Vergeltung russischer Völkerrechts
verletzungen.
Das tägliche Brot.
Der Butterpreis.
Der Bundesrat hat folgende Verordnung erlassen: I. Der Preis für Butter, den der Hersteller beim Verkauf Großhandel frei Berlin , einschließlich Verpackung, fordern Großhandel frei Berlin , einschließlich Verpackung, fordern kann( Grundpreis), wird bis auf weiteres für Handelsware I auf höchstens. 240 Mark
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abfallende Ware
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nach viereinhalbjährigem Bestehen ihr Erscheinen ein- auf die indirekten Steuern bezieht, sondern daß nur von uns[ gestellt. Der Grund hierfür ist das Defizit, welches das allein die Tatsache unterstrichen wurde, daß England noch Blatt seit Kriegsausbruch aufweist. Die bisherigen Heraus- während des Krieges die Kriegskosten aufzubringen sucht, geber hoffen, das Blatt nach dem Kriege in der alten Form ohne die späteren Generationen mit dem Schuldendienst für wieder erscheinen lassen zu können. Inzwischen wird laut die Kriegsanleihen zu belasten. Daß dieses System der Beschluß der Arbeiterverbände ein Stampforgan für das Striegskostendeckung den Vorzug verdient, sollte um so im Proletariat in der Form einer Tageszeitung mit dem Titel weniger bestritten werden, wenn die neuen Kriegssteuern im " La Bataille" erscheinen. oder zum ganz oder größten Teil das Einkommen und die Kriegsgewinne treffen. Die bisher in Deutschland bewilligten 30 Milliarden Kriegskredite erfordern allein einen Zinsendienst von 1½ Milliarden pro Jahr, die zu den eigentlichen Kriegskosten hinzukommen und die gespart für 50 Kilogramm festgesetzt. werden könnten, wenn man das englische System vollständig II. Der Zuschlag für den Weiterverkauf darf höchstens durchführen würde. Es ist daher eine grobe Jrre- betragen beim Verkauf führung der Leser, wenn der Courier" also gegen den im Großhandel Vorwärts" Stimmung macht: im Kleinhandel Es wird uns hier der Vorteil" einer Steuerpolitit an auf je 50 Stilogramm. gepriesen, die darauf angelegt ist, den schon in dürftigsten Ver- III. Diese Bestimmung tritt mit dem 1. November 1915 hältnissen barbenden Kriegerfamilien, Witiven und Waisen den in Kraft. Brotkorb noch bedeutend höher zu hängen." Danach stellt sich in Berlin der Butterpreis im KleinDenn daß die Sozialdemokratie alle Kräfte anspannen handel auf 2,55 Mart pro Pfund. Der jezige Höchstwürde, um aus den hohen Einkommen und den Kriegs- preis von 2,80 Mark wird dadurch vom 1. November ab ergewinnen nicht nur 77, sondern 100 Proz. des Kriegs- Steuer- mäßigt werden, leider aber nicht in dem Maße, um. breiten bedarfs herauszuholen, ist so selbstverständlich, als daß es Schichten den Genuß von Bufter zu erlauben. hätte besonders gesagt werden müssen.
Berlin , 25. Oftober.( W. T. V.) Die„ Norddeutsche Allg. 8tg." schreibt unter dieser Ueberschrift: Während der Kämpfe auf dem östlichen Striegsschauplak haben russische Flieger und ruffiiche Patrouillen Bekanntmachungen in die deutschen Stellungen geworfen, worin behauptet wird, daß die deutschen Streitkräfte Dum- Dumgeschosse benußten; gleichzeitig werden diejenigen deutschen Soldaten, die auf Abschnitten gefangengenommen werden, wo Dum- Dumgeschosse Verwendung finden, mit Erichießung bedroht.
