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ganisationsstatuts.

nimmt.

*

-

Da nicht

Aus Industrie und Handel.

Amerikanische Kriegslieferungen.

Nach Sun", Baltimore , ist eine Billion Dollar der ge­Die Abschlüsse laufen oft auf neun Monate

die Verbündeten.

Waffen, Munition und Explosivstoffe 107 Min. Eisen und Stahl

Tertilwaren.

Automobile

Chemikalien und Verbandsachen

Lederwaren

Nahrungsmittel

66" 32 22

" P

18

161

.

614

4121 Mill.

Für den Kreis- und Landesvorstand lag hiernach kein Grund und Unterstügung der Arbeitslosen aus öffentlichen Mitteln ersuchte. In bor , der Einsehung einer neuen Leitung durch die Stuttgarter Bar- demselben Sinne wurde eine Deputation der Arbeitslosen beim Ober­teigenossen, die eine statutengemäße Verwendung der Beiträge sicher- bürgermeister vorstellig, der gewisse Zusagen machte. Infolgedessen wur­gestellt wissen und Mitglieder der Gesamtpartei bleiben wollten, den städtische Bauarbeiten in Angriff genommen und eine Summe aus entgegenzutreten. Die neugewählte Leitung war die einzig mög- städtischen Mitteln zur Gewährung von Darlehen an Arbeitslose liche Bertretung der der Gesamtpartei treu bleibenden Mitglieder zur Verfügung gestellt. Später zeigte sich dann, daß die Darlehns­und hielt sich daher nach unserer Auffassung im Rahmen des Or- gesuche vom Standpunkt der Armenfürsorge geprüft wurden, was ichäzte Betrag für den Handel mit Kriegsmaterial aus Amerika an den entschiedenen Widerspruch der Arbeiter hervorrief. Da der Parteivorstand, als die für die Einhaltung der Partei- nur in Berlin , sondern im ganzen Reiche eine sehr umfangreiche und manche sogar auf zwei Jahre. Alles geht nach Kanada und wird statuten verantwortliche Instanz, anderer Auffassung ist, empfehlen langdauernde Arbeitslosigkeit herrschte, so veranlaßte der Verbands- von dort aus verschifft, auch Striegsmateriel für Frankreich und wir, daß im Interesse der einheitlichen Organisation die neue Lei- vorstand eine Aktion zur Unterstüßung der ausgesteuerten Mitglieder. Rußland geht diesen Weg über Kanada nach England, wo es ver­tung zurüdtritt und der Kreisvorstand die örtliche Leitung über- Für diesen Zweck wurden freiwillige Ertrabeiträge erhoben und Mittel teilt wird. Von den 400 Millionen Dollar in den letzten sechs Mo­der Hauptkasse zur Verfügung gestellt. In den ersten sieben Monaten naten entfielen auf Wir ersuchen die Stuttgarter Parteimitglieder, sich dieser Rege- des Jahres wurde an die ausgesteuerten Mitglieder in Berlin die Tung anzuschließen und ihre Barteibeiträge an die vom Kreisvor- Summe von 124 145 M. gezahlt, während 35 859 M. Ertrabeiträge stand bestimmten Bezirksvorstände beziehungsweise Vertrauens eingegangen waren. Die ungeheure Steigerung der Arbeitslosig­männer abzuführen. Gültig sind nur die Marken( blaue für männ- teit nach dem Ausbruch des Krieges machte die bekannten Aende­liche und braune für weibliche Mitglieder), die