Letzteren fitzen übrigens im Junern von den Männern getrennt| Beide Fahrzeuge stießen aufeinander, das kleinere unterlag dem und gewöhnlich dem Wagenfübrer vis- à- vis.
Alles in allem liegt es sehr nahe, die Tortur der Reise in dem grünen Wagen, die so mancher Unschuldige mitmachen muß, etwas weniger ekelhaft und qualvoll zu gestalten.
Anprall und tenterte. Alle vier Ruderer fielen in das Wasser. einer verlor aber die Geines gegenwart, jeder versuchte sich an dem Boote festzuklammern, und auch der Kapitän hatte die gefährliche Sachlage sofort überschaut. Er wari den Verunglückten Taue und Stangen zu und ermöglichte mit Hilfe feiner Mann schaft, daß alle vier gerettet wurden. Die Sache ist polizeilich anhängig gemacht worden.
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Verschwunden ist seit einigen Zagen der Raffensekretär von der Hauptverwaltung der Staatsschulden hierselbst. Man vermuthet, daß dieser Beamte in einem Anfall von Geistesstörung Selbstmord begangen hat.
Ein Schlafstellen- Schwindler, der in Berlin monatelang genossen bestohlen hat, wurde dieser Tage in Hamburg , wohin er das Feld seiner Thätigkeit verlegt hatte, abgefaßt. Es ist dies ein gewisser Mühlhausen , der vom 46. Regiment desertirt war und nunmehr an die Militärbehörde ausgeliefert worden ist.
zahlreiche arme Bermietherinnen geprellt und viele Zimmerzahlreiche arme Vermietherinnen geprellt und viele Zimmer
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Eine verhältnismäßig theure Ueberraschung ist jetzt den Bewohnern der kleineren Orte in Berlins Umgebung durch das monatliche Abholen der Steuern bereitet worden. Wo früher nur alle Vierteljahr die Abgabe von 10 Pf. für das Einziehen Ein großes Schadenfeuer, wobei auch zwei Mitglieder der Steuern zu entrichten war, da ist jetzt dieser Betrag zwölf unserer Feuerwehr, der Ober- Feuerwehrmann Rosenow und der Mal im Jahr zu zahlen und er lastet selbstverständlich auf dem Feuerwehrmann Liebetanz von der Reibelstraßen- Wache in Aus Einen feltsamen Gast beherbergt zur Zeit das AmtsSteuerzahler um so empfindlicher, je ärmer dieser ist. Wie eine übung ihres Berufes leider schwer zu Schaden gekommen sind, gerichts- Gefängniß in Storton( Provinz Brandenburg ), nämlich Steuerquittung, die uns aus Hohen- Schönhausen vorliegt, zeigt, wüthete am Sonnabend in den ersten Nachmittagsstunden auf einen Zanzbären. Am 28. März wurde in der Nähe von steht der Botenlohn meistens zu der Höhe der zu zahlenden dem stark bevölkerten Grundstück Eberswalderstr. 5, dem Unter Storfow der 14 jährige Sohn des Schneidermeisters Löbe aus Steuersumme in einem geradezu ungeheuerlichen Verhältniß. Aufnehmer Bertholz gehörig. Um 2 Uhr 13 Minuten. er Storfow von einem Bärenführer, einem Türken Namens Stephan der Quittung stehen verzeichnet an Kreissteuer 8 Pf. und an stattete der 10jährige Sohn des in demselben Hause wohnenden Lufisch, überfallen und beraubt. Der Gendarmerie gelang es Schulgeld 17 Pf., im ganzen also 25 Bi; der Botenlohn, der als Sprigenmannes Haase auf der Feuerwehr in der Oderberger- jedoch, den Räuber einzuholen und festzunehmen, worauf er Draufgeld zu zahlen ist, macht also nicht weniger als 40 pet. der Straße die Feuermeldung, und die turz darauf eintretenden Löschfammt seinem Bären in das genannte Gefängniß eingeliefert eingeforderten Steuersummen aus. Allerdings kann der Steuer- mannschaften fanden bei ihrer Ankunft auf der Brandstätte die wurde. zahler den Botenlohn sparen, wenn er die Steuern felber auf's Dachstühle des vierstöckigen Vorderhauses, Seitenflügels und Amtsbureau trägt, aber welcher Arbeiter hat die Zeit, den zu- Quergebäudes und nach kurzer Zeit die beiden oberen Etagen Infolge des Bruches eines Gasrohres um das Leben weilen dreiviertel Stunden weiten Weg dahin zu machen? In bereits in hellen Flammen. Kurz darauf traf auch der erste gekommen ist am Sonnabend Morgen der nahezu 16 Jahre alte Hohen- Schönhausen empfindet die Arbeiterschaft die Abgabe des Bug aus dem Depot in der Keibelstraße ein und Sohn Rudolf des Luruspapier Fabrikanten Henning in der Botenlohns doppelt unangenehm, weil dort der mit der Steuer der Ober Feuerwehrmann Rosenow mit dem Sprizen Ritterstr. 