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auf

die selbst sakungsgemäße Unterstützung gewähren, Zuschläge bungen sind daher völlig zwedlos. Gemüsepflanzen vergibt nach I Brik. Sonntag, bett 25. April, bei Westfahl( früher Dommnid), im Gesamtbetrage von 5056,85 M. gezahlt. Hiervon trafen Bedarf billigst die Gemeindegärtnerei, Große Seestraße." Winter- Rudower Str. 66/67: Familienabend. Anjang 6 Uhr. Eintritts die freien Gewerkschaften 1366 Mitglieder mit faatkartoffeln, soweit der Vorrat reicht, werden noch einmal heute breis 10 Pf. Das Brogramm wird von Jugendlichen ausgeführt. Die Ar beiterschaft ist eingeladen. 4618,70 M.( und zwar Metallarbeiter 720,95 W., Holzarbeiter Sonnabend ausgegeben. Die Gutscheine erhalten die Inhaber der 965,65 M. usw.). rot numerierten Karten vormittags im Wohlfahrtsamt. Das Pfund fosfet 7 Pf.

Teuerungszulagen in Pankow .

3. Die Landesversicherungsanstalt Berlin hat von 21 130 bei ihr überhaupt bis 3. April 1915 ein­gegangenen, teils von den städtischen Unterstützungsfommissionen Die letzte Gemeindevertretersizung beschloß, den Angestellten und ihr überwiesenen, teils von den Organisierten ihr eingereichten Arbeitern der Gemeinde, deren Einkommen 2000 m. nicht übersteigt, Gesuchen 15 036 genehmigt. Gegenüber der Vorwoche sind während des Krieges eine vom 1. April ab zahlbare monatliche fieben Personen hinzugekommen. In der Berichtswoche sind Teuerungszulage von 10 M. zu gewähren. Diese Zulagen kommen 3354 M. an 500 Personen gezahlt worden. 110 Personen zugute. In derselben Sigung wurde Stadtrat Stawig zum Kreistagsabgeordneten gewählt.

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Märchenvorlesung. Anna Charlotte Wusky liest am Sonntag, den 18. April, in der Lesehalle der Gesellschaft für ethische Kultur, Rungestr. 25, um 14 Uhr, Märchen von Viktor Blüthgen vor. Der Eintritt ist auch zu dieser letzten Vorlesung für Kinder und Erwachsene frei.

Gesperrt. Die östliche Hälfte der Waisenbrüde ist von heute ab bis auf weiteres für jeden Berkehr gesperrt.

Aus den Gemeinden.

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Gemeindevertreterfihung in Nowawes .

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Die Freie Turnerschaft Neukölln- Brit eröffnet am Sonntag, den 18. April, ihre diesjährigen Sommerspiele durch ein volkstümliches Wertungsturnen( Vierkampf) sämtlicher Abteilungen. Um 4 Uhr findet ein Fußballwettspiel mit einer tombinierten Fichtemannschaft statt. Der Abmarsch mit Musik erfolgt mittags 1 Uhr vom Karls­garten aus. Nach dem Turnen findet in demselben Lokal ein geselliges Beisammensein statt. Freunde und Gönner des Vereins sind zu dieser Veranstaltung herzlichst eingeladen.

Aus aller Welt.

Freireligiöse Gemeinde. Am Sonntag, den- 18. April, vormittags 9 Uhr, Pappel- Ace 15-17; Neukölln , Idealpassage"; Tegel , Bahnhof­straße 15, und Ober- Schöneweide, Klarastr. 2: Freireligiöse Vorlesung. Bormittags 11 1hr, Kleine Frantjurter Str. 6: Vortrag des Herrn Damen und Herren als Gäste Dr. H. Hasje: Gebet dem Kaiser..." willkommen.

Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter ( B. a. G.) Hamburg . Filiale Berlin 5. Sonnabend ,. den 17. April, abends 8% Uhr Mitgliederversammlung bei Thiel, Rückerstr. 7. Filiale Berlin 6. Sonntag, den 18. April, vormittags 10 Uhr: Mitgliederversammlung bei Mertens, Bernauer Str. 82.

Briefkasten der Redaktion.

Die juristische Sprechstunde findet für Abonnenten Lindenstr. 3, IV. Sof

Sprechstunde vor.

nicht beantworten.

Zivilersatiommission.

werden.