vom Landesvorstand rungen im Unterstüßungswesen nötig, die ihren Zwed, die Arbeits­ausgegeben werden. losen möglichst lange unterstügen zu fönnen und vor Not zu schützen, Für den Kreisvorstand: Karl Oster. im allgemeinen erreicht haben dürften. Zur Bekämpfung der Arbeits­Für den Landesvorstand: Fr. Fischer. losigkeit während des Krieges hat der Verband mit der Unternehmers organisation ein Abkommen getroffen, welches auf die Sicherung der Tarifverträge gerichtet ist, und den Vertragsparteien empfohlen wird, Die Produktion an Waffen, Munition und Explosivstoffen ist gemeinsame Schritte zur Beschaffung von Arbeitsgelegenheit zu tun tatsächlich vollständig von den Verbündeten aufgekauft worden. Ge­und eine weitgehende Berkürzung der Arbeitszeit einzuführen. wöhnlich wird alles im geheimen durch Agenten abgeschlossen. Auch Die Mitgliederzahl ist infolge der ungünstigen Berhält die Fabriken wahren das Geheimnis auf das strenaste. Ueberall ist nisse im ersten Halbjahr wenig, nach Ausbruch des Krieges aber er Der Parteivorstand beschloß zu dem württembergischen heblich zurückgegangen. Zum Beginn des Jahres waren 27 973, am der Gintritt völlig unmöglich. Auch die Arbeiter müſſen Bäſſe haben. Parteistreit die Veröffentlichung folgender Die 75 Waffen- und Munitionsfabriken, die es in Amerita gibt, Jahresschluß 24 312 Mitglieder borhanden. In den ersten Wochen des Krieges ging die Mitgliederzahl um 8810, im ganzen Jahre um beschäftigen in normalen Zeiten 20 000 Arbeiter, jezt bei 3661 zurück. Unter den am Jahresschluß gezählten 24 312 Mit- doppelter und dreifacher Arbeitszeit ungefähr 50 000. Die gliedern find 4301, die zum Militär eingezogen sind. Es ist sehr Explosivstoffindustrie( 103 Fabriken mit 25 Millionen Kapital und wahrscheinlich, daß ein großer Teil der in der ersten Zeit des Strieges einer Friedensproduktion von 250 Millionen Pfund) hat ihre Pro­eingezogenen Mitglieder dem Verband keine Mitteilung von der Ein- buktion gerade verdoppelt. Einige Beispiele für die Aufträge: berufung gemacht haben und deshalb in den Listen verschwunden sind. 40 Millionen Pfund Trinitrotoluol von der englischen Regierung, Ein anderer Teil des Mitgliederrüdgangs erklärt sich dadurch, daß 20 Millionen Pfund Schießbaumwolle englischer Admiralitäts­viele Arbeitslose nach anderen Orten abgereist und dadurch aus der Berliner Mitgliedschaft, aber nicht aus dem Verband überhaupt qualität, 50 000 Pfund Pikrinsäure. Für letzteres ist der Preis von ausgeschieden find. 25 Cents auf 21%, Dollar für das Pfund gestiegen. Im Februar bestellte Frankreich 24 Millionen Pfund Schießbaumwolle mit Liefer­zeit über zwei Jahre. Bei den Bestellungen zahlen die Agenten gewöhnlich 25 Prozent an. leber 10 000 Automobile sind seit Striegsanfang von den Verbündeten in Amerika getauft worden. Die meisten Geschäfte werden mit zwei Monaten durch das Bank­Haus J. P. Morgan u. Co. vermittelt. haus J. P. Morgan u. Co. vermittelt.

