Berteidigung von ben Unternehmern noch mehr begünstigt
werben wird.
Zur Regelung der Butterversorgung.
Aus der Budgetkommiffion des Abgeordnetenhauses. ftelle auszuüben hat. Die Erlaubnis diefer Fleischberteilungsstelle In ber Sigung vom 8. Februar 1916 machte nach dem amtt einzuholen, sobalb es sich aber die Ausfuhr von Fleisch über Die Unternehmer haben sich ben Forderungen der Reit und lichen Bericht der Berichterstatter Mitteilungen über die Lage des Kilogramm handelt. Diese Erlaubnis wird aber bereitwillig er teilt, sobald Kommunen und Kommunalverbände die Bezieher sind. des Geschäfte in der Tat bereits in der Weife angepaßt, daß fie die Düngemittelmarktes. Staatsminister Dr. Oelfferich. Die Ausfuhr von Fleisch und Butter unter 5 stilogramm ist in technischen Schwierigkeiten", die sich der Frauenarbeit in der Waffen Staatssekretär des Reichsschabamts, machte bertrauliche Mittef fabrikation bot, in der Welfe gemeistert haben, baß sie befondere lungen über die Fabritation des Stickstoffbüngers, bie Leistungs- Bayern jederzeit erlaubt. Hebe und Transportvorrichtungen eingeführt haben, fo bat es fähigkeit der ins Leben gerufenen Reichswerte und über die Orga nisation der Verteilung des fabrizierten Stidstoffs. Gr bemertte möglich" wurde ob der Frauenkonstitution nicht doch gefährlich, im weiteren Verlaufe der Besprechung u. a., daß die Reichswerke In ganz Sachfen ist die Butterkarte eingeführt, die aber nicht ift eine andere Frage auch Frauen bei der Erzeugung auch der bei Festsetzung der Verkaufspreise für saltstidstoff Rüdsicht nehmen berhindert, daß nach wie vor die Buttergeschäfte belagert werben. Zur schwersten Geschosse, zu verwenden. Immerhin, der moderne müßten auf die Rentabilitätsverhältnisse der Privatindustrie. Aenderung dieser unwürdigen Verhältnisse hat nun Dresden fol Krieg mobilifiert nicht nur alle für die Krieg führung und den Zu dem folgenden Punkte ves Beratungsplanes übergehend, gende Bestimmungen erlassen: Die Buttererzeuger in Dresden foivic Striegebedarf tauglichen Männer, fondern auch eine immer größere betreffend derbestellung und menschliche Arbeits die auswärtigen Landwirte und Kleinhändler, die unmittelbar nach Anzahl von Frauen. Und wenn die Frauen auch die Waffen nicht räfte in der Landwirtschaft, brachte ber Berichterstatter Dresden liefern, müssen ber beim städtischen Lebensmittelausschuß führen, fo find sie es boch, die sie zum nicht geringeren Teil herstellen. zahlreiche Wünsche der Landwirtschaft vor. Gin Kommissar bes eingerichteten Butterzentrale alle vier Wochen ihre in Dresden er Daß ein Mitglied der Arbeiterpartei als Minister bie Werbe- Kriegsministers machte Weitteilungen im einzelnen über die Be- geugten bzw. abgesetzten Borräte anzeigen. Der einheimische Handel arbeit für biefe Kriegsbetätigung der Frauen übernehmen muß fahrsbesteuung. Gr wies insbesondere darauf hin, baß angestrebt in der Stadt darf Mittwochs, Donnerstags und Freitags von ben urlaubung Militärdienstpflichtiger für die bevorstehende Früh muß jeden Sonnabend bie Gesamteinfuhr der letzten Woche anmelden. gehört eben mit zu den vielen Berirrungen des Weltkrieges. terben müffe und angestrebt werbe, mehrere fleinere landwirt
reichen.
