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Abgeordneteuhaus.

19. Sigung vom 20. Februar. Vormittags 11 11 hr. Aun Ministertisch: von Werlepsch, Miquel, von Heyden.

der werthvolle Schatz der Kalifalze gefährdet wer den könne, des wir es im öffentlichen Jntereffen für geboten, in der Gerichts halb folle das Syndikat geschützt werden durch die Einführung verhandlung die ganze Fülle des Belaftungsmaterials, das gegen

des Monopols.

ten zu ſtehen. erheit, das wir z

Abg. Schmieding( natl.): Nur die schwerwiegendsten Gründe die Polizeithat ins Feld geführt werden kann, vorzuführen. Auf der Tagesordnung steht die erste Berathung des Gesetz aber solche Gründe sind nicht nachgewiesen. Die Waffergefahrzeugen gegen die Polizei zu Gebote; um aber die Niederlage fönnen einen solchen Einbruch in die Bergbaufreiheit rechtfertigen, 3war steht uns heute schon eine große Anzahl Belastungs­entwurfs betr. die Aufsuchung und Gewinnung der wird durch das Monopol nicht ferngehalten. Der Schutz des des heutigen Systems zu einer vollständigen zu machen, ist es Kali und Magnesiafalze. Syndikates kann den Konsumenten gleichgiltig sein, denn im Minister v. Berlepsch: Auf eine Anregung des Abg. Interesse der letteren werden Syndilate nicht unternommen. Die die Pflicht eines jeden, der an dem traurigen Ereignis Schult= Lupiß, daß für eine Verbilligung der Kalifalze Vorlage wird den Aktienschwindel nicht verhindern, sie hat ihn passiv oder als Zeuge betheiligt war, uns im Interesse der und für den Schuß der Produktion derselben Sorge ge- schon gefördert, denn die Syndikatsaktien sind sprungweise in die öffentlichen Sicherheit, das wir zu vertreten haben, zur Seite tragen werden möge, habe ich Erwägungen angeffellt; in bezug Söhe gegangen. Ein Staatsmonopol wäre zu ertragen, ein zu stehen. auf den ersten Punkt hat das Syndikat der Vereinigten Synditatsmonopol dagegen nicht. Die Kommission wird wohl Raliwerfe beschlossen, beschlossen, für für die weiteren Entfernungen taum eine. Berbesserung der Vorlage herbeiführen. Staffelpreise zu gewähren und zwar bei Entfernungen von 400 km für je 20 km für Rohfalze von 1 Pf., für Fabritate von 2 Pf. außerdem find den ländlichen Bezirken, welche unter dem Noth­stand litten, weitere Grmäßigungen bis zu 15 Pf. für den Zentner Kali gewährt worden. In bezug auf den zweiten Punkt schweben die Erwägungen schon seit längerer Zeit, weil durch das Studium der Aften, durch eine Besichtigung an Ort und Stelle und durch die Verhandlungen des Abgeordnetenhauses von 1890 eine An­regung dazu gegeben war. Das Haus hatte damals

Abg. von Schalfcha( 3.): Gingriffe in das Eigenthum haben wir schon öfter erlebt, namentlich auch 1865, wo man das mit baurecht der Grundbesitzer bei Bergwerken ohne Entschädigung befeitigte.

Abg. Jerusalem ( 3.): erklärt sich gegen die Vorlage. mission von 21 Mitgliedern überwiesen. Damit schließt die Debatte; die Vorlage wird einer Rom Schluß 83/4 Uhr.

Etat.)

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find, an die Konkurrenten aus dem Felbe zu schlagen. Kommunales.

Wir erwarten daher von allen, die am 18. Januar von der Plempe oder vom Gummischlauch bearbeitet worden sind, sowie auch sonst von jedermann, der als Zuschauer Zeuge der glor reichen Thaten am Friedrichshain war, unter genauer Angabe des Namens und der Adresse eine gedrängt streng wahrheits­gemäße Mittheilung über das persönlich Erlebte. Briefliche und mündliche Mittheilungen werden in unserer Redaktion entgegen genommen.

