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Gebirgsrippen. Diese und die zwischen ihnen befindlichen] Rinnsale sind gute natürliche Verteidigungslinien, die oftwärts bis an den Dit reichen. Dr. Adolf Köster, Kriegsberichterstatter.

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Die Sommeroffensive der Entente. Amfterdam, 20. November. ( W. Z. B.) Der militärische Mit arbeiter der Tijd behandelt in einem Artikel die Ergebnisse der Sommeroffensive der Entente. Er schreibt: Die versprochene Ein­beit des Auftretens fei bei der Entente noch immer zu vermissen. Mit Anfang Juni feien die Russen zum Angriff übergegangen, einen Monat später die Franzosen und Engländer an der Somme, wieder einen Monat später die Italiener bei Görz und schließlich habe Ende August Rumänien eingegriffen. In Saloniti bei General Sarrail habe sich überhaupt nichts ereignet. Infolge dieser mangel haften Kriegführung feien die Sentralmächte imftande gewesen, ihre Truppen nach Bedarf von einem Striegsschauplag nach dem anderen zu werfen und die ihnen drohenden Gefahren abzuwenden.

mahnend:

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Aus leicht einleuchtenden Gründen mußte es feit Anfang des zierenden Reden die Wirkung, die ohnehin zu erwarten war, Strieges in Schwedens Intereffe liegen, Norwegen eine Stüße zu noch verschärft. leiben, die ein Gegengewicht gegen die übermächtigen Einflüsse Auch das Berliner Tageblatt" bemerkt zur Rede Sty­einer kriegführenden Partei in Norwegens Politik bilden konnte. czinskis: Das flingt ja fast wie die Proklamierung einer Hierin liegt schwedischerseits der Hauptgrund zu einem politischen Bujammemvirten zwischen den beiden Staaten der standinavischen polnischen Frredenta." Und die Boffische Zeitung" fagt er­Halbinsel während des Weltkrieges. Dadurch sind aber zugleich Ziel und Grenzen dieses Zusammenwirkens bestimmt. Nirgends Das mar gewiß nicht die Art, in der ein solches Geschenk, bei uns dürfte man sich der Illusion hingeben, daß unser Streben, wie es mit der Errichtung eines selbständigen polnischen Staates Norwegen eine solche Stüße zu sein, von besonders großem Erfolg gemacht worden ist, von den Polen aufgenommen werden sollte, getrönt war. Die äußeren Hindernisse für die skandinavische und sie würden mögen die politischen Motive der Geschenk­Neutralitätspolitik zeigten sich hier viel zu stark, und man geber welche auch immer gewesen sein gut daran tun, es sich fann leider nicht sagen, daß gewisse Erscheinungen im Erwerbsleben auch mal nachträglich zu überlegen, wieweit sie mit der Fort und in der allgemeinen Meinung Norwegens geeignet waren, diese febung solchen Verhaltens im eigenen Interesse und zum eigenen Hindernisse zu beseitigen. Um so weniger tann also Norwegen in Nußen handeln." feinen jeßigen Schwierigkeiten Anspruch auf eine schwedische Hilfe Diese Art, ein Geschenk als Geschenk fühlbar werden zu erheben, die sich über die durch Schwedens eigene Interessen vor- lassen, ist aber auch nicht geeignet, den Beschenkten dankbar zu geschriebenen Grenzen hinaus erstreckt. Diese Interessen fönnen machen. Und schließlich haben die