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Einschränkung des Umfanges der Tageblätter.

Soziales.

Heimarbeiterschutz.

mit dem Bureau für Sozialpolitik biefe Eingaben bearbeiten. Dann| tungskommission für Militärsattler geregelt worden. Die Firma

Der Wiener Arbeiterzeitung" wird aus Budapest gemeldet, trat man für planmäßige Verteilung der Heeresaufträge für Heim- Gebr. Israel , welche die betreffende Lieferung von der Mili daß in Ungarn infolge des Papiermangels Verhandlungen im arbeit ein und schlug hierfür die Bildung eines Beirates tärbehörde übernommen hat und die Arbeiten an Zwischenunter­Gange find, den Höchstumfang der Tageblatter durch Regierungs- bon Sachverständigen beim Kriegsministerium nehmer weitergibt, verpflichtete sich der Schlichtungskommission verordnung festzustellen, und zwar je nach dem Einzelverkaufspreis vor, worüber bereits Verhandlungen mit letterem eingeleitet sind. gegenüber, die bis zum 31. Dezember 1915 entstandenen Lohndiffe­der Zeitungen. So sollen Blätter, deren Einzelnummer bis zu Auch diese Angelegenheit wird der erwähnten Kommission über zu sorgen, daß die Zwischenunternehmer vom 1. Januar ab die in renzen an die betreffenden Arbeitnehmer nachzuzahlen und dafür sechs Heller fostet, höchstens sechs Seiten, solche zu acht oder zwölf wiesen. An letter Stelle wurden Mitteilungen über die Beder Schlichtungskommission festgesezten Löhne zu zahlen haben. Heller höchstens acht oder zwölf Seiten start erscheinen dürfen. teiligung jogenannter Wohlfahrtsorganisa. Der Kaufmann Ostar Haupt, der bis dahin statt 15 Pf. nur 9 Pf. Der Umfang von zwölf Seiten darf nicht überschritten werden, auch an Sonn- und Feiertagen nicht. tionen an der Uebernahme von Heeresaufträgen für Heimarbeit Stücklohn bezahlt hatte, gewährte seinen Arbeiterinnen vom 2. Ja­gemacht und auf eine energische Bekämpfung des Heimarbeits- nuar ab zwar den Tariflohn von 15 Pf., ließ aber jede Arbeiterin schwindels sowie auf die Notwendigkeit der Förderung der orts- ein Schriftstück unterzeichnen, wodurch sie sich verpflichtet, ein ſtatutarischen Krankenversicherung der Heimarbeiter hingewiesen. Drittel des Lohnes an Haupt zurückzuzahlen als Ber gütung für seine Geschäftsunkosten und seine Bemühungen. Ein raffinierter Trid zur Umgehung des Tarifs. gericht auf 3ahlung von 5,70 m., die Haupt von dem Eine dieser Arbeiterinnen klagte nun beim Gewerbe= Vor einer Woche fand in Berlin eine Aussprache über Maß­Während auf der einen Seite die Militärbehörden den Arbeitslohn der ersten Januarwoche als das ihm vermeintlich zu nahmen zugunsten der Heimarbeiter statt. Die Einladung ging von Unternehmern und Zwischenmeistern auf Militärarbeit die fommende Drittel abgezogen hatte. Der Beklagte berief sich auf der Auskunftsstelle für Heimarbeitsreform und vom Bureau für Zahlung der Tariflöhne an die Arbeiter zur Pflicht machen, bas erwähnte Schriftstid. Er bezeichnete dasselbe als einen Ber Sozialpolitik aus. An der Besprechung nahmen Vertreter und wissen auf der anderen Seite raffinierte Bwischenmeister trag, den die Klägerin mit ihm abgeschlossen habe, den sie also auch Vertreterinnen der verschiedenen Gewerkschaftsrichtungen sowie der immer neue Auswege zu finden, um einen Teil des den halten müsse! Das Gericht unter dem Vorsiz des Justiz- Zentralstelle für Arbeiterinnenintereffen und der Verband der katho- Arbeitern und Arbeiterinnen zustehenden Lohnes in die eigene tats Marcuse verurteilte ſelbſtverſtändlich den Beklagten der Aussprache wurde in Aussicht genommen, eine Eingabe mann Oskar Haupt, Königgräßer Straße 67, der Aussprache wurde in Aussicht genommen, eine Gingabe Tasche zu stecken. Ein derartiges Manöver, welches der Kauf­an Reichstag und Bundesrat betreffend die beschleunigte Durchfüh- feinen Arbeiterinnen gegenüber ausgeführt hat, wurde gestern rung des Heimarbeitsgesetzes zu richten, an das Kriegsministerium durch die Rammer 2 des Gewerbegerichts als ein Verstoß das Ersuchen um Einführung von Fachausschüssen zu richten und auf