A13

Das geheime Verfahren vor einem Jnnungs- Schieds gericht. Der Schuhmacher Friedrich August Fleischer, Höchste ftraße 11, war von einer Stepperin, die den Schäftefabrikanten und Innungsmeister George, Grüner Weg 16, wegen einer Lohn­forderung verklagt hatte, ersucht worden, ihr vor dem Innungs­Schiedsgericht, das über den Fall zu urtheilen hatte, als Nechts­beistand zur Seite zu stehen. Bei dem Termin, der gestern Abend Im Ausschuß für Vorberathung der Vorlage des 8 Uhr im Bureau der vereinigten Innungen, Neue Friedrich­Magistrate für die Gewährung von Dienstalterszulagen für die Straße 17 abgehalten wurde, kam Fleischer aber schön an. städtischen Beamten und Lehrer fam man in der gestrigen er sich den Innungsrichtern als Rechtsbeistand der Klägerin Sigung mit den Berathungen zu Ende und werden in der vorstellte, ward ihm die prompte Antwort zu theil, nächsten Sitzung die Abstimmungen vorgenommen. Verhältnismäßig daß derartige Dinge im Junungs- Schiedsgericht nicht geduldet schnell wurden die Anträge der höher befoldeten Beamten auf würden, einen Rechtsbeistand fönne man in dem Falle nicht Aufbefferung ihrer Gehälter erledigt, da die große Mehrheit zulaffen. Fleischer, dem nichts anderes übrig blieb, als sich der bes Ausschusses bei der jezigen Finanzlage der Stadt eine nicht Weisheit der Junungsmeister zu fügen, wollte nun wenigstens ganz nothwendige Ausgabe nicht für zweckmäßig hält. an der Verhandlung als einfacher Zuschauer theilnehmen. Aber auch dies Verlangen mochte den Innungsmeistern seltsam scheinen, denn es wurde ihm rundweg erklärt, daß man bei der Verhand­lung eines Innungs- Schiedsgerichts auch teine Zuschauer gebrauchen töune!

Nächste Sizung: Mittwoch 11 Uhr.( Bereidigung von beschloften, auf Antrag des Abg. Schult= Lupiz eine Mitgliedern, welche noch nicht den Eid auf die Verfassung ge­Sicherung der Lagerstätten des Kalijalzes zu verlangen. des Kalijalzes zu verlangen. Die Borlage foll eine Sicherung der Kalifalze vor Wasserzuflüffen leistet haben; Anträge wegen der Staffeltarifé; Petitionen; herbeiführen. Für den Fiskus kann es sich nur um die Er­sparung eines Theils der Bohrkosten handeln, die aufgewendet Es handelt sich um die Wahrung eines der Nation gehörigen, von der Natur geschenkten Schatzes. Gin Staatsmonopol wird nicht geschaffen, denn es bleibt eine Reihe patenter Privatunternehmer in Brenßeu und daneben noch Werte im außerpreußischen Deutsch land, in Anhalt, Braunschweig , Mecklenburg und in Sonders: hausen. Diese Konkurrenz wird für die Güte der Produkte sorgen, und selbst wenn die Privatwerke wollten, würden sie feine ungebührliche Steigerung der Kalipreise herbeiführen können. Der Fiskus wird, wenn andere Verhältnisse eintreten follten, neue Gruben eröffnen können, die er besitzt, so daß er allein, ohne Hilfe der Privaten, den Bedarf der deutschen Landwirth­Die Stadtverordneten Borgmann und Bruns stellten schaft decken kann. Der Vorrath der Kali- Salzlagerstätten, welche in dieser Sigung folgenden Antrag, nach dem die Gehaltsstufen Der Fistus befitt, beträgt 82 Milliarden Bentner, das wird für der Lehrer an den Gemeindeschulen in folgender Weise geregelt 2000 Jahre ausreichen. Außerhalb der jetzt verliehenen Felder werden sollen. Die Lehrer treten unter voller Anrechnung liegen aber auch noch große Mengen Kalifalze. Daß die Regie: ihrer auswärtigen Dienstzeit von ihrem ersten Gramen an rung von ihren Befugnissen Gebrauch machen wird, geht aus gerechnet mit einem Gehalt von 1200 M. ein und steigen nach der Fassung der Vorlage hervor. Es soll nur ein angemessener 3 Dienstjahren auf 1600 M.; nach 6 Jahren auf 1900 m. bis Gewinn erzielt werden, aber fein großer Vortheil für den Fistus. zu einem Höchstgehalt von 4000 M., das nach 30jähriger Dienst­Für die 5000 Arbeiter, welche bei den Kaliwerten beschäftigt zeit erreicht wird. werden, wird eine dauernde Beschäftigung gesichert. Die Aus­dehnung des Gefeßes auf die Steinsalze und Soolquellen hätte die Ausführung des Gesezes erleichtert, aber wir wollen nicht zu mad weit greifen.( Zustimmung rechts.)

