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Aus Industrie und Handel.

der Mutter bleiben müssen. Dadurch wird Lammfleisch und Klara Müller- Jahnke. Cäsar Flaischlens Kriegsgedichte Bon Lammfell wertvoller und brauchbarer. Ferner wird die Milch- Konrad Haenisch  . Shakespeares geschichtliche Bedeutung. Von ergiebigkeit der Mutter sehr günstig beeinflußt. Im Alter von vier Franz Diederich.  ( Schluß.) Aus der Jugendbewegung. Wochen können die kleinen Tiere dann bereits selbständig zur Zucht oder zum Verkauf genommen werden. Was aber den Osterlämmern recht ist, dürfte den Spanferkeln billig sein. Die aus dem Macht­bereich der der Viehhandelsorganisationen und den Höchstpreis­bestimmungen leider völlig herausgelassenen Ferkel haben mittler­weile hantasiepreise erzielt, die es gerade dem kleinen Mann unmöglich machen, in diesem Jahre sein Schwein aufzuziehen. Die Ferlelichlachtung ist nun infolge des Schweinefleischmangels ohnehin im Schwunge.

Fleischkarten in Württemberg.

bon

Zahl der Betrag in Zeichnungen Mill. Mark 200. 2406 118 500, 1000 2000

Aus Groß- Berlin.

Die Fleischversorgung von Groß- Berlin. Der Magistrat bat in seiner gestrigen Sitzung sich mit der Frage der kommenden Fleischversorgung beschäftigt und der Stellungnahme zugestimmt, welche auf Anregung Berlins   zwischen den Vertretern Die vierte Kriegsanleihe. der Stadtgemeinde und den mit ihr zu einem Fleischversorgungs­Die Gesamtsumme der Zeichnungen auf die vierte Kriegsgebiete zusammengeschlossenen Nachbargemeinden Charlottenburg  , anleihe beträgt nach den endgültig vorliegenden Melbungen- Schöneberg. Wilmersdorf  , Neukölln, Lichtenberg   und den Kreisen ohne die Feldzeichnungen und die noch nachträglich zu erwartenden Teltow   und Niederbarnim vereinbart worden ist. Nach dieser Ab­Zeichnungen aus dem überseeischen Auslande- 10712 Mill. rebe errichten die beteiligten Gemeinden und Kreise auf dem Mart. Die Zeichnungen gruppieren sich wie folgt: städtischen Vieh- und Schlachthof von Berlin   eine Viehverteilungs­stelle. Abnehmerin des von den Viehhandelsverbänden an den einzelnen Markttagen gelieferten Viehs soll zunächst der Verein der Berliner   Vichkommissionäre sein, der für die Unter­bringung und Verpflegung des Viehs sorgt und mit den Viehhandelsverbänden abrechnet. Das angelieferte Vieh wird sodann burch eine Kommission von 11 Mitgliedern, in der Berlin   den Vorsitz führt und durch vier Mitglieder vertreten ist, und in der je ein Vertreter der Nachbargemeinden sowie der Kreise Siz und Stimme hat, unter den einzelnen Gemeinden des Wirtschaftsgebietes nach Maßgabe ihrer Bevölkerungsziffer verteilt. Zu Grunde gelegt wird die Zahl der Brotkartenempfänger zuzüglich der in den Streisen Niederbarnim   und Teltow   in die Groß- Berliner Brotkartengemein­schaft nicht eingeschlossenen Einwohner. Die einzelnen Gemeinden Die Zunahme der Zeichnungen fleiner Beträge ist darauf zurüd- werden dann die weitere Verteilung des auf sie entfallenden Viehs zuführen, daß diesmal in den Meldungen der Vermittelungsstellen auf die Groß- beziehungsweise Kleinschlächter selbständig regeln. ( Schulen, Vereinen, Sparkassen usw.) die Sammelzeichnungen nicht Auf Anregung von Berlin   wird am Montag eine neue Besprechung als eine Zeichnung, sondern mit der Gesamtzahl der in ihnen ent- der Gemeinden stattfinden, in der endgültige Beschlüsse zu erwarten haltenen Einze I zeichnungen aufgeführt worden sind.

