nung auf die eriviesene Tapferfeit unserer siegreichen Truppen und in dankbarer Anerkennung der Verdienste unserer Verbündeten er marten wir mit sicherer Ruhe die Entscheidung des großen Stampfes, den wir nicht veranlaßt, sondern angenommen haben. Indem ich Sie aus Anlaß der Wiederaufnahme Ihrer regelmäßigen Arbeiten begrüße, erlaube ich mir, die Gewißheit auszudrüden, daß Ihre Tätigkeit von dem Bewußtsein der außergewöhnlichen Wichtigkeit der gegenwärtigen Umstände durchdrungen sein wird, und daß Sie sich von demselben patriotischen Feuer leiten lassen werden, das der Reichsrat vor sechs Monaten zur Schau trug und das der Kaiser und Rußland von Ihnen erwarten.
Die russischen Kriegskosten.
Moskau , 31. Januar. ( W. T. B.) Rußkoje jedomosti" schreibt in einer Uebersicht über die russischen finanziellen Ver= hältnisse im Kriege: Der Krieg kostet Rußland monatlich 200 bis 350 Millionen Rubel. Nach einer Uebersicht des Finanzministeriums hatte Rußland am 14. Januar 1915 einen Goldbestand von 1158 Millionen und in England einen Goldfonds von 170 Millionen Rubeln und 3030 Millionen Schabanweisungen im Umlauf. England und Frankreich haben Rußland einen Kredit von 1500 Millionen Frant eröffnet.
von Futtermitteln nicht rechtzeitig beschritten worden sind, mission, der die Vorschläge erläuterte, sondern daß die konserbleibt leider kein anderer Ausweg als ein umfangreiches Ab- bative Fraktion die Einladung zu dieser Sonderkonferenz erschlachten. Damit das Vieh nicht sofort auf den Markt ge- gehen ließ, müßte bedenklich stimmen. In Wahrheit sind aber worfen wird und der Ernährung in den kommenden Monaten die Angaben der D. T." über den Zweck der Konferenz 311verloren geht, hatte der Landwirtschaftsminister den Städten treffend, und deshalb erscheint uns das Vorgehen allerdings zunächst empfohlen, Bestände von Dauerwaren anzulegen. auffällig, wenn auch nicht gerade überraschend. Ende Januar hat der Bundesrat diese Anregung obligatorisch gemacht. In der bekannten Verordnung vom 25. vorigen Das Wahlresultat in Hamburg . Monats heißt es:
Nach amtlicher Feststellung sind im Wahlfreis Ham
,, Grenzen unserer Humanität“.
„ Die Städte und Landgemeinden mit mehr als 5000 Ein- burg III, wo am Freitag Genoffe Stubbe ohne Gegenwohner sind verpflichtet, zur Versorgung der Bevölkerung mit kandidaten zum Reichstagsabgeordneten gewählt wurde, Fleisch einen Vorrat an Dauerwaren zu beschaffen und ihre 41 783 Stimmen abgegeben worden. Davon waren 79 zerAufbewahrung ficherzustellen. Die zuständige Behörde bestimmt splittert, 41 704 lauteten auf Stubbe. Die Zahl der Wahlden Umfang und die Art des zu beschaffenden Bedarfs." berechtigten betrug 212 403. Die Wahlbeteiligung betrug also nicht ganz 20 Broz. 1912 betrug die Zahl der WahlbeDiese Verordnung hat aber zu einer höchst unangenehmen rechtigten 182 193; bdavon entfielen auf unseren verstorbenen Wirkung geführt. Während sonst ein Zwang zum Abschlachten Genossen Metzger 91 444, auf den Fortschrittler 44 193 und sicher einen reissturz für Vieh und Fleisch hervorgerufen den Nationalliberalen 21 645 Stimmen. hätte, hat die starke Nachfrage der Kommunen eine erhebliche Preissteigerung für Vieh und Fleisch zur Folge. Jede Gemeinde hat begre: flicherweise das Bestreben, sehr rasch Diese Ueberschrift trägt ein Artikel, gezeichnet b. Z. B.", die verordnete Menge von Dauerwaren zu beschaffen. Und den die treuzzeitung" beröffentlicht; in diesem Artikel wird diese Situation nuken die großen Viehzüchter und die dagegen Stellung genommen, daß die deutsche Verwaltung Die Lebensmittelteuerung in England. Swischenhändler zu ihrem eigenen Vorteil aus. Der kleine fich bemüht, die Bevölkerung der befesten GeLondon, 31. Januar. ( Meldung des Reuterschen Bureaus.) Der Bauer, der nur ein paar Schweine aufzieht, muß