lischen erwerbstätigen Frauen und Mädchen teil. Als Ergebnis

zur Zahlung des geforderten Betrages mit der Begründung: Der zahlen wolle. Gleichzeitig hat er mit ihr ein Abkommen getroffen, Beklagte hat der Klägerin gegenüber erklärt, daß er den Tariflohu wonach fie ihm ein Drittel des Lohnes zurückzahlen solle. Dieses Abkommen verstößt gegen die guten Sitten und ist deshalb nichtig. Der Tarif ist zu dem Zwed gemacht, damit den Arbeitern ein be­meinden) das Verlangen zu stellen, eine gleiche Regelung der Lohn- Artikel ist wegen seiner geringen Entlohnung schon seit längerer mit seinen Arbeiterinnen abschloß, laufen darauf hinaus, die zu­verhältnisse einzuführen, wie dies im Heeresbekleidungswesen ge- Beit Gegenstand von Erörterungen in Sattlerversammlungen ge- gunsten der Arbeiter getroffenen Tarifbestimmungen heimlich zu schehen sei. Gine Kommission von 5 Personen soll in Gemeinschaft wesen. Später sind die Söhne für Flaschenriemen durch die Schlich umgehen. Solche Verträge fönnen deshalb keine Gültigkeit haben.

an die übrigen behördlichen Auftraggeber( Eisenbahn, Post, Ge- gegen die guben Sitten bezeichnet. flaschenriemen. Dieser stimmter Lohn gesichert werde. Solche Verträge, wie der Beklagte

Sozialdemokratischer Wahlverein

f. d. 4. Berl. Reichstagswahlkreis.

Frankfurter Viertel. Bez. 269.

Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Tischler Ernst Jahn

Weberstraße 41

gestorben ist.

Die Beerdigung findet morgen Sonnabend, den 19. Februar, nachmittags 31 Uhr, bon der Salle des Martus- Stirchhofes in Wilhelmsberg aus statt.

Frankfurter Viertel. Bez. 392 1. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Tischler Ernst Tischmann Borndorfer Str. 17 gestorben ist.

Die Einäscherung findet am Sonnabend, den 19. Februar, nachmittags 4 Uhr, im Krema­torium, Gerichtstr. 87/38, statt.

Ehre ihrem Andenken! Um rege Beteiligung ersucht 212/1 Der Vorstand.

Sozialdemokratischer Wahlverein

Britz- Buckow.

Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genoffe

Paul Brasch

am Dienstag, den 15. Februar, im 45. Lebensjahre an Herz­fawäche gestorben, tit.

Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Freitag, nachmittags 3 Uhr, von Der Leichenhalle des Gemeinde­friedhojes Briz aus statt.

Rege Beteiligung erwartet 194/12 Der Vorstand.

Neuköllner Liedertafel 1918.

( M. d. D. A.-S.-B.) Am 15. Februar 1915 ftarb unser Sangesbruder

Paul Brasch.

Die Beerdigung findet heute Freitag, den 18. Februar, nach­mittags 3 Uhr, auf dem Brizer Gemeindefriedhof, Chauffeestraße,

ſtatt.

Rege Beteiligung erwartet 57/10 Der Voritand.

Sozialdemokratischer Wahlverein Neukölln .