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Kleine Nachrichten. Drei aufgefundene Kinderleichen beschäftigen die Kriminalpolizei von Groß- Berlin. An der Kaijerin- Augusta- Alee auf Charlottenburger Gebiet wurde vor dem Grundstück Nr. 113 die In der letzten Sizung, zu der die neugewählten Gemeinde­Leiche eines neugeborenen Knaben aus der Spree gelandet. Sie verordneten wegen der noch nicht erfolgten Gültigkeitserklärung der rechts, parterre, am Montag bis Freitag von 4 bis 7 Uhr, am Sonnabend war in Zeitungspapier eingewickelt. Das mit Bindfaden verschnürte wahlen noch nicht geladen waren, gab der Vorfizende Bürgermeister von 5 bis 6 Uhr statt. Jeder für den Briefkasten bestimmten Anfrage Paket hat vielleicht drei bis vier Tage im Wasser gelegen. In winkelmann bekannt, daß der Schöffe und Syndikus Golisch ist ein Buchstabe und eine Zahl als Merkzeichen beizufügen. Briefliche braunes Backpapier eingebüüt bar die Leiche eines neugeborenen von der Gemeinde Tempelhof zum Syndikus gewählt worden sei. Antwort wird nicht erteilt. Anfragen, denen keine Abonnementsquittung Knaben, die man im Kleistpark fand, in graues Backpapier die Leiche Da die Neuwahl eines Schöffen zurzeit nicht gut möglich beigefügt ist, werden nicht beantwortet. Eilige Fragen trage man in der eines neugeborenen Mädchens, die in dem Hause Martin- Luther - ist, erklärte der Bürgermeister, sich vorläufig mit einem Verträge, Schriftstücke und dergleichen bringe man in die straße 19 auf dem Treppenflur lag. Ein schwerer Straßenunfall juristischen Hilfsarbeiter behelfen zu wollen. Für den zehnten Sprechstunde mit. hat sich am Donnerstagnachmittag in Neukölln ereignet. Vor dem Armenbezirk wurde an Stelle des zurückgetretenen Armen- F. C. 63. Da aus Ihrer Anfrage nicht hervorgeht, aus welchent Hause Hermannstraße 202 wollte der Arbeiter Otto Drubert kurz pflegers Karuz der Rentier Tismer, Großbeerenstr. 7, gewählt. Grunde die Wohnung gewaltsam geöffnet wurde, können wir die Frage vor einem in der Richtung nach Berlin fahrenden Straßenbahn- Herr Direktor Röhren hat der Gemeinde aus dem ihm infolge witwenrente beim Bezirkskommando stellen. 5. R. 44. 1. Ja. Sie müssen Antrag auf Kriegs­2. E. 4. Die Sache fann wagen der Linie 94 das Gleis überschreiten, lief dabei gegen die Auflösung des Walderholungsstättenvereins zurückgezahlten Kapitals nur durch gerichtliche Erbauseinandersehung geregelt werden, zumal für Vorderplattform des Wagens und wurde umgestoßen. D. erlitt 10 000 m. für wohltätige Zwecke überwiesen, eine gleich hohe den geisteskranken Bruder ein gesetzlicher Pfleger hestellt werden muß bei dem Sturz auf das Straßenpflaster eine schwere Kopfverlegung. Summe hat Herr Fabrikbefizer Levy anläßlich des 25jährigen 23. 2. 1876. 1. Ohne nähere Kenntnis der Sache, können wir diese Auf der nächsten Unfallstation erhielt der Verunglückte einen Not Jubiläums der Firma Adolf Bitsch für dieselben Zwecke gespendet. Frage nicht beantworten. 2. Es würde sich empfehlen, sich an die zu verband und wurde dann nach dem Krankenhaus Buckow geschafft. Der Bürgermeister erbat sich die Genehmigung zur Annahme der fändige Gewerkschaftsorganisation zu wenden. 3. Un den Vorſizenden der Die im März vor= Für Arbeitereltern, insbesondere für die Eltern der schul- beiden Spenden von insgesamt 20 000 m. 2. P. 18. Die Unterstügung darf nicht gekürzt A. D. 100. Wann Sie eingezogen werden können, wissen wir entlaffenen Jugend findet morgen, Sonntag, abends 7 Uhr, in genommenen Ergänzungs- bezw. Ersazwahlen zur Gemeindevertretung nicht. C. M. 39. Wenn der Arbeitgeber Sie nicht zur Stranfen fasse angemeldet hat, kann er doch auch fein Strankengeld von den Industrie- Festsälen, Beuthstr. 