seine Tiere biete vor einer Hungersnot zu bewahren. Der Ausführende Ausschuß des Allgemeinen Gewerkschaftsverbandes hat zu dem Preise abgeben, den ihm der Viehauffäufer bietet. Verfasser führt aus: in einem Manifest die Regierung aufgefordert, dringende Maß- Ihm werden die Preise diftiert. Die kapitalkräftigen regeln zu ergreifen, um die fünftliche Stauung in den Häfen Großzüchter, Schweinemastanstalten und Großgrundbesizer von London und Liverpool zu beseitigen dadurch, daß sie andere Säfen diftieren dagegen selbst den Kommunen und den für die Einfuhr von Lebensmitteln öffnet und das Verfahren der Ladenfleischern die Preise, was zur Steigerung auch der Brisengerichtshöfe beschleunigt, so daß die Prisen baldmöglichst für Transportzwede zur Verfügung ständen. Die Regierung wird ferner aufgefordert, die gesamte Weizenzufuhr an sich zu nehmen. Englische Parlamentarier im Kriege. London , 30. Januar. Westminster Gazette" stellt fest, daß fich 190 Mitglieder des Oberhauses und 200 mit glieber des Unterhauses im Kriege befinden. Von den Interhausmitgliedern feien etwa 50 Liberale, die Mehrzahl der übrigen Unionisten.
Die Unzufriedenheit in Indien .
London , 31. Januar. ( W. Z. B.) Einer Meldung des„ Dailh Telegraph aus Rattutta zufolge wurden in Ferozpur die Ver. handlungen gegen mehrere Sikhs, die des Mordes zweier Polizeioffiziere angeflagt waren, beendet. Es hat sich herausgestellt, daß sie in Indien eine Revolution entfachen wollten. Die Angeklagten wurden für schuldig befunden. Das Urteil wird später
verkündet werden.
Fremdenüberwachung in Rumänien . Bukarest , 31. Januar. ( W. Z. B.) Ein vom Minister des Junern in der Kammer unterbreiteter Gefeßentwurf über die Kontrolle der in Rumänien lebenden Fremden bestimmt: Alle in Rumänien lebenden Fremden haben sich längstens zehn Tage nach der Veröffentlichung des Gesetzes bei den Ortsbehörden zur Erlangung eines Aufenthaltsscheines zu melden. Alle Zureisenden müssen sich binnen acht Tagen nach ihrer Ankunft melden. Der Entwurf sieht ferner eine genaue Ueberwachung aller Hotels, Kaffeehäuser und Singspielhallen vor, sowie die Einfegung von Behörden in jeder Stadt, ewlche die Zahl und die Bewegung der Einwohner nachzuweisen haben.
Deutschlands Wirtschaftskraft.
Kopenhagen , 30. Januar. ( W. 2. 2.)„ Nationaltidende" meldet aus London : Edward Holden, Direktor der großen London Cith and Midlandbant, erklärte in der Jahresversammlung der Bant, Deutschland sei imstande, eine neue Anleihe von fünf Milliarden unterzubringen. Es könne damit den Arieg weitere sechs Monate führen. Deutschland habe große Anstrengungen gemacht, den Goldvorrat der Reichsbank zu erhöhen. Da dieser jetzt 106 Millionen Pfund beirage, so sei es nicht flug, mit dem Ende des Krieges infolge Goldmangels Deutschlands zu rechnen, da dies frühestens in zwölf Monaten oder noch später der Fall sein könnte.
Die Todesurteile in Casablanca. Lyon , 30. Januar. ( W. T. B.)" Progrès" meldet aus Paris : Die Deutschen Fide und Grundler, die am 13. Januar von dem Kriegsgericht Casablanca wegen Unruhestiftung unter den Maroffanern und wegen Spionageverdachts zum Tode verurteilt worden waren, find am 28. Januar hingerichtet worden. Die Strafe des Deutschen Brandt, der am 27. November unter ähnlichen Verdachtsgründen zum Tode verurteilt wurde, ist, da das vorliegende Beweismaterial nicht sehr schwerwiegender Natur par, in zehnjähriges Zuchthaus umgewandelt worden.
Kriegsbekanntmachungen.
Eine Warnung.
Amtlich. Berlin , 30. Januar. ( W. T. B.) Wieder ist ein Bostwagen dadurch in Brand geraten, daß sich unter Den Bostsendungen feuergefährliche, selbstentzündliche Sachen( Benzin und Zündfeuerzeuge, Streichhölzer usw.) befunden hatten. Es wird nochmals auf das Verbot der Beriendung feuergefährlicher Gegenstände hingewiefen.