111. Der Knabe hielt sich während der Ferien zu einziehung beauftragte Mann außer anderem noch das Amt eines mann Liebetanz wurden nach der Brandstelle im Seiten- Hause auf und wurde am Sonnabend Morgen um 72 Uhr toot Polizisten bekleidet und, da er obendrein zwei Säufer fein eigen flügel dirigirt; die Wermsten sind durch Stichflammen sehr schwer in seinem Bette aufgefunden. Soweit sich bei der allgemeinen nennt, sehr wahrscheinlich in weit erträglicheren Verhältnissen im Gesicht und an den Armen verlegt worden und mußten auf Berwirrung, die im Hause berrscht, feststellen ließ, ist der Tod lebt, als die vielen Arbeiter, von denen er allmonatlich ver- Anordnung des Brandinspektors Barth nach der Klinik über- durch ausfirömendes Gas herbeigeführt worden. hältnismäßig ganz exorbitante Beträge als„ Botenlohn" einzieht. führt werden. Bet Abfaffung dieses Berichts ist der bedeutende Proletarierloos. Wegen Stellungslosigkeit hat sich am Postmarken werden bei Gerichtskostenzahlungen nicht Brand, durch den ca. 30 Familien, deren Mobilien un Freitag Nachmittag um 4 Uhr der Pförtner Johann Strasbas mehr angenommen. Nach einem Abkommen mit der Post- versichert sind, noch nicht gelöscht und der Jammer der in seiner Wohnung Prinzenstr. 18 das Leben genommen. Die verwaltung werden Sendungen preußischer Staatsbehörden vom Aermsten, die vor der Brandstätte jest obdachlos liegen, spottet Ehefrau fand ihn am Fensterkreuz der Küche hängend todt auf. 1. April ab nicht mehr durch Freimarken frankirt, und es findet jeder Beschreibung. Der Vorstand des zuständigen 61. PolizeiDie Rigdorfer Gemeindevertretung beschäftigte sich in eine Verwendung solcher Marken im Bereiche der Justiz reviers ist sofort mit dem Revier- Kriminalschußmann auf der verwaltung nur noch feitens der Gerichtsvollzieher in Partei- Brand- und Unfallsstätte erschienen und haben thätlich ein- ihrer am Freitag Abend abgehaltenen Sigung zunächst mit der Auftragssachen statt. Die Gerichtstassen, welche schon früher gegriffen. Vor ca. 10 Tagen hat in demselben Hause ein Frage, ob das Rieselgut Waßmannsdorf verpachtet oder weiterhin nicht verpflichtet waren, Postfreimarken an Zahlungsstatt anju- Rellerbrand stattgefunden, über dessen Entstehungsursache noch von der Gemeinde in Regie verwaltet werden solle. Einige spekulative Kapitalisten haben der Gemeinde Pachtofferten genehmen, solche aber gleichwohl nicht zurückwiesen, weil sich ihnen feinerlei polizeiliche Recherchen im Gange find. macht, die von verschiedenen Seiten als recht annehmbar bezeichnet zu deren Verwerthung für den Dienstgebrauch des Gerichts GeDer Unglücksfall in der Bockbrauerei. Vor einigen wurden. So bietet der Sohn des bekannten Großgrundbefibers legenheit bot, haben fünftig dafür keine Verwendung mehr. Des halb werden seitens der hiesigen Gerichtskaffe I fünftig Post: eben eines 15 Zentner schweren Faffes ausgerutscht sei und allerdings fordert, daß ihm das 425 Hettare große Gut auf agen berichteten wir, daß der Böttcher Johann Meier beim Wrede in Briz eine jährliche Bacht von 26 000 m., wobei er freimarken nicht mehr in Zahlung angenommen und brieflich bei baburch seinen Tod herbeigeführt habe. Wie uns von dem achtzehn