Dolitische Leberlicht.
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Die Ungiltigkeitserklärung der Wahl des Grafen Tante Voß meint schließlich, das Uusittliche der Jesuitens Moltke im 6. schleswig - Holsteinschen Wahlkreise wurde wegen moral liege darin, daß sie uns ittliche Mittel für ihre Berlin , den 18. April. Gesetzesverlegungen bei der Auslegung der Wählerlisten Zwecke guthießen. Aber sind die Mittel der Jesuiten etwa Der Reichstag , der in anbetracht des unmittelbar beschlossen. Da nach§ 34 Abs. 3 des Reglements zur Aus- unjittlichere als die aller anderen religiösen und und namentlich als die der bevorstehenden Sessionsschlusses die Idylle des zweistündigen führung des Wahlgesezes für den Reichstag gesammten politischen Parteien, Normalarbeitstages aufgeben mußte, und jetzt bei feche bis Wahlvorbereitungen mit Einschluß der Aufstellung prattischen Politik aller herrschenden Parteien? Kann man sich etwas Unsittlicheres" denken, als eine siebenstündigem Normalarbeitstag, unter der Last seufzend, und Auslegung der Wählerlisten nur für den darüber nachdenken kann, daß der von den Arbeitern ge- Fall einer Neuwahl, die später als ein Jahr nach den all- Fälschung zu dem Zweck einen Krieg herbeizuführen, forderte Achtstundentag keine Faulenzerei" ist, der gemeinen Wahlen stattfindet, erneuert werden müssen, der Hunderttausende von Menschen in den Tod, und Reichstag hat heute zwar nicht furze aber gute Arbeit ge- so ist es nicht ausgeschlossen, daß die Neuwahl auf grund Millionen ins Unglück stürzen mußte? macht. der gesetzeswidrigen Wählerlisten stattfinden wird. Wir Und hat nicht die gesammte deutsche Presse mit Es handelte sich um die noch zu erledigenden Berichte erwarten aber, daß der Magistrat von Altona von den alleiniger Ausnahme der sozialdemokratischen die von Visder Wahlprüfungs- Kommission unter anderen um die vorgesetzten Behörden zu der Aufstellung und Auslegung mard selbst eingestandene Fälschung der Emser Wahl des Grafen Moltke und des Herrn v. Polenz. neuer Wählerlisten angehalten wird. Depesche gutgeheißen oder zum mindesten entGraf Molike ist mit einer geringen Stimmenmehrheit Die Tabakstener- Vorlage ist trotz aller Schiebungen fchuldigt? gezen unseren Genoffen Molkenbuhr gewählt, und unter der gouvernementalen Konservativen von der Kommission aber was in ihrem Gedankengang liegt- wenn fie etwa Und wenn Tante Voß was sie freilich nicht sagt, Sen vielen Unregelmäßigkeiten" dieser Wahl befindet sich des Reichstages heute abgelehnt worden.- auch die, daß die Wahllisten garnicht in dem Wahlkreis die Güte des Zwecks für die Beurtheilung der Mittel selbst dem 6. Holsteinischen- sondern in einem anderen Graf Posadowsky über die Vorzüge der sollte entscheidend sein lassen, so möchten wir sie doch fragen, Wahlkreis den 8. Holsteinischen Tabak Fabrikatsteuer, so betitelt ausgelegt waren. fich eine ob es zwei Menschen auf der Erde giebt, die über die Das ist gegen Buchstaben und Geist des Wahlgesetzes und Artikelferie, deren Veröffentlichung die" Norddeutsche Güte" einer Sache ganz gleicher Meinung sind. Jeder gegen den gesunden Menschenverstand; und obgleich die Herren Allgemeine Zeitung " in ihrer heutigen Nummer, am Tage hält seinen Zweck für gut. Und damit hätten wir die Die schönste Anarchie der Moral .