19/20, ein Vortrag statt über das wurden für gültig erfiärt. Ihnen verlangen. M. W. 7. Kommen Sie in unsere Sprech Thema: Elternforgen. Referent: Reichstagsabgeordneter stunde. 1. 11. 49. Röhler. Er braucht sich nicht zu melden. Heinrich Schulz. Alle Eltern sind freundlichst eingeladen. 5. G. 150. Sie brauchen sich nicht zu melden. V. 1885. uns zweifelhaft; Erscheint Sie werden sich melden müssen. K. M. 58. Blücherstr. 61. 5. B. 8. Bersuchen Sie es bei der D. 3. 300. Auskunftsstelle für Auswanderer, Berlin , Karlsbad 9-10. 1. Ja. 2. und 3. Unbekannt. 4. Nein. 5. Wenn nicht ehrlose Gesinnung zugrunde liegt. E. B. 100. Bird sich nicht so leicht machen lassen. Jedenfalls tun Sie gut, sowohl in der Charité als auch bei der Waisen verwaltung selbst persönlich vorzusprechen. H. W. 29. Eine solche ist nicht speziell verzeichnet. Vielleicht ist dies Fach aber angeschlossen an die Fachschule für Bekleidungsindustrie, Am Warschauer Play. B. 2. 25. Wenden Sie sich an die Zentralstelle für Nachlaßfachen" beim Striegs. ministerium. G. Kr. 37. Fragen Sie an bei der Stiftungsdeputation des Magistrats, Poststr. 16. F. M. 66. Wohnt Blumenstr. 6. Db Genoffin, ist uns nicht bekannt. 2. T. 77. 1. und 2. Ja. 3. Nein. G. 6. 92. Nein. J. 2. 35. Sie sind nicht vom Kontraft ent­bunden. Auch Ihre Frau kann nicht zieben. Sie hasten dem Wirt für die Miete, so lange der Kontrakt läuft. Neukölln 7. Nein. E. 103. Die Krankenversicherung der Hausgewerbetreibenden ist bereits in Straft ge­treten. Invalidenmarken müssen geklebt werden. Die Staffe muß Sie als Pflichtmitglied aufnehmen. Wenden Sie sich an den Vorstand, danach evenil. an das Versicherungsamt. Regina 91. 1. Die Raten müssen weiter gezahlt werden. 2. Die staatliche Unterstützung beträgt für die Frou w. 12, für jedes Kind M. 6,- monatlich. Ob die dortige Gemeinde kommunale Buschläge zahlt, wissen wir nicht. Tempelhof . Ist unwahr. D. 2. Sie müssen die Bezüge beim Unterstützungsgesuch angeben. Die vom Verband erhaltene Unterstügung darf nicht in Anrechnung gebracht werden. Sie können natürlich um Mietsunterſtügung einkommen. .. 58. Sie brauchen sich zur Kontrollversammlung nicht zu melden. T. J. 5455. Wegen algemeiner Körperschwäche dienstunfähig. Jare Ginberufung ist nicht wahrscheinlich. M. K. 100. Sie haben Anspruch auf Entbindungsgeld und Wochengeld und können schon zwei Wochen vor Müller. Nein. der Entbindung die Unterstützung beziehen. B. zieht W. W. 38. Sie können noch gemustert werden. Wann Sie eingezogen B. D. 60. Sie sind jezt zur Kontroll weiben könnten, wissen wir nicht. bersammlung nicht verpflichtet. Sie können durch öffentliche Aufforderung zur B. 6. Sie bis aber die 18. g. 32. te hatten für die mites des Reichstars bedarf es nicht. Mietsschuld von der fehigen Inhaberin eintlagen; wenn der Mann im Felde steht, ist die slage allerdings aussichtslos. Sie müßten bis nach Be F. B. 41. Sie brauchen sich nicht zu endigung des Krieges warten. 2. 44, Neukölln . Die Mietsunterstügung fann Ihnen in melden. R. R. 41. Nein. R. Sch. 30. diesem Fall verweigert werden. 3war fann der Birt zum Mietsnachlaß nicht gezwungen werden. Auf feine unreelle Handlungsweise dürfen Sie sich aber nicht einlassen. Benn Sie städtischen Mietszuschuß bekommen, muß er verpflichtet werden zum Wietsnachlaß. K. B. 21. Gicher fommt er in die Front. 5.6. 71. Entscheidet der Militärarzt. 2. 15. Nein. M. M. 25. Ihr Schreiben ist nicht recht verständlich; wahrscheinlich aber muß Ihr Mann sich melden. . K. 82. Ihr Fall erschein zweifelhaft. Besser ist, Sie melden sich Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland bis Sonntagmittag. Ziemlich mild, zunächst überwiegend bewölkt and im Stüftengebiete zahlreiche, im Binnenlande mehr vereinzelte, meist geringe Stegenfälle, nachher wieder Aufheiterung.

