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Gewerkschaftliches.

Berlin und Umgegend.

Aus dem Kriegsansschuß für die Metallbetriebe

Groß- Berlins.

Unzufriedenheit bei den Spandauer Straßenbahus

schaffnerinnen.

Schon in Friedenszeiten holte sich die Spandauer Straßen­bahndirektion ihr Personal von weit und breit, mit Vorliebe aber aus rückständigen Gegenden herbei, um recht zufriedene Arbeiter zu haben. Trotzdem war der Wechsel unter den Straßenbahn­Der Schloffer C. der Firma A. will aufhören, da er die Be- Direktion dauernd auf dem Kriegsfuße. Auch jest, während der angestellten stets sehr groß und mit der Organisation stand die schäftigung, bei der er den ganzen Tag stehen muß, nicht aushalten Striegszeit, beschweren sich die Straßenbahnschaffnerinnen insbeson­fann. Die Differenz wird sehr leicht erledigt, denn wie die Aus- dere über die schlechte Behandlung seitens einzelner Vorgesezten sprache ergibt, will der Schlosser Arbeit nach auswärts an- und über die vielen Strafgelder bei einem Stundenlohn von nehmen. Für außerhalb Groß- Berlins liegende 40 Pf. Ein Vorgesetzter bezeichnet die Schaffnerinnen mit Vor­Betriebe bedarf es aber eines Kriegsscheines liebe als berdammtes Weibervolt"," langhaarige Gesellschaft" nicht, so wenig wie ein Arbeiter, der von auswärts nach Berlin usw. Die Straßenbahnschaffnerinnen haben sich daher aufgerafft tommt, einen Kriegsschein braucht, um in Berlin in Beschäftigung und folgendes Gesuch an die Stadtverordnetenversammlung ge= zu treten.( Einige Filialen Berliner Firmen in der Proving Brandenburg gehören allerdings noch mit zum Bereich des Kriegs­ausschusses Groß- Berlin.)-

Bei derselben Firma will der Maschinenarbeiter G. aufhören, weil er zu wenig verdient und auch zeitweilig aussehen muß. Es wird eine Verständigung dahin erzielt, daß dem Ma­schinenarbeiter G. die Zeit, die er aussehen mußte, zu seinem durchschnittlichen Verdienst bezahlt wird, und außerdem soll ihm eine Arbeit gegeben werden, bei der er einen zeitgemäßen Verdienst erzielen fann. Die Aushändigung eines Kriegsscheines war damit unnötig.

richtet:

a) Erhöhung des Stundenlohnes auf 55 Pf., b) Aufstellung von Klosetts an den Endhaltestellen, c) Festsetzung des Dienstes auf 9 bis 10 Stunden hintereinander in den Vormittags- oder Nachmittagsstunden, d) polizeilichen Schuh in den Morgen- und Abendstunden, e) angemessene Behandlung von seiten der Vor­gesezten, f) Verminderung der Strafgelder.

Der 7. Ausschuß hat beschlossen zu a die Angelegenheit dem Magistrat zur Erwägung zu überweisen, zu b bis f Uebergang zur Tagesordnung.

Diesen Beschluß des 7. Ausschuß nahmen die Stadtverordneten stillschweigend zur Kenntnis.

Deutsches Reich .

Der Werkzeugmacher B. von der Firma C. will einen Kriegs­schein haben, weil er nicht genügend verdient. Da die Firma teinen Vertreter geschickt hat, sondern nur eine schriftliche Mitteilung fandte, wird dem Werkzeugmacher ohne weiteres der Anerkennung der gewerkschaftlichen Organisation durch Schein ausgestellt. Gine schriftliche Mitteilung genügt nicht, die Verhandlungen vor dem Kriegsausschuß müssen mündlich geführt werden.

