über Streitgegenstand, Objekthöhe, Prozeßdauer usw. mitteilt, emp- 1 Vor einigen Tagen erbeuteten diese Spezialisten in einem Zigarren- Der so gestaltete Gefeßentwurf bedeutet eine ganz erhebliche fängt man im wesentlichen dasselbe Bild wie in den Vorjahren. laden in der Jerufalemer Straße für mehrere hundert Mark von Einschränkung der Selbstverwaltung der Kassen und zieht die GeDie höchste Klagefumme hatte diesmal die ungewöhnliche Höhe von den besten Bigarren und Bigaretten, Bigarrenspißen und Pfeifen aus fahr nach sich, daß Kassenbeamte wegen politischer Ansichten und Be19 595 M., die niedrigste war- 49 Bf. Unter den eingegangenen Meerschaum. Durch ein Hoffenster, an dem sie eine Scheibe ein- tätigungen trotz der Vorschriften der Reichsversicherungsordnung ver10 549 Slagen waren 589 von Arbeitgebern und 9960 von Arbeit- drückten und dann den Riegel umlegten, verschafften sich Einbrecher folgt werden tönnen. Es bleibt abzuwarten, wie feine Gestaltung nehmern, unter legteren 2891 von weiblichen Personen, 605 Bugang in das Modewarengeschäft von Guttenberg in der Wilmers im Plenum des Abgeordnetenhauses erfolgen wird. von Heimarbeitern, 175 von Lehrlingen, 108 von Lauf- dorfer Straße 122 zu Charlottenburg . Sie nahmen für 3000 M. und Arbeitsburschen. Der Bericht erwähnt auch die Schlich- Blusen und andere Kleidungsstücke und 300 m. bares Geld mit. tungstommission für Streitigkeiten bei Militärlieferungen Eine neue Rohrpostbetriebsstelle mit Telegrammannahme und
Der Kabarettdirektor und sein Geschäftsführer.
im Schneidergewerbe, die unter Leitung des ersten Vorsitzenden öffentlicher Sprechstelle wurde am 7. Februar in dem Postdienst- einen siebzehnjährigen Jüngling namens Fred Noak mit der BeDer Verlagsbuchhändler und Kabarettdirektor August Spih hatte vom Gewerbegericht eine sehr umfangreiche Tätigkeit ausgeübt gebäude in der Dranienburger Str. 73/76 eröffnet. Die Annahme hat. Hervorgehoben wird, daß mancher Ausbeutung auf dem fraglichen Gebiet seitens des unreellen und oft nicht einmal von Rohrpostsendungen, Telegrammen und Gesprächsanmeldungen fachmännisch ausgebildeten Unternehmertums in dieser harten Zeit 8 Uhr vormittags bis 10 Uhr nachmittags. Von demselben Tage erfolgt dort im Sommerhalbjahr von 7 Uhr, im Winterhalbjahr von fofort träftig begegnet werden konnte". an wird die Rohrpostbetriebsstelle und Telegrammannahme bei dem Auch beim Kaufmannsgericht hat hinsichtlich der Klageerledigung, des Streitgegenstandes usw. usw. sich nichts Wesentliches Postamt Berlin N 24 in der Oranienburger Straße 35/36 auf geändert. Beteiligt waren an den in 1914 eingegangenen 5487 gehoben. Klagen die Geschäftsinhaber mit 154, die Handlungsgehilfen mit 5333, an legteren die weiblichen Personen mit 1963, die Lehrlinge
mit 216.
Die Leere der Heimstätten.