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Zum Ministerwechsel in Rußland. fchaftliche Betriebe unter Leitung eines erfahrenen Landwirts in Geschäften keine Butter abgegeben werben. Wer aus anderen sächsis Gemeinwirtschaft zu nehmen. Bei der Beurlaubung landwirtschaft- fchen Orten begieht, muß seine Butterfarte vorher an den Verkäufer Ueber die Vorgeschichte ber Demiffion Goremyfins wird dem licher Betriebsleiter und Arbeitsfräfte spreche neben der notben einfenben. Das wichtigste ist nun aber bei der Dresbener Regelung, Berliner Tageblatt" aus Stodholm folgende Berfion gebrabtet: bigen Rücksicht auf die Erhaltung der landwirtschaftlichen Produt. daß jeder Käufer seinen Butterbedarf für die Woche bis spätestens Am 29. Januar fand eine befonbere Ministerratstonferens tion auch die Rücksicht auf die jeweilige tattische Lage mit. Die Dienstags bei seinem Steferanten durch Abgabe seiner Butterkarte statt, auf der über die Wiedereröffnung der Duma wie die Dauer Striegsgefangenen tämen nach wie vor vorwiegend für die größeren( übrigens eines ganz einfachen Bettels) anmeldet. Das kann auch unb bas Programm ber Tagung beraten wurbe. Der größere Betriebe in Betracht. Demgegenüber wurde aus der Kommission auf vier Wochen im voraus geschehen. Die Händler, die ein StundenTeil der Kabinettsmitglieber war für fofortige bon mehreren Seiten darauf hingewiesen, baß die Verwendung von buch zu führen haben, müssen bis Mittwochs unter Einsendung der Ginberufung, obne bon vornherein bie Dauer und das Kriegsgefangenen auch in fleineren und mittleren Betrieben uner. Butterkartenabschnitte ihren gesamten Butterbebarf und ihren Brogramm der parlamentarischen Arbeiten begrenzen zu wollen läßlich set, wie sie sich benn auch bislang in der Praxis durchaus Buttervorrat dem zuständigen Bezirk anmelden. Für den Fehlbetrag Diefelben Minister fprachen fich auch für 8ufammen bewährt habe. erhalten sie einen Wochenausweis, den sie an ihre Großhändler weiter arbeiten zwischen Regierung und Duma aus. Die Minderbeit mit Goremyfin an ber Epige erflärte, derart von der Verlust der deutschen Staatszugehörigkeit. au geben haben. Diese müssen die Ausweise sammeln und bis Dona Stärte der jetzigen Regierung überzeugt zu sein, daß diese selbst* Berlin , 8. Februar. ( W. 2. B.) Die Rorbbcutie II- nerstags, ebenfalls unter Angabe ihrer Vorräte und ihres Bedarfs, ständig ohne hilfe ber Duma alles erledigen könnte. Falls die gemeine 8eitung ichreibt: Jm Nachgang zu ben faiferlichen der Butterzentrale einsenden. Auf Grund dieser Angaben, die also Duma durchaus einberufen werden müsse, folle fich die Dauer Berordnungen vom 8. und 15. August 1914, burch die alle im Aus Butterbedarf und Buttervorrat gans Dresdens bezeichnen, und unter ihrer Beratungen auf Erledigung des Budgets befchränken. Da land befindlichen wehrpflichtigen oder in feind Singurechnung der ihr behördlicherseits zugewiesenen Buttermengen Die Mehrheit fiegte, wurbe, Goremh! ins Stellen Striegsdiensten ftebenben Deutschen aur un gibt nun die Butterzentrale am Freitag bekannt, welche Menge auf lung unfier und er reifte fofort am nächsten Tage beraglichen Südfebr in bas ntand aufgefordert worden jeben Butterabschnitt entfällt. An den Verkaufstagen Freitag, Sonn aum Baren ins Hauptquartier, um sein Abschiedsgefuch zu über finb, ift unter bem 81. Januar 1916 eine weitere Aufforderung abend, Sonntag und Montag holt sich dann jeber Käufer seine Butter zur Rüdkehr an Deutsche ergangen, bie fich im Ausland auf Man tirb gut tun, weitere Nachrichten abzuwarten, ehe man halten. Diese Aufforderung wendet sich über den Kreis ber in ben ab. Gr weiß babei genau, baß jeder andere Dresdener Bürger, gang über die Entftebung der ruffifchen Minifterfrise ein endgültiges Berordnungen vom 8. unb 15. Auguft genannten Berionen hinaus gleich, ob guter Stunde" oder nicht, ob bemittelt ober unbemittelt, Urteil fält. Sollte fich die obige Darstellung