Abg. Gotheim( Freis. Bg.): Der Privatmann hat doch auch ein Interesse an dem Schuge feines Bergbaues und der Staatsbergbau giebt nicht mehr Garantie gegen Wasserdurch. brüche. Bei der Eisenbahnverstaatlichung wurde auch feierlich verkündet, daß kein fistalisches Interesse dabei maßgebend sein solle, die Frachten sollten ermäßigt werden u. f. w. Aber der Fistus hat die Einnahmen aus den Eisenbahnen für die Staats­zwecke verwendet. Die Frachtfäße find die alten geblieben. Die ehrliche Absicht der Regierung war damals ebenso gut vorhanden wie jetzt.

Abg. v. Eynatten( 3.) spricht seine Befriedigung über die Vorlage aus, weil sie geeignet fei, einem bedentlichen Raubbau entgegenzutreten, namentlich da die Bildung neuer Bergwerks. gesellschaften die Aufrechterhaltung des Syndikats immer schwieriger macht. Aber ein absolutes Monopol für Kalifalze wäre nicht zu billigen. Aber es bestehen einmal noch mehrere Privat: faliwerke und der Staat wird doch vielleicht in die Lage kommen, Gründen.

Parteinachrichten.

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Wir denken, daß diese Probe den Arbeitern aufs schlagendste den Werth diefer eigenartigen Berrbilder der Gewerbegerichte vor Augen führen wird. Die Junungs- Schiedsgerichte passen ihrem Geiste nach vortrefflich in den Rahmen unserer bürger­lichen Justiz. Das dokumentirt ihren Werth vollkommen. re

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Zu dem Ausstande der Berliner Droschkenkutscher in Sachen der Weißlackirten" spielte auch ein amtliches Schrift­stück eine nicht unbedeutende Rolle. Es war dies das Antwort Der verantwortliche Redakteur der Elberfelder Freien fchreiben des Herrn Polizeipräsidenten auf eine Eingabe des Preffe", Genosse N. Lingweiler, stand am Donnerstag vor der Vereins Berliner Droschfentutscher betreffend die Zurüdnahme Strafkammer in Düsseldorf , um sich wegen eines Weihnachts der polizeilichen Verordnung, welche die Einführung der weiß­gedichtes, betitelt: Proletariers Weihnachten!" zu verantworten. lacirten Behauptung für Taxameter- Droschtenkutscher ab 1. Ja­Das Gedicht entwickelte furz den Gedanken, wie von Jahr zu nuar 1894 dekretirte. In diesem amtlichen Schriftstück war u. A. auch ein Jahr um die Weihnachtszeit viele tausende Leser andachtsvoll die gedachte Eingabe ablehnend beschied dem Friedensmärchen lauschen von jenem, der da kommen und Passus enthalten, welcher in der ganzen Streitbewegung viel zu den ewigen Frieden bringen foll. Der Staatsanwalt wollte wenig Berücksichtigung gefunden hat. Derfelbe lautet dem Sinne eine Beschimpfung der christlichen Kirche, eine Beschimpfung des nach dahin, daß der Fahrpreisanzeiger( Tarameter) wohl geeignet christlichen Weihnachten darin erblicken und beantragte sechs erscheine, das Publikum vor Uebervortheilung seitens der Kutscher Monate Gefängniß. Der Vertheidiger, Herr Rechts zu bewahren. Diese Auffassung entspricht so ziemlich derjenigen, anwalt 2 andé, bewies in längerer Rede die Unhaltbarkeit der welche die Fuhrunternehmer oder Fuhrherren", wie sie sich tituliren Antlage; vor allem fehle das Werkmal des§ 166, wonach die laffen, bislang von den Droschkentutschern hegten und vielleicht beschimpfenden Aeußerungen in rohe, herabwürdigende Form ge- auch noch hegen und welcher viele der edlen Herren oft genug leidet sein müssen, Der Gerichtshof schloß sich dem an und er- in entsprechenden Lamentationen beredten Ausdruck gegeben fannte auf Freisprechung. haben. Diese Auffassung geht dahin, daß die Droschkenkutscher den Löwenantheil der Tageseinnahmen in die Tasche stecken, während sie dem Brot- und Fuhrherrn" nur den kleinsten Theil Fuhrherren" Millionäre, Hausbesitzer und vermögende Leute- wenigstens soweit sie das Fuhrgeschäft im Großen betreiben fonnten geworden sind, während die Rutscher geblieben find, und oldenburgischen Landtag sowie zur Bremischen Bürgerschaft. was sie waren: Proletarier! Eine drastische Juustration zu Abg. v. Kölichen( E.) begrüßt namens seiner Freunde die 4. Beschlußfassung über die zur Agitation erforderlichen Schritte. Dieser fuhrherrlichen Auffassung bildet auch die folgende, diefer Vorlage mit Freuden, weil dadurch ein Raubbau verhindert wird. 5. Erledigung von Anträgen aus der Mitte des Parteitages. Tage erschienene Ankündigung, welche die Allg. Fahr- 3tg." aus Manche Bedenten find gegen die Vorlage geltend zu machen; der Voss. 3tg." übernimmmt: aber ein volles Monopol, wie es Herr Schulz- Lupih für In Dresden siegten bei den am 16. d. M. ftattgehabten nothwendig hielt, wird nicht geschaffen; es ist auch nicht noth- Wahlen zum Gewerbegericht in der Klasse der Arbeitnehmer die wendig. Sozialdemokratischen Kandidaten. Auch die zweite Lifte ging Abg. Schuly- Bochum( nl) hält einen so tiefen Eingriff in durch, so daß auch die eventuellen Ersaßmänner von unserer Die Bergbaufreiheit nur dann für berechtigt, wenn überwiegende Partei sein werden. Die Betheiligung war eine äußerst starte; Gründe des öffentlichen Interesies dafür sprechen. Gefahren, die Hirsch- Dunckerianer hatten auch einen Versuch gemacht, welche der Privatbergbau in bezug auf Wasserdurchbrüche, Ent brachten es aber auf taum 50 Stimmen. stehung von Schlotten 2c. mit sich bringt, tönnen durch bergeblie polizeiliche Vorschriften, wie sie auch schon erlassen sind, verhütet Bei den Arbeitnehmer- Erfahwahlen zum Gewerbegericht anzahlen tönnen. werden. Daß das Syndikat gerade niedrige Preise halten sollte, in Düsseldorf siegten die Sozialdemokraten. ist nicht anzunehmen. Redner beantragt die Vorlage an eine Kommission von 14 Mitgliedern.