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Zur Regelung des Fleischverbrauchs werden durch die Kom- mus munalverbände in Württemberg Fleischkarten ausgegeben. Die Höchstmenge von Fleisch, welche eine über 6 Jahre alte Person verbrauchen darf, wird bis auf weiteres auf 3520 Gramm für den Monat und 160 Gramm für den Tag( unter Ausschluß fleischloser Tage) festgesetzt; für Kinder bis 6 Jahren beträgt sic die Hälfte. In der Zeit bis zum 17. April dürfen Dauer­fleischwaren, Schinken und Dauerwurstwaren nur noch im Auf­schnitt verkauft werden. Der Fleischkonservenverkauf in dieser Zeit ist verboten.

Noch kein Warenumsatzsteuer- Vorschlag.

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Der Zentrumsabgeordnete Müller Fulda teilt dem Berliner Tageblatt" mit, daß er bisher keinen Antrag gestellt habe, der eine Warenumsatzsteuer zum Gegenstand hat. Dagegen habe er einen von anderer Seite gemachten Vorschlag der Presse übergeben laffen. damit solcher öffentlich besprochen und allenfallfige Einwendungen dagegen geltend gemacht werden können.

bis

201

300 M. bis 600 1100

967 929

407

885 941

794

"

"

"

468 724

"

"

PP

"

2100

5 000

347 725

"

PP"

5 100

10 000

118 927

"

"

"

"

10 100

20 000

42 158

"

"

"

"

20 100

50 000

30 361

792 1247 907 606 980

"

50 100

100 000

9 100

"

"

100 100 500 100 über 1000 000

500 000

6 308

784 1531

19

1 000 000

780

"

"

574

"

Zusammen. 5 279 645

Kriegsgewinne.

641 1812 10 712

Nach dem fraglichen Vorschlag sollten Beträge unter 20 m. ( eventuell 50 M.) frei bleiben und im übrigen bis zu 100 m. mit Die Reichelt- Metallschrauben- A.- G. in Finsterwalde   verteilt für 10 Bf. besteuert werden. Db ein derartiger Vorschlag in der Steuer- 1915 20 Broz. Dividende( 610 000 m.) Die Firma bat einen kommission des Reichstags eingebracht wird, fei noch zweifelhaft, Bruttogewinn von 4046 865 M. erzielt gegen 748 854 M. in 1914 zunächſt ſei nur ein Abänderungsantrag zum Quittungsstempelgeſetz geplant, der die Entrichtung des Stempels vierteljährlich in einer Gesamtrechnung vorsieht und den gesamten Bankverkehr freiläßt.

Aufstände in Brasilien  .

nur

sind.

Nach einer Pressenotiz sind für den Kleinhandel mit Rindfleisch durch die Groß- Berliner Magistrate folgende Preise pro Pfund in Aussicht genommen: Talg.

Zende( Filet)

un Schieres Fleisch.

Roastbeef.

Keule

3,00 Mart

3,00"

2,80"

2,70

"

2,60

( und mir 568 823 m. in 1913). Die Abichreibungen wurden von 304 767 auf 1095 323 M. erhöht und der Reingewinn so auf" nur" 2 951 540 M. Herabgedrückt( i. V. 444 087 m.). Von diesem Rein­gewinn sind noch 920 000 M. für Rückstellungen verwendet worden ( i. V. 100 000 M.). Außerdem wurde eine besondere Kriegsgewinn steuerrücklage von 1513 000 m. geschaffen. Die hohen Abs waltung wie folgt: Die Abnugung der Maschinen usw. ist in diesem Verwurstetes Rindfleisch muß zu denselben Preisen wie Wurst Jahr bei den jezt zum größten Teil verwendeten ungeübten Arbeits­Es sollen demnächst Höchst­fräften und der hohen Beanspruchung eine unverhältnismäßig große aus Schweinefleisch verkauft werden. und wird ein Teil der Spezialmaschinen für Seriegsmaterial preise für die inneren Teile, wie Hera  , Lunge, Leber, bestimmt nach Auslieferung der Aufträge überhaupt unverwendbar sein."

Rio de Janeiro  , 6. April.  ( W. T. B.) Reutermeldung. ichreibungen und Rüdstellungen begründet die Ber­Die Polizei hat eine von dem Bundesabgeordneten Mauricie Laceida organisierte revolutionäre Bewegung unterdrückt, welche bezweckte, Polizei und Militär aufzuwiegeln, um die Regierung zu stürzen und eine parlamentarische Republik aufzurichten. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. Eine Unter­suchung ist eingeleitet.