Kreistag Niederbarnim .

Am Donnerstag wurde der Etat beraten. Nach den einleitenden Worten des Landrats ist bei der Aufstellung desselben analog dem Borgehen anderer Lieferungsverbände verfahren worden. Im all­gemeinen sind die Zahlen des Vorjahres eingestellt. Nur dort, wo mit Sicherheit eine Erhöhung oder Minderung der Einnahmen und Ausgaben zu erwarten war, ist geändert worden. Mit Rücksicht darauf, daß eine Anzahl Gemeinden bereits recht erhebliche Steuer­erhöhungen beschlossen haben, ist von der Erhöhung der Kreissteuer Abstand genommen worden.

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Feuerschaden.

Zur pfälzischen Köpenickiade. Herr Dr. Bütterich, Oberarzt der Heil- und Pflegeanstalt Homburg ( Pfalz ) schreibt der N. Bad. Landeszeitung" in Mannheim : Aus der hiesigen Heil- und Pflege­anstalt, deren Oberarzt ich bin, wurde vor zirka vier Wochen ein franthaft veranlagter Schwindler und Hochstapler entlassen, der sich gegenwärtig Mannheim zum Feld seiner Tätigkeit ausgesucht hat. So hat er Dort verübt er Betrügereien meist auf meinen Namen. in Ludwigshafen Geld entlichen auf meinen Namen. Hauptsächlich in Militärlazaretten gibt er sich für meine Person aus und sucht dabei Aerzten und Verwaltungsbeamten gegenüber seine Schwindeleien und Gaunereien, wobei er es meist auf Geld abgesehen hat, an den Mann zu bringen. Der Schwindler heißt Friedrich Wilhelm In der Generaldebatte erfuhr das Verhalten des Berliner Beder. Psychiatrisch interessant an der Sache ist der Umstand, Magistrats in der Frage der Brotkartengemeinschaft eine daß Becker in der Pfalz auf Grund unserer Gutachten( Klingen­herbe Kritif. Die in den weiter entfernt liegenden Orten des Kreises münster und Homburg ) für seine Straftaten vor Gericht verant zur Ausgabe gelangenden Brotmarken haben in Berlin teine Gültig wortlich gemacht wird, während er in Baden auf Grund feit und werden nicht anerkannt. Dadurch entstehen Schwierig- der Heidelberger Gutachten straffrei ausgeht. feiten, die sich von Tag zu Tag steigern. Insbesondere aber wurden infolgedessen die praktische Konsequenz und begibt sich zu feinen die ablehnenden Gründe des Magistrats, die dieser durch das Hochstapeleien nach Baden, dies tut er nun schon seit vielen Jahren; Nachrichtenbureau der Stadt Berlin verbreiten ließ, als nicht ſlich alle Delitte geſchehen auf badischem Gebiet, während er die Pfalz haltig bezeichnet. Nach diesen Auslassungen soll erstens fein wirt- meidet. Wir in der Pfalz haben jedoch die Ehre, ihn, wenn er nach schaftlicher Zusammenhang zwischen Berlin und dem Kreiſe ſeinen Straftaten der Frrenanstalt überwiesen wird, auf das forg­bestehen, zweitens sollen die Landgemeinden Leider kam die Warnung zu spät. Becker nicht in