eine stärkere Ausbeute zu betreiben und zwar aus finanziellen bie benachbarten Wahlkreise findet Sonntag, den zukommen lassen, was allerdings nicht gehindert hat, daß die

Der sozialdemokratische Parteitag für Bremen und Abg. Brandenburg( 3.) weist darauf hin, daß in Hannover 4. März 1894 in Bremen statt. Die Tagesordnung lautet: ein Regal für diese Salze nicht bestand, er hofft, daß für 1. Berichterstattung über die Thätigkeit der Vorortskommission. Hannover wenigstens die Entschädigung in das Gefeh hinein. 2. Die ländliche Agitation. 3. Das Wahlrecht zum preußischen gearbeitet wird.

Abg. Imwalle( 3.) ist, wie das ganze Zentrum ein Gegner von Monopolen; aber hier liegen die Gefahren eines solchen in nebelgrauer Ferne; es gilt nur, einen Schaß des Bergbaues der Landwirthschaft zu sichern. Aber ohne Einführung einer Ent­schädigung für bestehende Privatrechte z. B. in der Provinz Hannover ist die Vorlage nicht annehmbar.

Die sozialdemokratische Presse nimmt auch in Dester= reich einen immer größeren Aufschwung. Am 15. Februar. hat wiederum ein neuer Mitstreiter, und zwar in Teplig in Böhmen das Licht der Welt erblickt. Die Voltsstimme", so heißt das neue Organ, verspricht, ihrer Probenummer nach zu urtheilen, eine würdige Mitkämpferin zu werden in dem Be freiungskampfe des Proletariats.

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" Bu verkaufen. Ein geregeltes Droschten- Fuhrgeschäft, meist erster Klasse( Tarameter), bestehend aus 50 guten Pferden und 82 guten Wagen, fompletter Einrichtung 2c. so daß Käufer nur Geld einnehmen braucht. Daffelbe muß nach sachverständigem Urtheil pro Jahr einen Reingewinn von 8 bis 10 000 m. ein­bringen. Jeziger Besitzer hat dasselbe errichtet, neun Jahre besessen und in den neun Jahren ein Vermögen erworben, daß er weiter als Rentier leben kann. Käufer muß 20 000 Mart Näheres ertheilt der Verwalter E. Topp, Berlin , Rüders: dorferstraße 21."