( Wiederholt, weil nur in einem Teil der gestrigen Auflage.)
Höchstpreise für Vieh und Fleisch.
Detailpreise führt. So wird aus dem Rheinland berichtet, daß eine Stadtverwaltung den Fleischermeistern sämtliche Vorräte an Speck und Schinken mit einem Aufschlag von 20 Pf. pro Pfund auf Speck und 40 Pf. auf Schinken des Einkaufspreises abfaufte. Auch stiegen in diesem Gebiete die Preise für fette Schweine in einigen Zagen um 10 M. pro Bentner. Ein weiteres Beispiel. Schon einige Tage nach der Wahnung des Landwirtschaftsministers erließ die größte Ber liner Schweineerportschlächterei Ernst Biesold u. Sohn folgende Bekanntmachung in der gewerblichen Fachpresse:
Eine Bevölkerung zu ernähren auf Kosten der Deutschen , der die Möglichkeit absichtlich von ihrer eigenen Regierung und deren Bundesgenossen genommen wird, sich mit Hilfe der neutralen Mächte selbst zu helfen, wäre nichts weiter als ein Wahnfinn. England, dieser Freund Frankreichs und Belgiens , bildet sich ein, wir Deutsche wären diesem Wahnsinn verfallen, wenn es jest, nachdem Millionen Einwohner ihrer Verbündeten in unsere Hand gegeben sind, noch den Versuch macht, eine Getreidezufuhr nach Belgien und über die Schweiz bzw. Italien nach Frankreich aus Amerika zu verhindern. Einem solchen verbrecherischen und verräterischen Treiben gegenüber kann nicht oft und Iaut genug betont werden, daß kein deutscher Soldat aus Not seinen Riemen auch nur ein Loch enger schnallen darf, ehe die bon uns befesten Gebiete dem Hungertyphus preisgegeben sind."
Wir sind davon überzeugt, daß die deutsche Verwaltung es entschieden ablehnen wird, einem derartigen Vorschlag Rechnung zu tragen.
Durch die ganz erheblichen Einkäufe, die jetzt seitens der Städte in Sped und Schmals vorgenommen werden, find große Preistreibereien entstanden, wodurch es uns unmöglich wird, feste Preise herauszugeben und alle eingehenden Aufträge sofort zu erledigen. Vielmehr vermögen wir diese nur der Reihe In den großen französischen Industriestädten, nach und zu jeweiligen Tagespreisen auszuführen." die jetzt in unserem Besiz sind, wie Roubair, Tourcoing und Lille , Die Tagespreise gehen aber von Tag zu Tag in die haben unsere Truppen ganz außerordentlich große Vorräte Höhe. Seit den Monaten August und September ist in an den verschiedensten Rohmaterialien und Fertigfabrikaten beBerlin frischer Speck um rund 100 Proz. im Preise ge- schlagnahmen können, deren Wert auf etwa 1 Milliarde Frank stiegen. Aus einer im Berliner Tageblatt" veröffentlichten geschätzt werden kann. Kommerzienrat Fränkel aus München , Preistabelle geht weiter hervor, daß der Preis für 50 Stilo ein bekannter Wollfachmann, der im Auftrage der baherischen Regramm Lebendgewicht Schweine von 55 bis 57 m. im Juli gierung Nordfrankreich bereiste, machte, wie der Konfettionär" 1914 bis auf 87 bis 89 M. in Mitte Januar in die Höhe mitteilt, in der Münchener Handelskammer darüber interessante Angaben. Außer sehr großen Vorräten an Wollen, Kammzug, geschnellt ist. Derartige durch nichts gerechtfertigte Preissteigerungen Wollabfällen, Baumwolle, Häuten, Fellen, Leder, Fettstoffen, Mefönnen nur vermieden werden, wenn sich der Bundesrat schleu- tallen usw. wurden auch große Mengen an Halb- und Ganzfabrinigst zur Festsezung von Höchstpreisen entschließt. Nach taten erbeutet; so fanden z. B. unsere Truppen, als sie in Lille Mitteilungen einer offiziösen Sorrespondenz soll der Bundes- cinrüdten, auf dem dortigen Bekleidungsamte Hunderte von Stücken rat indessen die Absicht haben, nur Höchstpreise für Schweine- bollständig neuen Militärtuchs vor, die als französisches Staatsfleisch einzuführen, von Höchstpreisen für Schlachtvieh eigentum von der deutschen Militärverwaltung beschlagnahmt und ( Schweine) aber abzusehen. Das würde die Kommunen in zu Deden und Fußlappen für unsere Truppen zusammengeschnitten eine sehr peinliche Lage bringen. Sie würden dadurch den wurden. Die Militärberivaltung hat verschiedene Fabriken in den Landwirten und Zwischenhändlern ausgeliefert, auf die sie bei bejezten Gebieten wieder in Betrieb gesetzt; so arbeiten z. B. in dem Zwang zur Beschaffung von Dauerwaren angewiesen sind. Nordfrankreich drei Deckenfabriken unter ihrer Kontrolle. Besondere Denn wenn