- Juristen der verschiedenen Parteien alles aufboten, um den der Ablehnung der Tabak- Fabrikatsteuer, beginnt. Thatbestand zu verdunkeln, und das Einfache zu verwirren, Offiziösen beginnen zeitig mit der Agitation für eine neue An die falsche Adresse. Das Geheimniß des antiso erklärte der Reichstag doch mit namhafter Majorität die Tabatsteuer. Die Tabakinteressenten, vor allem die Tabak- semitischen Demagogenthums besteht darin, daß die wirkWahl für ungültig. arbeiter, haben allen Anlaß, über den Fall der Vorlage Unter Denen, die für die Giltigkeit stimmten, befand nicht zu frohlocken, sie müssen auch weiter unermüdlich lichen Greuel der kapitalistischen Wirthschaft in grellsten sich auch Herr v. Polenz, dessen Wahl unmittelbar gegen die Steuerprojekte agitiren, damit das Volk nicht Farben gemalt, und daß dann, statt des Kapitalisten, der Jude als Uebelthäter hingestellt wird. Daß es viele nachher zur Entscheidung fam. Eine Hand wäscht die vergißt, was die Negierung gegen ihre Taschen plant.- jüdische Kapitalisten giebt, und unter den jüdischen andere," sagt das Sprichwort. Und saubere Hände 160 Millionen Reichsanleihe werden in den nächsten Kapitalisten viele scham- und herzlose Ausbeuter, das zu braucht man nicht zu waschen. Tagen aufgelegt werden, Mehr Schulden und mehr Sol- leugnen wäre Unsinn und ist uns niemals eingefallen. daten, darin gipfelt die deutsche Politik. Aber die scham- und herzlose Ausbeutung liegt doch nicht daten, darin gipfelt die deutsche Politit. in der jüdischen Nationalität und Religion des Ausbeuters, sondern in seiner Eigenschaft als Kapitalist. Das Ausbeuten liegt in der Natur des Kapitalismus, und die christlich- germanischen Ausbeuter, die sich der Zahl nach zu den semitisch- jüdischen verhalten mindestens wie 20 zu 1, find um kein Haar besser und schlechter, wie ihre semitisch- jüdischen Kollegen. Wie denn überhaupt die Nationalität auf den Klassen= charakter des Individuums ganz ohne Einfluß ist, so daß der französische Bourgeois, trotz aller Erbfeindschaft, dem deutschen Bruder im goldenen Kalb bis in die kleinsten Büge hinein ähnlich ist wie ein Ei dem andern.
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Herr v. Polenz, dem sein Freund Moltke keinen Gegendienst leisten konnte, fand wenige Vertheidiger, und unter den wenigen keinen geschickten. Und die Ver Unheimlichen Eifer entwickelt in letzter Zeit das hochgangenheit des Herrn v. Polenz, seine staats- offiziöse Organ des Reichskanzleramtes in der Darstellung und gesellschaftsretterischen Leistungen vor der Wahl der fortschreitenden Kriegsvorbereitungen Rußlands und und während der Wahl wurden so gründlich be- Frankreichs . Plant man denn schon wieder neue Militärleuchtet, daß der letzte Hoffnungsschimmer, der den Freunden vorlagen?!- des Herrn v. Polenz noch dämmern mochte, rasch erlosch. Und nun als die verhängnißvolle Abstimmung schon begonnen hatte sprang einer der Polenz'schen auf, und fündigte an, daß der Galgenkandidat freiwillig aus dem parlamentarischen Leben geschieden sei. Bu spät! Er muß taumeln! wir wollten sagen: hinausbefördert werden," tönte es entgegen. Und es war zu spät. Der Strick wurde dem armen Sünder um den Hals gelegt, und angezogen, und Herr v. Polenz hängt am Reichstagsgalgen ein warnendes Erempel für edelste" und nichtedelste Konsorten.
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An den ziemlich lebhaften Debatten betheiligten sich unsererseits hauptsächlich Auer und Bebel.
Zu bemerken ist, daß die Herrn Antisemiten für die parlamentarischen Galgenkandidaten gestimmt haben. Beide erledigte Wahlkreise werden der Sozialdemokratie, wenn die Genossen sich tüchtig in's Zeug legen, zufallen.
Die übrigen Berathungsgegenstände nahmen noch längere Zeit in Anspruch, boten jedoch kein Interesse, höchstens mit Ausnahme der zweiten Lesung des sogenannten Heimstättengesches, die Schoenlaut nochmals Gelegenheit gab, den reaktionären Charakter dieses Gesetzes und die kolossale Oberflächlichkeit seiner Ausarbeitung anzunageln.
Der Gesetzesentwurf, der ja blos ein agrarischer Demagogenfoup war, wurde schließlich zurückgezogen und dafür eine Resolution angenommen, von der das famose Sprüchlein aus Reinecke Fuchs gilt: Hilft nichts und schadet auch nichts, man muß die Gläubigen stärken.