Aus der Partei.

Genoffe Eduard Bernstein   legt in einer längeren Bufchrift an uns Verwahrung dagegen ein, daß Genosse H. Müller feinen Artikel Was die Minderheit eint" als berlogen" bezeichnet hat. Er weist den Vorwurf des Genossen Müller mit Entschiedenheit zurück und erklärt, daß die in seinem Artikel gegebene Darstellung durchaus zutrifft.

Berichtigung.

Die Erklärung des Parteivorstandes zum Redaktionstonflift in Duisburg   enthält einen finnentstellenden Schreibfehler, der bei der Uebertragung im Pressebureau entstanden ist. Der vierte Absatz muß lauten: Der Parteivorstand, der sich bei Gründung des Geschäfts ent­scheidendes Bestimmungsrecht( statt: Witbestimmungsrecht) vorbehalten hat, veranlaßte daher die Kündigung der Redakteure zum 1. Juli d. Js."

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Zu dem Konflikt zwischen Parteivorstand und unserer Redaktion bemerkt das Berliner Tageblatt" nach Darstellung der Sachlage: Die Redaktion des Vorwärts" steht also unter doppelter Zensur!"

Die Vossische Zeitung schreibt:

So steht der Kampf zwischen Parteivorstand und Zentralorgan der Sozialdemokratie. Wer die Verhältnisse fennt, dem fann faum zweifelhaft sein, wie er enden wird."

Stellungnahme zur Fraktionsspaltung.

Die übeder Parteiorganisation beschäftigte sich Montag in einer start besuchten Generalversammlung außer mit dem Jahresbericht und der Abrechnung mit den letzten Vorgängen im Reichstage. Der Bericht wurde vom Parteisekretär Genossen Bromme erstattet. Die Mitgliederzahl sant um 369. Sie be= trägt am 1. April 7156, darunter 1293 Genossinnen. Der Kassen­umsab belief sich auf 27 527,12 M. Einnahme( einschließlich des bor­jährigen Bestandes) und 12 734,18 M. Ausgaben, so daß ein Kassenbestand von 14 792,94 M. übernommen wird. Ueber die Vor­gänge im Reichstage entspann sich eine lange und sehr eingehende Debatte. Es wurde allgemein bedauert, daß Genosse Schwarz Der Abgeordnete des Kreisestroy Einladung nicht erschienen war. Die Generalversammlung nahm mit allen gegen 9 Stimmen fol­gende Resolution an:

" Die Generalversammlung des Sozialdemokratischen Ver­

Die Daimler- Motoren- Gesellschaft   erhöhte ihre Dividende von 16 auf 24 Proz. Der Reingewinn ist von 4,6 auf 6,6 Millionen Mart gestiegen. Zu Abschreibungen werden 2,70 Millionen Mart ver­wendet( i. B. 1,07 min. m.).

Brust, Bug, Fehlrippe, Hesse u. Kamm 2,30 Suppenfleisch. Knochen

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1,90" 0,50

"

werden. Ebenso beabsichtigt man, Höchstpreise für albfleisch und für Hammelfleisch einzuführen, doch müssen zu dieſem 3vede erst Stall- und Marktpreise für das entsprechende Vich fest­festgesetzt werden, was gleichfalls in Ausicht steht.