Jahre verpachtet werde. Von allen bürgerlichen Verihr eingehende Marken portopflichtig zurückgesandt werden. Vorsitzenden der hiesigen Filiale des Zentralvereins der tretern wurden diese Bedingungen als glänzende bezeichnet, da Arbeiter Bildungsschule. Mit dem 2. April öffnet die Böttcher mitgetheilt wird, war Meier keineswegs so un- nach den bisherigen Erfahrungen der jährliche Durchschnittsertrag Arbeiter- Bildungsschule aufs neue ihre Pforten. Laut General vernünftig, sein Leben durch eine„ Herkulesarbeit" muth- des genannten Gutes sich nur auf 11 472 M. beläuft. Die versammlungsbeschluß kommen im neuen Geschäftsjahre die willig aufs Spiel zu sehen; vielmehr waren bei dem Heben sämmtlichen Vertreter der Arbeiterpartei waren dagegen ganz Eleinentarfächer in Fortfall. des Faffes im ganzen vier Böttcher beschäftigt. Bemerkt sei anderer Meinung. Zunächst betonte Genosse Schenk, daß die Die mißlichen petuniären Verhältnisse, wie auch der noch, daß Meier ein braves Mitglied feiner Gewerkschaft, sowie Vertreter nur auf sechs Jahre gewählt seien, mithin nicht Vergeringe Zuspruch der Berliner Arbeiterschaft, machten des Wahlvereins im sechsten Berliner Wahlkreis war. Der Beträge auf achtzehn Jahre abschließen könnten, die später von eine weitere Reduzirung der Schullokal nothwendig. Wohl erdigungstag des in seinem Beruf zu Tode gekommenen Ge- ihren Nachfolgern vielleicht verwünscht würden. Gr fei entmag dieser Schritt für das Erste entmuthigend wirken, noffen hat noch nicht bestimmt werden können, da die Staats- fchieden dagegen, daß man die Ausbeutung des Gutes, das durch aber der rüstige, nie erschlaffende Geist, der richtige anwaltschaft die Leiche noch nicht freigegeben hat. die demnächst eintretende Berieselung erst den rechten Werth Muth, der die Mitglieder der Arbeiter= Bildungsschule erhalte, einem Kapitalisten überlasse; vortheilhafter sei die Be wie die Lehrerschaft befeelt, laffen wohl die Hoffnung aufDie Herrlichkeit des Militärstaats wurde einigen Bewirthschaftung durch die Gemeinde. Genossen effe und kommen, daß die Echule immer mehr und mehr Genoffen heran- wohnern von Briz dieser Tage recht eindringlich zu Gemüthe Schröder wiesen darauf hin, daß die bisherigen Wirthschaftsziehen und sie für den geistigen Kampf in immer größerem geführt. Wie erinnerlich, wurde vor kurzem in dem Gelände Ergebnisse auf Mißwirthschaft des jezigen Gutsverwalters Maße wappnen wird. Sache unserer Genossen ist es nun, das zwischen Rigdorf, Briz, Rudorf und Tempelhof von der Garde zurückzuführen feien, der die Nächte über Bergnügungen jenige, was ihnen die bürgerliche Echule nicht zu bieten vermag, Artillerie ein scharfes Schießen veranstaltet, wobei eine Anzahl nachgehe und dann natürlich am Tage nicht so thätig anzueignen, indem sie sich der Arbeiter- Bildungsschule als Schüler Geschosse blind gingen". Am Donnerstag Nachmittag waren sein fönne, wie seine Stellung es erfordere. Der freifinnige anschließen, eingebent des Wahrspruchs: Bildung macht frei und Leute des Ritterguts befizers Wrede in Britz auf dem Felde mit Vertreter Mier suchte den Vorwurf durch einen Seitenhieb auf Wissen ist Macht! Eggen beschäftigt, wobei elf Bjerde verwandt wurden. Blöglich unfere Partei zu entfräften, machte jedoch nur einen fläglichen Entsprechend der Bekanntmachung des Vorstandes wird erfolgte unter einer der Eggen eine starke Explosion. Dadurch Eindruck. Genosse Müller führte mit Recht an, daß ein auch der Unterricht in der Finanzwissenschaft erst am wurde die Egge empor- und auf das Pferd gefchleudert, das Pächter doch verdienen wolle, mithin auch die Gemeinde selbst 8. April fortgefekt werden. tödtliche Verlegungen davontrug. Die sämmtlichen