Als Kuriosum sei noch erwähut, daß einer der Herren Antisemiten im Laufe der Diskussion den tapferen Wunsch aussprach, die Regierung möge den Reichstag nicht blos als Jasagemaschine für militärische Zwecke betrachten.
Und der Herr Böckel, de das sagte, hat sammt seinen Rumpanen für die Militärvorlage gestimmt, und fie durchbringen geholfen! Er war also selbst„ Jasagemaschine".
Morgen wird im Handumdrehen der Rest der Sessionsgeschäfte erledigt, und die Session mit der Abstimmung über die Börsensteuer geschlossen werden.
Die Sigung soll schon uni 11 Uhr beginnen. Lange wird sie nicht dauern.
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saß am halb geöffneten Fenster seiner Wohnung, um die sanft erwärmenden Strahlen der scheidenden Mittagssonne zu genießen. Vor ihm stand Herzog Friedrich von Desterreich im eifrigen Gespräch begriffen. Sein Auge blizte, und die Rechte ruhte mit stolzem Bewußtsein auf der Brust.
Das Totalisatorspiel ist, wie die Kreuz- 3tg." mit theilt, laut kaiserlicher Kabinetsordre sämmtlichen Offizieren der Armee und Marine verboten worden. Warum wird dieses berüchtigte Glücksspiel, das den starten Besuch der moralisch sicherlich nicht wirkenden Wettrennen zum Theil verschuldet, nicht gänzlich, auch für Zivilpersonen, verboten. Wir wünschen die Verhinderung aller Glücksspiele, nicht nur des Hazardspieles und zwar mit Einschluß der königlich preußischen Lotterie .-
Dieses perfide Taschenspieler- Kunststückchen, den Rapitalismus in eine jüdische Haut zu stecken und ihm eine jüdische Nase vorzubinden, wird heute wieder von der Kreuz- Zeitung " geübt, die in ihrem Feuilleton über die General v. Goßler, der Direktor des Allgemeinen Hungerlöhne von Frauen und Mädchen in jüdischen Departements im Kriegsministerium, hat im„ Militär Geschäften zetert. Wir wollen unbesehen zugeben, daß Wochenblatt" unter seiner Namensunterschrift einen Alles, was die Kreuz- Zeitung " schreibt, wahr ist. Wenn Artikel veröffentlicht, in welchem bei Erörterung des fie aber ihre christlich- germanische Junkernase in christeuropäischen Systems Napoleon's I." folgender Satz vor lich germanische Geschäfte der gleichen oder ähnlichen kommt: Branche hineinsteckt, wird sie genau dieselben Abschenlichkeiten Bielleicht durchdringt das neue System in noch höherem finden. Und da wiederholen wir einen Vorschlag, den wir Maße die alternden Formen der früheren Diplomatie; vielleicht dem edelsten Junkerblatt schon früher einmal machten findet dereinst auch einfache Gedante Daß& wet Granten, die fa dhe game Gingan: wenn es der„ Kreuz- Zeitung " in der That ernſt iſt mit
Es wird aber luftig weiter fortgerüstet!-
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stehen können, doch eine feierliche untundbare Ber - ihrer sittlichen Entrüstung über solche Zustände, dann soll einbarung schließen können, daß sie während eines sie einmal ihren Berichterstatter in christlich- germanische, bestimmten Zeitraums feinen Krieg mit fa sogar antisemitische Geschäfte hineinschicken einander führen werden." mit gleichem Entrüstungsmaß messen. Wir sind bereit, ihr Dutzende von Firmen zu nennen namentlich Ein Regierungsorgan, natürlich die Lobpreiserin auch in Sachsen , wo die ausbeuterischsten Ausbeuter, der Schlotbarone, die" Norddeutsche Allgemeine Beitung", gegen welche die jüdischen Ausbeuter Berlins wahre tritt gegen die in Kraft befindlichen Arbeiter Schutzbestim- Waisenknaben sind, zur antisemitischen Schutztruppe des mungen auf. Das Blatt druckt nämlich zustimmend eine Herrit von und ßu Hammerstein gehören. Da kann die Notiz der Weser- Beitung" ab, welche sich scharf gegen das Krenz- Zeitung" einmal fürchterliche Musterung" halten. Verbot der Nachtarbeit der Frauen ausspricht.
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Jesuitenmoral. In ihrer Philisterangst vor den Jesuiten schreibt die„ Bossische Zeitung":
Die Begeisterung, mit der Abgeordneter Liebknecht den Grundsatz des Ordens: Der 3ived heiligt das mittel" pries, wird nicht überall ein Echo finden."