bewarbeiten, fo find an biejenigen Deutfchen, die am 80. Juni 1914 auch nur das gleiche Quantum erhalten kann, soweit er es vorher weitere Renberungen im Minifterkabinett nicht unwahrscheinlich. au in Glia Bothringen ihren obnits ober anmelbete. Er hat aber auch die sichere Gewähr, daß er seine Butter lleber ben neuen Ministerpräsidenten wird aus Petersburg gemelbet: bauernben Aufenthalt batten und nad biefem überhaupt bekommt, ganz gleich, zu welcher Tagesstunde er sie abBeitbunft das Reimsgebiet berlaffen baben. holt. Ministerpräsident Stürmer erflärte einem Nebakteur bes Die besonderen Verhältniße, wie sie in Gifah- Lothringen auNowoje Wremja", feine Politit wirb besonders durch das Streben tage getreten find, machen eine solche Anordnung erforderlich. Erhöhung des Rohzuckerpreises. geleitet, den Strieg au einem guten Ende au Denn als mit der Grmorbung bes öfterreichischen Thronfolgers Amtlich. Berlin , 3. Februar. ( W. Z. B.) Der bringen. Reine Voridläge für einen onder die Gefahr einer friegerischen Berividelung auftauchte und als Bundesrat hat den Preis für Robau der aus dem frieben wiltben die Löfung der großen Probleme bringen, vor bann später ber Strieg wirklich ausbrach, hat eine Reibe in Glfaß tommenden Betriebsjahr 1916/17 auf 15 Wart für den welche die Böller fich infolge des Weitfrieges gestellt feben. Es Bothringen anfäffiger Deutscher ihrer Heimat den Rüden gefehrt. fcheint mir," erklärte Stürmer ferner, baß diejenigen, ble von Vereinzelte haben sich nicht gescheut, alsbald im Ausland eine Zentner erhöht, mit der Maßgabe, daß der Mehrbetrag gegen finanzieller und wirtschaftlicher Erf& öpfung Rußlande fprechen, Tätigkeit zu entfalten, die als im höchsten Maße deutschfeindlich liber dem bisherigen Preise ausschließlich zur Erhöhung der icherzen, denn das Ruffenbolt und Rußland tonnen nicht erober sogar als vaterlandsverräterisch bezeichnet werden muß. Diese an die Rübenbauer zu zahlenden Preise zu verwenden ist. schöpft oder besiegt werden." Berfonen haben sich damit des Anspruchs begeben, weiterhin einer Die rübenverarbeitenden Fabriken haben für die im BetriebsDie ruifischen Blätter enthalten sich der kommen. Boltsgemeinschaft anzugehören, die fie pflichtereffen verlaffen jahr 1916/17 an sie zur liefernden Zuckerrüben mindestens tare zu Stürmers Ernennung und ziehen keine Schlüsse haben. Die Gerechtigkeit verlangt es, daß sich von diefen nur 45 31. mehr als im Betriebsjahr 1913/14 zu zahlen. weil Stürmer schon zehn Jahre fern von jebem Amt lebte und dem Namen nach Deutschen , die sich innerlich wie auch durch ihr es deshalb unmöglich fei, borauszusagen, welche innerpolitiche Verhalten vom Deutschen Reiche losgefagt haben, der beutsche Betriebsjahr, b. h. für die Zeit nach September 1916. m Der erhöhte Rohzuckerpreis gilt nur für das fünftige. Haltung er annehmen wird. Die Blätter hoffen, daß es ihm Boltsverband auch nach außen bin deutlich erkennbar trennt. gelingen werde, alle Kräfte in der Regierung und Verwaltung zu Sierau die gefegliche Handhabe zu bieten, ist die neue Raiser. Bundesrat besteht Einverständnis darüber, daß eine Beschlagvereinigen, was besonders während des Krieges notwendig fei, liche Verordnung vom 81. Januar 1916 bestimmt. Sie wird ent- nahme der Rübenschnigel für Zwecke der Allgemeinheit, wenn und daß er, was Goremyfin nicht gelang, bie Silfsquellen des sprechend den Vorschriften bea Reids- und Staatsangehörigkeits- fie fich als unumgänglich erweisen sollte, auf das unbedingt Landes zu organifteren wiffen werde, um den Sieg berjenigen, die gefehes vom 22. Juli 1918 ben Bandessentralbehörden die Möglich. Notwendige beschränkt bleiben und tunlichst nicht in dem Uman der Front bas Blut vergießen, zu sichern. feit geben, die gekennzeichneten Glemente und folche Berfonen, die fang wie im Vorjahre geschehen soll. der Aufforderung zur Rüdtehr schuldhaft keine Folge letsten, ihrer
Sozialdemokratischer Antrag im Storthing.