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Wie wir erfahren, hat die deutsche Regierung durch Vermittelung einer neutralen Macht gegen den russischerfeits erhobenen Vorwurf der Verwendung völkerrechtswidriger Geschosse auf deutscher Seite bei der russischen Regierung nachdrücklich Verwahrung eingelegt und darin folgendes betont: Die deutschen Truppen bedienen sich der Dum- Dumgeschosse nicht und werden dies auch in Zukunft nicht tun. Die russischen Militärbehörden sind nicht in der Lage, den Nachweis Hierfür zu erbringen. Aus der Beschaffenheit von Die Franff. 3tg." weiß zu melden: Jm Reichsschazamt werden Bunden allein könne, wie bekannt, ein Schluß zurzeit die Vorarbeiten und Berechnungen vorgenommen, auf die auf die Verwendung von Dum Dumgeschossen sich die geplanten Gewinnsteuern stützen sollen, in dem Sinne, wie nicht gezogen werden, weil unter besonderen der Reichsschaksekretär Dr. Selfferich sie vor einiger Zeit dem Umständen und auf nahe Entfernungen auch ein Reichstage angefündigt hat. Als Grundlage wird voraussichtlich normales Bollmantelgeschoß Verlegungen her die zum Zwecke der Wehrsteuer auf den 1. Januar 1914 abgegebene borrufen kann, die denjenigen eines Dum Dum Vermögensdeklaration dienen, sowie der Durchschnitt der letzt geidosies nicht unähnlich find; besondere ist eine ein jährigen Einkommensteuerveranlagungen. Davon ausgehend wird wandfreie Feststellung solcher Geschosse im Körper nur durch Röntgen- festgestellt werden, wie weit die Einnahmen der Kriegsjahre über aufnahmen möglich. die der Erträgnisse hinausgegangen sind und wie weit übernormale Die deutsche Regierung hat für den Fall, daß ruffifcherfeits Vermögensansammlungen stattgefunden haben, denn nach den In deutsche Gefangene unter der falschen Leschuldigung der Verwendung formationen der Einschäzungskommissionen besteht die Absicht, nicht von Dum Dumgeschossen erschossen werden sollten, die schärfften nur erzielte Kriegsgewinne, sondern auch den während des Krieges Gegenmaßregeln angedroht. Das Gleiche werde geschehen, entstandenen oder entstehenden Vermögenszuwachs durch die neuen tvennt, wie es in den Bekanntmachungen heißt, deutsche Soldaten Steuern zu erfassen. Ueber den Umfang der Besteuerung sind die Lediglich deshalb erfchoffen werden follten, weil in den Abschnitten, Erwägungen noch nicht abgeschlossen." wo sie gefangen genommen worden seien, angeblich mit Dums Dummunition geschossen worden sei, also nicht einmal behauptet werde. daß die Gefangenen selbst völkerrechtswidrige Geschosse be mußt hätten. Die deutsche Regierung hat dabei nicht unerwähnt geLassen, daß sie zur Anwendung von Gegenmaßnahmen um so eher in der Lage sei, als sich in deutscher Kriegsgefangenschaft eine ganze Reihe russischer Soldaten befänden, die nachgewiesenermaßen oder nach ihrem eigenen Geständnis mit Dum- Dummunition geschossen.
Friedens- Vorfragen.
Die, Neuen Zürcher Nachrichten" vom 16. Oftober schreiben:
Schweizerische und auswärtige Gelehrte und Korporationen formulieren bereits Borschläge für den zu erwartenden Welt. friebenstongreß. Dies ist vergebliche Mühe, denn, wie von autoritativer Seite geäußert worden ist, wird ein solcher Kongreß von den Mittelmächten taum noch beabsichtigt. Man plane bort bielmehr, wenn es einmal so weit sei, bie Wiederher stellung des Weltfriedens auf dem Wege gesonderter Friedensschlüsse, und man denke nicht an Sonderfrieden im eigentlichen Sinne, fondern an Friedensschlüsse von Macht zu acht, zeitlich awar möglichst zusammenfallend, örtlich aber hinsichtlich der Verband Lungen getrennt. Denn von einem Friedenstongreß etwa im Stil des Wiener Kongresses tönne, ba bie Lage gegen damals eine grundverschiebene sei, gar nicht die Stede sein.
