Einzelbild herunterladen
 
  

Aus Groß- Berlin.

Die städtische Kriegszulage.

Bitte so ohne weiteres hinweggegangen worden ist. Wenn die zuteilen, damit es gelingt, die beiden durch den Krieg voneinander Stadtverwaltung glaubt, damit alles getan zu haben, um die Un- getrennten Ehegatten wieder in Verbindung zu bringen. zufriedenheit zu beseitigen, so irrt sie sich sehr. Der Wunsch nach

Bezahlung freier Tage wird nicht verstummen. Die Stadtverwaltung Auskunft über Verwundete usw. Amtlich wird mitgeteilt: sollte den Aushilfskräften ebenfalls die gewährten freien Tage be- Es hat sich im Interesse des Publikums als nötig erwiesen, zahlen, um einen Ausgleich in der Entlohnung zu schaffen. Nur die Auskunftsstelle des 3entralnachweise­so kann vermieden werden, daß die tüchtigen Kräfte im Betrieb bureaus des Kriegsministeriums vom 6. April bleiben und nicht dort hingehen, wo die Bezahlung freier Tage 1915 an wochentags nicht wie bisher von 10 bis 6, sondern bon 9 bis 5 1hr offen zu halten.

Der Magistrat der Stadt Berlin hat beschlossen, den städtischen Arbeitern, Angestellten und Leamten, welche nicht mehr als 2000 Mart jährliches Dienſteinkommen beziehen und nicht bereits infolge des Krieges eine Aufbesserung ihrer Bezüge erfahren haben, vom 1. April 1915 ab eine Kriegszulage von monatlich 10 M., zahlbar erfolgt. monatlich, nachträglich zu bewilligen. Der Magistrat berechnet überschläglich die Kosten auf monatlich 140 000 M. Die Kriegs­zulage soll für die Dauer des Krieges gezahlt werden.

Von der städtischen Straßenbahn.

Uns wird geschrieben: Seit Monaten leiden nicht nur die Angestellten der städtischen Straßenbahn unter der sehr fühlbaren Teurung, nein, auch die Aushilfskräfte müssen unter der minimalen Entlohnung von sage und schreibe pro Arbeitstag vier Mark unter den heutigen Ver­hältnissen ihr Dasein fristen. Schon im Januar wurden Anträge auf Verbesserung des Lohnes, sowie Bezahlung der freien Tage für das Aushilfspersonal gefordert. Nach langem Warten und auch erst dann, als sich wiederum mehrere Versammlungen mit den im Januar eingereichten Wünschen befassen sollten, erschien ganz plöblich folgender Anschlag in den Bureaus oben genannten Betriebes:

Bekanntmachung!

Gemäß Beschluß des Magistrats vom 26. d. M. wird den bis zu einem normalen Jahreseinkommen von 2000 m. befol­deten Angestellten eine monatliche postnumerando zahl bare Kriegszulage von 10 M. gezahlt werden. Diese Festsetzung tritt vom 1. April d. J. in Kraft.

Berlin , den 29. März 1915.

Range genug hat man gebraucht, den bescheidenen Wünschen der Angestellten Rechnung zu tragen. Es entsteht nun die Frage, ob auch die Aushilfskräfte unter die in der Bekanntmachung als Angestellte bezeichneten Kategorien fallen, oder ob nicht für diese noch ein anderer Modus gefunden werden soll.

Im übrigen muß es wundernehmen, daß überhaupt nicht in der Bezahlung der gewährten freien Tage ein Zugeständnis gemacht worden ist. Ist denn der Stadtverwaltung gar nicht be­kannt, daß den Aushilfskräften nach Abzug der verschiedensten Bei­träge ein Lohn pro Woche von 20 m. verbleibt? Rechnet man nun wirklich die 10 M. Kriegszulage hinzu, so ist das ein Einkommen, welches unter den jezigen Verhältnissen nicht einmal für eine Ber­son, geschweige für eine Familie mit Kindern, auch nur halbwegs zur Ernährung ausreicht.

Die Stadtverwaltung kann den Vorwurf nicht von sich weisen, in bezug der Bezahlung von freien Tagen recht rückständig zu sein. Die Aushilfskräfte können sich nicht damit beruhigen, daß über ihre

Sozialdemokratischer Wahlverein f. d.4. Berl. Reichstagswahlkreis.