die Kommunen nach der genannten Verordnung Wirtschaftsausschüsse sind überall mit der Sicherung der vorauch das Recht des Auffaufs erhalten, so sind sie doch nach gefundenen und beschlagnahmten Rohstoffe betraut worden. § 3 dieser Verordnung verpflichtet, dem Verkäufer Sen Durchschnitt der an den beiden vorhergehenden Hauptmarkttagen ermittelten Preishöhe zu erstatten. Warum die Regierung von der Festseßung von Höchstpreisen für Vieh Ab. stand nehmen will, ist nicht recht einzusehen. Bei dem Brotgetreide hat man es gerade umgekehrt gemacht; dort gibt es wird mitgeteilt: Die Uebergänge im karpathischen für Getreide, aber nicht für Mehl Höchstpreise. Auch dort haben sich vielerlei Uebelstände durch die verschiedene Behandlung des unausgemahlenen und des verarbeiteten Getreides er geben. Die Mißstände müssen um so größer sein, wenn man bei der Fleischnahrung zwar die Preise von Fleisch, aber nicht von Vieh festlegen will. Beides ist vielmehr notwendig, wenn man das Ziel erreichen will: eine für längere Zeit sicher ioker Paß und der Sattel von Vereske und jener von gestellte ausreichende Ernährung der Bevölkerung mit Fleisch. Wizskow haben in den letten Monaten des öfteren den BeDieses Biel muß um so mehr im Auge behalten werden, als fiber gewechselt. Das anliegende Terrain nördlich und füddie Einschränkung des Brotkonsums eine stärtere Ergänzung lich dieser Uebergänge ist infolge der vielen Kämpfe von der Nahrung durch Fleischgenuß notwendig macht. Aber Schüßengräben durchzogen, sowohl ein Angriff von Nord als nur bei billigen Vieh- und Fleischpreisen wird es der Be- von Süd hat den Widerstand mehrerer hintereinander liegenvölkerung möglich sein, sich diesen Ersatz zu beschaffen.
Politische Uebersicht.
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Letzte Nachrichten.
Der Kampf in den Karpathen. Wien , 31. Januar. ( W. T. B.) Vom Oberkommando Waldgebirge südöstlich des Lupkower Sattels waren schon wiederholt der Schauplas der heftigsten Kämpfe. Von den großen Operationen in Russisch- Polen und Westgalizien weit entfernt, bildeten sie ständig Anziehungspunkte für den Gegner, um durch ihre Besißnahme den Einbruch nach Ungarn auf verschiedenen Wegen offen zu halten. Namentlich der
ber Stellungen zu überwinden.
Nachdem es Ende Dezember unseren Truppen gelungen. war, nach viertägigen heldenmütigen Kämpfen den Uzsoker Paß den Russen zu entreißen, mußte unsere dort kämpfende Gruppe am 1. Januar vor überlegenen feindlichen Kräften Zur bevorstehenden Landtagstagung. erneut die Kammlinic aufgeben und auf die nächste HöhenGenosse Hirsch teilte Sonnabend im Vorwärts" mit, linie zurückgehen. Seit diesem Tage blieb der Paß in den daß an demselben Tage, an dem im Ministerium des Innern Händen des Feindes, dem es in weiterer Folge auch gelang, eine Besprechung von Vertretern aller Fraktionen stattge- sowohl im Ungtale als auch bei anderen Uebergängen immer funden habe, zwei Stunden vorher die bürgerlichen mehr in den gegen Süden führenden Tälern Raum zu gcParteien zu einer Vorbesprechung zusammenge- winnen. So hielten an dieser Front bis vor einigen Tagen kommen feien, von der man die Sozialdemokratie unsere Truppen in den Stellungen bei Revhely, südlich ausdrücklich ausgeschlossen habe. Vezerszallas und Volovec, sowie bei Defermezoe, Nemet Die Deutsche Tageszeitung" bemerkt dazu, fie Mokra und Körösmezö. Wiederholte Versuche des Feindes, fährt fort: wisse nicht, ob eine solche Besprechung stattgefunden habe, und weiter durchzustoßen, wurden immer wieder abgewiesen. Die hierauf zur Wiedergewinnung der Paßhöhen an" Das würde aber unseres Erachtens nicht auffällig gefeßten Angriffe führten überall zu vollem Erfolg. sein, da der Zwed dieser Besprechung jedenfalls gewesen seinn mehrtägigen, durch Terrain und Witterungsverhältnisse würde, ein einheitliches Verhalten der bürgerlichen Parteien auch außerst erschwerten Kämpfen wurde Stellung um Stellung in den Verhandlungen mit der Sozialdemokratie herbeizuführen. Wie die Dinge liegen, kann darin eine unberechtigte Burüdjehung der Sozialdemokratie nicht gefunden werden, und wir würden es kaum verstehen, wenn die sozialdemofratische Fraktion von einer solchen Aeußerlichkeit ihre Haltung abhängig machen wollte."