Am Freitag, den 26. März, hat eine Versammlung der Mitglie­der des neuen Ortsvereins mit allen gegen drei Stimmen diesem Vorschlage zugestimmt.

Erklärung:

Am 27. Februar d. J. übergab uns der Vorstand des Ortsver­eins Stuttgart eine Proflamation, die von einer Konferenz von mürttembergischen Parteiorganisationen und Parteigenossen be­schlossen sein soll. In dieser Proklamation wird mitgeteilt, daß die Konferens eine provisorische Landestommiffion eingesetzt und mit der Wahrung der Parteiinteressen beauftragt habe. Auch soll sie die Berbindung der Parteiorganisationen und Parteigenossen mit der Gesamtpartei aufrechterhalten. Am 8. März d. 3. teilten wir daraufhin dem Sekretariat des sozialdemokratischen Ortsvereins Stuttgart folgenden Beschluß mit:

Für Unterstüßungszwede wurden sehr bedeutende " Der Parteivorstand kann die von der sogenannten Landes- Summen aufgewandt, im ganzen 1670 416 M. Davon 177 741 M. fonferens eingefekte provisorische Landeskommission nicht aner- auf den gewertschaftlichen Stampf, nämlich Unterstützung an Streifende, fennen, da sie eine statutenwidrige Sonderorganisation ist. Der Gemaßregelte und Ausgesperrte. Der übrige Teil, 1 492 675 W., Parteivorstand lehnt es ab, über den Weg dieser Landeskom- diente der Linderung wirtschaftlicher Not der Mitglieder und verteilt mission mit Parteiorganisationen und Parteigenossen Württem fich auf die einzelnen Bweige fo: Arbeitslosenunterſtügung 1033 126 M., bergs in Verbindung zu treten." Strantenunterstützung 197 667 M., Ertraunterstützung 127 334 m., Da gleichwohl von Parteiorganisationen in Württemberg be- Familienunterstügung an Kriegsteilnehmer 99 105 M., Notfallunter­schlossen worden ist, sich dieser neuen Landesorganisation anzufügung 17 127 M., Sterbegelb 11 117 M., sonstige Unterstützungen schließen, und von der Landeskommission, deren Mitglieder bisher 7199 M. noch nicht bekanntgegeben worden sind, planmäßige Agitation für die Loslösung vom Landesvorstand der sozialdemokratischen Partei Württembergs und den Anschluß an die neue Partei betrieben wird, sehen wir uns veranlaßt zu erklären:

Die neue Landeskommission und die von ihr vertretene Or­ganisation widerspricht dem Organisationsstatut der Partei. Par­teiorganisationen und Parteigenossen, die sich von dem Landes­vorstand der Sozialdemokratie Württembergs loslösen und der neuen Landesorganisation anschließen, scheiden damit aus der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands aus. Wir warnen daher die Parteigenoffen, die Wert darauf legen, der Gesamt­partei anzugehören, das parteizerrüttende Vorgehen der neuen Landeskommission zu unterstützen. Berlin , den 27. März 1915.

Der Parteivorstand."

Gewerkschaftliches.

Berlin und Umgegend.

Kriegsgewinne.

Nach dem Geschäftsbericht der Berliner Dampfmühlen­Der Jahresbericht der Verwaltungsstelle Berlin , dem die vor­stehenden Angaben entnommen sind, stand in der Generalversammlung Attiengesellschaft beträgt der Reingewinn pro 1914 am Freitag zur Diskussion. Daß der Verband trotz der schweren 165 318 M. gegen 18 579 M. im Vorjahre. Die Dividende wird mit Zeit unerschüttert dasteht, bewies der Besuch der Versammlung, der 8 Proz. gegen 0 Prog. 1918 vorgeschlagen. Das Ergebnis ist sehr hinter dem in normalen Zeiten in teiner Weise zurückstand. Die günstig. Zu Abschreibungen werden 28 068 W. gegen 16 332 M. im Delegierten waren vollzählig erschienen. Der Vorsitzende Glo de Borjahr verwandt. Einem Extrareservefonds werden 10 000 m. gab einen Ueberblick über die wichtigsten Ereignisse des Jahres und überwiesen. bemerkte unter anderem, das verflossene Jahr müsse in der Ge schichte des Verbandes schwarz angestrichen werden, denn noch Die R. Frister Attiengesellschaft verteilt wiber nie sei die Arbeitslosigkeit so groß gewesen, noch nie seien jo be- 16 Broz. Dividende. Aus dem reichlichen Gewinne find alle Neu­deutende Opfer erforderlich gewesen, um über die schwere Zeit hinweg- einrichtungen, die für die Heereslieferungen geschaffen wurden, bis autommen. Es sei ein erfreuliches Zeichen für die Kraft der Organisation, auf 1 Mt. abgeschrieben. Trotzdem steht die Gesellschaft finanziell daß die Mitglieder diese Opfer auf fich genommen und trop der günstiger wie im Vorjahre. schteren Zeit mit verhältnismäßig wenigen Ausnahmen dem Ver­bande treu geblieben sind. Mögen die Dinge lommen wie sie wollen, der Verband wird wie bisher so auch ferner seine Aufgaben erfüllen und die Interessen der Berufsangehörigen in jeder Weise wahr