Der Einrichter W. will bei der Firma S. u. H. aufhören, da er neben anderen Beschwerden einen zu geringen Verdienst hat. Der Vertreter der Firma behauptet, daß die Firma durchaus nicht ab­geneigt ist, dem Einrichter einen höheren Verdienst zu geben, es müsse darüber aber doch zunächst einmal mit der Firma verhandelt werden, und das sei noch nicht geschehen. Es wird dem Einrichter W. aufgegeben, zunächst einmal der Firma eine Forderung auf mehr Verdienst zu unterbreiten. Erst wenn dieses fein zufrieden­stellendes Ergebnis haben sollte, kann der Kriegsausschuß erneut zu der Sache Stellung nehmen.

Der Dreher R. von der Firma R. will einen Kriegsschein, weil er nicht als gewöhnlicher Dreher, sondern als Werkzeugdreher

eine städtische Behörde.

Bei der letzfen Beratung des städtischen Etats in Kiel for= derten die sozialdemokratischen Stadtverordneten die Anerkennung der gewerkschaftlichen Organisation in den Betrieben der Stadt. Wie der Magistrat jest in der letzten Sibung der städtischen Kol­legien mitgeteilt hat, ist auf seinem Beschluß den Bestimmungen über die Arbeitsausschüsse folgender Absatz eingefügt worden:

Zu den Sizungen der vereinigten Arbeiterausschüsse erhalten nach näherer Bestimmung des Magistrats Vertreter derjenigen Organisation eine Einladung, denen die städtischen Arbeiter ange­hören. Die Vertreter können an den Sihungen mit beratender

Stimme teilnehmen.

beit. Hiergegen sträubten sich die Unternehmer. In der letzten Beit werden nun Tertilarbeiter und-arbeiterinnen in größeren Mengen bei Androhung des Entzugs der Unterstützung für land­wirtschaftliche Arbeiten geworben. Hierzu faste die Konferenz nachstehende Entschließung:

Die Konferenz bedauert die vom Bundesrat angeregten Be­strebungen der behördenlichen Organe und der Bundesstaaten auf Kürzung der bisher aus öffentlichen Mitteln gehabten Unter­stübungsbezüge im Falle ganzer oder teilweiser Arbeitslosigkeit. Sie erhebt Einspruch gegen die in vielen Bezirken Deutschlands stattfindende Ueberführung der Textilarbeiter, ganz besonders der jugendlichen, sowie der Arbeiter der gesamten Bekleidungs­industrie in die Landwirtschaft bei Strafe des Unterstützungsent­zugs Falle der Weigerung.

Sie erhebt Ginspruch, wie die Arbeiterverbände es schon anläßlich der ersten Beratungen im Reichsamt des Innern nach Grlaß der Herstellungsverbote getan haben: 1. weil die landwirt­schaftlichen Arbeiten, wie sie die Ernte bedingt, für die in Frage kommenden Arbeiter viel zu schwer sind, 2. weil für einzelne Branchen die Wiederverwendung im früheren Beruf durch die landwirtschaftliche Arbeit sehr erschwert wird, 3. weil die Jugend­lichen ferm von der Heimat auf großen Dominiums usw. unter­gebracht und dadurch der elterlichen Fürsorge entzogen werden, 4. meil duh das Aufhören des Zusammenlebens mit der Fa= milie starker seelischer Druck auf die Beteiligten ausgeübt wird, 5. weil die Arbeiter, vor allem die jungen Mädchen, durch das auf großen Güten übliche unterschiedslose Zusammenleben mit Kriegsgefangenen und aus ländischen Arbeitern aller Art in primi tiven Unterkunftsräumen und Massenquartieren schweren sitt= lichen Gefahren ausgesetzt sind. Die Konferenz erhebt weiter Einspruch gegen die Verwendung der Arbeiterinnen des Textil­und Bekleidungsindustrie zu förperlich schweren Arbeiten, wie Steinetragen up. Die Konferenz erwartet deshalb, daß Arbei­tern und Arbeiterinnen nur geeignete Arbeit bei ausreichen­der Entlohnung ngeboten wird.

Ausland.

Der Generalftreik in Norwegen .