Daß der sozialdemokratische Redner der Heuchelei, welche über die Jesuitenmoral" der Jesuiten entrüstet thut, und die Jesuitenmoral eines Bismard 20 Jahre lang verherrlicht hat, die Maske abriß, soll Begeisterung" für die Jesuitenmoral sein!
Ohne Zweifel; äußerte Friedrich falt: Sie sieht schon jeho in Ench nur den Gefangenen Eurer eigenen Kirche. Wie!" rief Johannes.
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Die progressive Einkommensteuer in Bayern . Der Ausschuß der Abgeordnetenkammer für wirthschaftliche Reformen nahm mit 21 gegen 4 Stimmen die Anträge Baumann's an, die direkten Staatssteuern baldmöglichst Durch eine progressive Einkommensteuer mit einer Skala bis zu 4 pet. zu ersetzen.
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Republikanisches aus Deutschland . Die durch ihre vereinss und versammlungsverbietende Thätigkeit aus der Zeit des Sozialistengesetzes rühmlichst bekannte Hamburgische Polizeibehörde hat in den letzten Tagen gezeigt, daß sie feineswegs gesonnen ist, sich auf den Lorbeeren, die ihr früher das famose Vereinsgesetz der stolzen Republik eingetragen, unthätig auszuräfeln. Wenn große Republiken, wie Frankreich , durch den Anarchismus gefährdet werden, warum sollte einer, wenn auch nicht an Geld, fo doch an Umfang kleinen Republik, wie dem HauseigenthümerStaat Hamburg , nicht einmal ein anarchistisches Malheur paffiren können? Also denkt man auf dem Stadthaus, greift auf gut Glück ein harmloses, sich anarchistisch nennendes Klüblein " Nicht anders," bekräftigte der Herzog wie oben: heraus und statuirt ein warnendes Erempel an ihm, indem man Meine Quellen lügen nicht; sprach er heftig: Wenn Täuscht Euch nur selber über Eure Lage nicht. Trok der es auf grund des vielseitigen republitanischen Vereinsgefeßes ich Aufpasser aufstelle, so zahle ich königlich, und mir dient chrfurchtgebietenden Pracht, die Euch umgiebt, seid Ihr verbietet. So ist der Staat gerettet und die Leiter derfelben man beffer, als dem Kaiser, der immer nur das Geld wenig anders daran, als der rebellische Ketzer Huß. Droht tönnen weiter schlafen, bis sie eines Tages einmal wieder von von Nöthen hat. Ew. Heiligkeit mag mir glauben auf Euch gleich nicht der Scheiterhaufen, so hängt doch ein vers der großen Masse des Hamburgischen Proletariats unsanft an Fürstenebre,... fie vollführen's, ist's heute nicht, so ist es dammend Urtheil über Eurem Haupte, wenn nicht Gure den langen Böpfen gepackt werden.- morgen ganz gewiß." Klugheit und Eurer Freunde Schuß dem Uebel wehrt. Der koburgische Landtag lehnte den sozials Der Papft wiegte bedächtig das Haupt hin und her, Denkt selbst, heiliger Vater, welch ein Schauspiel Ihr der demokratischen Antrag auf Einführung des allschob das Fenster zu und trat vertraulich zu dem Herzog. Welt gegeben. Ein Nachfolger des heiligen Petrus, der gemeinen gleichen Wahlrechts für die Landtags„ Laßt, lieber Sohn, die Schranken der Förmlichkeit dem Kaiser gehorsam gen Deutschland folgt, wo dieser für Wahlen mit 24 gegen 6 Stimmen a b. zwischen uns fallen;" sagte er mit so anmuthiger Miene, gut gehalten, ein Konzilium auszuschreiben. Ein Papst, als sie sein finsteres Gesicht nur zuließ:" Ihr gebt demnach der unthätig hier auf denselben Kaiser wartet, der ihn hätte den Huß verloren?" erwarten und empfangen sollen; ein Statthalter Jesu " Unwiederbringlich," erwiderte der Herzog, die Kar- Chrifti endlich, der nichts von dem weiß, was die um ihn dinäle sind darüber einverstanden, glaubt mir's." versammelten Priester beschließen, wenn nicht ein Freund, Sm!" meinte Johann; im Grunde ist wohl an dem oder ein durch Vaterland und Eigennut mit ihm verHeresiarchen nichts gelegen. Der Fanatiker predigt eine bundener Pfaffe ihm es mittheilen. Was folgt aus allem Kirchenverbesserung, wo beinahe keine nöthig ist. So lange dem?"