Die Bitterfelder Louisen Grube, Kohlenwerk und Ziegelei- A.- G. in Zicherndorf bei Sandersdorf  , flagt für 1915 über Zu dem Frauenmord wird mitgeteilt, daß die Person der Toten Eisenbahnwagen- und Leutemangel. Sie profitierte von dem Um- auch bis jetzt noch nicht bekannt ist. Die Bermißtanzeigen, die stande, daß in ihrem Revier Rohtohle für die für Heeresfrüher schon vorlagen und sich nach Entdeckung des Verbrechens noch bebarf arbeitende Industrie" sehr start gefragt" ist. Sie fonnte start vermehrt haben, werden alle im einzelnen nachgeprüft. Mehrere ( 3. T. infolge eines vorteilhaften Grundstüdsverlaufs) ihren Rein- Personen, die sich die hierher geschafften Sachen ansahen, glauben gewinn von 438 629 auf 701 919 m. und die Dividende von 18 auf den Mantel bei dieser oder jener Trägerin gesehen zu haben. Das 22 Broz. steigern. ist aber schon deshalb nicht entscheidend, weil dieses Kleidungsstück Die Hannoversche Gummiwerte Egcelsior A.-G. aur Dugendware gebört. Ein bestimmter Anhalt ist also noch nicht in Hannover  - Linden, die ihre Dividende( wie schon berichtet) von gewonnen. Eine Bekanntmachung der Kriminalpolizei mit allen 22 auf 24 Proz. erhöhen, bemerken dazu: Infolge bedeutender Einzelheiten wird heute angeschlagen und auch auf den Bahnhöfen, rechtzeitiger Einfäufe verfügten wir zu Beginn des Jahres 1915 noch in den Herbergen usw. aufgehängt werden. Von den Personen, die über einen großen Vorrat an Rohmaterialien zu verhältnismäßig nach den Angaben aus dem Bublikum in Betracht fommen konnten, günstigen Einkaufspreisen; es gelang uns ferner, durch große Fort- sind viele schon wieder ausgeschieden, weil ihr Verbleib einwandfrei fchritte auf chemischem und technischem Gebiete in unserer Fabrikation nachgewiesen werden konnten. Bei allen anderen schweben die Er­uns den durch den Krieg bedingten Verhältnissen anzupassen und mittelungen noch. durch Lieferung zweckentsprechender Kriegsqualitäten unseren Umfag auf ansehnlicher Höhe zu erhalten, während wir andererseits unfere ausgedehnten mechanischen Werkstätten durch Uebernahme von Aufträgen für die Geschoßfabritation ausnutten; die von früher vorhandenen ansehnlichen Vorräte an fertigen und halb fertigen Waren unseres hiesigen sowie auswärtiger Läger fonnten größtenteils, und zwar nugbringend verkauft und die dank unserer jahrelang geübten Finanzpolitik in ihnen liegenden, nicht uns bedeutenden stillen Reserven als Gewinn realisiert werden.

Die Langbein Pfanhauser Werte, A. G.   in Leipzig­Sellerhausen, verdoppeln ihre Abschreibungen und erhöhen ihre Dividende von 8 auf 10 Broz.

Die Hugo Schneider A. G. in Paunsdorf bei Leipzig  erhöht ihre Dividende von 8 auf 10 Proz

Die Siegener   A. G. für Eisentonstruktion,

Brüdenbau und Berzinkerei in Geisweid   steigert ihre Dividende von 12 auf 18 Proz. Die Dittmann Neuhaus u. Gabriel Bergen that Att. Ges. in Warstein   verteilt 12 Proz. Dividende( i. V. 8 Proz.).

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Die Continental Gaoutchouc und Gutta percha- Co. A.-G. in Hannover   zahlt wieder 30 Proz. Dividende­Die Hadetal- Draht und Kabelwerte erhöhen ihre Dividende von 16 auf 22 Broz.

Sparsamkeit beim Gebrauch von Seifen.

Zur Streďung der Seifenvorräte empfiehlt der Magistrat folgende Wittel: Alle Wäsche wird zweckmäßig in weichem Wasser eingeweicht und die schmuzigen Stellen mit einem Seifenbrei be­pinselt. Geeignet ist vor allem Regenwasser. Zum Scheuern nicht farbiger Gegenstände ist keine Seife, sondern nur Sodalösung zu verwenden.

Ein weiteres Mittel ist die Stredung der Seifen: Man stelle aus 250 Gramm Schälseife, 200 Gramm Oberschälseife und 250 Gramm Soda einen Seifenleim her, indem man alles unter Rühren mit 4 Liter Wasser bis zur Lösung focht und nach dem Erkalten und Durchziehen des Gefäßes durch eine Flamme den fest­gewordenen Leim herausstürzt. Gemische von Seife u Zweckmäßig sind ferner die Gemische von Seife und Soda, welche als Waschpulver ober Waschmittel gebraucht werden, fofern der Soda genügend Fettsäure zugesezt und das schädliche Wassergas und Harz   vermieden ist. Eine nicht zu starke Sodalösung wirkt falt als Einweichwasser auf Baumwollgewebe der geringen etwirkung wegen nicht schädigend ein.