polnischen Regionen mit niemals verlangen, daß Schweden sich von Nor - ihrem Blut ein Gegengeschenk gemacht, das auch nicht zu ver­wegen unter die gleiche fremde Schuhherrschaft Jm Westen habe die Entente an der Somme zwar tattische ziehen läßt, ber die schwedische Initiative zu einer achten ist. Erfolge erzielt, nicht aber strategische. Im Vergleich zum ganzen gemeinsamen standinavischen Neutralitätspoli­Daß die Debatte, die von der Rechten veranlaßt wurde, besezten Gebiet Franfreichs und Belgiens fei der von ihnen er if gerade in bezug auf Norwegen womöglich entgegen die von der Regierung erhofften Wirkungen des Warschauer reichte Geländegewinn gleich Null. Im Often sei es den Nussen zwar gelungen, einen wichtigen Teil von Galizien wieder zu bearbeiten wollte. Ebensowenig tann Schwedens Interesse Manifests zum großen Teil vernichtet hat, darüber kann gar fegen, aber auch hier fei das strategische Ziel, der Durchbruch durch jemals erlauben, daß wir aus Rücksicht auf Norwegen oder über- fein Zweifel bestehen. Immerhin kann die Auseinander­die österreichische Front und die Erobernng von Lemberg , nicht haupt irgend jemand unser Verhältnis zu der einzigen Macht ge- fegung auch etwas Gutes haben, wenn man es zu finden erreicht worden. Auch das Eingreifen Rumäniens habe fährden, bei der wir in einer gewissen lebensgefährlichen Lage auf weiß: die Erkenntnis nämlich, daß man im Osten zwar nicht nur ein negatives Resultat ergeben. Rumänien habe nicht durch unterſtüßung rechnen fönnen. Angesichts der hoffentlich noch nicht mit einer Irredenta, wohl aber mit einem erheblich gestärkten Umfassung des südlichen österreichischen Flügels die ruifiiche Offensive unvermeidlichen Möglichkeit eines Bruches zwischen Deutschland Selbstbewußtsein der Polen zu rechnen hat. Mean wird sich gestärkt, fondern die unbeholfene Strategie der Rumänen habe im und Norwegen muß Schweden sich vor allem auf seine Pflichten Gegenteil russische Streitkräfte abforbiert, die dazu verwendet werden gegen sich selbst besinnen. Zum Schluß wird noch die Barnung mit der Tatsache abfinden müssen, daß es in einigen preußi­mugten, Rumänien vor dem Untergange zu bewahren. Die russische ausgesprochen, daß Norwegen fich in bezug auf schwedische Hilfe schen Provinzen zweisprachige Gegenden, daß es Provinzen Offensive sei vollständig zum Sullstand gekommen. Auf dem ita- feinen falschen Hoffnungen hingeben soll. Der Auffah erregt mit zweierlei Landessprache gibt. Diese Erkennt­lienischen Striegsschauplak sei Istrien und Triest megen seines ruhigen und bestimmten Tones allgemeines Auf- nis mag für die deutsche Bevölkerung des Ostens nicht ange­sehen. das strategische Biel gewesen, und die Italiener hätten auch Gör erobert, aber dabei sei es geblieben. Auf dem Bal fan endlich müsse das vorläufige Ziel der Entente die Durch schneidung der Verbindungslinie Wien - Sonstantinopel sein. Der Versuch der Russen und Rumänen, durch die Dobrudscha vorzu­dringen, habe aber vollständig Schiffbruch erlitten, und mit der Durchführung der Offensive von Saloniti aus habe man nicht ein­mal begonnen.

Der Seekrieg.

H.- U. ,, Deutschland ".