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orgung der geschäftlichen Angelegenheiten, Engagement von Personal Der Engagementsvertrag war mit dem Geschäftsstempel Auguſt vom 22. bis 31. Januar gegen ein Honorar von 6 M. pro Abend. und dergleichen betraut. Noaf engagierte eine Tänzerin für die Zeit Spig, Flämmings Verlag" versehen. Hiernach mußte die Tänzerin also annehmen, daß sie im Namen des Kabarettdirektors Spiz engagiert war. Noch mehe mußte sie und jeder, der auf Treu und Die Deffentliche Bibliothek nnd Lesehalle, SO, Adalbertstr. 41, Glauben hält, in dieser Ansicht bestärkt werden, als sie einen mit die jedermann zur unentgeltlichen Benuzung offensteht, ist dem Namen des Direktors Spitz unterzeichnen Bettel erhielt, der sie im Monat Januar von 7084 Personen besucht worden. In der zum Auftreten in einem Kabarett in der Knesebeckstraße zu Neukölln Ausleih Bibliothek wurden 2935 Bände unterhaltende und aufforderte, wo auch ihr Name auf dem gedruckten Programm stand. belehrende Literatur nach Hause verliehen. In der Leseballe Die Tänzerin trat auf, aber Direktor Spiz war mit ihren Er ließ Vertrag Vertrag fein, liegen zurzeit 541 Zeitungen und Beitschriften jeder Art und Richtung Leistungen nicht aufrieden. aus. Das Institut ist werktäglich von 5-10 Uhr abends, Sonn- beschäftigte die Tänzerin nicht und bezahlte sie auch nicht, tags 9-1 und 3-6 Uhr geöffnet. so daß sie sich genötigt sah, vor dem Gewerbegericht auf Auf Anfragen teilen wir mit, daß zur Benutzung der Bibliothek Bahlung von 60 M., der Gage für die Vertragszeit, zu flagen. Der jede Person berechtigt ist, die das 14. Lebensjahr überschritten und Beklagte erhob den Einwand, der Engagementsvertrag sei ohne sein ihren Wohnsiz oder ihre Beschäftigung in Groß- Berlin hat. Wer Einverständnis von dem seit einiger Zeit spurlos verschwundenen sich über Wohnung und Beruf durch Vorzeigung des Verbands- Noak abgeschlossen. Dieser habe in allen Dingen sehr eigenmächtig buches, Wahlvereinsbuches, Krankenkassenbuches, Mietsvertrages oder gehandelt und ihn, den Beklagten, dadurch schwer geschädigt. Da ähnliche Papiere ausweisen kann, erhält eine Lefekarte unentgeltlich der Vertrag ohne seine Einwilligung abgeschlossen sei, erkenne er ausgestellt. Diese Lesekarte gilt zunächst für ein Jahr; sie wird nach denselben nicht an. Ablauf nach Kontrolle etwaigen Wohnungswechsels ohne weiteres Das Gericht. verurteilte, den Beklagten zur Zahlung von Jahr zu Jahr verlängert. von 60 M., weil die Klägerin nach Treu und Glauben annehmen mußte, daß Noak sie im Namen des Beklagten engagiert hatte und sie mit Wissen des Beklagten am ersten Abend auftrat.
Ein Höchstpreis- Merkbuch ist vom Nationalen Frauendienst, Ab. teilung Berlin , herausgegeben worden. Es ist soeben durch einen Nachtrag ergänzt worden, der die neu festgefeßten Höchstpreise für Käse, die ergänzenden Bestimmungen für den städtischen Schweinefleischverkauf, Mehlpreise und die abgeänderten Preise für Brot ent hält. Das Heft zusammen mit dem Nachtrag ist für 5 Pf. durch das Hauptbureau des Nationalen Frauendienstes, Nollendorfplatz 3, event. durch Briefmarkeneinsendung per Post zu beziehen.
In den Heimstätten der Stadt Berlin läßt regelmäßig in der fälteren Jahreszeit der Zustrom von Aufnahmesuchenden nach. Aljährlich hat sich der Aerger wiederholt, daß im Sommer wegen andauernd voller Besetzung der meisten Heimstätten vielen Bewerbern eine lange Wartezeit zugemutet werden mußte und dann im Winter dieselben Heimstätten sich nicht füllen wollten. Die Hinweise darauf, daß auch Winterturen in den Heimstätten durchaus zu empfehlen sind, haben die HeimstättenBesetzung der Wintermonate nicht wesentlich zu bessern vermocht. Schon seit Jahren wurde mit Beginn des Winters eine der beiden Heimstätten für genesende Frauen auf ein paar Monate