nehmen.

Die Aachener Seberfabrit- attiengesellschaft verteilt nach reichlichen Abschreibungen, Dotierung des Reservefonds mit 80 000 m. und leberweisung von 10 000 M. an den Arbeiter­wohlfahrtsfonds eine Dividende von 10 Proz. gegen 7 Proz. im Vorjahre.

Bur Diskussion meldete sich niemand. Die zur Wahl stehenden Mitglieder der Ortsverwaltung sowie die Bureauangestellten wurden Die Erdmannsdorfer Attiengesellschaft für einstimmig wiedergewählt. Flachsgarn- Maschinenspinnerei und Weberei berteilt nach reichlichen Abschreibungen und besonderen Rüdstellungen eine Dividende vpn 6 Proz. gegen 4 Proz. im Vorjahre.

Eine längere Diskussion rief ein von Kunzendorf gestellter Antrag hervor, welcher bedauert, daß der Vorstand des Holzarbeiter verbandes das Abkommen mitunterzeichnet hat, welches die be­teiligten Gewerkschaften aus Anlaß des bekannten Erlasses der Feld­Ferner zeugmeisterei mit den Metallindustriellen getroffen haben. fordert der Antrag die Zurückziehung der Unterschrift des Holz­arbeiterverbandes.

Soziales.

Konkurrenzklauselzwang in Kriegszeit.

