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worden.

Militärpersonen und eine verleşte fommen. Ein feindliches Flug- 1, Appam". Wir hatten die Hoffnung, fie zu faffen, schon auf zeug ist von einem der unseren zwischen Topcin und Verria gegeben und dachten, daß fie bielleicht von uns gehört hätte und ( westlich Saloniki, abgeschossen worden. Die beiden Flieger, die sich nach einem anderen Safen gegangen wäre. Die Baffagiere haben darin befanden, darunter ein Flugschüler, sind gefangengenommen wir fo gut wie möglich behandelt und ihnen alle erdenklichen An­nehmlichtelten verfchafft. Wir beauftragten Aerzte, die von einem anderen Schiff heruntergeholt worden waren, für die Verwundeten zu forgen. Ursprünglich planten wir, nach New York zu fabren, London , 3. Februar. ( W. T. B.) General Saig meldet börten aber, daß feindliche Echiffe in der Nähe von New Dort vom 2. Februar: Gestern warf eine unferer Patrouillen nach Er- freuten und änderten infolgedeffen unseren Sturs nach Norfolt. flegung aber borsichtig fein und einen Umweg maden, ichiebung des feindlichen Wachtpostens Handgranaten auf den am Wir hatten erwartet, am Sonntag bier einzutreffen, mußten Nordostende von Frise aufgestellten feindlichen Poften.

Die englische Meldung.

Heute frith gegen 11 Uhr 30 Minuten verfuchte der Feind einen überraschenden Angriff gegen unfere algengräben längs des Weges von pern nach Pilfen. Dem Angriff war eine Artillerie­vorbereitung nicht vorangegangen, Er wurde durch unser Feuer leicht abgewiesen.

Der russische Heeresbericht.

um

bas

Rap Virginia zu erreichen. Wir faben keine englichen Streuzer, be­egneten aber verschiedenen Sandelsschiffen, ble wir hätten nehmen fönnen. Dadurch wäre jeboch unfere Ankunft hier viedeicht in Frage gestellt worden, beshalb ließen wir fie laufen. Unter den Bassa­gieren der Appam" befinden sich 5 timber und 20 Frauen, allen geht es gut. Nachdem wir die Appam" erbeutet hatten, fichteten wir noch ein anderes Schiff, bas aber nicht gut genug war, um mit­genommen zu werden. Wir bohrten es deshalb in den Grund. Nur Petersburg , 3. Februar. ( W. T. V.) Amtlicher tuffifcher bier Mann von unserer Mannschaft wurden verwundet, feiner von Bericht vom 2. Februar. Weft front: In der Gegenb ihnen ernstlich. von legfüll entwickelte der Feind gestern eine lebhafte Artilleries In einem anderen Telegramm an bie Times wird aus an bie Times" wirb a Norfolk berichtet, bah bas beutiche Schiff, welches die uppam" tätigkeit. Südlich Dger verhinderte unfere Artillerie mit Erfolg nahm, der streuzer, W 8 we" war, der fich als Frachtdampfer ver Erdarbeiten, die der Feind mit Maschinen bornahm und beschoß mummt hatte und mit Kanonen ausgerüstet war. Die Möwe" wirksam die feindlichen Maschinengewebistellungen. Bei der Insel foll aus Stiel gekommen und burch die Linie ber brittich en Glaudon( 24 Stilometer) flußabwärts Dinaburg und bei Schlichtowo Lotte in ber Rorbice in ben atlanttichen Ozean ( 13 Kilometer) westlich Tünaburg versuchten die Deutschen , ihre gefchlüpft fein. Gräben zu verlassen und gegen unsere Stellungen vorzugehen wurden aber durch Feuer zurückgeworfen. Südlich des Prypec , in der Gegend von Wolfa- Holuzta( 14 Stilometer nordwestlich Rafalowka), machten unsere Patrouiden, von denen ein Teil auf das Geratewohl operierte, eine glückliche Streife, bet der sich der Leutnant Tichege Ehrowoh ganz besonders auszeichnete. Galizien und der Bukowina ist nichts zu melden.