Stralauor Viertel.

Bezirk 303.

Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser alter Genoffe, der Schuh­machermeister

Louis Zaake Fruchtstr. 75, gestorben ist.

Die Beerdigung findet heute, Dienstag nachmittags 4 Uhr, von der Halle des Zentralfriedhofes in Friedrichsfelde aus statt.

Görlitzer Viertel.

Bezirk 155.

Ferner starb unser Genosse, der Porzellanmaler

Karl Munk

Reichenbergerstr, 28.

Die Beerdigung findet am Mitt­woch, den 7. April, nachm. 42 Uhr von der Halle des Zentral Fried: hofes in Friedrichsfelde aus statt.

Petersburger Viertel. Bezirk 348. Ferner starb unser Genosse, der Tischler

Anton Zieks

Nigaer Straße 101.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 7. April, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Zentral friedhofes in Friedrichsfelde aus ſtatt.

Ehre ihrem Andenken!

+

Der Vorstand.

Haben Sie

Fußbeschwerden?

empfehle nach Maß passend gearbeitete Stützeinlagen somie Bruchbandagen aller Art, Leibbinden, Stügforsetts usw., Artikel zur Gesundheits- u. Strantenpflege.*

Pollmann, Bandagift, Berlin N, Lothringer Str. 60, Lieferant für Krankenkassen.

Verband der Porzellanarbeiter

Deutschlands , Zahlstelle Berlin . Hierdurch die traurige Nachricht, daß eines unserer ältesten, tat­kräftigsten und opferfreudigsten Mitglieder, der Sollege

Carl Munk

am 3. April plöglich an Herz­schlag im Alter von 59 Jahren verstorben ist

Die Beerdigung findet am Mitt­woch, den 7. April, nachmittags 1/25 Uhr von der Halle des Städtischen Friedhofes in Fried­ richsfelde aus statt.

Zahlreiche Beteiligung erwartet Die Verwaltung.

Blumen- und Kranzbinderei

von Robert Meyer,

Jnh.: P. Golletz

Der Spielteufel.

Der Spielteufel ist nicht auszurotten; er sucht seine Opfer in allen Bevölkerungsschichten. Leider ist er auch unter Arbeitern berbreitet, und er hat schon viel Unheil angerichtet. Die Wett­leidenschaft ist infolge des Krieges sehr erheblich eingedämmt wor den; die Pferderennen, die heute in Hoppegarten , morgen in Frankfurt , übermorgen in Paris und an anderen Orten statt­fanden, sind eingestellt und werden vorläufig nur hier und da einzeln aufleben, so daß es mit dieser Wetterei zum Glück vor­läufig Ruhe hat. Aber trotzdem wird auch heute noch stark gespielt. In letzter Zeit hat die Kriminalpolizei einige Spielklubs auf gehoben und in einem Hinterzimmer eines in der Landsberger Straße belegenen Restaurants etwa 50 Personen beim verbotenen Spiel überrascht. Die Spielwütigen bestanden zum Teil aus Kellnern und kleinen Gewerbetreibenden.

Ans einem Hochbahnzug gesprungen. Ein aufregender Vorfall spielte sich in der Nacht zum zweiten Feiertag auf der Hochbahn ab. Oberbaumbrücke fuhr, erhob sich eine Frau plötzlich von ihrem Als ein Zug gerade über die Site, rig die Tür auf und sprang bevor die andern Fahrgäste es verhindern konnten, aus dem Wagen hinaus. Sobald der Zug zum Stehen kam, suchte man die Strecke ab, fand aber nichts mehr. Man muß annehmen, daß die Frau gleich über das Brückengeländer in die Spree hinabgestürzt und ertrunken ist.

Durch den Krieg getrennt.

Das Ehepaar Rohmann, das sich unter den Zivilinternierten in Frankreich befand, ist während seiner Gefangenschaft durch die bereits im November ausgetauscht und kam nach Deutschland zurück, französischen Behörden getrennt worden. Herr Rohmann wurde während er von seiner Frau seither keinerlei Nachricht empfing. Nachforschungen haben jedoch ergeben, daß Frau Marie Rohmann, 63 Jahre alt, bereits am 8. Januar in Genf eingetroffen und am 9. Januar nach Singen gekommen war; von da ab fehlen weitere Anhaltspunkte über sie. Es ist nun anzunehmen, daß sie sich, ohne Kenntnis der Rückkehr und des Aufenthalts ihres Mannes, irgendwo in Deutschland aufhält. Wer etwas von dem Aufent­halt der Frau Rohmann weiß, wird gebeten, dies dem Leiter der preußischen Uebernahmestelle für die deutschen Flüchtlinge aus Frankreich , Stadtverordneten Fleischer in Frankfurt a. M., mit­

Beerdigungsverein

der Zimmerleute Groß- Berlins.

