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Wir haben gesehen, daß Aehnliches sich schon einmal ereignete. I nung hente alfo zu Barlierer: Genoffen, laßt euch nicht probs- ren Trennung führt. Das sollte allen in verantwortungsvollen Unter dem Sozialistengeseh war durch den Wydener Kongreß 1880 zieren! Die Mehrheit" will sprengen!" Posten stehenden Genossen zur ersten Pflicht dienen."

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der Sozialdemokrat" zum offiziellen Parteiorgan erklärt worden, Die Chemnitzer Boltsstimme" bemerkt zu dem Be­die Fraktion und Parteileitung hatte ihm 1888 diesen Charakter ab- schluß:

Genossenschaftstag

erkannt, ohne einen Parteitag zu befragen. Aber dafür waren nicht" Es wird sich nun fragen, ob die Berliner Parteigenossen sich politische Gründe maßgebend gewesen, sondern zwingende juristische, damit abfinden, lediglich für Berlin einen neuen Vorstand zu bie fehlen. Auch diejenigen, heute schen, können sich nicht einfach über einen Parteitagsbeschluß hin- im Amte zu lassen, oder ob sie darauf beharren, auch an diese Stelle megjeßen. Sollte der Vorstand sie doch für geboten und gerecht- Minderheitsleute zu schieben. Im letteren Falle würde zweifellos fertigt erachten, würde er aber damit kaum die Berliner Genoffen eine Spaltung in der preußischen Landesorganisation herbeige­sehr erschrecken, die eine derartige Regelung schon lange für zweck- führt werden." mäßig hielten. Die Redaktion, ihre Frische und Freudigkeit und bamit das Blatt, seine Lebhaftigkeit und Aktualität sowie sein Leser­kreis würden dabei gewinnen. Wären redaktionelle Erwägungen allein entscheidend, dann hätte die unglüdliche Doppelnatur" schon längst ein Ende nehmen müssen.

bie eine folche Regelung wün- wählen und für Breußen ben alten Geſchäftsführenden Ausschuh des Zentralverbandes deutscher

fucht.

Aber es ist nicht wahrscheinlich, daß der Vorstand diese Lösung Was aber dann? Hat der Vorstand vielleicht die entgegen­gesetzte Lösung ins Auge gefaßt, die ausschließliche Verfügung über bas Blatt zu erringen, den Berliner Genossen eine Redaktion nach feinem Herzen aufzuzwingen? Damit würde er nichts gewinnen! Der Vorwärts" ist nur lebensfähig durch die Berliner Genossen und nicht als Organ des Kampfes gegen fie. Siegte der Vorstand bei seinem Streben nach Eroberung des Vorwärts", so geriete er in die Lage des Mannes, der in einem Prozeß um ein Gut am Meere Hunderttausende berausgabte, um, nachdem er ihn ge­wonnen, zu entdecken, daß das Streitobjekt von einer Sturmflut hinweggeschwemmt worden sei.

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Wir können nicht annehmen, daß der Parteivorstand eine der­artige Politik plant. Aber andererseits muß er sich doch sagen, daß der augenblick­liche Zustand unhaltbar ist. Je länger er dauert, desto mehr be­broht er die Partei mit den schlimmsten Gefahren, indem er Waffer auf die Mühle derjenigen treibt, die an der Partei in ihrer jezigen Form verzweifeln und daher Parteiflucht und Spaltung propa­gieren. Man erinnere sich daran, daß die inneren Konflikte und Spaltungen im Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein fortdauerten, folange Schweizer die Einheit erzwingen wollte.

Nicht die Spaltung der Frattion, sondern der Vorwärts" Konflikt birgt die schlimmsten Ge­fahren für den organisatorischen Zusammen­schluß der Partei in fich.

Aus der Partei.

Zum Beschluß der Landeskommission.