nehm sein, ihr Rechnung zu tragen ist aber Pflicht gegen­über der Volksgesamtheit. Ob ein Dorf deutsch oder polnisch ist nach solchen Gesichtspunkten des Kirchturms wird man, Der Prozeß wegen Bark Elicon". die deutsche Politik im Osten nicht mehr orientieren dürfen. Chriftiania, 20. November. Meldung des Norwegischen Tele. Söhere, wichtigere Intereffen stehen hier auf dem Spiel. Es ist merkwürdig, daß diejenigen, die das Wort Welt­grammbureaus. Nach einem Telegramm an Nordisk Skibsreder forenign ist der Prozeß betreffe der Bark Elicon" vor dem deutschen politit" am häufigsten im Munde führen, die Voraussetzungen Alles in allem feien die Ergebnisse der Sommeroffensive der Oberpriſengericht gewonnen, das Urteil des Unterpriſengerichts für sie am allerwenigsten beachten. Weltpolitik kann man Alliierten sehr fläglich, und wenn es so weiter gehe, würden die damit umgestoßen und der Reederei Schadenerias zuer- nicht treiben, wenn man sich nicht einmal mit seinem anders­Alliierten auch in 15 Jahren noch nicht an den Rhein gelangt sein, obwohl tannt worden. Seine Höhe wird in üblicher Weise festgesetzt sprechenden Nachbar vertragen fann. Wenn die von der Joffre geglaubt habe, daß er feine 15 Monate dazu brauchen werde. werden. Die Bark Elicon" war am 1. November 1914 bei Juan Rechten des Abgeordnetenhauses vertretenen Anschauungen Fernandez aufgebracht worden. Das Schiff hatte am im Ausland als die in Deutschland maßgebenden betrachtet 3. Mai Cardiff mit Koblen nach Chile verlassen. Troß des Ein würden, jo müßte das der deutschen Sache unermeßlichen Die Athener Gesandten- Vergewaltigung. fpruches des Kapitäns hatten deutsche Kriegsschiffe die Bart nach der Schaden zufügen. Der Minister des Innern hat sich auf eine Athen , 20. November. ( W. T. B.) Meldung des Reuter- niel Mejafuera gebracht, wo der größte Teil der stohlen auf Schaden zufügen. Der Minister des Innern hat sich auf eine schen Bureaus. Der deutsche, der österreichisch- ungarische, der hatte dabei Schaden gelitten. Elicon" ganz falsche Bahn lenken lassen, indem er sich in eine hitige deutsche Kriegsichiffe umgeladen wurde. ( 2. Z. B.) Debatte mit dem sozialdemokratischen Redner verwickelte. Er bulgarische und der türkische Gesandte müssen sich auf einem mag darin ein taktisches Mittel erblickt haben, aus einer Dampfer einschiffen, der zu ihrer Verfügung gestellt höchst unangenehmen Situation herauszukommen, den worden ist; andernfalls würden sie mit Gewalt Amsterdam , 21. November. ( W. T. B.) Die Zeitungen melden schweren Schaden aber, der von anderer Seite angeſtiftet entfernt werden. Fournet hat ihnen das direkt mitgeteilt. aus New York , daß die Eigentümer der Deutschland " für die Frei wurde, hat er damit aber nicht im entferntesten gut gemacht. Der König hat jede Berantwortung abgelehnt. Die spanische gabe des Schiffes 87 000 Dollar hinterlegt haben, nachdem auf wurde, hat er damit aber nicht im entferntesten gut gemacht. Gesandtschaft übernimmt den Schuß der deutschen Untertanen, Grund des schwebenden Prozesses ein Burüdhaltungsbefehl gegen Freie Fahrt der Reichstagsabgeordneten. die amerikanische Gesandtschaft den der österreichischen das Schiff ergangen war. Die Deutschland " darf demnach jeder Berlin , 21. November. ( T.U.) Dem mehrfach im Deutschen Reichstage und ungarischen, sowie der türkischen und bulgarischen Seit den Hafen von New London verlassen. geäußerten Wunsch entsprechend foll, wie die Köln . 