übrigen mindestens 26 000 M. Reinertrag erzielen werde, was ja auch Pferde gingen durch. Menschen wurden zum Glück nicht verlegt. Der Sachverständige, Vertreter Niemey, zugegeben habe. Bum Der glückliche Adolf Eruft. Ein Jubiläum eigener Infolge der Berührung mit der Egge war eine der brei Gra- mindesten beantrage er, die Beschlußfaffung heute noch zu verArt steht dem Adolf Grust Theater bevor: Charley's naten zur Explosion gebracht worden, welche, wie das Artillerie- tagen, da inzwischen weiteres Material herbeigeschafft werden Zante ", die demnächst das Jubiläum der zweihundertsen Kommando bekannt gemacht hatte, auf diesem Felde blind ge- tönne, welches llarlege, daß eine Verpachtung des Gutes nicht Borstellung feiert, ist die fünfundzwanzigste der Poffen, gangen waren. Die Sprengstücke wurden nach der Dorfschmiede am Blaße sei. Der Antrag wurde abgelehnt und daraufhin mit welche unter der Direktion Ernst hundert Aufführungen er- in Britz gebracht. 16 Stimmen die Verpachtung des Riefelgutes beschlossen. In lebten. Zur feftlichen Begehung dieses in der Theatergeschichte einzig dastehenden Ereignisses werden schon jetzt umfassende VorEin schlimmer Hehler und Verführer ist der Produkten auch Genosse Müller gewählt. Für weitere Kanalisations die mit Abfassung des Vertrages beauftragte Kommission wurde bereitungen getroffen. händler G. Ein Lehrling hat seinem Meister Ofenthüren im anlagen, die sich als nothwendig erweisen, wurden 80 000 m. Werthe von 70 M. gestohlen, dte G. für 5 M. angekauft hat. bewilligt, ebenso wurden die vorgeschlagenen Dispositionen be Ueber den Zusammenstoß zwischen einem Schlepp. Dann gab er dem Lehrling noch 3 M. mit der Aufforderung, treffs Neupflasterung der Ortsstraßen genehmigt. Ein Antrag dampfer und einem Ruderboot werden nachträglich die folgen ihm noch mehr folche Thüren zu bringen. Bei einer Wohnungs- der Gemeinde Brig , betreffend die Regulirung der Vorfluthver den Einzelheiten bekannt: Der Dampfer Friedrich Wilhelm", der von dem Kapitän Wilhelm Suth aus Brandenburg a. H. durchsuchung wurden Seide und Garn gefunden, die nach hältnisse wurde einer Kommiffion übertragen, welcher die Gegeführt wurde, war am Dienstag Nachmittag um 6 Uhr auf weislich aus der Heiligegeiststraße gestohlen sind, 50 M. Wertg noffen effe und Fride angehören.
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6,50 M. an G. abgelaffen worden find. G. ist verhaftet.
einer Fahrt in der Spree begriffen. Zu derselben Zeit waren der Friseur August Jasmarkowitz aus der Perlebergerstr. 27, der Kaufmann Hermann Zeidler aus der Wilsnackerstr. 27, mit zwei Im Schlafe erstickt hat die Pförtnerfrau Büttner, am Soldaten des vierten Garde- Regiments zu Fuß mit einem der Halle'schen Ufer 23, in der Nacht zum Freitag ihr am 3. Januar Firma A. Brüning gehörenden Boote zu einer Bergnügungsfahrt d. J. geborenes Töchterchen Anna. Ungeachtet der Warnungen unterwegs und begegneten vor dem Grundstück Alt- Moabit 84/86 hatte die Mutter das kleine noch nicht widerstandsfähige Kind dem Dampfschiffe. Der Kapitän hat nun, da er wahrscheinlich in das eigene Bett genommen. Im Schlafe muß sie nun das freie Fahrt vermuthete, die vorgeschriebene Wafferstraße nicht Bett über die Kleine gezogen und dadurch den Erstickungstod rechtsfeitig innegehalten, und die Infaffen des Bootes haben den herbeigeführt haben. Als sie um 5% Uhr früh erwachte, hatte Dampfer so spät bemerkt, daß sie nicht mehr ausweichen konnten. fie die Leiche des Kindes neben sich.
Mal: Gepriesen sei die Weisheit, die es angeordnet hat, daß der preußische Infanterist im Feld jetzt nicht mehr schwerer zu schleppen hat, als sein Genoffe in Frankreich , Desterreich oder Italien !