Aus Kristiania wid gemeldet: In der Sizing des Lagthings wurde das Schiedsgerichtsgesetz erörtert. Justizminister Abra­hamsen erflärte, er habe gehört, daß der Generalstreit nur eine Demonstration sei und daß die Arbeit wieder aufgenommen werden würde, sobald das Gesetz angenommen und rechtskräftig geworden Konferenz der Arbeiter in der Bekleidungsindustrie. sei. Ein sozialistischer ertreter sagte, die Arbeiter würden sich Am Sonntag, den 4. Juni, tagte in Dresden eine Konferenz loyal beugen, wenn kein anderer Ausweg vorhanden sei. Der abeiten will. Im Berlaufe der Auseinandersetzung erklärt die sämtlicher für die Bekleidungsindustrie in Frage kommenden Ar- Generalstreit sei keine Drehung gegen das Storthing. Der ſozia­Firma sich freiwillig bereit, den Kriegsschein auszustellen. Von der Firma T. erscheinen 8 Einrichter, die aufhören wollen, beiterverbände. Die Konferenz war vom Deutschen Textilarbeiter- listische Vorschlag, das Schiedsgerichtsgesetz abzulehnen, wurde vom weil sie sich bei der Zumeffung von 3ulagen gegenüber verband arrangiert und außer von diesem beschickt vom Christlichen Lagthing mit 25 gegen 5 fialistische Stimmen verworfen. Das thren anderen Kollegen im Betriebe benachteiligt fühlen. Die Tertilarbeiterverband, vom Gewerkverein deutscher Textilarbeiter Gesetz wurde dann gegen 6 Stimmen in der Fessung des Odels­Einrichter erklären, der Meister hätte ihnen die gleiche Zulage(.- D.), vom Verband der Schneider, Schneiderinnen und Wäsche- things angenommen. Nach dem Schiedsgerichtsgeseh sollen Arbeit­versprochen wie den übrigen. Diese sei aber nicht gezahlt. Mitarbeiter und vom Verband der Hutmacher und Filzwarenarbeiter. geber und Arbeiter je ein Mitglied des Schiedsgerichts ernennen. Es handelte fich darum, die Mißstände, die bei der Textil- Die Sozialisten hatten noch aun Donnerstag Kundgebungen gegen Rücksicht darauf, daß die Einrichter wahrscheinlich die Zusage des Meisters jo aufgefaßt haben, wie sie es wiedergaben, und die arbeiter- Grwerbslosenfürsorge in Sachsen zutage getreten sind, zu das Schiedsgerichtsgesetz veran altet. Differenz zwischen ihrem Lohn und den übrigen, mehr berüd- besprechen und auf Abhilfe hinzuarbeiten. Ferner galt es, an der sichtigten Einrichtern nur sehr gering ist, erklärt sich die Firma Hand von Tatsachen die Unzulänglichkeit der Unterſtüßung zu zei­bereit, die Differenz auszugleichen. Damit ist die Erteilung eines gen und angesichts der kolossal gesteigerten Lebensmittelpreise bei der Regierung eine Erhöhung anzuregen. Die Konferenz beauf­Kriegsscheins unnötig. Der Schlosser H. von der Firma W. will aufhören, weil er tragte die Zentralvorstände der beteiligten Organisation, beim Mi­nisterium eine Grhöhung der Unterstützungssäge um 50 Proz. zu nicht genügend verdient. Nach kurzer Aussprache erklärt sich beantragen. Verdienter Lohn und kleine Renten sollen, so wurde die Firma bereit, dent Schloffer 10 Pf. pro Stunde Zulage zu gewünscht, in der Woche bei männlichen Personen bis 6 M., bei geben. Damit erübrigt sich die Erteilung eines Kriegsscheins. weiblichen Bersonen bis 3 M. überhaupt nicht angerechnet wer­den, höheres Ginkommen dagegen nur bis 66% Proz. Das ge­famte auf der Konferenz vorgetragene Material wird dem sächsi­schen Ministerium des Innern unterbreitet werden.