Teuerungskonferenz beim Reichskanzler.
Wie die„ Voff. 3tg." erfährt, hat der Reichsfangler die Fraktionsvorstände des Abgeordnetenhauses zu einer Konferenz über die Lebensmittelfrage eingeladen. Die Besprechung ist für Mittwoch vormittag angefeßt. An ihr werden von parlamentarischer Seite je drei Mitglieder vom Vorstand der Konservativen und des Zentrums, je zwei vom Vorstand der Nationalliberalen und der Fortschrittlichen Volkspartei und je ein Vertreter der Freifonservativen, Polen und Sozialdemokraten teilnehmen.
Kräfte und Gegenkräfte.
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4 Mart
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Hohe Butterpreise mit deutschem Gruß. In der Reichshauptstadt befindet sich eine Exportfirma Bruno Antelmann, die auf ihren Geschäftspapieren das preußische und das mecklenburgische Wappen führt und sich stolz Hoflieferant Sr. Majestät des Königs von Preußen und Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs von Mecklenburg " nennt. Diese Firma versendet an Detaillisten und Einkaufsvereinigungen eine Preisliste, in der außer Wurst und anderen schönen Dingen auch Butter in Dosen angeboten wird. Bei einer Mindestabnahme von hundert Dosen wird für eine 200 Gramm Butter enthaltende Dose ein Engros preis von 1,50 Mt. verlangt. Das ergibt einen Preis bon 3,73 Mt. für das Pfund. Der Händler, wenn er sich mit einem bescheidenen Verdienst begnügen will, ist also gezwungen, über 4 Mark für das Pfund Butter zu nehmen. Selbst wenn man berücksichtigt, daß auch die Dosen mitberechnet werden müssen, ist der geforderte Preis ein außerordentlich hoher. Daß die Firma Bruno Antelmann ihre Anschreiben mit deutschem Gruß" be fchließt, flingt wie ein Hohn auf die Käufer.
Eine bezeichnende Aufforderung.
Die Deutsche Tageszeitung" druckt eine im Neuen Münche ner Tageblatt" veröffentlichte Mahnung des Bauernbündlers Dr. eim ab, in der es u. a. heißt:
" Ich möchte unsere fartoffelerzeugenden Bauern bitten, die nächsten Wochen so viel Kartoffeln wie nur irgend möglich auf den Markt zu bringen. Wenn ein Verzicht auf einen erlaubten Gewinn vertretbar ist, so ist das nie mehr der Fall, als wenn es Während der Bevölkerung durch offiziöse Mitteilungen sich um das Brot der Aermsten handelt. Wollen wir nicht verTag für Tag versichert wird, daß alle verantwortlichen Reichs- geffen, daß gerade die Kartoffel das Hauptnahrungsmittel des stellen fortgesezt fieberhaft tätig sind, um die Mißstände in ärmlichsten Teils der Bevölkerung ist. Jezt, wo fast alle Nahrungsder Lebensmittelversorgung zu beseitigen, wird uns plöglich mittel und alles, was der Mensch benötigt, im Preis gestiegen ist, ebenfalls durch eine offigiöse Erklärung versichert, daß ein soll wenigstens die Hauptnahrung der ärmsten und Kleinsten Leute Grund zur Beunruhigung überhaupt nicht vorliege". Ja, im Sinne dieser Verordnung zu einem möglichst annehmbaren und an einzelnen Bundesratsverordnungen wird in dieser neuesten billigen Preis in genügender Menge zur Verfügung gestellt Veröffentlichung direkt Kritik geübt, und das Erstaunlichste werden.... Laßt es nicht zu gewaltsamen Maßnahmen, ist, daß diese Erklärung ebenfalls von einer Regierungsstelle ausgeht. Wolffs Telegraphen- Bureau versendet folgen. Beschlagnahme und Enteignung tommen. Bringt freiwillig die Kartoffel auf den Markt.... den Bericht: Berlin , 25. Oktober. Am vergangenen Sonnabend erörterte Ich weiß zwar, wie schwer es zurzeit hält, sich die notwendigen der Landwirtschaftsminister die schwebenden Boltsernährungsfragen Gespanne zur Abfuhr der Kartoffel zur Berlabestation zu vermit den Vorsitzenden aller preußischen Landwirtschafts- schaffen, aber ich bitte Euch, tut Euer Aeußerstes. fammern. Andernfalls werden die Dinge nicht besser.
