und sonstigen Mitteilungen zugehen können. Außerdem müssen sich die Delegierten beim Lokalkomitee melden. Die Adresse des Lokalkomitees lautet:
J. Schäfer, Würzburg , Semmelstraße 46, I. Die Mandatsformulare werden vom 15. August ab durch das Parteibureau versandt.
Mit sozialdemokratischen Grüßen Der Parteivorstand.
32 Prozent Dividende
haben die Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken in den letzten Jahren ausgezahlt. Auf über 600 Prozent stehen ihre Aftien! Der Reingewinn der Firma Krupp im Geschäftsjahr 1912/13 belief sich auf über 43 Millionen Mark!
Die deutschen und österreichischen Pulver- und Sprengstofffabriken gehören fast durchweg dem über die ganze Welt verbreiteten internationalen Nobel- Trust an, in dem engnisse lagen, beweist, daß, als am 17. Juni von der französischen lies und französisches Sapital eine gewaltige Rolle spielt. Sic wurden, diese Summe von der französischen Börse und dem franRammer 700 Millionen Franken für den gleichen Zwed gefordert sind cifrigst an der zösischen Volt bis auf den letzten Heller aufgebracht wurde...
beteiligt.
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Wie es in Deutschland in einem ähnlichen Falle gehen wird, Alle deutschen und österreichischen Waffenfabriken gehören der weiß man nicht. Ich habe es aber mit Genugtuung begrüßt- ich gestehe das, als ich die Angst sah, die auf die Kriegsgerüchte internationalen Munitionsfonventions an. Parabellum heißt die russische Waffenfabrik, die von den hin entstand, und wie die Leute nach den Sparkassen stürmten. Da sagte ich mir, das ist euch da oben recht gesund( Heiterkeit), ihr größten deutschen Waffenfabriken geschaffen ist und geleitet habt dergleichen noch nicht durchgemacht. Wie viele von den heute wird. Parabellum heißt auf deutsch : Bereite den Krieg! Rüste Rebenden haben denn den Krieg von 1870 als urteilsfähige den Krieg! Rüste den Krieg wo? In Rußland . Gegen wen?- Männer erlebt? Wie sehr hat Bismard sich vor einem zweiten Zusammenstoß mit Frankreich gehütet. Manche sprechen so leichthin von solchem Kriege, mit Frankreich , sagen sic, werden wir sehr schnell fertig. Urteilsfähige Militärs aber sagen, so leicht wie 1870 würden wir auf keinen Fall mit Frankreich fertig werden. Und wie schwer war es doch. Ueber all das, was damals das Heer und das Wolf ertragen mußten, wird in den Büchern nicht berichtet.( Sehr richtig.) Wer die Not, das Elend, die Arbeitslosigkeit jenes furcht baren Winters von 1870/71 durchgemacht hat, der verlangt niemals nach einer zweiten Auflage.( Lebhaftes Sehr richtig!) Und was kommt, wird unendlich schlimmer, gewaltiger sein und in feiner Richtung mit dem, was 1870 war, zu vergleichen sein.
Die Schrecken des Krieges. Krieges.( Sehr wahr! Sehr richtig!)
Mit allen Mitteln verbrecherischer Heze versuchen, die unverantwortlichen Kriegstreiber den Weltenbrand zu schüren. Sie fordern den Krieg, das furchtbare Masseymorden un
Deutsche und österreichische
Folgen ein europäischer Krieg begleitet ist, hat gelegentlich Der Marokkokrise im Jahre 1911 nnser verstorbener Auguſt Bebel auf dem Jenaer Parteitage in meisterhafter Weise dargelegt. Seine Ausführungen gipfelten in folgenden wuchligen Säßen:
Von dem Gang der Dinge in einem großen Kriege macht man sich kaum eine rechte Vorstellung. Wie werden denn im Falle eines Krieges ungefähr die Dinge sich gestalten? Das ist sehr wichtig
von
Die österreichischen Arbeiter, die in den Krieg gehetzt find, und die deutschen Arbeiter, die einer unverantwortlichen Kamarilla in den Krieg gehezt werden sollen, müssen wissen, wer Serbien und Rußland die Mordwaffen geliefert hat, von denen sie dahingemäht werden sollen.