Die Beipziger Volkszeitung" schreibt zu der Stellungnahme der preußischen Landeskommission:

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" So hat also einert*) erreicht, was er wollte, so ist ge­schehen, was wir schon auf Grund seines Aufrufs an die preußischen Genossen kommen sahen. Die Mehrheit schreitet von Gewaltstreich zu Gewaltstreich sie scheint ihre Aufgabe darin zu sehen, die Opposition bis aufs Blut zu reizen. Fast tönnte man auf die Vermutung kommen, daß die Absicht ist, die Berliner Genossen zu unüberlegten Schritten zu provozieren. Wir hoffen indes, daß eine solche Spekulation ohne Erfolg sein würde, daß die Berliner Ge­noffen kaltes Blut und ruhige Ueberlegung bewahren werden.

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Die Sozialdemokratische Feldpost".

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Von einem im Often stehenden Parteigenossen und Gewerkschafts­angestellten erhalten wir zu der neuesten Gründung der I. K.- Leute und ihrer Hintermänner eine Buschrift, der wir folgendes ent­nehmen:

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Konsumvereine.

Der 13. ordentliche Genossenschaftstag des Zentralverbandes deutscher Konsumvereine tagte in der vergangenen Woche in der Stadthalle zu Hannover . Ueber die

Entwickelung des Zentralverbandes deutscher Konsumvereine referierte Heinrich Kaufmann - Hamburg .

Sozialdemokratische Feldpost" so betitelt sich eine neue alle Die Entwickelung der Konsumvereine hat schöne Erfolge ge­14 Tage erscheinende Beitung, herausgegeben von A. Baumeister. zeitigt. In diesem ersten vollen Kriegsjahre ist die Zahl der Mit­Ihr Leitmotiv ist in Nr. 1, Spalte 3, in folgenden Sägen nieder glieder unserer Konsumgenossenschaften von 1718 000 auf gelegt:" Statt dessen wollen wir allen Genossen im Felde, die ihr 1 850 000 oder um 132 000 Familien gestiegen. Der Zuwachs ist ein altes Organisationsideal noch nicht über Bord geworfen, eine fa cerheblich größerer als in dem dem Kriege vorhergehenden Friedens­liche Informationsquelle über die Borgänge in der jahre. Der Umsatz der Konsumgenossenschaften im eigenen Geschäft Heimat bieten. Soweit unsere schwachen Kräfte reichen, wollen wir im Betrage von rund 500 Millionen Mark hat sich auf gleicher Höhe in möglichst objektiver Weise den Standpunkt der deutschen Urbeiter erhalten, obwohl etwa eine Million der kräftigsten Konsumenten ihren dartun. Sowohl zu den augenblicklichen Streitfragen wie auch zu Familien entzogen sind. Der Ausgleich ist zum Teil durch die höheren den sonstigen wichtigen Fragen der nächsten Zukunft." Preise gebracht worden, die jedoch im ersten Kriegsjahr nicht unerheb­Die beiden ersten Nummern bringen uns aber eine große lich niedriger waren, als es gegenwärtig der Fall ist. Zum Teil Enttäuschung. Denn die Dbjektivität" besteht in einer brachte den Ausgleich die erwähnte Mitgliederzunahme und die ge tendenziös und fanatisch einseitigen Berteidigung der Politik der nossenschaftliche Treue der Hausfrauen, die es vor allen Dingen als Fraktionsmehrheit. ihre Pflicht erachtet haben, in dieser schweren Zeit ganz besonders Die altbekannte Methode, Aussprüche von unseren Vorkämpfern dem gemeinsamen Werke treu zu bleiben. Deutschland steht in der und Führern, Engels, Marg, Lassalle, Bebel und Liebknecht usw. aus Entwickelung der Genossenschaften an erster Stelle, sie hat sich bei dem Zusammenhang zu reizen, erscheint auch hier wieder, um die uns glänzend gestaltet. Eine lebhafte Zunahme zeigen die in eigener Richtigkeit der Mehrheitspolitik zu beweisen. Es muß doch schwach Produktion hergestellten Waren, deren Wert von 106 Millionen Mart bestellt sein um diese Politik, wenn immer wieder ein und dasselbe auf 120 Millionen Mart gestiegen ist. Auch die Kapitalfraft der aufgetischt wird. Ganz abgesehen davon, daß man mit Aussprüchen Konsumvereine zeigt eine erfreuliche Steigerung, doch ist das aller­derselben Führer das Gegenteil beweisen könnte, besonders mit den größte Gewicht darauf zu legen, daß sie mit dem steigenden Kapita, bom Parteivorstand, der Generalfommission der Gewerkschaften bedarf Schritt hielt. Deutschlands und der deutsch - österreichischen Reichsratfraktion ber öffentlichten Aufrufen in den letzten Julitagen 1914. Die Oppofition, die versucht, diese widersprüche aufzudecken, in Konsequenz der Parteitagsbeschlüsse und der Beschlüsse der inter nationalen Kongresse, und ihr Handeln danach zu richten, wird in geradezu herabwürdigender und beleidigender 28eise behandelt und legten Endes werden ihr in der Baumeister­schen fachlichen Informations quelle" noch unehrliche Motive