Aus

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Rotterdam , 3. Februar. ( W. T. B.) Der Rotterdamsche Courant" meldet aus New York : Der deutsche Kommandant der Appam", Beutnant Berg, hat in einem Breffegespräch mit­geteilt, daß er selbst und brei andere Deutsche Telcht verivundet wurden, niemand vurde getötet. Der britische Botschafter wirb Lansing er suchen, die Appam" freizulassen, außer wenn sich herausstellt, daß fie iwirklich in einen Hilfefreuzer verwandelt wurde. Die Presse spricht sich über die Verwegenheit der Deutschen , die Ihre Brise quer über Rautafusfront: Auf der Verfolgung der Türfen in der den Caeant au bringen wußten, aus. Sun" aufolge spricht man Gegend von Tortum erreichten unsere Truppen den Tichuruffluß. in der britischen Botschaft von dem Fall Appam" als von einem Im oberen Basintale( östlich Erzerum) Batten wir glückliche Gefechte verteufelt geschickten Streich. mit türkischen Vorhuten, denen wir Gefangene abnahmen. Am Reuter melbet aus Norfolf: Beutnant Berg er­Silbufer des Wanfees nahmen wir nach Stampf bas Dorf Nortewählte noch, daß die Appam" am 16. Januar 60 Mellen nörd lich von Madeira genommen wurde. Am 17. Januar griff die Möwe" ( 42 Kilometer westlich Wan ). Perften: In der Gegend von den Dampfer Clan Mactavish" an, ber nach einem heftigen Gefecht, Kermanschah wurde der Feind auf Rehavenb zurückgeworfen wobei 15 Mann der Gian actavish" getötet wurden, fant. Die ( 120 Kilometer östlich Stermanichah). " Appam", die bereits meifenweit entfernt war, fehrte zurüd und rettete vier Mann der Besatzung des gefunkenen Dampfers, bie in den Wellen herumtrieben. Später fehle Leutnant Berg auf Befehl des Kapitäns der Möwe" Kurs nach Amerika . Die" Appam" hatte eine Stanone an Bord, als fie erbeutet wurde. Diese wurde nach der Möwe" gebracht, so daß sich, als die Möwe" bie Farringford" erbeutet und in den Grund gebohrt und hierauf die Corbridge" mit einer Ladung Kohlen genommen. An Bord des Testeren Schiffes wurde eine Prisenbesahung gegeben. Am 18. Januar begegnete Die Möwe" ber" Dromonby die feinen Widerstand bot und ver fenft wurde, am 15. der Ariadne" mit einer Weigenladung, die ebenfalls verjenft wurde. Die Bwe" näherte sich dem Schiffe unter britischer Flagge und wechselte Salutfchüffe. Is fle nahe genug berangekommen war, hißte fie bie beutsche Flagge. Die Appam" führte die britische Flagge, bie fie innerhalb der Drei meilenzone fam. Bet der Ankunft erkannte Leutnant Berg, daß er nicht genug Lebensmittel an Bord habe. Or erhielt die Erlaubnis, für einen Tag Proviant einzunehmen.

In ihren letzten amtlichen Berichten fagen die Türken felbit: Türkischer Rückzug gegen Gegerunt nach Kampf Mann gegen Mann" und geben der Versicherung Ausdruck, daß es ihnen gelingen wird. über die rein numerische und übrigens nur vorübergehende leber legenheit der Ruffen zu stegen. Diese Berichte bestätigen am besten unsere Erfolge.

Meldung der italienischen Heeresleitung. Rom , 8. Februar. ( W. T. V.) Amtlicher Kriegsbericht bom Mitt lb och. Jm Lagarinatal erneuerte der Feinb am 31. Januar morgens mit Unterftigung feiner Artillerie feine ver­geblichen Angriffe gegen unfere Stellungen nordöstlich von Mori, sie nach wie vor im festen Befis unferer Truppen find. Im Sus aanatal Zusammenstöße kleinerer Abteilungen. Der von den unftigen überraschte oder Besiegte Feind wurde überall zurückgeworfen. In war Gegend von Würz und auf dem Starft die gewöhnliche Tätigkeit der beiden Artillerien. Die unfrige erzielte einen Volltreffer in einem auf dem Marsche von Marcottini nach San Martino befind fiche Abteilung. Es wird ein neuer fühner Einbruch einer unferer Abteilungen in ein Stile feindlichen Schülgengrabens füdwestlich von San Martino del Cario gemeldet. Es wurden fünfzig Bomben in diesen Schtigengraben geworfen, die ihn verwüsteten. Cadorna. Meldung des türkischen Hauptquartiers. Konstantinopel , 2. Februar. ( W. T. V.) Das Haupt. quartter tellt mit: An der Dardanellenfront warf am 81. Januar ein Streuzer auf der Höhe von Leffe Burun zwölf Granaten auf die Umgebung von Sebb ul Bahr und entfernte Von den anderen Striegsschauplägen liegt keine wichtige Nachricht vor.

sich bann.