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Der Fräser N. von der Firma O. u. A. will aufhören, weil er infolge mangelhaften Werkzeuges feinen zeit­gemäßen Lohn erzielen fann. Nach längerer Aussprache wird dem Fräser zugestanden, daß er in Zukunft ausreichend Werkzeugfräser Des weiteren befaßte sich die Konferenz mit den in letter Beit und dergleichen erhalten wird, und erklärt sich R. damit zufrieden in allen Teilen Deutschlands zutage getretenen Bestrebungen, die gestellt, so daß sich die Erteilung eines Kriegsscheins erübrigt. Aus- Textilarbeiter in die Landwirtschaft zu überführen. Schon zu Be brüdlich wurde hierbei seitens des Kriegsausschusses betont, daß ginn der Unterstübungsaktion im Auguſt vorigen Jahres hatten der Arbeiter berechtigt ist, zu fordern, daß ihm gutes die Textilarbeiterorganisationen hiergegen Ginspruch erhoben; sie und ausreichendes Werkzeug zur Verfügung gestellt wird. I wünschten eine Ueberführung in andere Industrien zu geeigneter

Deutsches Theater. Verband der Freien Volksbühnen Lessing- Theater.

Allabendlich 82 Uhr:

Die Familie Schimek.

Kammerspiele. Sonntag und Montag 8 Uhr: Marquis von Keith. Volksbühne. Theater a. Bülowpl.

Allabendlich 84 Uhr: Robert und Bertram. Sonntag u. Montag nachm. 3 Uhr ( kleine Pr.): Der Biberpelz.

Kammerspiele: Wedekind- Zyklus.

URANIA Taubenstr.

48/49.

Sonntag 4 Uhr( halbe Preise): Von der Zugspitze zum Watzmann . 8 Uhr: An den Grenzen von Südtirol und Italien .

Montag 4 Uhr( halbe Preise): Von der Zugspitze zum Watzmann .

Sonntag, den 11. Juni 1916: Nachmittags 3 Uhr: Boltsbühne, Theater am Bülowplay: Der Biberpelz. Deutsches Opernhaus: Der Wild­schük.

Reffing- Theater: Komödie der Worte.

Montag, den 12. Juni 1916: Nachmittags 3 Uhr:

Boltsbühne, Theater am Bülowplag:

Der Biberpelz. Leffing- Theater: Komödie der Worte. Abends 8 Uhr: Boltsbühne, Theater am Bülowplay: Montag bis Freitag: Stobert und Bertram.

82 Uhr: Schwarzer Peter. ( Albert Bassermann .) Nachm. 3 Uhr: Komödie der Worte. Montag: Schwarzer Peter.

( Albert Bassermann .)

Deutsch . Künstler- Theater.

82 U.: Die selige Exzellenz.

National- Theater Köpenicker Straße

68. I. u. II. Feiertag 3, u. 8: Als ich noch im Flügelkleide... ( Lustspielschlager)

NB. Des Kaffenandrangs wegen empf. es fich, Billetts rechtz. z. bes. Die Kasse ist geöffnet v. 10 Uhr ab.

Komödienhaus Voigt- Theater.

8 Uhr: An den Grenzen von Südtirol und Italien . 8 Uhr:

Schiffbauerdamm 25

Badstr. 58.

Badstr . 58.

Der 7. Tag.ingften täglich Jägerliebchen.

Theater für Sonntag, den 11. Juni.

Berliner Theater.

An beiden Feiertagen:

8%, U. Ulanenstreiche. Andersen.

Schiller- Theater O

8 Uhr: Ultimo.

Am 2. Feiertag:

Deutsches Opernhaus, Charlottenb. 8 Uhr: Ehrliche Arbeit.

3 Uhr: Der Wildschütz.

8 Uhr: Carmen.

Am 2. Feiertag:

6 Uhr: Parsifal .

Kleines Theater

3, Uhr: Maria Magdalene .