unterschoben.

Die folgenden Säße( Nr. 1 Seite 2 der Soziald. Feldpost") illustrieren das recht treffend:

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Die Kritit hat aber auch Formen angenommen, die unserer Sache zur Schande gereichen. In Bild und Wort, offen und anonym, werden die Andersdenkenden verspottet, beschimpft, werden die niedrigsten Instinkte gegen fie wachgerufen. Auf demselben Wege will man die Frauen in der Heimat, die Soldaten im Felde zu unüberlegten and lungen hinreißen, die zwar manche Familie in noch größeres namenloses Unglück stürzen, an dem heutigen Zustand aber nichts ändern können. Besonders wenn man nicht beabsichtigt, damit die Pläne der heutigen Feinde unseres Volkes fördern zu tvollen. Deren einzige Hoffnung beruht nur noch auf dem Glauben, daß in Deutschland innere Wirren ausbrechen und dadurch der Sieg des Vierverbandes möglich werde."

Solche Schreibweise ist eine Schande, um mit der Soziald. Feldpost" zu sprechen, für unsere Sache. Das ist nichts weiter als eine glatte Denunziation wegen Landesverrats. Wahr­lich eine saubere Informationéquelle, diese S. F." Das ist nur eines der vielen Beispiele, aus den beiden Nummern zeigt aber wie man parteiſchädigend wirkt und was man weiter von dieser Beitung" zu erwarten hat.

auszugleichen.

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Der Gedante einer Sozialdemokratischen Feldpost" ist wohl gut, Praktisch hat die Sache insofern gar nicht einmal allzuviele Bedeutung, da die Befugnisse des Geschäftsführenden Ausschusses doch die Mittel, die zum Biele führen sollen, find schlecht und richten Bedeutung, da die Befugnisse des Geschäftsführenden Ausschusses noch mehr Irrungen und Verwirrungen an. Nicht das Trennende, der preußischen Landeskommission sehr beschränkt sind; sie kann nur ausführen, was die Kommission ihr vorzeichnet und sie muß sondern das Einigende sollte das Leitmotiv" sein." zudem stets im Einvernehmen mit dem Parteivorstand handeln. Um so unverständlicher ist der Schritt der Landeskommission, wenn

Abgelehntes Stadtratsmandat.

Um den Mitgliedern die Durchführung der Barzahlung zu era möglichen und sie zu veranlassen, sich eine wirtschaftliche Reserve für Beiten der Arbeitslosigkeit, der Krankheit und der Not zu bilden, haben alle unsere Konsumvereine Sparkassen eingerichtet. Die Spar einlagen find bereits in den letzten Friedensjahren sprungweiſe hin­aufgegangen. Im Jahre 1908 betrugen die Spareinlagen einschließ lich der Hausanteile 7,7 Millionen Mart, im Jahre 1908 21 Mil­lionen Mart, im Jahre 1913 73 Millionen Mart und im Jahre 1914 88 Millionen Mark. Es bestand die nicht unangebrachte Befürchtung, daß die Kriegsnot zu einer erheblichen Verminderung der Sparein­lagen führen würde. Das ist erfreulicherweise nicht der Fall gewesen. Im ersten Kriegsjahre haben sich die Spareinlagen der Mitglieder unserer Konsumvereine von 86 Millionen Mark auf 91 Millionen Mark erhöht.