Englischer Dampfer torpediert. London , 3. Februar. ( W. T. B.) Lloyd" meldet: Der britische Dampfer Belle of France" wurde verfenkt. Die europäische Besagung und 22 Lasfaren wurden getettet; 10 Las laten werden vermißt.

Corpedierung eines holländischen Fahrzeugs.

Rotterdam , 2. Februar. ( W. T. B.) Melbung der Nieber ländischen Telegraphen- Agentur. Das holländische Motor fahrzeugartenus" wurde heute morgen um 21 Uhr acht Meilen filofia von Noordhinder Leuchtschiff torpebiert.

Rotterdam , 3. Februar. ( W. T. B) Meldung der Nieber­ländischen Telegraphen- Agentur. Zu der Torpedierung des holländischen Motorfahrzeugs Artenus" wird ergänzend ge­meldet: Das Motorfabrzeug war nach London unterwegs, als es in der Nähe des Leuchtschiffes Noordbinder von einem Torpedoboot, beffen Rationalität unbekannt ist, toipediert wurde. Die Mannschaft verließ zunächst das miff, fehrte aber später zurück. Die Artenus" nahm unter eigenem Dampf den Kurs nach Holland . Sie traf im Nieuve Waterweg gegen 8 the ein und segte die Fahrt nach Notter bam fort.

Weiteres von der Appam".

London , 2. Februar. ( W. Z. B.) Wie Times" aus New York erfährt, wurde die Appam" burd) einen bewaffneten beut schen Dampfer, nicht durch ein Unterfeeboot, wie zuerst ge­meldet worden war, erbeutet. Die Passagiere berichten darüber, daß am frühen Morgen bes 15. Januar fich ein unbekanntes ediff ganz nahe an ble ppam" heranmachte und zwet Schüffe längs bes Bugs abfeuerte. Die Appam" glaubte es mit einem Seeräuber zu tun zu haben und gab ihrerseits zwei Schiffe ab, die feine Wirkung hatten. Von beiden Schiffen wurden die Rettungs­boote ausgefeht und eines der Mettungsboote ber Appam" wurde albischen den beiden Danipfern zertrimmert. Sierauf fletterte eine Abteilung von dem deutschen Schiffe an Bord ber Appam" und Stapitän arrison ergab sich, da er einfab, daß weiterer Wider stand vergeblich wäre. Cobann fam Leutnant erg mit einer Prisenbemannung von 22 Röpfen an Bord, und das deutsche Staper schiff verschwand, nachdem es auf der Appam" eine große Babt von Gefangenen zurückgelassen hatte, die von sieben britischen Schiffent herrührten. Die" Appam" wurde hierauf als Gilfskreuzer benutt und bemächtigte sich noch zweier englischer Schiffe. Die Appam" fam in Stmerika unter dem Namen... Appam" an. Das Schiff be­findet sich in ausgezeichnetem Zustand und führt eine große Ladung, darunter eine Menge Katao.

Später meldet der Korrespondent der Times": Leutnant Berg ift ein fleiner, schmächtiger Mann mit einem Schnurrbärtchen. Beute mittag erzählte er" lächelnd von seiner Netfe. Sein Schiff, dessen Namen er nicht nennen wollte, war fünf Monate lang bartan ber Arbeit gewefen. Wir waren, fagte er, nur einige Weilen bom Safen entfernt, durften aber nicht einlaufen, sondern bileben in der Nachbarschaft und warteten auf die

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nabezulegen, da man auf diefer Grundlage vielleicht einen Schritt borwärts in der Regelung des Unterseeboots frieges tun fönnte, in diesem Augenblid hält bie amerifanifche Regierung es für an­gemeffen, Deutschland gegenüber wieder auf den Lufitania- al" zurüdjufommen, der seit 3 Jahren sozusagen in den Archiven folummerte und, soweit man bisher annehmen burfte, erft nach Friedensschluß endgültig geregelt werden sollte. Jeyt glaubt die Waibingtoner Regierung mit einemmat darauf bestehen zu müffen, daß Deutschland die Verienkung der Lufitania" für ungefeglich erklärt, die bloge Bereitschaft zur Schabenserfagleistung genügt ihr nicht, und, tule es scheint, foll bie weitere Berfolgung aller fonst in der Schwebe befindlichen Angelegenheiten aufgehalten werden, bis diefer Anstoß" aus dem Wege geräumt ist. Damit ist natürlich eine sehr ernste Lage gefchaffen, die so aussieht, als müsse es nun zum Biegen ober Brechen tommen.