3tg." fchreibt, Untertanen. Der Athener Korrespondent der Times" meldet, Die Schiffsverluste bis zum 30. September. die den Reichstagsabgeordneten zustehende freie Fahrt auf den daß Admiral Fournet am Sonntag abend um 7 Uhr eine Haag, 21. November. Die niederländische Versicherungsfirma deutschen Eisenbahnen in der Weise erweitert werden, daß sich das Note an die Gesandten der Mittelmächte richtete, in der er sie Blomund van der Aa in Amsterdam meldet für die Zeit vom Kriegs- Slecht der freien Fahrt auf die Dauer der ganzen Legislatur Wie man hört, wird der Gefeßentwurf ersucht, die Stadt vor Mittwoch zu verlassen. Sie werden ausbruch bis 30. September folgende durch den Krieg hervorgetretenen periode erfiredt. vermutlich an Bord eines Kriegsschiffes der Alliierten nach Schiffsverlufte und schweren Schiffsbeschädigungen: 1840 Schiffe bei seinem nächsten Zusammentritt dem Reichstag zugehen. mit 8 381 100 Tonnen, von denen 96 Schiffe mit 268 682 Tonnen Dedeagatsch gebracht werden. Geheimrat Abel und die Fleischration. Notiz von W. Z. B.: Da wieder hergestellt wurden. Hiervon verloren die Neutralen 402 Schiffe Deutschlaud seit geraumer Zeit von jeder telegraphischen und mit 624 540 Tonnen, von denen 40 Schiffe mit 160 718 wieder her- Das Ausscheiden des Jenaer Professors Geheimrat Abel aus brieflichen Verbindung mit Griechenland abgeschnitten ist, fann gestellt wurden. England verlor 571 Schiffe 1 896 537 Tonnen, von dem Kriegsernährungsamt hängt nach Auskünften, die das Berliner die Nichtigkeit dieser Meldungen hier nicht nachgeprüft werden. benen 29 Schiffe mit 117 047 Tonnen repariert wurden. Außerdem Tageblatt" an amtlicher Stelle erhielt, damit zusammen, daß cr An sich wäre es der Entente durchaus zuzutrauen, daß sie verlor England 422 Trawler mit 57 497 Tonnen. Frankreich verlor auch im Beirat des Kriegsernährungsamts an dem Standpunkt fest der langen Kette fortgesetter Vergewaltigungen des Völker. 116 Schiffe mit 207937 Tonnen, Deutschland 86 Schiffe mit 213 185 hielt, den er in einem fürzlich im Auftrage des Hygienischen Instituts rechts und der Freiheit der kleinen Staaten in der angegebenen Tonnen, von denen 10 Schiffe mit 24 397 repariert wurden. Italien der Universität Jena gehaltenen Vortrage vertreten hatte, nämlich Weise die Krone auffeßt. perlor 114 Schiffe mit 195 011 Zonnen, Norwegen 157 Schiffe mit daß es auf die Dauer unmöglich sei, mit einer 208 876 Tonnen.( Hierbei ist zu bemerken, daß die Verluste an eng- leifaration von 250 Gramm pro Kopf und Woche Nach einer Meldung des Corriera della Sera " aus liichen und franzöfifchen Schiffen gerade seit dem 80. September er- auszutommen, zumal ja auch andere eiweißhaltige Nährstoffe Athen vom 20. nachmittags beschloß der Kronrat, die heblich zugenommen haben und mehr als eine weitere halbe Million nicht mehr in genügender Menge zur Verfügung stünden. Ins Forderungen des Admirals Fournet zu verwerfen. Tonnen betragen dürften). besondere verlange die Leistungsfähigkeit der Industriearbeiter eine Vielleicht werde noch eine andere Sigung statt­Herauffezung der Nation. Das Berliner Tageblatt" bemerkt weiter: finden. Die Lage ist unsicher und bewegt.