Eine zweite, verhältnismäßig fleine Gruppe der an den Zen­tralverband deutscher Konsumvereine angeschlossenen Organisationen bilden die Arbeits- und sonstigen Genossenschaften. Bur Statistik berichteten 31 dieser Genossenschaften mit 10 000 Mit­gliedern. Der Wert der von diesen Genossenschaften produzierten Waren stieg von 11 Millionen Mark auf 13% Millionen Mark.

Daß der Beschluß der Landeskommission ein frecher, durch Die Zahl der gesamten deutschen Genossenschaftsmitglieder be­nichts gerechtfertigter Bruch des preußischen Organisationsstatuts trägt 2 600 000. Bei weitem die größte Kraft an Mitgliedern und ist, darüber wird man unter ehrlichen Leuten kein Wort weiter zu Umjak zeigt der Zentralverband deutscher Konsumvereine. Der Ge­berlieren brauchen. Daß eine Verpflichtung vorläge, während des famtumsatz aller Genossenschaften dürfte auf 750 Millionen Mark Krieges teine Neuwahlen in den Organisationen vorzunehmen, zu schätzen sein. ist ganz unzutreffend. Viele Organisationen haben das aus Zwed­Im einzelnen zeigt nun Raufmann die Entwvidelung, wie wir mäßigkeitsgründen zu Anfang des Krieges beschlossen. Damals fie schon in unserem Vorbericht kurz besprochen haben, dabei noch­rechnete man aber nicht mit einer längeren Dauer des Krieges. mals besonders den Wert der Eigenproduktion betonend. Die Groß­Nachdem er jetzt bald zwei Jahre gedauert hat und noch keine Aus­einkaufsgesellschaft deutscher Konsumvereine hat trotz der überaus ficht auf seine Beendigung zeigt, hat sich dieser Beschluß in jenen großen Schwierigkeiten, die gerade dem zentralen Warenverkehr er­Organisationen, wo sich ein Zwiespalt zwischen der Auffassung der wachsen sind, und trotz des Umstandes, daß viele Waren von den Mehrheit der Mitglieder und ihren Vorständen herausbildete, als Meines Erachtens sollte die Aufgabe der Soziald. Feldpost" die Reichsgesellschaften unter Ausschaltung der Großeinkaufsgesellschaft unhaltbar erwiesen. Nachdem einmal der Burgfriede in der Partei sein, in rubiger, fachlicher aber grundsäglicher Weise den Ursachen deutscher Konsumbereine bewirtschaftet worden sind, nur einen Rüd­aufgehoben war aufgehoben werden mußte konnte auch der der Parteiwirren nachzuforschen, geſtüßt auf unser Parteiprogramm, gang von 157 Millionen Mark auf 153 Millionen Mark erfahren. Der Beschluß, während des Krieges keine Neuwahlen vorzunehmen, dort ben Parteitagsbeschlüssen und den Beschlüssen der internationalen Minderumfab beträgt also nur 4 Millionen Mark, während der nicht mehr gehalten werden, wo Mitgliedermehrheit und Vorstand Kongresse, entsprechende Richtlinien zeigen für unser gegenwärtiges Umfabausfall an Roggen- und Weizenmehl, Getreide- und Futter­zu verschiedenen Auffassungen kamen. Das Recht der Mitglieder, und zukünftiges Handeln, um dadurch den Genossen im Felde lehr mittel 27% Millionen Mart, an Reis, Hülsenfrüchten, Mandeln und die Genossen, die ihr Vertrauen nicht mehr haben, aus ihren reichen Lesestoff zu bieten, der sie noch inniger mit dem Sozia Rosinen über 2 Millionen Mark und an Petroleum über Mil­Aemtern abzuberufen und andere Vertrauenspersonen zu wählen, ist nicht zu bestreiten. Der Hinweis auf die Abwesenheit der Ge- ismus( nicht allein mit der rein äußerlichen Organisations- lionen Mark betrug. Alles in allem find die Ausfälle auf über 35 Millionen Mart zu schäßen. Der Wert der in den eigenen Bro­noffen im Felde kann dabei nicht verfangen. Die Daheimgeblie- form) verknüpft. Meint es die Soziald. Feldpost" tatsächlich ernst, als fachliche duktionsbetrieben der Großeinkaufsgesellschaft hergestellten Waren. benen haben