Dieser Möglichkeit wollen wir ruhig ins Auge bliden.

Unfere Regierung hat in ihrer geftrigen Mitteilung noch an det Anschauung festgehalten, daß eine endgültige Veritändigung fich auf Grund ihrer neuen Instruktionen erhoffen lasse; das Schlimmste braucht danach also noch nicht als unvermeidlich zu geltent. Aber wie es auch tommen mag, ir tönnen uns woul lagen, daß Deutschland nichts unverfucht gelaffen hat, um den Frieden mit Amerita zu erhalten. Sollte es im boben Rate zu Baigingion troybem anders befchloffen werden, dann trafe weber das deutsche Volt noch feine Re­gierung für diese unfelige Wendung der Dinge die geringste Schuld."

Die Vossische Beitung" fagt unter anderem: Wir haben uns die größte Mühe gegeben, den amerikanischen Intereffen in der Lufitania" Angelegenheit soweit wie nur irgend möglich entgegenzufommen. Viele unter und sind der Ansicht ge= wefen, daß diefes Entgegenkommen bereits weiter ging, als not­wendig war. Wenn all uniere Nachgiebigkeit bisher nicht die Beilegung des Falles ermöglichte, so kann das nur daran liegen, daß die Amerikaner über die Entfchädigung im Einzelfalle hinaus die Grundläge anerkannt au sehen wünschen, die sie in ihrer Note aufgestellt haben. Sie versteifen fich darauf, von uns die Erklärung au bekommen, daß unfere Entschädigung feine freiwillige Leistung, fondern wie der Jurist fagen wilt be, bie erfüllung einer Deliftéobliga­tion ist. Wir haben uns bereit erflärt, die Frage, ob die Torpedierung der Luftiania" bölferrechtswidrig erfolgt fei oder nicht, dent Saager Schiebsgericht zu unterbreiten. Amerifa aber verlangt, baß wir auf der Stelle zugeben follen, foulbbaft gehandelt zu baben. Die bgabe einer folden Gr! lärung würde uns jeder Rechtsgrundlage für unferen Unter­feebootfrieg berauben. Wir würden badurch zugeftebent, baß die Regeln bes Seefriegerechts, die zu einer Beit aufgeftelt wurden, als man an Unterfeeboote noch nicht bachte, wörtlich aus­gelegt werden müffen, nicht aber unter Berücksichtigung der neuen Geelvaffe finngemäß erweitert anzuwenden sind.

Wir fönnen uns nicht benten, daß die neuen Weilungen, die Graf Bernstorff von Berlin erhalten bat, ibn ermächtigen, all unfere bisherigen Anschauungen in der Frage preiszugeben. Ist bas aber nicht gefchehen, so muß man fich darauf gefast machen, daß eine Einigung überhaupt nicht gu ergielen ist, und day die ernftefte Folgen immerbin nicht außerhalb des Bereiches ber Möglichkeit liegen."

Poincaré über Frankreichs Kriegsziele.