Das genannte Fachblatt bemerkt hierzu durchaus zutreffend: Der jezige Befizer dieses geregelten Droschfenfuhrgeschäfts" hat dasselbe also vor 9 Jahren erst errichtet und hat es in dieser Beit schon bis zum Rentier gebracht. Wie viele Droschkentutscher mögen wohl geholfen haben, um diesen Reichthum zusammen­zufahren; wie viele wohl mögen darüber als arme Sterle ver­storben und wieviel Andere mögen noch jetzt herumlaufen, die es Minister v. Berlepsch: Durch ein Ausfuhr- Verbot tann in diesen 9 Jahren soweit gebracht haben, daß sie zwar nicht cine Beschränkung des Konsums der Salze im Auslande eintreten, Das geheime allgemeine gleiche Wahlrecht in Defter: Rentier, wohl aber noch ärmere Sterle geworden sind, als fie es aber zweckmäßig ist ein solches Verbot nicht; denn Carnallit ist reich. Auch in Desterreich ist die Sozialdemokratie die Kämpferin vor 9 Jahren waren. Hierin zeigt sich so recht das Wesen des in so unerschöpflichen Mengen vorhanden, daß wir das Geld aus für diejenigen politischen Freiheiten, die zu erstreben Aufgabe Kapitalismus.- O. Ihr Pharifäer und Heuchler! dem Auslande ruhig einstecken tönnen. Wird Kainit übermäßig der liberalen Bourgeoisie fein sollte. Am heutigen Abend Der Konsum fremder Biere in Berlin ist trotz der ausgeführt, dann könnte man an ein Ausfuhrverbot denken.( 21. Februar) werden in Wien nicht weniger den 21 Volts: großen Bierpaläste, welche auswärtige Brauereien hier errichten, Aber die Ausfuhr von Kainit fällt, die Ausfuhr der Fabrikate versammlungen abgehalten werden, die von unseren Wiener nicht sehr erheblich. Berlin produzirte 1892/93 2 865 000 Setto­fleigt, während es im Inlande umgekehrt steht. Die Bedenken Parteigenoffen einberufen sind und in denen Propaganda für das liter Bier. Gingeführt wurden 269 000 Settoliter. Die größte bezüglich Hannovers fann ich nicht ganz zurückweifen. Um eine allgemeine gleiche geheime Wahlrecht gemacht werden soll. Es Brauerei Berlins dagegen produzirte allein 435 000 Hektoliter, Konfistation handelt es sich nicht. Ich kann doch nur etwas bleibt abzuwarten, wie lange die Gegner diese tiefgehende Volts also 166 000 Hektoliter mehr, als die ganze Einfuhr betrug. Auf fonfisziren und expropriiren, was da ist. Wer Kali hat oder bewegung glauben ignoriren zu können. elf Glas hiesiges Bier kommt also erst ein Echtes. Unter den gebohrt hat vor dem 8. Februar d. J., behält es. Für etwas nicht Vorhandenes fann feine Entschädigung gezahlt werden. heutigen Verhältnissen ist es gewiß nicht verwunderlich, daß neben Gingriffe in das Eigenthum tommen täglich vor, z. B. bei Bau bem eblen Traubenblut auch das echte Bier ein geheiligtes Vor­recht der Bourgeoisie bleibt. polizei Ordnungen, bei der Aufhebung der Freifugen im Jahre 1865, niemand denkt dabei an eine Entschädigung.

Abg. Langerhans( Freis. Vp.) erblickt in der Vorlage eine Schädigung der Landwirthschaft und eine ungemessene Begünstigung derjenigen Besitzer von Privat Kaliwerken, welche in Zukunft Mitbefizer des Monopols fein werden.

V

Abg. v. Puttkamer - Ohlau ( tons.): Die Ausfuhr sei nicht bedenklich, namentlich da das Ausland meist Fabrikate bezieht. Das Syndikat tann durch die Preisstellung die Ausfuhr ver­hindern, denn unsere Handelsverträge laffen Ausfuhrverbote nicht

mehr zu.