Deutsche und österreichische Arbeiter werden von deutschen und österreichischen Waffen, mit deutschen und österreichischen Kugeln und deutschem und österreichischem Pulver niedergemäht werden. Die goldenen Profite hat das deutsche und österreichische Kapital eingeheimst, auf daß das deutsche und österreichische Volt mit der denkbar besten Präzisionstechnik vom Erbfeind" zusammenkartätscht werden fann; vom„ Erbfeind", dessen Geld lieblich in den Taschen deutscher Kapitalisten flingt.
Seid kriegsbegeistert, ihr deutschen Arbeiter! Auf, werft euch mit patriotischer Begeisterung gegen den russischen, gegen den ferbischen Feind! Euer Lohn ist euch sicher: Kruppsche Granaten und blaue Bohnen der deutschen und österreichischen Waffen- und Munitionsfabriken. Hurra!
Zerrissene Volksrechte.
Die Aufgaben und Pflichten der Redakteure, österreichisch- ungaris scher Zeitungen und besonders derer, die in den Mobilisations. gebieten erscheinen, haben sich geändert, ja geradezu in ihr Gegenteil verkehrt. Während in gewöhnlichen Zeitläuften dafür gesorgt werden muß, den Lesern möglichst viel interessanten Stoff zu bieten, haben die Redaktionen jetzt ihre Aufmerksamkeit darauf zu richten, daß möglist wenig im Blatt steht. Nur das, was ihnen von den Be
für die Beurteilung der wahrscheinlichen Situation. Im Jahre Am 26. April 1913 wurde vom Genossen Liebknecht , der hörden direkt zugängig gemacht wird, ist unbedenklich, alle anderen 1893, als die große Militärvorlage auf der Tagesordnung des im„ Vorwärts" vom 28. April dieses Jahres abgedruckte Vertrag Nachrichten und Betrachtungen, auch wenn sie dem Laien ganz unReichstages stand, und wir Opposition machten, und namentlich zwischen den Deutschen Waffen- und Munitions- verfänglich erscheinen, laufen Gefahr, unterdrückt zu werden. So auf die furchtbaren Wirkungen eines großen Krieges hinwiesen, ff a briten und zweien ihrer Tochtergesellschaften und sind alle Organe, bis zu den sozialdemokratischen zurzeit sozusagen nahm der damalige Reichskanzler Caprivi das Wort. Caprivi war der, mit der österreichischen Waffenfabritsgesell- offiziös, und wenn nicht eine merkwürdige Inkonsequenz gestattete, damals einer der ersten deutschen Generale. Er erklärte: Sobald ich a ft Wien geschlossene Kartellvertrag bekanntgegeben. daß die ausländischen Zeitungen ungenfuriert hereinkommen und in
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Am 11. Mai 1914 führte Genosse Liebknecht im ReichsAnfang April 1914 hören wir, daß die„ Deutsche Waffenund Munitionsfabrik" in Berlin mit der
Krieg wird, treten Heere in die Erscheinung, wie sie die Welt Der§ 1 dieses Vertrages geht dahin, daß diese Fabriken die den Kaffeehäusern aufliegenman würde von den Weltvorgängen noch nicht gesehen, wie sie noch kein General kommandiert hat; Waffengeschäfte, welche sich auf Lieferung von neuherzu- ein sehr unvollkommenes und sehr verzerrtes Bild erhalten. wie der Ausgang ist, weiß kein Mensch; was Deutschland betrifft, stellenden Repetiergewehren oder Karabinern Das Staatsgrundgesetz gewährt Preßfreiheit. Dieses so wird es am ersten Tage der Mobilmachung die gesamte kriegs- für Rußland beziehen, zu gemeinschaftlichem Nußen schöne Recht steht, auch wenn feine Ausnahmezustände herrschen, fähige Mannschaft bis auf den letzten Mann einberufen.( Hört, durchführen." Die Gewinne werden nach einer im§ 8 fest- meist nur auf dem Papier. Ministerialverfügungen und ähnliche hört!) gesezten Stala verteilt, die Deutschen Waffen- und Munitions- Verordnungen sorgen dafür, daß die Freiheit sich in den f. und 1. Das waren damals schon 4 Millionen Männer, heute würden fabriken erhalten 30 Proz., die deutsche Mauserfabrik 21% Proz., Grenzen hält. Aber seit dem Ende der vergangenen Woche gelten es 4½ bis 5 Millonen sein, und wenn man den Landsturm zweiten die österreichische Waffenfabriksgesellschaft Wien 37½ Proz. Die weder Geseze noch Ministerialberordnungen, Mars und die nackteste und das wird geschehen Der dünne Firnis des KonAufgebots mit einberuft dann sind es Lieferungen an Serbien sind durch eine besondere Abmachung Willtür regieren die Stunde. 