In einem anderen Telegramm wird mitgeteilt, daß die Paris , 2. Februar. ( W. T. v.) Präfident Poincaré hielt Appam" immer noch im Bereiche der Kanonen des Forts Monroe liegt und dort bleiben wird, bis das Staatsdepartement über sie in Anwesenheit zahlreicher Offiziere und Parlamentarier bei einem nach Norfolt oder Newport News fenden und den bürgerlichen Kriegsfreus ausgezeichneten Colbaten eine Ansprache, in der er entschieden hat. Die Bollbehörben hoffen, Mittwoch ein Schiff von dem Blatte Journal" veranstalteten efte für die mit dem Baffagieren gestatten zu lönnen, an Land zu gehen. Kapitän unter Betonung ber Ginigkeit und der Begeisterung des ganzen Harrison Ser Appam" erzählte bem Botfen: Es war hellichter volles unter anderem nach längeren Ausführungen über die frans Ga unter Betonung ber Ginigkeit und der Begeisterung des ganzen Zag, als wir ein Schiff sichteten, das ausfab, wie ein gewöhnlicher Boltes unter anderem nach längeren Ausführungen über die fran Frachtdampfer, der langsam näher tam. Wir befürchteten nichts aöfliche Gebulb und den Kriegswiden Deutschlands und beffen wie gar nicht auf einen Angriff gefaßt waren. Blöblich feuerte es wil nicht gezwungen werden zu einer erniedrigenden Wafellen. und trafen teine Vorbereitungen, um Wiberstand zu leisten, da Brutalität folgendes fagte: Frankreich will nicht fein Opfer weiden, das Schiff als Beichen für uns, daß wir beibrehen sollten, bot fchaft, ee will nicht nur feine politiche Souveränität be­unferen Bug und zugleich verschwand die falsche Verschanzung, bie wahren, fondern auch feine wirtfchaftliche, moralife und geifuge offenbar aus Segeltuch hergestellt war, und wir faben eine Batterie Unabhängigkeit; es will feine Stultur, feinen Geift und feine Sitten großer Kanonen. Wir ergaben uns ohne Widerstand. Eine Brifen unberührt erhalten. Wenn der Ginfas diefes Krieges für Frankreich befagung tam unter dem Schub der Kanonen an Bord und ent- furchtbar fet, fo fet er es nicht minder für die Verbündeten Frant waffnete ble Mannschaft, die in Majiten eingeschloffen wurde. 20 deutsche Gefangene, die fich an Bord befanden, wurden befreit reichs, bie ebenfalls nicht die Beute germanischer Gier werden und halfen den Angreifern. Als die Meise nach Hampton anges wollten, ja felbst die Neutralen fönnten, wenn fie eine flare Vor­treten wurde, wurde ein Deutscher mit dem Dienste in der draht ftellung von ihren bauernden Intereffen hätten, dem Konflikte nicht lofen Station bes Dampfers betraut und erhielt den Auftrag, alle gänglich gleichgültig gegenüberstehen. Auch sie hätten alles zu Telegramme aufzunehmen, aber keine zu bersenden. Besabung fürchten von den hinterhältigen Einbringlingen, die in den und Passagiere durften täglich in einen Abteilungen Luft von ihnen unterzeichneten Verträgen nur Papterfeyen fäben schöpfen. Auf diese Weise vermochten die wenigen Deutschen die und an der Vernichtung fleiner Völker ein wildes Ver­underte von Gefangenen leicht zu überwachen. Der Lotse teilt auch mit, daß die paffaglere fich nicht über die Behandlung bertegsgiel zu sprechen und fagte: Wir wollen alle. bak der Frieden gnügen fänden. 8um clufie tam Poincaré auf flagt hatten. unferem Lande Freiheit, Arbeit und Wohlfahrt sichert. Damit aber

Freilassung der Passagiere der Appam". Washington , 3. Februar. ( W. T. B.) Melbung des Reutersen Bureaus. Das Staatsdepartement ersuchte die Rollbehörden, die Bassagiere der Appam" freizulassen, aber biefes unter Aufficht von Einwanderungsbeamten zu tun.

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Der deutsch- amerikanische Konflikt. Während es schten, als ob es in Sachen des U- Boot­frieges endlich zu einer Verständigung mit Amerika käme, hat fich die Meinungsverschiebenheit zwischen den beiden Mächten anscheinend abermals erheblich zugefpigt. Die Urfa che des onflitts und den ernst der Situation stellen Berliner Blätter eingehend bar.

Der, Lokal Anzeiger" schreibt:

das

unfere einnütigen Wünsche fich verwirklichen, ist es nötig, daß ber Friebe, der unferen beflegten Feinden unfere Bedingungen vorichreibt, uns die Provinzen wiedergibt, die uns die Gewalt ge raubt hat, baß biefer Briebe bas geritildelte Frankreich unversehrt wieberherstellt und bat er uns ernsthafte Bürgschaften bietet gegen ben triegerischen Wahnsinn bes taiserlichen Deutschland .

Die Frauenarbeit in der französischen Munitionsindustrie.