überhaupt geschlossen, weil bis in den Frühling hinein die Aufnahmegesuche nur spärlich waren und die andere dieser Heimstätten ausreichte. Nach Ausbruch des Krieges tam es aus anderen Gründen zu einer weitgehenden Einschränkung des Heimstätten betriebes , so daß seitdem von den fieben Heimstätten der Stadt drei ihrer Bestimmung gänzlich entzogen find. Es werden jegt nur folgende Heimstätten betrieben: 1. Heinersdorf , für Knaben im schulpflichtigen Alter und für Mädchen vom 6. bis 12. Jahr; 2. Blankenfelde , für Frauen und für Mädchen vom 12. Jahre ab mit geschlossener Tuberkulose, mit Nervenschwäche und mit Blutarmut ; 3. Malchow , für Frauen und für Mädchen vom 8. Jahr ab mit offener Tuberkulose; 4. Buch, für lungenleidende Männer. Die Einschränkung hat nichts daran geändert, daß im Winter die Heimstätten eine nur mäßige Befeßung erzielen. Wir sehen das jetzt bei den vier in Betrieb gebliebenen Heimstätten die städtische Schulzahnklinik in Charlottenburg von 3147 Kindern ebenio, wie früher in der Zeit des uneingeschränkten Betriebes aller Heimstätten. Die Heimstätte Heinersdorf hatte noch in der ersten Hälfte des Dezember volle Belegung, gegen Ende Januar aber waren von 70 verfügbaren Betten 35 frei. In der Heimstätte Blankenfelde , die feit der zweiten Hälfe des Dezember nur 64 Betten bereit hält, waren bis in die zweite Hälfte des Januar stets freie Betten zu haben. Noch am 20. Jannar waren bier 18 Betten frei, am 27. Januar aber konnte diese Heimstätte wieder volle Besetzung melden. Malchow hatte bis Anfang Dezember 104 Betten zur Verfügung, die aber schon in der zweiten Hälfte des November nicht mehr sämtlich besetzt wurden. Auch nach Ermäßigung des Betriebes auf 88 Betten tam es im Dezember zu teiner vollen Besetzung mehr, und in der ersten Hälfte des Januar ging die Zahl der besetzten Betten sogar bis auf 50 herab. Erst gegen Ende Januar fonnte wieder gemeldet werden, daß von den 88 Betten 57 besetzt und 31 frei waren. Heimstätte Buch bat seit Anfang Dezember einen Betrieb bon nur 68 Betten,
Aus den Gemeinden.
Städtische Schulzahnklinik Charlottenburg . In der Zeit vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 1915 wurde aufgesucht und zwar von 1468 Knaben und 1679 Mädchen. Von diesen waren 41 Knaben und 38 Mädchen noch nicht schulpflichtig, sie waren der Klinik von den Kleinkinder Fürsorgestellen zur Bewurden 2979 Zähne gefüllt, 2487 Zähne gezogen und in 882 Fällen handlung überwiesen. Außer einer Reihe anderer Behandlungen der Nerv getötet.
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Städtischer Lichtbildervortrag in Lichtenberg . Dienstag, den 22. Februar, abends 81%, Uhr, findet im Festsaale des Cecilien- Lyzeums, Rathausstraße, ein öffentlicher Lichtbildervortrag des Herrn Dr. Richard Hennig, Dozenten der Humboldt- Alademie, statt über das Thema: Abnorme Schlafund Dämmerzustände". Eintritt ist frei. Kinder unter 14 Jahren haben keinen Zutritt.
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Gerichtszeitung.
Entwischt.
Das Entweichen einer sistierten Taschendiebin aus den Räumen einer Polizeiwache wurde den beiden Schuhleuten Hermann Kelm und Richard Linke zur Last gelegt, die gestern unter der Anklage des Vergehens gegen§ 347 Str.G.