Bei einem verdächtigen Kartenhandel wurden drei Burschen auf dem Schlesischen Bahnhof   beobachtet. Einer von ihnen, ein Arbeiter Kurt Schmidt, wurde erwischt. Er besaß noch 50 Mehltarten, die er von einem unbekannten Manne für 3 M. gekauft haben will. Diese Starten stammen ohne Zweifel aus einem Einbruch, der noch Der Ertappte wurde dem Untersuchungsrichter

Die Viersener A.-G. für Spinnerei und Weberei verdoppelt ihre Dividende von 5 auf 10 Broz. Sie hat ihren Reingewinn" bon 132 895 auf 248 434 M. erhöht und außerdem nicht angezeigt ist. ein Kriegsgewinnsteuerrücklagekonto von 193 000 m. geschaffen. borgeführt. Bei der August Loh Söhne A.-G. für Militäraus

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Ein Opfer seiner Hilfsbereitschaft ist der 31 Jahre alte Konditor

eins für den Wahlkreis Lübeck mißbilligt mit aller Entschieden- rüstungen in Berlin   macht die Dividende einen Sprung von Ernst Greiser aus der Mariannenstr. 6 geworden. Greiser war am heit das Vorgehen der Minderheit der Reichstagsfraktion, die da- auf 40 Proz. Der Reingewinn wurde versechsfacht. Die Buderusschen Eisenwerte in Weglar fönnen nach vergangenen Sonntag in Fangschleuse und fam gerade dazu, als sich gefährdet. Sie fordert, daß die Disziplin, welche die notwendige mark ausweisen. mit die Einheit und Geschlossenheit der Partei auf das schwerste bedeutend erhöhten Abschreibungen einen Reingewinn von 1917 221 dort ein Mann, in dem der Arbeiter Erich Perl aus Berlin   erkannt Im Vorjahre war fein Reingewinn erzielt wurde, an einer Frau vergreifen wollte. Auf die Hilferufe der An­Borbedingung aller Erfolge, in Zukunft auch bei allen sozialdemo­fratischen Abgeordneten in der gleichen Weise geübt wird, wie das worden. Infolgedessen blieben damals Aktionäre und Borstands- gefallenen sprang er dieser bei. Der Uebeltäter ergriff jetzt die und Aufsichtsratsmitglieder dividenden- und tantiementos. Jetzt er Flucht und entfloh in ein Gebüsch. Auf der Flucht wandte er sich für alle übrigen Parteigenoffen als selbstverständlich gilt. Jede halten Aufsichtsrat, Borstand und Beamte zusammen 170 888 W. und um und drohte Greiser. Als dieser dann abends nach dem Bahnhof Sonderorganisation innerhalb der Partei ist mit allen Mitteln, bie Aktionäre 5 Proz. Außerdem wird in einer besonderen Rück- Fangschleuse tam, lauerte ihm Berl dort auf und versetzte ihm mit die das Organisationsstatut vorsieht, zu bekämpfen." einem Gegenstande einen Hieb über den Kopf. Dann ergriff er lage" eine halbe Million verstedt. wieder die Flucht. Greiser schleppte sich nach Hause. In der Nacht zum Mittwoch starb er. Der wuchtige Hieb hatte einen Schädel­bruch und eine Gehirnblutung zur Folge gehabt. Perl wird noch gesucht.

Aus der italienischen Partei.

Vierte ungarische Anleihe.

Wie die schweizerische Parteipresse berichtet, macht sich in der italienischen Bartei ein Massenzustrom neuer Elemente Dem Vernehmen nach ist die Emission einer fechsprozentigen Es sollen aber auch 51/ prozentige bemerkbar. Nicht nur Arbeiter, die bisher der Partei gleichgültig Rentenanleihe geplant. gegenüberstanden, auch kleinbürgerliche Elemente, die durch den Staatskassenscheine mit zehnjähriger Laufzeit ausgegeben Krieg und seine sozialen Folgen bitter enttäuscht worden sind, werden. Die Substription auf die vierte ungarische Kriegsanleihe richten ihre Blicke auf die sozialistische Partei, die von Anfang an soll in der Osterwoche beginnen.( W. T. B.) gegen den Eintritt Italiens   in den Krieg gewirkt hat. Besorgt um die Aufrechterhaltung ihrer sozialistischen Taktik und ihres

Kriegsgewinne in Dänemark  .