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Dem abgestürzten Luftschiffer und Gymnastiker Merkel aus Leipzig , der am zweiten Osterfeiertage in Velten mit seinem Luftballon abgestürzt ist, sind im hiesigen Paul Gerhardtstift beide Beine amputirt worden. Der Zustand des 18jährigen jungen Mannes läßt das Schlimmste befürchten.
Eine„ Waldfeuerwehr" wird in diesem Sommer in den Forsten der östlichen Vororte Berlins gebildet werden. Infolge der zahlreichen Waldbrände in den vergangenen Sommern wer den an Sonn- und Festtagen an verschiedenen Punkten des Waldes Feuerwachen aufgestellt werden, die von den freiwilligen Feuerwehren des Niederbarnimer Kreises gestellt werden.
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Gegen den Geist, den der moderne Militarismus Polizeibericht. Am 30. d. Mis. Mittags fiel ein Rutscher zeitigt, hat die öfterreichische Sozialdemokratie faft ebenso Flensburgerstr. 10 beim Besteigen seines in der Fahrt befindstart anzufämpfen, wie die deutsche . Die österreichische Sozial- lichen Arbeitswagens zur Erde, gerieth unter die Räder und demokratie hat an geistiger Bedeutsamkeit in erfreulich stem erlitt einen Bruch des Oberschenkels. Nachmittags wurde ein Warum so verwundert über ,, gleichartige Konzessionen", Maße gewonnen. Das lehrte ihr Parteitag. Ich weiß Portier in feiner Wohnung, in der Prinzenstraße, erhängt vordie der Militarismus doch nicht aus zart empfindender nicht, ob der Abgeordnete Bernerstorfer in Wien Recht hat gefunden. An der Ecke der Kürassier- und Alten Jakobstraße Menschlichkeit, sondern im eigensten Jutereffe thut? Feine mit seinem Ausruf: die österreichische Bourgeoisie ist die wurde ein Arbeiter durch eine Droschte überfahren und innerlich Im Laufe des Tages fanden fünf Humanität und Militarismus, die decken sich nie und niedrigste in der Welt. Ich weiß nur, daß die Bresse der anscheinend schwer verletzt. nirgends. Das mußte kürzlich ein deutscher Schriftsteller österreichischen Bourgeoisie bei aller unreifen Erkenntniß Brände statt. an feinem eigenen Leibe im gemüthlichen Desterreich er- vom Wesen des Sozialismus die infamste Haltung diesem Kleine Theater- und Kunstchronik. fahren. Auch dort hat sich der schneidige Lieutenantstypus Sozialismus gegenüber eingenommen hat. Sie hat todtDas Schauspielhaus hat Ifflands alten Schmöker„ Der ganz prächtig und üppig entwickelt; und ein Karl Heigel geschwiegen und damit zu tödten gewähnt, was doch war es, der ihn von seiner borstigen Seite kennen lernen lebendig war. Sie hat gewißelt und gespöttelt, als es Spieler" wieder ausgegraben und neu einstudiren lassen." Das Opernhaus bringt im Laufe diefer Woche Wagner's Ring des mußte. Ob an der trüben Spree, ob am sonnendurch mit dem Todtschweigen nicht mehr ging. Sie hat Nibelungen " zur Aufführung. Im National- Theater wird leuchteten Geftade des grünen Gardasees, dem zitronen- nationales Pathos geheuchelt und war doch im Innersten Herr Karl Pander aus Hamburg als Hirsch in„ Heinrich Heine " beladenen, es ist dasselbe. Saß da Herr Heigel, der ideallos. Nur um von den Aufgaben, die der Sozialismus noch bis Dienstag gastiren. Im Central- Theater" wird im Münchener Poet, in friedlicher Ruhe in einem Wirthshaus stellt, abzulenten. Sie hat den jämmerlichsten Bettel, Laufe diefer Woche eine neue Posse„ Der Neue Kurs " aufgeführt garten zu Riva, dem Juwel am Gardasee . Neben ihm saß der von der gegenwärtigen Mischmasch- Regierung als werden. Im Passage Panoptikum bleibt Die Glocke" noch einen ein alter Mann, der ein bischen eingenickt war. Eine Wahlreform den Arbeitern, die nach Selbständigkeit hungern, Gesellschaft von österreichischen Lieutenants war sehr guter vorgeworfen wurde, als staatsmännische Weisheit des Herrn Monat auf dem Spielplan.