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Man tann es den Mittelmächten nachfühlen, wenn sie z. B. die Einmischung der Vereinigten Staaten in die ein Kommen nicht zelnen Friedensfragen entschieden ablehnen, nach allem, was die Einmütig wurde, wie wir hören, der Ansicht Ausdruck gegeben, Regierung Wilsons in Sachen„ Neutralität" geleistet hat. Weiter daß die Ernährung unseres Boltes im kommenden Winter genügend Kartoffel auf den Markt, so tommen neue gesetzliche könnte Europa den Mittelmächten nur Dank wissen, wenn sie völlig gesichert sei. Ginmütig und entschieden aber wurden Maßnahmen mit Preisfestsetzung, Beschlagnahme, Enteignung. Japan das Stimmrecht in rein europäischen Angelegenheiten ver- auch die Preistreibereien auf dem Lebensmittelmarkt verurteilt. Das muß verhütet werden... fagent. Es wäre ferner undenkbar, daß ein Weltfriedenskongreß in der Futtermittelknappheit zum Ausdrud komme, eine Verteue Zwar müsse die schwierige Lage der Landwirtschaft, die besonders Sofortige Enteignung der Kartoffeln forderte die Kölner Friedensbedingungen auf dem Wege der Majorität beschlösse. Es rung aller Erzeugnisse des Bodens und der Viehzucht zur Folge Stadtverordnetenversammlung von der Regierung. Ein Stadtwäre dann nur zu sehr zu befürchten, daß der Stongreß vielmehr haben, unbegründet und zu berurteilen feien aber die sprunghaften berordneter, Dekonomierat und Gutsbesitzer, versicherte, daß weiteste der Anstoß zu neuem Kriege würde. Weiter ist zu erwägen, daß Preiserhöhungen der lezten Wochen, die lediglich durch Spetu Kreise der Landwirtschaft des Westens selbst Höchstpreise und Desterreich- Ungarn den Friedensschluß mit Italien als lationen hervorgerufen worden seien. Diese Vorgänge widersprächen nötigenfalls Enteignung wünschen. Oberbürgermeister Wallrat erfeine allereigenste Angelegenheit unter scharfer Ablehnung den Interessen der Landwirtschaft. flärte, er habe den Eindruck, daß sich großer agrarischer Einfluß in jeder französisch englischen Einmischung betrachtet, wobei es wenn, wie bei den Militärbehörden, ein einziger starker Wille, eine der Regierung geltend mache. Man werde erst weiterfommen, allerdings bereit fein dürfte, die guten Dienste feines VerArt Diftator des Wirtschaftslebens, einfach verfüge. bündeten und des Heiligen Stuhles anzunehmen. Genau denselben Standpunkt dürfte Deutschland wegen Belgiens einnehmen, ebenso der Vierbund für die Friedensverhandlungen mit Rußland .
Ob nach einer gewissen Beit der Ruhe nach dem eigent lichen Friedensschlußspäter noch ein Weltkongreß für die fpeaifisch internationalen Probleme erforderlich sein dürfte, bleibt daHingestedt.
Fällt nun die Möglichkeit eines Weltkongreffes in sich zusammen, fo müssen die neutralen Staaten ihre Wünsche für die Friedens schlüsse rechtzeitig bei den einzelnen friegführenden Mächten einreichen, wobei jene Mächtegruppe ale Anwalt für sie zu gewinnen wäre, die den Frieden zu diftieren in der Lage ist.