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Amnestie in Sachsen- Koburg- Gotha. Alle bis zum 19. April in Sachsen- Koburg- Gotha rechtskräftig gewordene Strafen wegen Majestätsbeleidigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Verletzung der öffentlichen Ordnung, Beamtenbeleidigung, Preßvergehen, Forst- und Polizeivergehen und Forstdiebstählen wurden durch eine Amnestie niedergeschlagen.
Nochmals der Schülertumult in Breslau . Bedas sichtbare Oberhaupt der Christenheit diese" Ihr habt recht, lieber Sohn;" entgegnete der Papst Nothwendigkeit nicht einsehen, soll auch ein gemeiner böh- bekümmert: O die böse, böse Beit! Die Kardinale, die kanntlich hatte die Ordnungspresse einen Vorgang an einer mischer Pfaffe das Maul nicht unnüß aufthun." über den Ort des Konzils unterhandeln sollten, und von Breslauer Volksschule in frivolster Weise gegen die SozialVergebt, heiliger Vater;" antwortete der Herzog: mir geheime Weisung erhalten hatten, in feinen zu willigen, demokratie ausgenügt. Wir haben derselben bereits ge nothwendig ist ein Umguß allerdings, doch ist er nicht der meiner Würde Nachtheil bringen möchte, haben mich nügend die Wege gewiesen wegen ihrer blöden Bezichti bequemt. Da steckt der Knoten." verrathen. Bu spät werden sie einsehen, wie sie sich ge- gungen, daß unsere Partei von Haß gegen die Volksschule erfüllt sei und wie man sich sonst geschmackvoll auszugeifern Laßt das;" versetzte der Papst achselzuckend: Wenn bettet. Sollte der störrische Benedict triumphiren aber der Böhme ergriffen und gerichtet wird, wie steht es Sorgt nicht, heil. Vater!" unterbrach ihn der Herzog. beliebte. Die Sächs. Arb. 3tg." veröffentlicht nun eine dann mit des Kaisers, wie mit unserem Wort, das wir Nicht Benedict, nicht Gregor wird siegen. Die allgemeine authentische Darstellung jener Breslauer Vorgänge nach der Stimme fordert, daß Petri Stuhl wieder erledigt und neu g ihm gaben auf seine Unverletzbarkeit?" Pädagogischen Zeitung", dem Hauptorgan Mit Sigismund's Wort steht es schlecht, wie immer;" besetzt werde. Euch darauf zu erhalten, fällt dem Kaiser des deutschen Lehrervereins". Aus derselben geht die ganz erwiderte Friedrich spöttisch:" Den Luxemburger fümmert nicht ein. Sein böser Wille log Euch frei Geleit, und immense Leichtfertigkeit, mit der die Gegner der Sozialein Trenbruch nicht, er ist aus einem Geschlecht, das au wär's auch nicht böser Wille,... der Schwächling ver demokratie ihre Verleumdungen auszustreuen pflegen, in Geld stets Mangel, aber au leeren Giden immer Ueberfluß mag Euch nicht zu schützen gegen den Haß der Engländer, wünschenswertheſter Deutlichkeit hervor. Die Notiz der hat, Euer Wort könnt Ihr salviren, wenn Ihr gegen der Franzosen und der Deutschen , die Eure Legaten anders Pädagogischen Zeitung" lautet: das Verfahren Euch verwahrt, von dem Ihr ohnehin nichts hätten behandeln können." gewußt." Wird aber die Welt es glauben, daß wir um unserer Kardinäle Thun nichts gewußt?" fragte der Papst be denklich.
Welch einen Abgrund öffnet Ihr vor uns?" fragte Johannes bestürzt:" Gestaltet sich alles, wie Ihr sagt, so sehen wir keine Hilfe ab. Wir müssen unterliegen." ( Fortseßung folgt.)
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x- Breslau.( Zum Schülertumult. Vereinsversammlungen.) Al3 am letzten Schultage vor Ostern hierorts die Entlassung der Konfirmanden stattfand, tam es in einer Voltsschule zu bedauerlichen Ausschreitungen einiger Schüler. Da der nicht in allen Punkten wahrheitsgetreue Bericht eines hiesigen Zeitungsreporters die Runde durch die Tagespresse