Staatsangehörigkeit für verluftig au erflären.
Zur Aumeldung der Spinnstoffe.
Kriegsbekanntmachungen.
Der Bundesrat hat sodann die Verwendung vor Verbrauchszucker gur Viehfütterung und BranntweinherKristiania, 2. Februar.( W. 2. B.) In der heutigen gestellung verboten, zu technischen Zwecken nur mit Geheimen igung des Stortbings brachte der übter ber iostaliftifchen Gruppe eine Vorlage ein, durch welche die Regierung nehmigung des Reichötanglers für zulässig erklärt. Eine Vererfucht wird, ben Integritätsbertrag bon 1907 recht: ( Amtlich.) Bur Bekanntmachung betreffende stands. menbung von Verbrauchszuder zu Seil, Genuß und seitig zu fünbigen. Weiter wirb bie Regierung erfucht, die erhebung bon tierischen und pflansliden pinn Nahrungsmitteln sowie zur Bienenfütterung bleibt unbeschränkt erforderlichen Schritte zu tun, um zwifchen Norwegen ftoffen und daraus hergestellten Web, irt und Stridgestattet. und allen anderen felbständigen Staaten Bergarnen, Re. W. M. 58/9. 18. KRA., ist eine Nachtragsverord. träge abzuicließen, durch welde bie Bernung erschienen, die durch die im§ 8 ber genannten Betannt. tragichließenben fich gegenseitig berpflichten, machung angeordnete meldepflicht neu geregelt wird. alle Streitigteiten im Wege bes Schiebs- Insbesondere sind nunmehr bei den von der Bekanntmachung gerichts obne Waffengewalt entscheiben Au Betroffenen Spinnitoffen, au benen and 2inters hinzugekommen ist, laffen. Der Minifter des Aeußern erklärte, ben ersten Teil mit Ausnahme des Baitfaferstrohe aller Vorräte, ohne Rücksicht der Vorlage nicht empfehlen zu fönnen, bezüglich des zweiten Teiles fagte er, bie betreffende Frage werbe bereits im Winifterium bear beitet. Der Antragsteller erflärte darauf, falls der erste Teil der Borlage nicht angenommen werde, betrachte er ben legten Teil als erledigt. Der erfte Teil der Vorlage wurde fobann mit allen gegen 18 timmen abgelehnt, ber a weite
Teil war damit erlebigt.
Politische Uebersicht.
" Durchhalten."
auf die Mindestmengen, meldepflichtig geworden. Ebenso ist die bisher in manchen Fällen erlaubte schabungsweise Angabe des Ge. wichtes nur noch bei den bereits in Verarbeitung befindlichen Epinnstoffen oder bei Baitfaferstroh aufäffia: bei allen anderen Spinnstoffen und bei Garnen bedarf es für eine nur schägungsweise Angabe des Gewichts einer befondeven Genehmigung. Auch gespufte Garne sind meldepflichtig.
Von den von der Meldepflicht befreiten Vorräten find besonders hervorzuheben bie in handelsfertiger Aufmachung vorhandenen Stridgarne und die im Beftz von Haushaltungen für den Haus
Es ist zu beachten, baß
1916 vorhandenen Vorräte bereits auf Grund der veränderten Be
Bayern und die Lebensmittelversorgung.
Poftanweisungen an Zivilgefangene in Rußland . Berlin , 8. Februar. ( W. T. 2.) Die Königlich schwedische Bost birektion im Malmö - Distrikt, durch deren Vermittlung Postanweisungen an Kriegsgefangene in Rußland versandt werden, hat befannt gemacht, daß die rufftsche Postverwaltung nunmehr auch Bostanweisungen an Zivilgefangene zuläßt, was früher nicht der all war.
feindlicher nationalität, die beim Striegsausbruche freiwiDig in Nach wie vor find indes Postanweisungen an solche Personen Rußland geblieben sind und bort, obwohl unter polizeilicher Aufsicht stehend, privat wohnen, ungulässig. Bostanweisungen zu emp fangen steht nur solchen Bivilpersonen feindlicher Nationalität zu, bie aus militärischen Gründen oder auf Befehl ber Militärbehörden
Es wird deshalb bezüglich der Bostanweisungen an Sivil
gefangene in Rußland angeraten, in der Abreffe( bie auf die Rüdfeite des Abschnittes zu schreiben ist, während die Anweisung selbst an das Postamt Malmö 1 Upa gerichtet werden muß) beutlich ansugeben, daß der Empfänger interniert ist, da es sonst möglich ist, baß die russischen Behörden die Anweisung ohne nähere Unber suchung zurücksenden.