Am 14. Februar verstarb unsere Parteigenossin

Berta Münch Böhmische Str. 7, 11. Bezirk. Ehre ihrem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 19. Februar, nach. mittags 22 Uhr, auf dem Neus töllner Gemeindefriedhof, Marien­dorfer Weg, statt.

Um rege Beteiligung ersucht 236/14 Der Vorstand.

Deutscher Bauarbeiter- Verband. Zweigverein Berlin . Bezirk Neukölln . Am 15. Februar starb unser Mitglied, der Hilfsarbeiter

Paul Brasch.

Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Freitag, den 18. Februar, nach­mittags 3 Uhr, von der Leichen­halle des Gemeinde- Friedhofes in Brig aus statt.

140/15

Der Vorstand.

Gewidmet zum 31. Geburtstage

meines inniggeliebten Mannes und Bater seines einzigen Töchterchens, unseres braven Sohnes und unvergeßlichen Bruders und Schwagers italia Paul Schlenker

gefallen durch Granatschuß am 10. Jult 1915.

In schmerzlicher Erinnerung

1169

Frida Schlenker nebst Töchterchen. Frau Meißner als Mutter. Marie Schlenker. Mag Schlenker als Bruder. Alma Bodenstein als Schwester. Rud. Bodenstein, zurzeit im Felde. Walli Seifert als Schwester. Arno Seifert, zurzeit im Felde. Allein zu sein drei Worte, leicht Er ruht nun friedlich aus bom Schmerz, zu sagen, Doch schwer, so endlos schwer zu tragen.

Er kehrt nicht heim, das ist unser Stlagen, Er, den wir geliebt, er tehrt nicht heim.[ Brab, Fern von der Heimat da ist ein Dort sentte man einen deutschen Helden hinab.

Verband der Fabrikarhelter Deutschlands .

Bahlstelle Groß- Berlin. Am Montag, den 14. Februar, verstarb unser Mitglied

Karl Krüger.

Ehre seinem Andenken!

Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 19. d. M., nach­mittags 4 Uhr, bon der Halle des Neuen Jakobi Kirchhofes, Neukölln , Hermannstraße, aus statt. Die Ortsverwaltung.

553/2

Deutscher Holzarbeiterverband.

Zahlstelle Berlin .

Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Tischler Ernst Tischmann

Borndorfer Str. 17,

im Alter von 37 Jahren ge­storben ist.

Ehre seinem Andenken! Die Einäscherung findet am Sonnabend, den 19. Februar, nach­mittags 4 Uhr, im Krematorium, Gerichtstraße 37/38, statt.

Um rege Beteiligung wird ersucht.

Nachruf.

Den Mitgliedern ferner zur Nachricht, daß unser Kollege, der Tischler

Hermann Kühn Stalizer Str. 6,

im Alter von 65 Jahren ge storben ist.

Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung fand am Mon­tag, den 7. Februar, auf dem Friedhof der Simeons- Gemeinde in Brig statt. 82/18

Die Ortsverwaltung.

Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Deutschen Drechsler und deren Be rufsgenossen( Ersazlasse, Ver

waltungsstelle Berlin B). Am 15. Februar verstarb unser Mtglied

Herold Reimann.

Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonn abend, den 19. Februar, nach mittags 3 Uhr, von der Leichen. halle des Brizer Gemeinde- Fried hofes, Chausseestraße, aus statt. 39/3 Die Ortsverwaltung.

Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß die Trauerfeier für unseren lieben Sohn

Erich Meißner

am Sonnabend um 1%, Uhr in Mariendorf , Chauffeeftr. 27, im Lotal von Benscheck statt­findet. 276b

Familie Meißner.

Ein treues Baterherz. Er wird von den Seinen daheim beweint,

Die Gott auf Erden nicht mehr bereint.

So rub mun aus, Du gutes Herz, Du haft jekt Frieden, wir den Schmerz.

Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Kollege, der Feilen­hauer

Paul Kopplin

Pantow, Schmidtstr. 6, am 16. Februar gestorben ist. Ehre seinem Andenken!

Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 19. Februar, nachm. 4 Uhr, von der Legents balle des Pankower Gemeinde­Friedhofes, Schönholzer Heide , aus statt.