-B. vor der 6. Straffammer des Landgerichts I standen, Am 28. Juni v. J. beobachtete eine für das Warenhaus Wert heim tätige Privatdetektivin auf dem Potsdamer Plaz vor dem Café„ Vaterland" eine ihr als Taschendiebin bekannte Frauensperson und bemerkte, wie diese im Gedränge vor der Haltestelle der Straßenbahn versuchte, einer neben ihr stehenden Frau den Inhalt ihrer Handtasche zu entwenden. Sie veranlagte die Festnahme Blag hatte. Dieser führte die Diebin nach der Polizeiwache des zus der Diebin durch einen Schußmann, der Dienst auf dem Potsdamer ständigen 34. Polizeireviers in der Königgräßer Str. 62. Die Detektivin, die Bestohlene und deren Tochter folgten dahin. Während der Angeklagte Kelm im Wachtzimmer davon unterrichtet worden war, daß es sich um eine Sistierte handle, begab sich die Detektivin in das Telegraphiſtenzimmer, wo Linke Dienst als Telegraphist hatte, und erzählte ihm das Vorgefallene, wobei sie besondere Vorsicht anempfahl, da die Diebin schon mehrfach entkommen jei. Dann verließ sie die Wache gerade in dem Augenblick, als Kelm ins Telegraphistenzimmer trat. Dieser erhielt nun von Linke den Auftrag, die im Wachtzimmer wartenden drei Frauen zur Feststellung ihrer Persönlichkeiten zu ihm zu bringen. Um was es sich Die Kinderwagensteuer in Spandau aufgehoben. sonst handelte, sagte er nicht. Kelm forderte darauf mit den Worten: Gine alte, längst nicht mehr zeitgemäße Einrichtung, die oft den" Bitte, alle drei folgen" die drei Frauen zum Mitkommen auf. Anstatt nun aber den Schluß des Zuges au bilden, fezte er sich an die Spott herausgefordert hat, soll nun in Spandau verschwinden. aber auch diefe wurden nicht mehr sämtlich besetzt. Die Polizeiverwaltung in Spandau hat infolge des Beschlusses Spize; dann folgten die Bestohlene und ihre Tochter und zuletzt die in Gegen Ende Dezember waren hier 17 Betten frei, erſt der städtischen Behörden, die sogenannte Kinderwagensteuer auf- Diebin. Als die beiden Damen sich nach etwa sechs Schritten nach im Januar hob sich die Befezungsziffer wieder etwas, aber zuheben, eine Bekanntmachung erlassen, durch die vom 1. April Sie muß wohl mit den Lokalitäten sehr vertraut geweien sein und der Diebin umsahen, war diese spurlos verschwunden. gegen Ende Januar wurden immer noch sieben freie Betten ge- dieses Jahres ab die Kinderwagen auch ohne Steuermarken auf die Wache durch eine aus dem Berliner Zimmer auf den Vorflur meldet. Selbstverständlich ist in der Kriegszeit das Verlangen nach den Bürgersteigen gefahren werden dürfen. Die Ausgabe von der Wache führende unverschlossene Tür verlassen haben und so auf einem Heimstättenaufenthalt obnedies geringer, weil die Reihen der Kinderwagenmarken wird vom 1. April ab eingestellt. Die Steuer Männer durch Einberufungen zum Heeresdienst gelichtet sind und in Höhe von 1 M. jährlich mußte bisher entrichtet werden für die die Straße gelangt sein. Sie ist kurze Zeit darauf festgenommen und zu 12 Jahren Gefängnis. verurteilt worden. Nach den Erviele Frauen die jetzt sich ihnen bietende Arbeitsgelegenheit nicht Erlaubnis, mit Kinderwagen die Bürgersteige befahren zu dürfen. gebnissen der Beweisaufnahme hielt Staatsanwalt Hagemann ungenugi lassen möchten. Aber auch das scheint mitzusprechen, daß bei beiden Angeklagten eine Fahrlässigkeit durch Nichtbeachtung ihrer Kommunaler Kartoffelverkauf in Friedrichshagen . wohl bei den Krankenkassen und in der Armenpflege jetzt die Instrutionen für erwiesen und beantragte je 150 M. GeldDie Gemeinde hat nunmehr den Verkauf von Kartoffeln in strafe. Das Gericht verurteilte Linke zu 30 M., Selm zu Borauslegungen für die Gewährung eines Heimstättenaufenthaltes schärfer genommen werden. Auffallen muß, daß besonders die eigener Regie übernommen. Es sind größere Vorräte vorhanden, so 50 M. Geldstrafe. daß jede Familie ausreichend versorgt werden kann, dabei wird Kinderheimstätte in Heinersdorf zur Zeit so sehr ich to a ch vorausgefeßt, daß diejenigen, die Bestände im Steller zu liegen besucht ist. Daß hier das Bedürfnis nicht größer sein sollte, haben, Rücksicht auf die minderbemittelte Bevölkerung nehmen. Der möchten wir taum für glaublich halten. Verkauf findet von jetzt ab vormittags 9 Uhr im Hause Scharn weberitr. 120 statt. Es werden nur Mengen bis zu 20 Pfund für jede Familie abgegeben.
Soziales.
Dienstvergehen der Kaffenbeamten.
Aus aller Welt.
Ein Kampf in den Lüften.