Das südafrikanische Wahlergebnis. Kapstadt , 25. Oktober. ( W. Z. B.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Das endgültige Ergebnis der Wahlen ist folgendes: Es wurden gewählt 54 Anhänger Bothas, 40 Unionisten, 27 Anhänger Herzogs, 5 Unabhängige und 4 Arbeiterparteiler.
Politische Uebersicht.
in
Letzte Nachrichten.
Die rumänische Opposition.
Staatsregierung wäre deshalb mit Freuden zu begrüßen, sumal Die allgemeine Festsetzung von Butterpretsen durch die dadurch der Verteuerung der inländischen Butter durch die aus ländische ein Ende bereitet würde. Wenngleich mit einem Rück gange der Milcherzeugung zu rechnen sei, so genüge doch Sie heimische Erzeugung völlig, um Kinder, Kranke und Schwache au versorgen. Erforderlichenfalls würden wir sogar ohne Butterund Käsezufuhr aus dem Auslande durchhalten, wenn die Kom Einführung von Milchkarten sei eine praktische Maßnahme, auch munen sich der Verbrauchsregelung nachbrüdlich annähmen. Die mit der vom Landwirtschaftsminister vorgeschlagenen Regelung des Bukarest , 25. Oktober. ( W. T. B.)( Meldung des Wiener 1. L Martiverkehrs mit Schweinen erklärten fich die Landwirtschafts- Telegr.- Korresp.- Bur.) Gestern nachmittag fand die seit langem lammerpräsidenten einverstanden, wenn gleichzeitig mit der Fest- angekündigte öffentliche Versammlung der Unionistischen Föbefeßung von Schweinepreisen eine allgemeine Festlegung der ration statt, an der vorwiegend ein angeworbenes Publikum teilSchweinefleischpreise verbunden werde. Die gegenwärtige Gestal- nahm. Nach kurzen Neden der Führer der Bewegung wurde eine tung der Schweinepreise sei der Landwirtschaft durchaus uner- Entschließung gefaßt, in der es heißt: Die versammelten Bürger wünscht; ihre Vertretung sei nicht in der Lage, sie zu beeinflussen, des Landes weisen auf die Gefahr hin, in der sich das Land beda sich der Markt ihrer Einwirkung entzöge. Dringend gewarnt findet, das sich von seinen Feinden jenseits der Karpathen und der aber wurde allseitig vor einem staatlichen Eingriff in den Minder Donau hat einkreisen lassen, ohne sein Edyvert in die Wagschale markt. Weder fei dieser nach der Marktlage geboten, noch laffe zu werfen. Wir verlangen von der Regierung die Mobilisierung er sich bei der Eigenart des Großvichhandels ohne Beeinträchtigung der rumänischen Armee und den sofortigen Eintritt in eine Aktion, der Aufzucht und der Milcherzeugung praktisch durchführen. Bei der Erörterung der Startoffelfrage wurde um die Verbindung zwischen Deutschen , Ungarn allgemein die Ansicht vertreten, daß zu einer Beunruhigung und Bulgaren zu verhindern. überhaupt kein Grund vorliege. Wenn hier und da Da die Führer das Hauptgewicht auf die Straßenkundgebung den letzten Wochen eine Knappheit und Teuerung im Star- legten, dauerte die Versamlung kaum eine Stunde. Darauf zog toffelhandel eingetreten sei, fo liege dies daran, daß die eine Menge von mehreren hundert Köpfen vom Versammlungssaal Ernte in den wichtigsten Kartoffelbaugebieten noch nicht im in der Hauptstraße von Bukarest , der Calea Victoria, durch die Gange gewesen und bedeutend schwieriger als in Friedenszeiten einzubringen fei. Obwohl die Startoffel in weit größerem Maße als sonst zu Futterzweden herangezogen werden miffe, so verblieben doch reichliche Kartoffelmengen für die menschliche Ernäh rung. Die Preife ber Reichsfartoffelstelle feien allerdings im Wer hältnis zu den Futtermittelpreisen als zu niedrig zu bezeichnen. Es unterliegt aber feinem Zweifel, daß die Reichskartoffelstelle und die Gemeinden trotzdem nach Kräften von der deutschen Landwirtschaft bei der Kartoffelversorgung unterstüßt werden würden. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß dieser Bericht Der Courier", das Drgan des Deutschen Transport über eine vertrauliche amtliche Besprechung, die unter dem arbeiterverbandes, findet es( in Nr. 22) unbegreiflich", daß Borsitz des Landwirtschaftsministers stattfand, wir in einem Leitartikel( vom 3. Oktober d. J.) die Striegs- von dem Landwirtschaftsministerium selbst ausgehen muß. finanzpolitik Englands nicht schlechtweg verdammt haben. Dieser Bericht gibt nun all die bekannten einseitigen Klagen Der Courier" verweist auf die in unserem Artifel von uns der landwirtschaftlichen Kreise ohne Kommentar, ohne ein Meldung des türkischen Hauptquartiers. selbst mitgeteilte Tatsache, daß die Mehrsteuererträge Eng- Wort der Kritik wieder. Da auch nicht mitgeteilt wird, daß Konstantinopel , 25. Oktober. ( W. T. B.) Das Hauptlands im Gesamtbetrage von rund 100 Millionen Pfd. Sterl. der Landwirtschaftsminister von Schorlemer in der Benur zu 77 Proz. aus Personaleinkommen- und Striegs- sprechung der Auffassung der Landwirtschaftskammervorsitzen von Bedeutung außer beiderseitigem örtlichen Feuer. Sonst quartier meldet von der Dardanellen front: Nichts gewinnsteuern und zu etwa 20 bis 21 Proz. aus den entgegengetreten ist, so muß die Veröffentlichung geradezu nichts Wichtiges. Steuern auf Zucker, Tee und Tabak gedeckt werden als eine Polemik gegen frühere und beabsichtigte Maßnahmen sollen, und behauptet weiter, daß diese programm- der Reichsbehörden aufgefaßt werden. Um so mehr werden mäßig verworfenen indirekten Steuern den Beifall eines sich die Konsumenten, ihre wirtschaftlichen und politischen Arbeiterblatts" gefunden hätten. Wer den Artikel sorgfältig Vertretungen rühren müssen, um alle Widerstände zu über liest, wird ohne weiteres erkennen, daß das Lob" sich nicht winden und die Behörden vorwärts zu treiben.
Botschafter Freiherr v. Wangenheim gestorben. Der deutsche Botschafter in Stonstantinopel, Freiherr b. Wangenheim, ist am Sonnabend in Stonstantinopel im Alter von 56 Jahren gestorben. Wangenheim übernahm 1912 als Nachfolger des Freiherrn v. Marschall den Posten in Konstantinopel .
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Kriegssteuern.
Stadt, an der Spike Arm in Arm Filipescu und Take Jorescu. Die Regierung hatte zum Schuße der öffentlichen Ordnung Polizei und Militär aufgeboten, die ohne den Umzug in der Hauptstraße zu berbieten, beim Nationaltheater, wo der Weg zum föniglichen Schloß führt, den Manifestanten den Weg versperrten. Unter Absingung nationaler Lieder war die Menge bis dorthin gelangt. Da der militärische Kordon nicht nachgab, blieb sie dort stehen, ohne daß es zu einem Zusammenstoß fam. Die Führer entfernten sich nach Kurzem Parlamentieren mit dem Kommandanten der Truppen nach dem nahe gelegenen Klubhause der Anhänger Filipescus, von deffem Fenster aus der Siebenbürge Gaja Drumari und Filipescu eine Schmach, daß die Armee, die gegen Ungarn au marschieren beNeben an die Menge und die Soldaten hielten, des Inhalts, es fei stimmt sei, gegen Rumänen verwendet werde.