Die Berliner Holzarbeiter im Jahre 1914. Die feit mehreren Jahren auf der Berliner Holzindustrie lastende Geschäftstrise hielt auch in den ersten Monaten des Jahres 1914 in verschärfter Form an. Besonders die Möbelindustrie, die größte Gruppe im Berliner Holzgewerbe, wurde schwer betroffen. Aber auch die übrigen Gruppen der Holzbearbeitung hatten schwer zu leiden. Infolgedessen herrichte unter den Berliner Holzarbeitern eine so große Arbeitslofig feit wie nie zubor. Zu Anfang des Jahres wurden 6722 Arbeitslose Der Antragsteller bezeichnete es als unvereinbar mit den Inter­Arbeiter, daß die Gewerkschaften dem A6­festgestellt. Diese Bahl ging langsam zurüd und hatte Ende März eſſen der Seit Kriegsbeginn hat sich die Zahl der Konkurrenzver­einen Stand von 3872 erreicht. die Arbeiter, zustimmten, In den folgenden Monaten trat fommen welches festsett, daß in den für den Heeresbedarf beschäftigten Be botsprozesse erheblich vermindert; die meisten Arbeitgeber vev. wieder eine Steigerung der Arbeitslosenziffer ein. Ende Juli betrug welme fie 3628. Auf die Herbstsaison hatte man Hoffnungen gesetzt, die trieben der Metallindustrie tätig sind, ihre Arbeitsstelle nur zichten in gerechter Würdigung der Zeitumstände darauf, ihre aber durch den Ausbruch des Strieges zerstört wurden. In den mit Zustimmung des Unternehmers wechseln dürfen. Das sei ein nach Verbesserung ihres Einkommens strebenden Angestellten ersten Augufitagen wurden die meisten Betriebe geschlossen. Die Verstoß gegen das Recht der Freizügigkeit. auf Grund einer in Friedenszeit geschlossenen Konkurrenz­Slavierindustrie und die Goldleistenfabrikation ruhte vollständig. Gegen den Antrag wandten sich die Verwaltungsmitglieder klausel jetzt in Kriegszeit zu verfolgen. Leider fehlt es auc Am 12. August wurden 13 000 Arbeitslose festgestellt. Maß, Guth, Glocke und Stusche. In der Hauptsache hier nicht an Ausnahmen. Wie sich in einer Verhandlung vor Damit ist aber die tatsächliche Zahl der Arbeitslosen führten sie aus: Die vom Antragsteller kritisierte Beschränkung der der 5. Kammer des Berliner Kaufmannsgerichts zeigte, hat noch nicht gegeben, denn sehr viele Arbeitslose meldeten sich Freizügigkeit sei ja nicht durch das von den Gewerkschaften unter das neue Gesetz über die Konkurrenzklausel nicht einmal die gar nicht auf dem Nachweis, weil ja doch keine Arbeit zu bekommen zeichnete Abkommen, sondern durch die Auslegung, die dem Erlaß schlimmsten Härten aus der Rechtsprechung zu beseitigen ver­war. Nach und nach wurde ein Teil der Betriebe wieder geöffnet. ber Feldzeugmeisterei zuteil wurde, herbeigeführt worden. Den Ge­In den Berufszweigen, die für den Heeresbedarf arbeiten: die Korb- werkschaften sei es nicht möglich, die Militärbehörde zur Zurücknahme mocht. Die Damenmäntelfabrik von Sahner u. Löwenhain flagt gegen macherei, die Flugzeugindustrie, die Stellmacherei und Wagenfabri des Erlaffes zu bewegen. Es habe sich nur darum handeln können, Härten tation waren bald nach dem Kriegsbeginn so start beschäftigt, daß und Ungerechtigkeiten, welche die Unternehmer in Ausnutzung des Erlaises Kalkulator G. auf Zahlung von 1500 M. Konventionalstrafe wegen Das sei durch das Ab- Uebertretung des Konkurrenzverbotes. G. hatte sich verpflichtet, sie Betriebserweiterungen vornehmen mußten. In den übrigen Zweigen gegen Arbeiter ausübten, zu beseitigen. der Holzindustrie trat im allgemeinen feine Besserung ein. Wenn auch kommen gelungen. Es sei doch eine Verbesserung, daß jetzt vor dem anderthalb Jahre nach Austritt bei der Klägerin nicht im Konkur die Zahl der Arbeitslosen bis zum Jahresschluß auf 4766 zurückgegangen Kriegsausschuß darüber verhandelt werden könne, ob der Unter- renzgeschäft von J. u. E. einzutreten. Als Grund für dieses Verbot war, so war doch die Zahl der Ende des Jahres Beschäftigten taum nehmer im Einzelfalle berechtigt sei, dem Arbeiter den Uebertritt in führte die Firma an, daß der Inhaber des Konkurrenzgeschäfts, halb so groß als vor dem Ausbruch des Krieges. Die starke Ber - einen anderen Betrieb zu verweigern. Ohne das Abkommen hätten der früher bei ihr in Stellung war, danach trachte, ihr Bersonal zu minderung der Arbeitslosenziffer erklärt sich dadurch, daß ein großer die Arbeiter feine Möglichkeit gehabt, sich gegen ungerechtes und sich hinüberzuziehen. Bei Kriegsbeginn fündigte nun die Firma Teil der Arbeitslofen zum Heere eingezogen wurde und ein weiterer willkürliches Vorgehen der Unternehmer zu wehren. Diese Möglichkeit den beklagten Gehilfen und stellte ihm anheim, statt für 125 M. Teil in anderen Arbeitszweigen Beschäftigung fand. werde aber durch das Abkommen geboten. Es handle sich also barum, für 75 Mr. Monatsgehalt weiterzuarbeiten. Beklagter nem aber