Letzte Nachrichten.
gebrauch befindlichen Garne estandsmeldung der am 1. Februar in Gefangenenlagern oder in Gefängnissen interniert sind. Die„ Norddeutsche Allgemeine Beitung" schreibt: ftimmungen erfolgen soll. Der Wortlaut der Nachtrags- Bekannt " Der Aufenthalt des Reichsschapsekretärs Dr. Selfferich in machung, die die umfangreichen Bestimmungen über die MeldeWien gab Gelegenheit zu einem eingehenden Meinungsaustausch pflicht der von der Bekanntmachung betroffenen Gegenstände in mit den österreichischen und ungarischen Staatsmännern über alle mit einer neuen zusammenfassenden Form enthält, ist bei der Polizei dez finanziellen Kriegführung zusammenhängenden Ana behörde einzusehen. gelegenheiten fotole zu einer allgemeinen Aussprache über die gemeinfamten Wirtschaftsfragen. Der Austausch der Gesichtspunkte über die beiderseits ergriffenen und weiterhin zu ergreifenden Maßnahmen In Norddeutschland Herricht vielfach die Anschauung, daß in wird, wie mit Sicherheit erwartet werden darf, hier wie bort gute Bayern ein Ueberfluß an Butter, Ciern und Fleisch vorhanden fet. Früchte geitigen. Einen besonderen Raum nahm in den Besprechungen Ueber die Ausfuhr von Lebensmitteln aus Deutschland wird von bie Balutafrage ein, in der Deutschland burch die neugeschaffene wirttembergische Sändler nach Bayern , speziell nach dem Allgäu, zuständiger Seite folgende Darstellung gegeben: im Herbst famen Organisation des Devisenverkehrs einen Schritt auf neuer Bahn fautten dort große Mengen Butter auf und verfauften sie mit be getan hat. Gin wohlbedachtes und gut arbeitendes neinandergreifen beutendem Gewinn nach Norddeutschland. Es sollen bei biefem der beiderseitigen Maßnahmen ist gerade auf diesem Gebiete von uns einträglichen Sandel Millionengewinne erzielt worden fein. Um mittelbar praktischer Wichtigkeit. Auch über das Zusammenwirken diefen Händlern des Bandiert au legen, und um den Eigenbedarf aur Feftigung des Kronenturies ergaben die Konferenzen volle der bayerischen Bevölkerung an Butter ficher au ftellen, wurde lebereinstimmung. Gs bedarf feiner Servorhebung, baß die Unter- in Bayern bie Butterberteilungsstelle gegründet. Ein haltungen die erfreuliche Uebereinstimmung der Ansichten über die allgemeines Ausfuhrverbot für Butter egiftiert, wie gegenüber Fähigkeit und den Willen der Verbündeten zum Durchhalten in dem Finanz- und Wirtschaftskrieg erneut bestätigt haben."
Die ,, Deutsche Fraktion" im Reichstage.
falichen Anschauungen in Norbbeutschland feſtgeſtellt ſei, in Bayern nicht. Fobald die Butterverteilungsstelle die leberzeugung hat, daß der bayerische Bebarf gebedt ist, läßt sie eine Butterausfuhr zu. Die Statistit weist nach, baß die bayerische Butterausfuhr recht be. beutenb gewesen ist. Es betrug nämlich in den Monaten November, Degembor und Januar
8 880
Die gesamte baherifche Buttererzeugung 20 900 Bentner babon wurden in Bayern verbraucht zur Ausfuhr gelangten
12 180
Unbegründete Gerüchte.
der Invaliden- und Aderstraße wurde heute beim AnBerlin, 8. Februar.( 2. T. B.) Jn ber markthalle an brang des Publikums zum Schmalabertauf ein eiferner Ofen um geworfen; Personen wurden babei nicht verlegt. Dieser Vorfall beranlaßte Gerüchte von Krawallen und Waffengebrauch der Schußmannschaft, welche jeboch vollständig unbegründet find.