5% bis 6% Millionen Männer.( Hört, hört!) Das ist ein ganz vom 4. April 1905 unter diesen deutschen und österreichischen stitutionalismus und der sogenannten Menschen und Bürgerrechte folossales Aufgebot. Dieses Aufgebot ruft eine förmliche Revo- Waffenfabriken geregelt. ist vollständig beseitigt, der militärische Absolutismus lution in unseren gesamten sozialen und wirtschaftlichen Verhält= präsentiert sich unverhüllt. nissen hervor. Millionen von Arbeitern werden weggerufen von tag aus: ihren Familien, die nichts mehr zu beißen und zu leben haben. ( Lebhafte Zustimmung.) Hunderttausende von kleinen Gewerbetreibenden können ihren Banfrott ansagen, weil ihnen alle Mittel zur Fortführung ihrer Geschäfte fehlen.( Lebhafte Zustimmung.) Die Kurse aller Wertpapiere erleiden einen Sturz, von dem wir jekt nur eine ganz kleine Probe gehabt haben und durch den Zehntausende von wohlhabenden Familien zu Bettelleuten gemacht werden.( Sehr richtig!) Der Ausfuhrhandel stodt, unser gewaltige Welthandel wird unterbrochen. Bahllose Fabriken und gewerbliche Unternehmungen, soweit sie nicht für den Kriegsbedarf arbeiten, tommen zum Stillstand. Arbeitslosigkeit und Verdienstlosigkeit an allen Ecken! Die Zufuhr der Lebensmittel hört ganz oder zum großen Teil auf. Die Preise der Lebensmittel erreichen eine unerschwingliche Höhe, abwohl sie heute schon kaum erschwinglich sind. ( Hört, hört!) Das wird tatsächlich die allgemeine Hungersnot bedeuten. Was glaubt man denn, was aus einer derartigen Situation entsteht? Da schreien die Massen nicht nach Massenstreik( Lebhafter Beifall), da schreien sie nach Arbeit und Brot( Stürmische
Das erste Blatt, das die Presse verläßt, geht an die Zensurbehörde. Die Prüfungszeit ist auf 3- in Buchstaben drei Stundenfestgesetzt. Kurz vor Ablauf dieser Zeit wird der Redaktion mitgeteilt, ob gedruckt werden kann oder nicht. Hat die Behörde etwas zu beanstanden, so muß ein neues Exemplar ohne die zensurierte der berühmtesten und größten Waffenfabrik- nicht der schweren Stelle eingereicht werden, und man kann sich darauf gefaßt machen, Rüstungsindustrie der Donaumonarchie,
österreichischen Waffenfabrik in Stehr,
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lieferte, also an den größten politischen Erbfcind Desterreichs, unseres Verbündeten. Dabei tritt zutage, daß zwischen beiden Firmen ein Kartellverhältnis besteht.
daß es bis zur Freigabe abermals drei Stunden dauert,
Wir hinken hier also immer um mindestens drei Stunden hinter den letzten Ereignissen her. Ach, und wenn sie wenigstens über diese gerade jetzt verhältnismäßig so weit zurückliegenden Dinge nach eigenem Gutdünken berichten könnten! Nicht einmal auf den In der Generalversammlung der Deutschen Waffen- Redaktionen ist man informiert. Telegramme, deren Inhalt der und Munitionsfabriken" vom 3. April dieses Jahres Behörde mißfällt, werden nicht befördert, im Telephoni ist immer wird mitgeteilt, daß diese Firm a mit demStahlwerk Beder ein Beamter eingeschaltet, der sofort unterbricht, wenn irgendeine in Willich bei Krefeld , das gleichfalls Kriegsgerät ihm gefährlich vorkommende Mitteilung gemacht wird. Zeitungen erherstellt, eine Interessengemeinschaft abgeschlossen hat fahren also im großen und ganzen nur das, was die Statthalterei zu er über die Beteiligung an der von der russischen Regierung gefahren gestattet. Wird ihnen aber darüber hinaus noch etwas zunehmigten Gesellschaft Barabellum" in St. Petersburg. ( Hört! getragen, oder wagen fie es, behördlich als richtig anerkannte Tatsachen hört! bei den Sozialdemokraten.) Die Interessengemeinschaft kritisch zu beleuchten, so ist die Zensur bei der Hand und fie