die Pflicht, während der Abwesenheit der Eingezogenen Informationsquelle" zu erscheinen, dann müssen auch beide stieg von 10,5 Millionen Mark auf 19 Millionen Mart. Die Grübri­die Parteiorganisationen nach ihrem besten Wissen zu verwalten, Richtungen zu Worte kommen, dann muß fie allen Parteigenoffen gung betrug 1,7 Millionen Mark, gegen 2,2 Millionen Mark im Vor­und können nicht, weil es Krieg ist und nicht alle Mitglieder an im Felde, bei den Kommandos und in der Garnisonzugestellt werden, jahre. den Entscheidungen mitwirken können, ruhig zusehen, daß die Ueber die Verlagsgesellschaft deutscher Konsumvereine ist zu be­Kräfte der Organisationen in einer Weise angewendet werden, die soweit sie ihre Adressen angeben. Für die denkenden und geschulten Parteigenossen, sie mögen richten, daß sie einen fleinen Rückgang des Umfazes von 3,5 Millionen fie für schädlich halten. Wenn der Parteivorstand und seine Gedenken über die Parteiwirren wie sie wollen, steht das eine fest: Mart auf 3,2 Millionen Mark zu verzeichnen hatte. Der Rückgang folgschaft das wahre Interesse der Partei im Auge hätten, fo mit der Schreibweise der Sozialdemokratischen erklärt sich zum Teil aus der Einschränkung des Bedarfs on Druck­müßten sie ein solches Vorgehen der Organisationen fördern, statt eldpost" als neues fachliches Informations- fachen aller Art, zum Teil kommen jedoch auch andere Umstände in ihm entgegenzutreten, damit in dieser Zeit, da ein Parteitag nicht möglich ist, das Kräfteverhältnis der verschiedenen Rich- rgan für die gesamte Partei" befiert man Frage, die überwindbar sind und überwunden werden müssen. nichts, sondern schädigt die Partei nur noch mehr. Herr Kaufmann kommt dann auf die neue Organisation des tungen in der Partei wenigstens annähernd in der Gestaltung der Die annehmbaren Arbeiten, wie beispielsweise die Berichte über den riegs ernährungsamtes zu sprechen, in das Genosse Dr. Wahlkreisorganisationen zum Ausdruck käme. Aber der jezige Stand der Gewerkschaften usw., vermögen den schlechten Teil nicht Müller berufen ist; er ist für diese Zeit von der Leitung der Geschäfte Barteivorstand zieht die Vogelstraußpolitik vor und die preußische des Zentralverbandes deutscher Konsumvereine entbunden worden. Landeskommission folgt seinem erleuchteten Beispiel. In der Berufung unseres Borstandsmitgliedes Dr. Müller an das Kriegsernährungsamt begrüßen wir neben der Anerkennung seiner persönlichen hingebenden Arbeit und Tüchtigkeit zugleich auch eine Anerkennung der Organisation des Bentralverbandes deutscher Kon sumbereine. Es wird die Aufgabe der Genossenschafter sein, Dr. Müller in seiner Tätigkeit nach Kräften zu unterstützen, indem sie ihn über alle wichtigen Vorgänge auf dem Gebiete der Nahrungs­mittelversorgung des Voltes, die sorgfältig zu sammeln und zu be­obachten sind, durch Berichte an den Vorstand des Zentralverbandes deutscher Konsumvereine informieren. Auch alle Fälle, in denen die Mitwirkung der Konsumvereine bei der Nahrungsmittelversorgung in ungerechtfertigter Weise auszuschalten versucht wird, sind zur Renntnis des Vorstandes des Zentralverbandes deutscher Konsum­vereine zu bringen. So müssen wir alle zusammenarbeiten, um eine dabei in erster Linie mitzuarbeiten haben. Wir haben große Auf­gaben dabei zu lösen. Ueberflüffige Schädlinge, Spekulanten aller Art find zu bekämpfen und auszuschalten, mehr als je ist dafür zu forgen, daß die Herstellung und Verteilung der Waren nicht in Hände kommt, die die Not des Volfes noch größer machen. Ueber die Kriegsmaßnahmen des Zentralverbandes In einer Funktionärsigung des 