fältigste zu verpflegen. Der Lage sein, fich den von der Stadt geschaffenen hatte, wie bereits berichtet, inzwischen als Oberregierungsrat Mandel Einrichtungen anzupassen und brittens werde durch die getroffenen aus Speyer " in Ludwigshafen und Frankenthal schon erfolgreich Maßnahmen Brot und Mehl gespart. Bon verschiedenen Rednern gearbeitet". tourde betont, daß sich der wirtschaftliche Zusammenhang schon mit Rücksicht auf die in Berlin arbeitenden Bewohner der Vororte gar nicht bestreiten lasse. Weiter wurde gefagt, daß Berlin überhaupt Wie die Neue badische Landeszeitung" aus Mannheim meldet, nicht in der Lage sei, seinen Bedarf an Brot innerhalb seiner eigenen ist die Futtermittelhalle auf dem Lanzschen Fabrikgelände am Grenzen zu beschaffen. Es sei festgestellt worden, daß die Bäder Donnerstag niedergebrannt. Der Schaden wird auf 400 000. von Mahlsdorf und Biesdorf jeden Tag große Mengen Brot geschätzt. Die Entstehungsurfache wird auf Kurzschluß zurüdgeführt. nach der Hauptstadt bringen und daß ihnen Ersatz für das verbrauchte Mehl zugesichert habe. Im übrigen wären die Gemeindevorstände während der Dauer des Krieges schon mit viel schwierigeren Problemen beschäftigt gewesen, als mit der Anpassung an das Brotkartensystem der Stadt Berlin . Der Kreisausschuß wurde schließlich ersucht, nochmals mit dem Ma­gistrat wegen der Freizügigkeit der Brotkarten in Verbindung zu treten. Auch das Verhältnis der Kriegsgetreidegesellschaft zu den Mühlenbesizern wurde besprochen. Dabei fonnte Genosse Miel- mangel unmöglich. brodt aus seiner Gemeinde Rosenthal recht kennzeichnende Dinge berichten. Bei der Aufnahme der Getreidevorräte ergab sich, daß Aus Carpano( Jitrien) wird gemeldet: In der hiesigen Kohlen­der Bedarf der Einwohner von Rosenthal gedeckt, und sogar noch ein fleiner Ueberschuß vorhanden war. Die Gemeindeverwaltung grube ereignete sich Donnerstagnachmittag eine durch elektrisch ent­ließ das Korn in der Humboldtmühle zu Berlin ausmahlen und konnte zündete Schüsse verursachte Kohlenstauberplosion. Neun Mann das gewonnene Mehl den Bäckern zu 31--32 M. pro Doppelzentner zur wurden getötet, drei schwer verlegt. Verfügung stellen. Nachdem die Beschlagnahme des Getreides durch die Kriegsgetreidegesellschaft erfolgt war, und die weitere Ver­arbeitung wegen des Brandes der Humboldtmühle in der Oranien­burger Dampfmühle erfolgen mußte, kam der Doppelzentner nicht unter 46 M. zu stehen. Eine Anfrage, wie diese Differenz zu er­flären sei, fonnte nicht in ausreichender Weise beantwortet werden. Nach einer Aeußerung des Landrats ist es jetzt gelungen, den Grund­preis für Niederbarnim auf 36 m. pro Doppelzentner festzusetzen, wozu noch 1,25 M. Fracht für freie Lieferung bis zum Bestellungsort