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Ein unaufgeklärter Selbstmord wird aus der Anbaltstraße gemeldet. Bei der Frau eines Friseurs, der im Felde steht, lernte Wunderbar klar und blau wölbt sich der Himmel, fein Wölffeit einem Jahre eine 17 Jahre alte Hedwig Kraft, die auch bei ihr chen trübt die Fernsicht, ungehindert gelangen die erwärmenden wohnte und das Schlafzimmer mit ihr teilte. Als die Frau vor Strahlen der Sonne zur Erde. Es ist so warm und milde wie im gestern abend aus ibrem Geschäft in der Königgräger Straße nach Vorsommer, trotzdem der Januar noch nicht zu Ende ist. Kein Sause tam, fand sie die Schlafstube verschlossen und erhielt auf ihr Lüftchen regt sich. Vor den Quartieren stehen die Soldaten, die Klopfen feine Antwort. Sie begab sich zu ihren Eltern und übersich in Ruhe befinden, sonnen sich und sprechen von allem Mögnachtete bei ihnen. Erst als sie auch gestern mittag feinen Einlaß lichen, die hißigsten Debatten werden gepflogen. Vor allen Dingen Dem preußischen Landtage liegt ein Gefeßentwurf zur Regelung werden die Kriegslage und die Friedensaussichten besprochen, bis erhielt, ließ sie durch den Pförtner die Polizei holen. Diese öffnete jezt und fand das Mädchen in seiner Nachtkleidung tot auf dem der Dienstvergeben der Kassenbeamten vor. In der Begründung dann plötzlich die Aufmerksamkeit durch einen surrenden Ton in Eofa liegen. Es hatte sich aus einer Browningpistole von der wird betont, ein solches Gesez sei zur Beseitigung von Zweifeln den Lüften abgelenkt wird. Ein Flieger nähert sich. Ist es ein linten Hüfte aus eine Kugel nach aufwärts in den Körper geichossen. erforderlich, nachdem in Preußen von der Befugnis Gebrauch ge- befreundeter oder ein feindlicher? Die Meinungen sind geteilt. Auf einem Bettel hatte es die Eltern um Verzeihung gebeten, und macht ist, den Beamten der Orts-, Land- und Innungsfrankenkassen, Ruhig und sicher nähert er sich, es ist ein großer Doppeldecker, der mitgeteilt, die Veranlassung zum Selbstmord sei nicht Liebestummer, die auf Lebenszeit oder nach Landesrecht unwiderruflich oder mit nun an seiner Bauart doch als ein französisches Flugzeug erkannt sondern andere Gründe. Diese deutet sie jedoch auch nicht einmal an. Anrecht auf Ruhegehalt angestellt werden, die Rechte und Pflichten der zu erwartenden Beschießung zu sein und sie zu kritisieren. Bald wird. Gespannt sind alle Augen zum Himmel gerichtet, um Zeugen Von einem Kriegsinvaliden festgenommen wurde gestern ein alter gemeindlicher Beamten zu übertragen. Die Grundlage des vor zeigt auch ein Donnern aus dem nahen Wald an, daß die BeStadtbahnfledderer, der 42 Jahre alte Arbeiter" Benjamin Hammel- gelegten Diziplinargeleges bildet das Gesetz betreffend die Dienst- schießung einsetzt. Vorne, rückwärts und seitwärts blißen die boom aus der Waldstraße in Moabit . Der schon oft und schwer vergehen der nichtrichterlichen Beamten vom 21. Juli 1852. Danach Schrapnells und tauchen die weißen Wölkchen auf. Bald näher, bestrafte Mann lebt seit Jahren von der Fledderei. Gestern machte macht sich disziplinar strafbar ein Beamter, der die Pflichten verlegt, bald entfernter. Jeder Schuß wird auf Erfolg oder Mißerfolg er wieder eine Fahrt auf der Stadt- und Ringbahn. Auf dem die ihm sein Amt auferlegt, oder der sich durch sein Verhalten in abgeschätzt. Sobald ein Schrapnell in der Nähe plaßt, wird Beifall Schlesischen Bahnhof bestieg ein Kriegsinval de einen Nordringzug, oder außer dem Amte der Achtung, des Ansehens oder des Ver- gespendet, dagegen die Schießkunst verspottet, wenn die Explosion um nach der Butligstraße zu fahren. Er faß allein im Abteil. trauens, die fein Beruf erfordern, unwürdig zeigt. Die Disziplinar- meit vom Flieger erfolgt. Der Flieger ist und wird von den Ihm setzte sich der Fledderer gegenüber. Die beiden famen in ein strafen bestehen in: Warnung, Verweis, Geldbuße bis 90 M., Arrest- Schrapnells eingekreist, immer näher plazen sie. Oft scheint es, als wenn das Flugzeug einen Volltreffer erhielte. Gespräch, in