Eine andere Deutung finden wir in den vielfach offiziös bedienten„ Berl. Politischen Nachrichten". Dort ausgeführt:
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Der Ausfall der Futtermitteleinfuhr hat bekanntlich die Viehzüchter trotz aller Verbote dazu bewogen, Brotgetreide als Futtermittel zu gebrauchen. Dadurch sind für den menschlichen Konsum ungeheure Mengen von Brotgetreide verlorengegangen. Um dieſem unhaltbaren Zustande ein Ende zu machen, ist in Aussicht genommen worden, durch AbSchlachten von Bieh in größerem Umfange die Zahl der Kon- wird furrenten für menschliche Nahrungsmittel zu beseitigen. Der im bergangenen Jahre rund 24 bis 25 Millionen zählende Schweinebestand soll etwa auf die Hälfte reduziert werden und auch 10 Proz. des Großviehs sollen abgeschlachtet werden. Das ist trok der wenig tröstlichen Aussicht, daß in einigen Monaten die Preise weiter steigen werden, leider notwendig. Vielleicht hätte eine bereits zu Beginn des Krieges einjebende Organisierung zur rationellen Verwertung der Süchenabfälle, wie sie jetzt in den großen Städten( auch in Wenn weiter nichts erörtert worden wäre, als nur die Berlin ) unternommen wird, ein wenig dem Mangel an Futter- Vorschläge über die Etatsaufstellung, dann wäre der Ausmitteln abgeholfen. Jetzt, nachdem außer diesem noch andere schluß der Sozialdemokratie erst recht nicht zu verstehen. Auch Wege zur Schonung der Getreidebestände und Beschaffung der Umstand, daß nicht etwa der Vorsitzende der Budgettom.
erobert, tros herangeführter russischer Verstärkungen und zahlreicher vom Feinde versuchter Gegenangriffe täglich Raum gewonnen und zuletzt überall die Panhöhe erreicht. In diesen schwierigen Kämpfen haben die hier verwendeten, verhältnismäßig schwachen Truppen außerordentliches geleistet.
Durch die Besißnahme aller lebergänge ist die seit der legten russischen Gegenoffensive in der zweiten Hälfte des Dezember am öftlichen Flügel und in der Mitte etwas zurüdgedrängte Karpathenfront wieder hergestellt.
Die Einladung ist von der den Vorsitz in der Budgettommission führenden fonservativen Fraktion ausgegangen. In der Bersammlung hat der Vorsitzende der Budgetkommission die drei Deutsche Unterseeboote an der französischen Nordküste. von dem Finanzminister zur Diskussion gestellten Vorschläge Paris , 31. Januar. ( W. T. B.) Amtlich wird geüber die Statsaufstellung vorgetragen und erläutert. Nach langer Diskussion hat man sich dann einstimmig dafür entschie- meldet: Ein deutsches Unterfeeboot schoß am Sonnden, daß es fich empfehle, es auch für 1915 bei der alten Uebung abend vormittag auf Höhe Cap d'Antifer den englischen der Aufstellung eines vollständig neuen Etats bewenden zu Dampfer, Takomaru" an und versenkte ihn. Französische laffen." Torpedoboote retteten die Besaßung. Ein deutsches Unterseeboot beschoß am Sonnabend nachmittag in denselben Gewässern den englischen Dampfer faria", dieser verfant jedoch nicht; er konnte unter dem Schuße französischer Torpedoboote nach Havre geschleppt werden,