Man schreibt uns aus Amsterdam :

Die Verwendung der Frauenarbeit in der franzöfifchen Munitionsindustrie macht mit dem anbauernden Kriege immer mehr Fortschritte. In Creusot sowohl ben franzöfifchen Krupp­betrieben wie auch in fleineren für den Kriegsbedarf ar beitenden Unternehmungen geht die Sahl ber Frauen Bereits in die Taufenbe.

Am Dienstag ist, wie wir gestern, mitteilten, eine Weifung ber deutschen Regierung an den Statferlichen Botschafter nach Washington abgegangen, von der halbamtlich gefagt wurde, daß fie eine endgültige Berständigung mit Amerita fiber den Fall der So find in Bourges 5000 Frauen in einer Fabrik für Lufitania" erhoffen lasse. Dem Grafen Bernstorff ist es nicht Waffenbedarf tätig, in t. Gttenne 1100 ufw. möglich gewefen, auf dem Wege des mündlichen und vertraulichen Munitionsminister Albert Thomas widmet ber Heran­Meinungsaustausches au einem Beide Teile befriedigenden Aus­ber weiblichen Arbeitskraft zur Munitionsfabit­Aichung gleid) au gelangen. Das Eingreifen des Reichsregierung wird tation feine besondere Aufmerksamkeit. In einem neuer­nun wohl die endgültige Entscheidung herbeiführen.

Der

Das wäre allerdings ein Biel aufs innigfte zu wünschen. bings an die Unternehmer gerichteten gitlular verweist der Man braucht durchaus nicht der Meinung zu fein, daß Amerika Munitioneminister in dringlicher Weise auf die Notwendigkeit, in die Verhandlungen über ben Unterfeebootfrieg mit uns fo endlos noch berstärkterem Maße wie bisher Frauen fange bingezogen habe, weil es in ber fünfilichen Erhaltung der er anzuziehen, einmal um ben Ausfall der Mobilisierten Unsicherheit über feine endgültige Stellungnahme in diefer Frage wettzumachen und um bem gesteigerten Munitionsbedarf zu genügen. ein Mittel fab, unsere Entschlußtraft in der Sterlegführung gegen Der Munitionsminister brückt in bem erwähnten Birkular auch seine England zu lähmen. Der Erfolg hat gezeigt, daß die 8ugefiänds Befriedigung barüber aus, baß die Unternehmer bereits zum großen niffe, zu denen wir uns im Laufe des bekannten Notenwefels Teil seinem früheren Appell Gehör geschenkt und Frauen nicht nur entichlossen, une nichts gefchabet haben. Aber daß wir uns die Unterfeebootwaffe ganz und gar aus der Hand winden laffen würden, bei der Kontrolle u. dgl. fonbern bei ber biretten Gr. Au biefer Annahme hat niemals eine Berechtigung bestanden. Im eugung von Gefchoffen und Waffen eingeftelt haben. Gegenteil. Unser schon an und für sich sehr weltgezogenes Entgegen Andere Unternehmen scheuen indes, fagt bas Birkular, noch davor zurück, tommen den amerikanischen Wünschen gegenüber hatte zur Voraus Frauen bei der direkten Erzeugung zu verwenden, weil sie Schwierigkeiten fegung, baß die Herren in Washington auch nach der anderen bei der Arbeit selbst befürchten. Dieie Swierigkeiten technische Seite bin für Recht und Ordnung, forgen würden, und fie ließen Probleme" feien aber, wie ber Minister sagt, von anderen Unter­ja auch oft genug burchblicken, daß fte felber schon mit Sehniucht nehmern glücklich gelöst worden. Und da auch die Organisation der den Augenblick erwarteten, wo sie durch Deutschlands Nach giebiglett endlich in die Lage verfegt würben, den britischen Ueber Arbeit, wenn sie einige Neuerungen erführe wie z. B. die Ein­griffen auf den Meeren ein Salt zu gebieten. Aber nun, ba biefer führung ber achtstündigen Arbeitsichicht, die den tontinuierlichen We Beitpunkt offenbar gefommen ist, ba Herr Lansing fich fogar au trieb ermögliche der Einstellung der Frauen teine Schwierig­dem schüchternen Verfuch aufgefchwungen hat, ben Verbands feiten entgegenfegen müffe, fo hofft der Minister, baß die Ber mächten den Verzicht auf die Bewaffnung ihrer Hanbelsschiffe wenbung ber Frauenarbeit im Intereffe ber nationalen