Am Sonnabend, den 3. April, vormittags 6 Uhr, verfchied nach langer Krankheit an Asthma im Alter von 64 Jahren unser Mit­glied, der Kamerad

Karl Kusche Neukölln, Prinz- Handjery- Str. 58. Ehre seinem Andenken!

Die Beerdigung findet am Mitt­woch, den 7. April, nachmittags 42 Uhr, von der Leichenhalle des Neuen Luisen- Kirchhofs, Neukölln, Hermannstraße, aus statt.

Der Vorstand.

Metallbetten

Holzrahmenmatraßen, Kinderbetten, billigst an Private. Satalog frei Mariannenstr. 3. Tel. Mpl. 346 Eisenmöbelfabrik Suhl i. Thür .

Deutsches Erzeugnis!

Hiermit die traurige Nachricht, daß m in inniggeliebter Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwieger und Großvater, der Borzellanmaler

Carl Munk

im 59. Lebensjahre am 3. April am Herzschlag plöglich sanft ent­schlafen ist.

Dies zei Munk gübt an Frau nebst Kindeb. Plümer gen tiefbetrern.

Die Beerdigung findet am Mitt­woch, den 7. April, nachmittags 4 Uhr von der Halle des Städt Friedhofes in Friedrichsfelde aus, ſtatt.

Reuters Werte

3 Bände 4 Mart

Buchhandlung Vorwärts

Stollwerck ,, Gold"

Schokolade

Tafeln. Täfelchen. Plättchen

Kakao- Pulver

125.250 500 6r.- Pakete

.

Wie felten zuvor, wurde der große Nähr- und Kräftigungs­wert von Kakao und Schokolade von unferen Truppen im felde anerkannt!

Deutsches Erzeugnis!

Zirkus Sarrafani hat sich erneut in Berlin zu einem Gastspiel niedergelassen, um in dem von ihm gepachteten Busch- Gebäude dem Berliner Publikum gute zirzensische Kunst zu bieten. Das Pro­gramm ist abwechselungsreich, wie wir das schon bisher in diesem 3irkus gewohnt waren. Es enthält eine Reihe schon früher gezeigter Nummern, wie beispielsweise die Elefantendressuven, die immer Interesse finden. In dem arabischen Aufzug produzieren sich Feuerfresser, Schlangen- und Bauchtänzerinnen, auch dressierte Kamele und Zebras werden vorgeführt. Nicht unbekannt ist dem Zirkusbesucher von früher der rauchende, fartenspielende, rad­fahrende Schimpanse" Puma ". Radfahrende Akrobaten zeigen ihre halsbrecherischen Kunststücke, während die Sandrinos Kraft und Stärke veranschaulichen. Daß auf dem Gebiete der Freiheits­dressur der Direktor Stosch- Sarrasani Erstaunliches leistet, ist be­fannt.

-

-

Um 20 000 m. be=

Kleine Nachrichten. In der neuen Wohnung ihrer Herrschaft vergiftet hat sich die 45 Jahre alte Aufwärterin Julia Ansorge aus Schlosser Adolf Weiß aus der Oranienstr. 28. Bei einem großen der Münzstr. 22. Erschossen hat sich auf offener Straße dar. buben für 36 000 M. Geigen in die Hände. Geigendiebstahl im Hause Reichenberger Str. 121 fielen den Spitz­stohlen wurde ein Reisender, der in einem Hotel am Alerander­plaz abgestiegen ist. Der Mann brachte eine braunlederne Tasche mit, die 5000 M. in Silber- und Papiergeld und für 15 000 m. Schmucksachen enthielt. Nur furze Zeit ließ er sie ohne Aufsicht. Als er dann zurückkehrte, war sie mit dem Inhalte spurlos ver­schwunden.