fommen.

man

Von einer Feuersbrunft heimgesucht. Nach einer Meldung aus Innsbrud ist die etwa 60 Häuser zählende Gemeinde Piscine im Cembratale in Tirol durch eine Feuersbrunst völlig zerstört worden. Die Ursache des Brandes ist unbekannt; der angerichtete Schaben sehr bedeutend. Löschungs­arbeiten waren wegen starten Stürmes und Wasser­

Kohlenstaubexplosion.

Parteiveranstaltungen.

Vierter Wahlkreis, Abteilung 34. Sonntag, dent 18. April, vor­mittags 9 Uhr, findet im 2ptal von Relow, Rigaer Str. 54, die Fortsetzung ber Diskussion über den Vortrag des Genossen Klingler Der Strieg und die Sozialdemokratie" statt. Die Bersammlung wird pünktlich eröffnet. Mit­gliedsbuch legitimiert.

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21. April, abends 8, Uhr, finden die Bersammlungen der jugendlichen Sechster Wahlkreis. Jugendabteilung. Am Mittwoch, den Mitglieder in nachfolgenden Lokalen statt: Strad, Schönhauser Alee 134a, Bei der Besprechung der Kartoffelnot konnte man Worte wie Sterfin, Pantstr. 60, Nietschmann, Gerichtstr. 74, und Schröder, Stromstr. 36. Wucherpreise und skandalöse Ausbeutung" vernehmen. Das dürfte Referenten sind die Genossen E. Neumann, E. Döring, W. Bied und Der Vorstand. wohl in diesem Hause doch nicht vorgekommen sein. Der Etat selbst E. Eichhorn. muide darauf en bloc angenommen. Neukölln . Der Bildungsausschuß veranstaltet am Sonntag, den* Bei der Auslosung der mit Ablauf des Jahres 1915 gemäß 18. April, eine Besichtigung der Treptow - Sternwarte mit anschließendem Richtbildervortrag über: Scotts Reise nach dem Südpol und ein Blick ins §. 107 der Kreisordnung ausscheidenden Hälfte der Abgeordneten Weltall ". Beginn pünktlich 2 Uhr. Billetts a 60 Pf. find bis Sonntag, traf das Los qauch unsere drei Vertreter. Die Genossen Mielbrodt, mittags 12 Uhr, im Restaurant Richter, Brinz- Handferystraße 4, und nach­Schlemminger und Schwarzburger scheiden somit am Jahresschluß mittags vor der Sternwarte zu haben. Garderobe ist frei. aus. Ob bei den im November stattfindenden Neuwahlen ihre Tempelhof Mariendorf . Jugendsettion. Montag, den Kaiserkrone, Rosen, Juli etc., Wiederwahl erfolgt ist fraglich. Als Provinzialabgeordneter wurde 19. d. M.. abends pünktlich 8%, Uhr, im Jugendheim, Tempelhof , Staiser­Sonntag, den 18. D. M.: anerkannte Sorten zur Sant. der Landrat Dr. Busch an Stelle des gefallenen Bürgermeisters Wilhelm- Str. 76: Vortrag des Gen. Ewald. Als Kreisausschußmitglied wurde Beteiligung an der Jugendpartic. Nähere Angaben unter Jugend- Rosensträucher billigst. Stuhr - Bankow gewählt. veranstaltungen". Neukölln , Bergstr. 29. Fabrikbesitzer v. Borsig- Tegel mit 29 Stimmen gegen den Bürger- Reinickendorf - Oft. Heute abend 8 1hr in den Hubertusfälen: meister Wilte- Reinickendorf gewählt, der 23 Stimmen auf sich ver- ichtbilbervortrag: Eine Reise durch die Ballanstaaten.( 137 zum Haben Sie Stoff? einigte. Teil farbige Bilder, Zert vom Gen offen Karl Legien .) Billetts am Eingang zum Saale.

der

Verkauf von Dauerfleischwaren in Weißensee. Ende April 1915 wird die Gemeinde Speck und Konserven­gulasch verkaufen. Der geräucherte Speck, bestehend aus dem Rücken­speck mit aufliegendem Karbonadenfleisch ohne Wirbelknochen und dem Bauchfleisch mit Rippen, wird nur in ganzen Seiten von etwva 20-23 Pfund Gewicht zum Preise von 1,35 M. pro Pfund abgegeben. Gulasch wird in-Kilo- Dosen, und zwar Rindsgulasch zum Preise von 1,28 M. und Schweinsgulasch zum Preise von 1,43 m. verkauft werden. Die Preife gelten nur für den Monat April. Bestellungen nimmt der Verwaltungssekretär Thiel( Zimmer 15 des Rathauses) entgegen.

Saatkartoffelverkauf in Weißensee .

Das unentgeltliche Aderland auf. dem Gelände der Georgenfriedhofs- Gemeinde ist nunmehr vollständig vergeben. Mel

Jugendveranstaltungen.

Arbeiterjugend Berlin . Für die Teilnehmer an den Mandolinens und Gitarre Uebungsabenden findet morgen Sonntag eine Wanderung Treffpunkt morgens 7 1hr am nach Friedrichshagen - Störikjee statt. Schlesischen Bahnhof( Madaistraße). Fahrgeld 60 Bi. Arbeiterjugend Verliu Süd und Südost. Morgen Sonntag, nachmittags 2 Uhr: Beginn der Sommerspiele im Treptower Part ( Spielwiese VII). Pankow

. Sonntag, den 18. April, findet eine Tagespartie nach Bernau Liepnisfee- Basdorf- Schönwalde- Buchholz statt. Treffpunkt 6 Uhr am Bahnhof Bankow- Schönhausen( in der Floraſtraße). Abfahrt des Suges 6 Uhr 48 Min. Fahrgeld 40 Pf. Reinickendorf West

. Sonntag, den 18. April, abends 6 Uhr, findet im Jugendheim, Wachholderstr. 44, ein Unterhaltungsabend statt. Vortrag, Mujit, Rezitation.

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