Die Münchener Gewerbegerichts- Wahlen, bei denen be­kanntlich auch in der Klaffe der Arbeitgeber die sozialdemokra tischen Kandidaten gefiegt hatten, waren, wie wir seiner Zeit Die armen Verliuer. Die Volte Btg." läßt sich über mitgetheilt haben, vom Münchener Magiftrat angefochten und für ungiltig erklärt worden. Der Refurs der Arbeitgeber den gestrigen Besuchstag aus Friedrichsruh berichten: Die Beisiger an das Ministerium des Junern ist von diesem ver- amburger Journalisten durften im Bismard'schen Hause worsen worden, so daß nun eine Neuwahl stattzufinden hat. frei zirkuliren; die Berliner Kollegen mußten draußen die Begründet wird die Ungiltigkeitserklärung damit, daß Wähler, Brofamen auflefen. Der demokratischen"" Bolts- 3tg." hätten die mit Stimmzetteln erschienen, die äußerlich durch starten wir etwas mehr Rückgrat zugetraut. Durchdruck fenntlich waren, zurückgewiesen wurden. Bei allen Was ein Bierkutscher nicht thun darf. P. P. Sier­selbst alle beanstandeten beliebigen Nachzählungen verblieb durch mache Ihnen die ergebene Mittheilung, daß ich meinen Stimmzettel mitgerechnet, immer noch ein Mehr von 14 Stimmen langjährigen Rutscher Gustav Schadewitz mit dem heutigen Tage für die sozialistischen Kandidaten; um so merkwürdiger muß der entlassen habe, und bitte an denselben keine Zahlungen für mich Entscheid erscheinen. zu leisten, noch leere Flaschen zu verabfolgen. Ich sah mich zu diesem Vorgehen genöthigt, da derselbe hinter meinem Rücken ein Biergeschäft etablirt und mir in nächster Zeit Konkurrenz zu machen beabsichtigt. Ich hege die Hoffnung, daß Sie dieses

Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Beleidigung des Großherzogs von

Wegen

200

Bedarf erhalten werden."

Abg. Wallbrecht( natl.): Die Berechtigung der Grund Eigenthümer auf die unter ihrem Boden vorhandenen Saye bes steht nicht erst seit 1867, sondern schon seit alten Zeiten. Man ist empört in Hannover über diese Vorlage, die von Bebel besser gemacht wäre, denu er hätte Entschädigung gewährt. Das Baden wurde der Genosse Sistind in Mannheim zu unloyale Verhalten nicht unterstützen und mir Ihren werthen Stalifyndikat hat alles in den Händen; es schreibt rücksichtslos 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. feine Bedingungen vor, macht neue Werke einfach todt oder boyfottirt sie, bis sie sich dem Syndikat anschließen. Mit Aus­fuhrzöllen könne der Fiskus eine gute Einnahme erzielen, bei Der Bergbau- Freiheit würde die Landwirthschaft billige Preise haben, da namentlich die Privatunternehmer große Muthungen Sur Affäre des 18. Januar. Die Staatsanwaltschaft gemacht haben. Man spricht von den armen Harzbewohnern scheint gegen die sozialdemokratische Preffe, welche angesichts der und dennoch hindert man den Abbau der Kalifalze am Fuße des Ereignisse des 18. Januar ihre publizistische Pflicht that, die Eine bezeichnende Jllustration zu der Anschauung der Unter­Harzes! Was wäre unter einem solchen Gesetze aus dem Kohlen öffentliche Anklage erheben zu wollen. Was die Anklage­Bergbau Rheinlands und Westfalens geworden! Abg. Engels( ft.) weist darauf hin, daß bei einer Sprengung behörde angesichts der Kulturthat des 18. Januar gegen uns ins des Synditats ein Raubbau sondergleichen eintreten und dami- Feld führen wird, ist für uns nicht ersichtlich, wohl aber halten

Tokales.

Diese Mittheilung versendet der Weißbierverleger Karl Bland an seine Kundschaft. Trotzdem Herr Karl Bland sich gewiß auch einmal das Recht genommen haben wird, sich zu etabliren, scheint sein jetziger Rutscher jest nach seiner Ansicht ein fleines Verbrechen begangen zu haben.

nehmer über die Pflichten ihrer Arbeiter.

Den Betrieb des Wafferfturzes im Vittoria- Park be­absichtigt der Magistrat in der Zeit vom 1. Mai bis 15. Oktober,