Wetteraussichten für das mittlere Deutschland bis Mittwoch­mittag: Ueberall mild, von Westen nach Osten fortschreitende neue Trübung und westlich der Oder weitverbreitete, im Osten mehr vereinzelte Regenfälle; dazwischen zeitweise aufklarend.

Kleine Nachrichten.

Eisenbahnunglück.

In­

Kiel, 4. April. ( W. T. B.) Amtliche Meldung. folge falscher Weichenstellung überfuhr Sonnabend, den 3. d. M., der Personenzug 682 auf Bahnhof Plön einen Prellbock und ent­gleiste mit Lokomotive und fünf Wagen. Der Zugführer Martens aus Kiel wurde getötet, der Packmeister Prüß aus Kiel schwer verlegt.

Spezialarzt

$

f. Haut, Harn, Frauenleiden, nerv. Schwäche, Beinkranke jeder Art, Ehrlich Hata Kuren in u. Co. fonz. Laborat. j Blut untersuchung., Fäden 1. Harn usw.

Dr. Homeyer

Friedrichstr. 81, gegenüber

Banoptikum Spr. 10-2, 5-9, Sonnt. 11-2. Honorar mäßig, auch Teilzahl. Separates Damenzimmer.

Oskar Wollburg

Trauer Magazin

=

Berlin N., Brunnenstraße 56. Große Auswahl in schwarzer Konfektion; auch einz. Röcke, Blusen, Hüte etc. Anfertigung nach Maß in 12 Stunden. Aenderungen sofort.

J Freien Stunden

In

Die Wochenschrift für Arbeiterfamilien Wöchentlich 1 Heft für 10 Pf.

Offene Füße

Krampfadergeschwüre, auch veraltete u. sehr empfind­same Leiden, unerträgl. Jucken, schmerzhafte Wunden, Entzün­dung heilt ohne Nachteil laut vielen Erfolgsberichten die echte ,, Olinda- Salbe". Absolut milde naturgemäße Wirkung, überaus wohltuend. Dose M. 1.15 u. 2.75 Otto Reichel, Berlin 43, Eisenhahnstr.4.

Arbeiter Gesundheits- Bibliothek

Jedes Heft 20 Ptg.

Berlin SO. 16.

H.& P. Uder, Engel- afer 5.

Haupt- Niederlage der k. k. österr. Tabak- Regie.

Zigarren Zigaretten

-

-

Ranchtabake.

Nur für Wiederverkäufer zu Originalpreisen, Alleinverkauf der Fabrikate der Firma

F. J. Burrus St. Kreuz

Größte deutsche Rauchtabakfabrikation.

.

Jahresproduktion über 5 000 000 Pfd. Rauchtabake Zigaretten- Spezialität: L'Algerienne.

Spezialarzt

Dr. med. Karl Reinhardt .

Prinzenstr. 64 Potsdamer Str. 117

f. Geschlechtskrankheiten. Harnleiden, Schwäche, Ehrlich- Hata- Kuren, Blut­und Harn- Untersuchungen. Institute:

zwischen Dresdener und Annenstraße. Sprechst. 5-7, Sonntags 10-11. d. Lützowstr., Sprechst. 4,11-2

u. 8-10 U. abds., Sonnt. 11-1. frei in verschlossenem Kuvert.

Aufklärende 48 Seiten starke Broschüre gratis und post­

Ein 30jähriger Katarrh geheilt. fatarrh, Nasenkatarrh, Stockschnupfen, Heuschnupfen, hier gekauft habe. Nach zirka achttägigem

Mit dem vor 6 Wochen von Ihnen bezogenen Inhalator habe ich sehr gute Erfolge erzielt. Ich litt schon seit 30 Jahren an Kehlkopf- und Rachen­fatharr, mehr oder weniger mit Auswurf ver­bunden, wodurch ich körperlich sehr herunterfam. Auch hatte ich oft einen hartnäckigen Schnupfen. Das Leiden ist jetzt vollständig geschwunden, was bei meinem Alter von 64 Jahren gewiß viel sagen will. F. Vogt, Lehrer a. D. Elberfeld, Ravensberger Str. 40. Es liegen mehr als 15 000 ähnlicher Anerken mungen vor, welche von einem bereidigten Bücher­revisor und polizeilich beglaubigt sind. Tancrés Inhalator, der bereits von vielen Aerzten wegen seiner überraschenden Wirkungen bei Katarrhen der Luftwege in Gebrauch genommen wurde, darf nicht mit Inhalatoren älterer Konstruktion verwechselt werden. Sein Hauptvorzug besteht in einer viel größeren Tiefenwirkung.