dessen Verlauf der Kriegsinvalide seine Brieftaiche aus strafe bis zu acht Tagen und in der Entfernung aus dem Amt. Für die Aber ungehindert verfolgt der Flieger seine Bahn und seine der Brusttasche des Ueberziehers nahm, um aus den Militärpapieren, Anfechtung der Ordnungsstrafen( das sind die Strafen mit Ausnahme Zwecke. Es gilt der Leitung von Artilleriefeuer auf eine deutsche bie er außer 40 Mark Bapiergeld darin trug, einmal nachzuiehen, der Entfernung aus dem Amt) sind der Bezirksausschuß in erster, Artillerieſtellung, und bald sausen auch schwere Granaten über was er alles mitgemacht habe. Nach der Unterhaltung aber schlief der Provinzialrat in zweiter Instanz vorgesehen. Für den Stadt- unsere Köpfe dahin, mit lautem Krachen explodierend. Der Einer leicht ein. Vor dem Aussteigen an der Butligstraße merfte er, freis Berlin tritt an Stelle des Provinzialrats der Minister für schlag und die Wirkung wird vom Flieger beobachtet und durch daß das Geld, zwei Zwanzigmarkscheine, ihm fehlte. Er nahm Handel und Gewerbe. Die Entfernung aus dem Amte soll nur im Signale der Artillerie übermittelt. So freist der Flieger fast eine fofort ſein Gegenüber am Kragen und sagte ihm den Diebstahl auf Wege des förmlichen Disziplinarverfahrens vor dem Bezirksausschuß Stunde lang, scharf beschossen, aber ungehindert. Es ist ungeheuer den Kopf zu. Der ertappte Fledderer versuchte noch, ihm die Geld- in erster und dem Oberverwaltungsgericht in zweiter Instanz an- schwierig, mit den Fliegerabwehrkanonen ein Flugzeug herabzuholen. Mit der Zeit verlor das Schauspiel sein Interesse für die scheine wieder in die Ueberziehertasche hineinzustecken. Es half ihm geordnet werden können. Soldaten, die ihre unterbrochene Debatte fortsetten, bis dann aber nichts, er wurde verhaftet und von der Kriminalpolizei dem Der Ausschuß des Abgeordnetenhauses für Handel und Ge- plötzlich die Augen aller wie gebannt nach oben gerichtet waren. Untersuchungsrichter vorgeführt. werbe, dem dieser Gefeßentwurf überwiesen wurde, nahm nach Ein Moment atemloser Spannung erfolgte, nur durch kurze AusDas Opfer einer Gasvergiftung ist die Stüße Johanna Ober- dem W. T. B. den Gefeßentwurf mit der einen von sozial- rufe unterbrochen. Hoch oben in den Lüften zeigte sich ein kleiner steller aus der Linkſtraße 26 geworden. Gestern früh wurde die D. demokratischer und fortschrittlicher Seite beantragten Aenderung Bunft, der sich mit großer Geschwindgifeit näherte und vergrößerte. Von der Ein deutscher Flieger! Wie ein Sperber stürzte er sich auf den tot in ihrem Bette aufgefunden. Wie festgestellt wurde, ist das an, daß die Arrest strafe nicht zulässig sein soll. junge Mädchen einem Unglücksfall erlegen. In der Nacht hatte sich sozialdemokratischen Fraktion ist zu der zweiten Lesung feindlichen Doppeldecker. Es sah aus, als wenn der Deutsche den der von der Gasleitung zu dem in dem Bimmer aufgestellten Gas- des Gefeßentwurfs außerdem beantragt, das Verhalten außer Franzosen von oben packen und zur Erde drücken wollte. Nur ofen führende Schlauch gelöst, wodurch das Gas ungehindert aus dem Amt nicht als Disziplinarvergehen erachten zu lassen, als wenige Meter oberhalb wurde das Flugzeug abgelenkt. Ein Rattern in den Lüften verkündete Maschinengewehrkampf. Der Franzose ftrömen konnte. Disziplinarbehörden den Kassenvorstand, das Versicherungsamt und schwankte gewaltig, und es schien, als wenn er abstürzen würde, Oberlichteinbrecher suchten in der vergangenen Nacht das Haupt- das Oberversicherungsamt gelten zu lassen sowie ein auf Ent- aber es gelang dem Führer, das Gleichgewicht wiederherzustellen. geschäft der Butterhandlung„ Union " in der Dresdener Straße 132 fernung aus dem Amt abzielendes Verfahren nur auf Antrag des Eilig suchte er sich hinter den französischen Linien in Sicherheit zu heim. Sie stahlen für 1000 M. Butter, Margarine und Schmalz. Kassenvorstandes stattfinden zu laſſen. bringen, indem er nur in geringer Höhe dahinflog. Aus diesem
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