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Schließlich

Die Lohnbewegungen des Jahres 1914 waren verhältnis- daß die Wirkungen eines behördlichen Erlasses, den man nicht unter diesen Umständen die Kündigung an. Wie er in der Ver­mäßig gering an Bahl, was in der Hauptsache darauf zurückzuführen beseitigen könne, gemildert werden. Wintler, der Obmann der handlung erflärte, war es ihm unmöglich, mit 75 M. auszutem­ist, daß erst im Vorjahre die große Vertragsbewegung durchgeführt Korbmacher, bedauerte, daß ein Abkommen wie das vorliegende nicht men, da er noch seinen alten tranten Vater zu ernäh­war. Weiter fommt noch in Frage, daß die Begleiterscheinungen stelle auf Grund des Erlasses erschwert werde, ohne daß sie die bis in die tiefe Nacht hinein und nahm jede Arbeit an, die sich that wurde, an der die überwiegende Mehrheit der Mitglieder beteiligt auch für die Korbmacher bestehe, denen auch der Wechsel der Arbeits- ren hatte. Er suchte nunmehr ein halbes Jahr lang nach einer geeigneten lohnenden Beschäftigung, arbeitete bald gier, halb dort, des Krieges die Lohnbewegungen fast unmöglich machten. Ins- Möglichkeit hätten, über solche Fälle zu verhandeln. Die Storbmacher bot. Aber das verdiente Geld wollte nicht ausreichen. Da fuhrie gesamt wurden 71 Lohnbewegungen geführt, an denen 81 Betriebe würden ein solches Abkommen für vorteilhaft halten. Iam es in 53 Fällen zu Streits oder Aussperrungen, wobei 1102 3urückziehung der Unterschrift fordert, zurück, wollte sich aber nicht eingestellt und verdiente soviel, daß er mit seinem alten Water mit 1407 Beschäftigten beteiligt waren. Bei diesen Lohnbewegungen 30g Kunzendorf den zweiten Teil seines Antrages, der die ihn der Weg zufällig bei der Firma F. u. C. vorüber, und in seiner Not fragte er auch dort um Beschäftigung an. Hier wurde er auch Personen die Arbeit niederlegten. 31 Streits in 31 Betrieben mit zur Zurückziehung des ganzen Antrages, die ihm nahegelegt wurde, auskommen konnte. Aus allen diesen Gründen und auch rum, 651 Beschäftigten waren Angriffsstreifs. Sie hatten -Die Versammlung beschloß dann mit großer weil die Firma ihm gekündigt hatte, bat er, die Firma mit ihrem in bewegen lassen. 26 Fällen Erfolg, in 5 Fällen berliefen sie erfolg Mehrheit, über den Antrag Kunzendorf zur Tagesordnung über- Anspruch abzuweisen. Ios. Der Abwehr dienten 21 Streifs in 21 Betrieben zugehen. mit 391 Beschäftigten. Die Abwehrstreits endeten in 7 Fällen mit Erfolg, in 2 Fällen mit teilweisem und in 12 Fällen ohne Erfolg. Der Verband der Buch- und Steindruckerei- Hilfsarbeiter und Die Angriffsstreits betrafen, mit Ausnahme eines Einzelfalles, solche Arbeiterinnen führt vom 10. April ab die Krankenunterstützung Betriebe, deren Inhaber sich weigerten, die am 1. März fällig ge- wieder ein. Die Wiedereinführung der Unterstügung gilt als bor wesene vertragsmäßige Lohnerhöhung zu zahlen. Auch bei den Abwehrstreits handelte es sich in zahlreichen Fällen um Betriebe, läufig, fie wird für längere Zeit, vielleicht auch für die Dauer bei­behalten werden fönnen, wenn die in Arbeit stehenden Mitglieder wo die Unternehmer versuchten, die durch den Vertrag festgesetzten ihre Schuldigkeit tun. Die bisherige Hilfsbereitschaft der Verbands Lohn- und Arbeitsbedingungen zu verschlechtern. Lohnbewegungen mitglieder wird vom Verbandsvorstand in einem Aufruf an die Mit­ohne Arbeitsnieberlegungen die 22 Betriebe mit 178 Beschäftigten umfaßten. Durd glieber als glänzend gelobt.

in

Deutsches Reich .