Die Behandlung der Appam". Washington , 8. Februar. ( W. T. B.) Meldung des Neuterschen Bureaus. Graf Bernstorff teilte Herrn Lansing formell mit, daß die Appam" als Prise auf Grund der Bestimmungen des preußisch- amerikanischen Vertrages, worin der Besiz des Fahrzeuges demjenigen verbürgt wird, der es erbeutet hat, nach Hampton Roads gebracht würde.
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Die neue Fraktion, die sich im Reichstage jüngst gebildet Bat, bedarf noch der Anerkennung durch den Weltestenrat. Auf Grund London , 3. Februar. ( W. T. B.) Reuter erfährt, daß erhobenen Einwands soll in der nächsten Tagung erst flargestellt bas Staatsdepartement in Washington dem britischen Bot werden, in welcher Weise die einheitliche Stellungnahme der Fraktion nach Maßgabe ihrer Zusammenlegung gesichert ers Bayerische Butter ging nach Sachfen, Geffen, Baben, Elfaß- fchafter mitteilte, daß dem britischen Vizekonful in Norfolt scheint. Es handelt sich hierbei um eine grundfägliche Frage, Bothringen, fleine Quantitäten auch nach Breußen. In erster Reihe gestattet worden ist, sich mit den Passagieren der Appam" bebachte ble bayerische Butterverteilungsstelle naturgemäß biejenigen in Verbindung zu setzen. Die Behörden wurden angewiesen, da bie Fraktionen ihrer gangen Natur nach dazu dienen, als Drte, bie schon bon jeher größere Mengen bayerische Butter bezogen sofort die Landung aller an Bord befindlicher Personen mit maßgebliche Vertretung ber in ihnen aufammengeschloffenen, hatten. Die Butterberteilungsstelle stellte außerdem die Bedingung, Ausnahme der Prisenbesagung zu gestatten. Die britische nach einbeitlichen politifchen Anschauungen gerichteten Gruppen bat die mit bayerischer Butter bedachten Gemeinden die Butter Regierung hat noch keine Nachricht von einer Entscheidung an der Führung und Vereinfachung der parlamentarischen Geschäfte preise ebenso niedrig bemeffen wie in Bayern . Von der Bayerischen der Vereinigten Staaten über den rechtlichen Stand der teilzunehmen. Bei der Zulassung einer aus verschiebenen politischen Butterausfuhr entfielen etiva 2000 Bentner auf Sachien und 570 Appam". Die Angelegenheit wird jetzt beraten. Gruppen gebildeten Graftion lebiglich als parlamentarifche Arbeits- Bentner auf Preußen. Bayern hat auch tein Ausfuhrverbot für Fliegerunfälle in Frankreich . gemeinschaft hegt man nach Meldungen Berliner Blätter im Gier erlassen, ebensowenig für Fett. Eier finb in recht bebeutenden Bern, 8. Februar. ( W. T. B.) In Frankreich haben sich gestern Heltestenrat besonders auch wegen ber Stonfequenzen Bebenten. Die Mengen zum Preise von 12-14 Bf. pro Stüd aus Bayern ausDeutsche Fraktion wird beim Beginn der nächsten Tagung sich geführt worden. Die Ausfuhr von Bieb und Fleisch ist nur nach mehrere schwere Fliegerunfälle ereignet. Zwei liener sind bei Desterreich Ungarn verboten, ba händler ganze Biebberben nach Beconles Bruyeres abgestürzt und wurden schwer verlett ins schlüffig zu machen haben, wie fie ihre parlamentarische Attions Defterreich verkauften. Die Gefahr, daß Bändler große Steifch- Strantenhaus gebracht; töblich verunglückten ein belgischer Flugfähigkeit nach Maßgabe der geltenden Grundläge gestalten soll. mengen für die Konferben und Wurftfabritation auftauften, verfchüler über dem Flugfelde Ville Sauvage bei Etampes und ein Man denkt babei an die Möglichkeit der Aufstellung einheitlicher anlagte Bayern aur Errichtung einer leifaberteilungsbierter Flieger bei einem Fluge über Aulnay sous bois . Die Appa Richtlinien für eine Reihe parlamentarischer Aufgaben. stelle, die die entsprechenden Funktionen wie die Butterverteilungs- rate find sämtlich zerstört worden.
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