8 U.: Hochzeitsreise. Dienstboten.

Am 2. Feiertag;

3, U.: Liebelei.

Schiller- T. Charlottenb.

8 Uhr: Alt- Heidelberg.

Am 2. Feiertag:

8 Uhr: Bürgerlich u. romantisch.

Friedrich- Wilhelmstädt. Theater An beiden Feiertagen:

8% U.: Hochzeitsreise. Dienstboten. 81%, U.: D. Dreimäderlhaus

Komische Oper

8 U.:

An beiden Feiertagen:

Thalla- Theater

3 Uhr: Drei Paar Schuhe.

Der selige Balduin 8% U.: Blondinchen.

Lustspielhaus

An beiden Feiertagen:

8%, U.: Brauchbar& Fix. Metropol- Theater

An beiden Feiertagen:

8. Die Großherzogin v.Gerolst.

Montis Operetten- Theater An beiden Feiertagen: Gastsp. des Kleinen Th. 8%, U.: Onkel Bernhard.

Residenz- Theater

An beiden Feiertagen:

Am 2. Feiertag:

3 Uhr: Johannisfeuer.

8

U.: Blondinchen. Theater am Nollendorfpl. An beiden Feiertagen:

14 U.: Das Fürstenkind. 19 U.: Immer feste druff!

Theater des Westens

Z. 1. Mal:

Am 2. Feiertag:

9 Uhr: Das Glücksmädel 19 U.: Das Glücksmädel. Trianon- Theater

An beiden Feiertagen:

4 Uhr: Pfarrer von Kirchfeld.

8%, U.: Fliegende Blätter. 8, U.: Tante Tüs'chen.

Gr. Posse m. Ges. u. Tanz in 4 Aften von 2. Treptow . Erstklassiges Varieté- Programm. Anfang 5%, Uhr, Sonntags 4 Uhr.

Schuh­Palast PINKUS!

Lustspiel mit Ernst Lubitsch . U.T Rurfürstendamm, Nollendorf play.

Der Mann Talarso

mit den grünen Augen

Psilander

In Mac Römers grosse Stunde U.T Morigplab, Hasenheide

WIDE PORTEN

Oscar

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Sabo

Kieselhausen

sowie der große

Juni- Spielplan.

Dazu:

,, Arizonda

Das Mädchen mit den

Schicksalsaugen Operette von Gilbert.

Rose- Theater. Des Königs Befehl. Alwiu Neuß als Gast. Gartenbühne ,: Es gibt nur ein Berlin . Früh- Konzert. Anfang 6 Uhr.

DER

GROSSE

PFINGST­

SPIELPLAN!

Sonntag, Montag, Dienstag 3, 5, 7 und 9 Uhr

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Die letzten Tage der Entente auf Gallipoli!

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Da die in der Entschließung für die interessierten Parteien festgesetzte Frist zur Ernennung von Schiedsgerichtsmitgliedern gestern mittag um 12 Uhr ablief ersuchte das Sekretariat der Lan­desorganisation Freitag abend m Verlängerung der Frist bis­Dienstag abend, bis der Kongre die Frage behandelt hat, ob die Arbeiter sich dabei vertreten lassen sollen. Der Staatsrat hat das Gesuch bis Mittwoch, den 14. Juni, 2 Uhr nachmittags, bewilligt. Die Landesorganisation teilte gleichheitig mit, daß in der Zwischen= zeit Arbeitseinstellungen aus Anlß von Lohnstreitigkeiten nicht stattfinden werden. Der Zentralterband des Arbeitgebervereins hat die laufenden und die angefünigten Sperren aufgehoben. Die städtischen Arbeiter und die Straßenbahnarbeiter haben gestern gekündigt.

Wetteranssichten für das milere Norddeutschland bis Montag mittag. Biemlich fühl, zeitweis aufflarend, aber noch über­wiegend bewölkt und wiederholte, im Westen, meist geringe, östlich der Dder stärkere Regenjälle.

Walhalla- Theater.

8 Uhr: Der Glücksschmied.

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