Das Kaufmannsgericht erachtete die Konkurrenzflausel als zu Recht bestehend. Die Firma hat zwar ihrerseits gekündigt, aber fie hatte durch den Krieg einen erheblichen Anlaß dazu, den sie nicht verschuldet hatte. Das Gericht glaubt dem Kläger , daß er in einer Notlage handelte, und daß er nicht von vorn­herein die Absicht hatte, zu dem verbotenen Konkurrenten zu gehen. Das könne aber nur als Milderungsgrund in bezug auf die Höhe der Strafe in Betracht kommen. Ein Sechstel der Strafe erscheine dem Gericht angemessen. Der Gehilfe wird demgemäß zur Zahlung von 250 M. berurteilt. Die Entscheidung ist bedauerlich. Die Konkurrenzklausel

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Klageabweisung wegen versuchter Nötigung.

diese Bewegungen wurden für 24 Beteiligte in 3 Betrieben Die Kriegshilfe des Verbandes der Brauerei und Mühlenarbeiter hätte nicht in Anwendung gebracht werden dürfen, weil der cine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit um durchschnittlich ist in Anbetracht der schwierigen Umstände, unter denen dieser Verläger die Kündigung nicht verschuldet hatte er ist doch eine Stunde, sowie Lohnerhöhungen von durchschnittlich 1,25 M. band arbeitet, eine recht erhebliche geworden und kann sich im Strange für den Striegsausbruch nicht verantwortlich. wöchentlich für 148 Arbeiter in 19 Betrieben erreicht. In sechs Be- der gewerkschaftlichen Organisationen wohl sehen lassen. trieben mit 127 Beteiligten wurden durch Verhandlungen ohne 31. Dezember 1914 wurden 297 689 M. Kriegsunterstüßung aus­Arbeitsniederlegung Verschlechterungen der Lohn- und Arbeits- gezahlt. Davon entfallen auf die Hauptkaffe 190 474,50 M., auf die bedingungen abgewehrt. Außer der Maiaussperrung, an der Lokaltassen 107 214,50 M. Die Leistungen der Lokaltassen erfolgten 199 Betriebe mit 3533 Beschäftigten beteiligt waren, fand noch größtenteils aus Ertrabeiträgen der Mitglieder, zum fleinen Teil geber vorsichtig sein sollten, auch wenn sie von ihrem Recht Daß entlassene Angestellte mit Briefen an ihren Arbeit­eine Aussperrung in einer Militärwagenfabrit statt, woran 60 Arbeiter aus den Beständen. Die ansehnlichen Summen der Extrabeiträge beteiligt waren. legen Zeugnis ab von erfreulicher Solidarität, die allerdings nicht noch so durchdrungen sind, das ergab sich in einer vor der zur Bekämpfung der Arbeits überall in gleichem Maße in die Erscheinung trat. Nicht unerwähnt 5. Rammer des Berliner Kaufmannsgerichts verhandelten Tofigkeit und ihrer Folgen wurden im Januar von einer soll bleiben, daß neben diesen Ertrabeiträgen teilweise recht nam Streitfache. Der Grpedient einer Fleischwarenfabrik war wegen verschic Arbeitslosenversammlimg gefordert. Im Auftrage der Versammlung hafte Summen von den Kollegen einzelner Betriebe gesammelt und richtete die Ortsverwaltung an die städtischen Behörden und an den an die Familien der im Felde befindlichen Betriebsangehörigen gedener Differenzen mit dem Chef plößlich entlassen worden. Statt nun seine vermeintlichen Rechte vor dem Kaufmannsgericht geltend Neichstag eine Eingabe, welche um Schaffung von Arbeitsgelegenheit geben wurden.