1. weimarischen Wahl. freises wurde zunächst der Jahresbericht erstattet. Der Abgeordnete spricht Dr. Müller. Er bittet, nicht als Vertreter des Kriegs­des Kreises, Gen. Laudert , der zur Minorität der sozial- ernährungsamtes zu gelten, da diese Institution erst neu sei und es demokratischen Fraktion gehört, referierte sodann über sich heute nicht darum handelt, was geschehen werde, sondern was die Stellung der Fraktion zu den schwebenden Fragen. Nach geschehen ist. Unsere Ein- und Ausfuhr, die 21 Milliarden betrug, ist lahmgelegt, ungeheure Einkommensverschiebungen haben statt­stehende Resolution wurde einstimmig angenommen: Die Konferenz des Sozialdemokratischen Vereins im ersten gefunden. Unsere Boltsernährung ist dadurch um 16 Proz. an Nah­weimarischen Reichstagswahltreise spricht sich mit Entschiedenheit rungsmitteln schlechter gestellt, dabei fommen Mengen in Frage wie für die Erhaltung der Geschlossenheit unserer politischen Organi- 2 Millionen Tonnen Brotgetreibe, 2 500 000 Tonnen Futtermittel, fation aus. Sie verurteilt deshalb die zerstörenden Bestrebungen, 500 000 Tonnen Kolonialwaren usw. Das schlechte Erntejahr 1915 die mit der Sperrung der Beiträge an den Parteivorstand in die hat die hinter uns liegenden Schwierigkeiten noch vergrößert. Die­jenigen von uns, die um die Dinge wußten, haben schwer unter dem Da über die taktische und prinzipielle Haltung der Reichstags- Druck dieser Tatsache gelitten. Jeder wird das nachfühlen können. frattion soweit sie die Stellungnahme zu den Kriegskrediten Allein 9 Millionen Tonnen an Getreide sind 1915 weniger geerntet *) Leinert hat in einem Leitartikel im Hannoverschen Volks- und damit zur Kriegführung selbst betrifft erst ein Partei worden als 1913. In ausführlicher Weise schildert Dr. Müller die willen" auf die Bedeutung der Berliner Wahlen hingewiesen, da der tag die Entscheidung fällen kann, lehnt die Konferenz es ab, eine verschiedensten Schwierigkeiten, die sich durch das Fehlen von Fett, geschäftsführende Ausschuß für Berlin zugleich der geschäftsführende Vorentscheidung in dieser Frage zu treffen; fie gibt aber au er Futtermitteln, Delen usw. ergeben. Unsere Ernährungspolitik muß sich Ausschuß der preußischen Landeskommission sei. Gr hielt es daher fennen, daß sie mit der Haltung ihres Abgeordneten in diesen auf diese Dinge einrichten, sich mehr auf das vegetabile Gebiet wen­den, bis wir wieder normale Verhältnisse haben. Inwieweit der für notwendig, darzulegen, in welcher Weise dieser Ausschuß zu- Fragen einverstanden ist. standekommt. Er fordert dann eine Entscheidung der Landes- Weiter erklärt sich die Konferenz einverstanden mit der vom Zentralverband deutscher Konsumbereine an der gesetzlichen Regelung tommission, ob die neugewählten Männer das Vertrauen der geschäftsführenden Bezirksvorstand getroffenen Entschließung, ins- der verschiedensten Reformen beteiligt ist, nahm einen weiteren Teil Landeskommission besiben können und legt dann weiter dar, daß besondere in der Frage, die ein den Gesamtinteressen der Partei und des Referats in Anspruch. Zum Schluß meint Dr. Müller, seine Stellung im Kriegs­über die Tätigkeit des geschäftsführenden Ausschusses nur der der Arbeiterklasse mehr förderndes gedeihlicheres Nebeneinander­jebige Ausichuß dem preußischen Parteitage Stechenschaft geben barbeiten der beiden jozialdemokratischen Fraktionen im Reichstage ernährungsamt jei nicht als Vertreter der Konfumbereine aufzu fönne D. R. fordert." Es ht mehr denn je alles zu vermeiden, was zu einer weiterfassen, sondern er habe die Aufgabe, die Gesamternährung sichern zu