Nicht nur bei Kehlkopf- und Rachenkatarrh leistet Tancrés Inhalator so schäzbare Dienste, wie aus dem obigen Zeugnis des Herrn Vogt, Elberfeld , hervorgeht, sondern auch andere atute und droni­sche Katarrhe, wie Bronchialfatarrh, Luftröhren­

Keuchhusten, Asthma 2c. werden durch den kleinen Apparat sehr günstig beeinflußt, was aus den ver­schiedensten Anerkennungsschreiben hervorgeht. So schreibt Herr Fabrikdirektor a. D. Paul Fimmel, Luckenwalde , Grabenstr. 27: Jch bezog von Ihnen einen Inhalations- Apparat, um gegen meinen seit ca. 10 Jahren bestehenden Bronchialfatarrh auf Anraten meines Arztes energisch vorzugeben. Bu meiner großen Freude fann ich Ihnen heute schon mitteilen, daß ich mich nach konsequent durch geführter dreimaliger täglicher Inhalation heute von sämtlichen früher erlittenen Beschwerden voll­ständig befreit fühle. Nach meinen Erfahrungen kann ich Ihren Inhalations- Apparat nur bestens empfehlen, derselbe bedeutet eine große Wohltat, die sich alle Katarrh- Leidenden zu Nuze machen sollten. Die stete Gebrauchsfertigkeit sowie das Einatmen der betr. Medikamente in gasförmigem Zustand erhöht den Wert desselben ungemein, entgegen der früheren umständlichen und wenig an­genehmen Inhalation feuchtwarmer Dämpfe.

Ferner schreibt Herr Frizz Liedschulte, Dort­ mund , Schüßenstraße 144: Ich erhielt Ihr w. Schreiben und teile Ihnen mit, daß ich in­zwischen einen Ihrer Inhalations- Apparate

Gebrauch desselben ist mein Halsleiden, mit welchem ich mich schon jahrelang herumgeschlagen hatte, spurlos verschwunden.

Der mäßige Preis ermöglicht jedem Leidenden die Anschaffung. Man gibt schließlich während eines längere Zeit dauernden Katarrhs auch für andere, häufig unwirksame Mittel viel Geld aus, und weit mehr büßt man durch ein solches Leiden an Verdienst ein, selbst wenn man dabei seinem Berufe noch nachgehen kann. Die Gefahr, sich durch einen veralteten Katarrh ein dauerndes Brust- oder Halsleiden zuzuziehen, läßt sich über­haupt nicht in Geld abichäßen.

Hier erhält man dagegen einen wissenschaftlich erprobten, viele Jahre in der Familie verwend­baren Apparat, den jeder Arzt als ein aus­gezeichnetes Mittel zur Bekämpfung von Katarrhen anerkennen wird. Gerade in der Uebergangszeit, wo man sich täglich einen Katarrh holen kann, sollte jeder, der zu solchen Erkrankungen neigt, unbedingt sofort kostenfreie Aufklärung berlangen. Warnung! Achten Sie genau auf den Namen Tancré und die patentamtliche Schußmarke Die Kur im Hause", damit Sie auch wirklich den echten und altbewährten Original- Tancré- Inhalator

erhalten, da minderwertige Nachahmungen im Handel sind. Kein zweiter Apparat kann sich wie dieser auf 15 000 Zeugnisse von Aerzten und Patienten berufen.

Nähere Auskunft über den Driginal- Tancré­Inhalator wird von der Firma Carl A. Tancré, Wiesbaden 65 gerne tostenlos und ohne Kauf­zwang erteilt; man schneide den Cupon aus und enfde denselben als Drucksache ein.

Firma Carl A. Tancré, Wiesbaden 65 Ich wünsche Aufklärung über Ihr neues Inhalationssystem. Es dürfen mir jedoch keine Roften entstehen.

Name u. Stand:. Wohnort:..

·

Genaue Adresse:.

Im offenen Briefumschlag mit 3 Bf. frankieren.

Verantwortlicher Redakteur: Ernst Däumig , Steglig. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Gloce, Berlin . Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.