In der Uniform eines Lokomotivheizers tritt ein Schlafstellen­schwindler auf, der seit einiger Zeit besonders in Neukölln sein Un­wefen treibt. Er erzählt ben Frauen, bei denen er mietet, daß er nach Berlin   versetzt und auf dem Schlesischen Bahnhof   beschäftigt fei. Weil die Uniform die Angaben zu bestätigen scheint, so hegen die Vermieterinnen kein Mißtrauen, verpflegen den Mieter auf Kredit

proletarischen Klassencharakters ergreift die Parteileitung nun Die folgenden Angaben über dänische Kriegsgewinne veröffent- und borgen ihm noch bares Geld dazu, bis er eines Tages ver Maßnahmen, um nach Möglichkeit eine scharfe Kontrolle über die licht der Londoner   Economist  ": Im Jahre 1915 buchte die dänische schwindet. Der Schwindler ist etwa 40 Jahre alt und mittelgroß, neu hinzuströmenden Elemente auszuüben. Die Geschichte der Schiffahrtsgesellschaft Torm", trop verschiedener Kriegsunfälle, einen hat dunkelblondes Haar und Schnurrbart, eine Narbe über der Nase italienischen Partei kennt Fälle, wo der plöbliche Zustrom von Reingewinn von 2817 000 kronen. Im Jahre 1914 hatte die ge- und Hautähungen auf der rechten Hand und trägt zu einer blauen Mitläufern" die Taktik der Partei verhängnisvoll beeinflußt und nannte Gesellschaft nicht mehr als 389 000 kronen Reinverdienst. Bivilhose Müge und Litewka der Eisenbahner.

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innere Wirren vorbereitet hat. Diese Gefahr gilt es nun nicht Selbst das beste Geschäftsjahr im Frieden brachte nicht mehr als Wieder ein Einbruch in eine Brotkommission. In die Räume Eloß mit Kontroll" maßnahmen, sondern vor allem durch eine Ein- 861 000 kronen. Trotzdem nach Abschluß des Jahres 1915 große der 7. Neuköllner Brotkommission in der Steinmezſtr. 12 iſt ein wirkung auf die neu hinzukommenden Elemente zu begegnen, die, Summen als Reserven und Kriegsversicherungen zurückgelegt wurden, Einbruch verübt worden, bei dem den Tätern eine Anzahl Brot­ohne der Rückständigkeit dieser Glemente Konzessionen zu machen, erhielten die Aktionäre der Gesellschaft 100 Proz Dividenden fie durch Erziehung im Geiste des Sozialismus zu tüchtigen Sol- von 40, 50 und 60 Proz. sind heute bei allen dänischen Schiffahrts- marken der Serie 22 in die Hände gefallen sind. Die Art der Aus­daten der proletarischen Armee machen soll. gesellschaften das mindeste. Die Dänisch- Dstasiatische Handelsgesell führung des Diebstahls läßt erfenuen, daß als Täter nicht ges fchaft batte im Striegsjahr 1915 einen Reingewinn von 28 376 158 Str. verbsmäßige Einbrecher, sondern Frauen oder Kinder in Betracht Der Aufschwung in allen dänischen Handels- und Industrieunter­

tommen.

,, Arbeiter- Jugend". Die soeben erschienene Nr. 8 des achten Jahrgangs hat u. a. nehmungen ist außerordentlich. Selbst fleinere Gesellschaften, denen Auf einem Spaziergange gestorben. Ein tragisches Ende hat die folgenden Inhalt: Hic Rhodus! Belz und Geographie. Eine es vor dem Striege so schlecht ging, daß sie nur ganz minimale 42 jährige Ehefrau Else des in der Manteuffelstr. 23b in Lichter­Winterwanderung. Von C. A. Seidel. Die Radierung. Von oder überhaupt feine Dividenden auszuteilen vermochten, zahlen felde wohnenden Kaufmanns Welt gefunden. Frau W. hatte Be Elfriebe Schäfer.( Mit Abbildungen.)- Weiterleben. Gedicht von heute 20 bis 25 Broz. tannte in der Lindenstraße in Oberschöneweide   besucht und mit diesen

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