fie zu reizen und zu erbittern.

tischen Stadtverordneten und Peter nicht handelt. Richtig sei allerdings, daß er in der Preisprüfungsstelle gegen die Einführung der Fleischkarte gewirkt hat. Peter hat inzwischen sämtliche Aemter in der Partei und auch sein Stadtverordnetenmandat niedergelegt. Aus den Organisationen.

Wir berichteten vor kurzem, daß in Ibing Genosse Peter man nicht die Absicht unterstellt, der Opposition eins zu versehen, als Stadtrat gewählt worden sei. Große Ueberraschung verur Uebrigens haftet dem Beschluß der Kommission eine Untlar- fachte es daher, als die" GIbinger Beitung" kurz darauf die heit an. Bedeutet er nur, daß der Geschäftsführende Ausschuß der Mitteilung brachte, daß Peter seine Wahl zum Magistratsmitglied Organisation Groß- Berlin nicht das Amt des Geschäftsführenden abgelehnt habe mit der Begründung, daß sich seine Ansichten in Ausschusses der Landeskommission führen soll, oder bedeutet er gar, der Ernährungsfrage nicht mit denen seiner Genossen deckten. daß die Vertreter der Berliner Genossen zur Unser dortiges Parteiorgan, die Danziger Bolts Landeskommission überhaupt nicht zugelassen wacht", bemerkt zu dieser Mandatsniederlegung, daß es sich um werden sollen? Die Kommission muß schon die Güte haben, Meinungsverschiedenheiten zwischen den übrigen sozialdemokras Wirtschaftsrüstung für den Frieden vorzubereiten. Wir sind es, die fich darüber unmißverständlich auszusprechen! Unverantwortlich und verderblich bleibt der Beschluß auf alle Fälle, mag er nun weiter oder enger ausgelegt werden. Der Grundsaß der Demokratie, daß die Mitglieder der Organisationen zu bestimmen haben, wird von der Kommission auf den Müll­Haufen geworfen. Die Beauftragten der Mitgliedschaften stellen sich über deren Beschlüsse; daß sie damit den Sockel zerstören, auf bem sie selbst stehen, sehen die Reinert und Genossen nicht. Die Dinge werden in der tollsten Weise auf den Kopf gestellt. Der abgesezte Kreisvorstand von Teltow - Beeskow stellt sich über die Generalversammlung und maßt sich an, gegen die erdrückende Mehrheit der Mitglieder weiter zu amtieren; die Landeskommission der preußischen Organisation stößt strupellos das Statut um, weil ihr die Erwählten der Berliner Genossen nicht passen. Wir haben es weit gebracht.

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Eine Erinnerung aus der Parteigeschichte steigt uns auf. In der Zeit des Attentatsverbrechens brachte die Parteipreffe Tag für Tag die Warnung: Genossen, laßt euch nicht provozieren! Die Erscheinung treten. Reaktion will schießen! Man kommt in die Versuchung, diese Mah­

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