Um rege Beteiligung wird ersucht.

Den Kollegen ferner zur Nach­richt, daß unser Kollege, der Mechaniter

Am Montag, den 14. Februar, verschied nach furzem schweren Leiben meine liebe Frau, unjere innigftgeliebte Deutter Albertine Wascher

geb. Neumann. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen

Karl Wascher nebst Kindern. Die Beerdigung findet Sonntag. nachmittag 4, Uhr auf dem neuen Jakobi Kirchhof, Neukölln , Her mannstraße, statt.

Berichtigung.

Die Beerdigung der

Frau Auguste Meyer

geb. Klein

findet am Sonntag, den 20. Fe­bruar, nachmittags 2 Uhr, von der neuen Halle des füdischen Fried­hofes in Weißensee aus statt. Im Namen der Hinterbliebenen.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die Strangspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes, 275b unseres guten Baters

August Nieter

jage ich allen Teilnehmern, Freunden und Kolegen meinen innigsten Dant. Witwe Nieter nebst Kindern.

Weil der Inhaber im Felde, verkaufe wegen vollständiger

Karl Brunke Geschäfts- Auflösung

Neukölln , Jägerstr. 70,

am 16. Februar gestorben ist. Ehre feinem Andenken!

Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 19. Februar, nachmittags 2%, Uhr in Sarau statt.

Um rege Beteiligung wird ersucht.

Nachruf.

Den Kollegen ferner zur Nach. richt, daß unser Kollege, der Gürtler

Gustav Sauer- Zuromski

Neukölln, Lahnstr. 4, am 11. Februar gestorben ist. Ehre feinem Andenken! 112/8 Die Ortsverwaltung.

Hierdurch die traurige Nach richt, daß mein innigstgeliebter Sohn, Bruder, Schwager, Onfel und Bräutigam, der Feilenhauer

Paul Kopplin

nach langem, schwerem Leiden im Alter von 28 Jahren ent schlafen ift. 65A

Dies zeigen tiefbetrübt an Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Sonn­abend, den 19. Februar, nach­mittags 3, Uhr, von der Halle des britten Bantower Friedhofes, Schönholzer Heide , aus statt.

Allen Berwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nach­richt, daß am Montag, 14. Fe­bruar, mein lieber Mann, unjer guter Bater, Ontel, Bruder, Schwiegersohn und Neffe, der Tischler

Ernst Tischmann nach langem schweren Leiden im Alter von 37 Jahren verstorben ist Die trauernde Gattin Marie Tischmann geb.Beck nebit Kindern.

Die Einäscherung findet Sonn­abend, 19. Februar, nachmittags 4 Uhr, im Strematorium, Gericht ftraße 37/38, statt. 181A Stranzspenden dankend verbeten!

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Für die vielen Beweise herzlicher Für die uns erwiesene Teilnahme Teilnahme und die Stranzspenden bei beim hinscheiden meines der Beerdigung meines lieben Mannes, Mannes, unseres guten Baters jagen des Schneiders wir hiermit allen Genossen, dem Ber bande der freien Gastwirte und vor allem dem Genossen und Kollegen Herrn Obst unseren tiefgefühlten 2785 Dant.

Wilhelm Prillwitz sage ich hiermit allen Freunden und Belannten, insbesondere Herrn Stadt. verordneten Walded Manasse für seine Berlin , im Februar 1916. trostreichen, wahrheitsgetreuen Worte Im Namen aller Hinterbliebenen am Sarge des Entschlafenen, dem Martha Mühl. Biebm Duartett am Sarge und am Grabe, dem Schneiderverband und

den Kollegen meinen herzlichsten meinen herzlichsten

Dant.

105A

Wwe. Mathilde Prillwitz,

Chausseestr. 33. Danksagung.

Allen Freunden und Bekannten, dem Wahlverein für den 2. Berliner Reichstagswahlkreis, dem Berband der freien Gast- und Schankwirte, sowie dem Transportarbeiter- Berband fagen wir für die herzliche Teilnahme und Strangspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes und Vaters 2746 herzlichen Dant.

Frau Berta Strauß und Kinder.

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