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Jbsen's
Dinge und fing an, den alten Herrn und Nachbar Heigel's v. Plener, des Realpolitikers, überschwenglich gepriesen. Dieses Jahres sein fünfzigjähriges Künstlerjubiläum. Der Operettenkomponist Johann Strauß feiert im Herbst zu hänseln und unfein zu bespötteln. Der nun wurde Heute kann sie nicht mehr ihr altes Blindekuhspiel aufführen Wildente ist in Petersburg fürzlich in deutscher Sprache aufempört über die Behandlung, die ihm widerfuhr, und rief und sagen: Leutchen, wo ist die österreichische Sozialdemo- gejührt und ausgezicht worden. Kein Wunder in Petersburg . aus: Leute, die sich so benehmen, sind nicht gebildet, auch fratie? Habt ihr eine österreichische Sozialdemokratie ge- Gerhart Hauptmann weilt bekanntlich zur Zeit in Nordwenn fie in Uniform stecken." Heigel nickte diesem Wort sehen? Und so versucht sie es heute nach berühmten amerita. Kürzlich sind seine Weber" in Chikago aufgeführt stumm bejahend zu. Das genügte den Herren Offizieren Wustern mit einem und anderen Kunstmittel. Weil heiß- und von der gesammten kapitalistischen Presse als sozialistisch zur heldenmüthigen Attacke. Sie fuhren über die beiden blütigere Temperamente nicht immer gutheißen mögen, was beruntergeriffen worden. Daß aber auch die Chikagoer Arbeiterwehrlosen Gäste her und richteten Herrn Heigel mit fritischer abwägende Geister als taktisch richtig empfehlen, Beitung" die Hilfe der Polizei gegen die Tendenz des Werkes ihren Säbelhieben jämmerlich zu. Und das mußte gerade so thut fie, als dürfte sie über den unheilvollen Bruch aufgerufen habe, ist wohl nur ein schlechter Scherz, ben die„ Voss. Herrn Heigel paffiren. Ihm, der zwar niemals groß in innerhalb der österreichischen Sozialdemokratie frohlocken. 8tg." sich leisten läßt. der Dichtkunst, aber im Byzantinismus stets einer der ersten Alte Kuiffe! Sie trösten taum mehr den Bürgersmann, war. Ihm, der den Wahn des unglücklichen Königs Ludwig der seine Beitung liest, und in die Reihen der sozialistischen von Bayern mit fröhnen half, zu einer Zeit, als dieser Stämpfer tragen fie feine Verwirrung. Die haben ihr Fürst schon in geistiger Verblendung dem Sonnenkönig" Machtbewußtsein erkannt und sie werden es nüßen. Gie Ludwig XIV . nachzueifern strebte. Damals war Herr haben es zu Wege gebracht, daß die Idee der sozialen Heigel König Ludwig's Hofpoet, und jedem Wink des Berbrüderung im sprachenzertlüfteten Desterreich weite Monarchen, der sich absolut geberdete, gehorchte er. Das Waffen ergreifen konnte, sie werden auch ihre gegenwärtigen mals schrieb Heigel feine Dramen für die Separat- Vor- politischen Forderungen erstreiten und ihre gewichtigste stellungen" des Königs Ludwig; und diesem Hofpoeten zumal: das gleiche, allgemeine Wahlrecht. mußte es widerfahren, daß er von österreichischen Offizieren
faft zu Schanden gehauen worden wäre!
Alpha.
Besuchszeit
verschiedener Museen und sonstiger Sehenswürdigkeiten. ausnahme des Montags in den 6 Wintermonaten von 10-3 Uhr, in den Sommermonaten von 9-3 Uhr; Sonntags im Ap. il- September 12 bis Dezember und Januar 13-3 Uhr( unentgeltlich). Die National: gallerie in der Museumsstraße. Besuchszeit Wochentags von 10-3 Uhr ( Montags ausgenommen). Sonntags im April- September von 12 bis 6uhr, im Diarz und Ottober 12-5 Uhr, Februar und November 12 bis März br, Sanuar und Dezember 12-3 Uhr( unentgeltlich).- un ft gewerbe
6 Uhr, Oftober und März 12-5 Uhr, November und Februar 12-4 Uhr,
Museum, Prinz Albrechtstr. 7. Geöffnet an den Wochentagen( Montags ausgenommen) im Sommer von 9-3 Uhr, im Winter von 10-3 uhr, Sonntags, April- September von 12-6 Uhr, Oktober und März 12-5 Uhr, November und Februar 12-4 Uhr, Dezember und Januar 12-3 Uhr( Unentgeltlich). Museum für Bölterkunde, Königgrägerstr. 120. Besuchs
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