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Die Zeit, Frieden zu schließen." ,, Asquith ' Worte gelten."

( Frif. 8tg.). U- Boot- Eifer im Kanal. Berlin , 21. November. ( W. T. B.) Eins unferer U- Boote versentte am 14. November im englischen Geheimrat Abel hatte in seinem Vortrag und danach auch im Ranal ein französisches Bewachungsfahrzeug, anscheinend Ber- Beirat des Kriegsernährungsamts aus diesem Grunde die Ein­störer der Arc oder Sape- klasie; außer feds feindlichen führung eines landwirtschaftlichen Produktions­Handelsichiffen wurde von demselben U- Boot der nor3wanges gefordert, der bekanntlich von allen Sachverstän Im wegische Dampfer UIIbang", der Kriegsmaterial für bigen als undurchführbar abgelehnt wird. Amsterdam , 21. November. ( W. Z. B.) Der Londoner die franzöfifche Regierung an Bord führte, berjenkt. übrigen war der Beirat des Kriegsernährungsamts übereinstimmend Times" wird von ihrem Korrespondenten in New York ge- Versenkte Schiffe. Lloyds meldet: Die Fischdampfer Setfufe der Meinung. nicht nur daß der landwirtschaftliche Produktions Alvang unmöglich, fondern daß eine Erhöhung der Fleisch­meldet, die New York Times " vertrete offen die Ansicht, daß und Veronica wurden versenkt.( B. 2. B.) ration, zurzeit wenigstens, ausgeschloffen fei, die Zeit, Frieden zu schließen, gekommen sei. Nem Jort Amsterdam , 20. November. Die Dampfer Prinses Juliana" da Times" brudt eine Reihe von Artifeln ab, die, wie das Blatt( Amsterdam - Ostindien), Boston "( Batavia- Amsterdam) und Ce- a auch das Kriegsernährungsamt nicht mehr geben tönne, als tat­ Ce- sächlich fich ausdrückt, aus der Feder von Leuten stammen, die auf Lebes"( Batavia- Amfterdam) haben ihre Bost in England fachlich zur Verfügung steht." beiden Seiten der Erbfugel als zuständig anerkannt werden. 3urüdlaffen müssen.( W. T. B.) Die Londoner ,, Times" bemerkt dazu, daß für die Engländer nach wie vor die Worte gelten, die Asquith in der Guildhall gesprochen habe.

Die Times" bezieht sich auf die Worte: Wir werden

Kleine Kriegsnachrichten. Zum Rückzug der Bulgaren .

Bern , 20. November. ( W. T. B.) Petit Journal" meldet vom niemals eher das Schwert in die Scheide stecken, bis Belgien 16. November aus Renali über den geordneten Rüdzug der Bul­nicht alles, was es geopfert hat, und mehr noch als das, voll- garen, daß diefe nachts die Gräben geräumt und weder Berwundete ständig wiedererhält, ehe nicht Frankreich gegen die Gefahr noch Tote zurüdgelaffen hätten. eines neuen deutschen Ueberfalls gehörig geschützt ist, die Rechte der kleinen Nationen in Europa nicht auf einer gefeß­lich unerschütterlichen Grundlage festgelegt sind und Preu­Bens Militärherrschaft nicht vollständig und für immer ver­nichtet ist."

Die Bewaffnung

der englischen Handelsschiffe.

Italienische Verluste.

Wien , 20. November. ( W. Z. B.) Aus dem Kriegspreffequartier wird gemeldet: Nach einer privaten Statistik haben die Italiener feit Striegsausbruch an Toten elf Generale, 118 Obersten und Oberst Leutnants, 194 Majore, 1014 Hauptleute, 882 Oberleutnants und 8248 Leutnants verloren; vom 1. bis 15. November sind drei Obersten und Oberstleutnants, elf Majore, 27 Hauptleute, 29 Ober­leutnants und 70 Leutnants gefallen.

Rotterdam , 21. November. ( W. Z. B.) Der Londoner Kor- Die Zuderkarte in Frankreich . Berlin , 20. November. Matin" respondent des Manchester Guardian" schreibt über die Bewaffnung zufolge hat die Unterfommission für Buderverteilung die Einführung von Handelsschiffen, die jetzt in englischen Blättern viel besprochen der Zuderkarte befürwortet.( W. T. B.) wird: Es seien nicht viele Schiffe so gebaut, daß sie auf Ded eine Graf Ludwig Szechenyi, der außerordentliche Gefandte und Kanone führen könnten, die groß genug sei, um gegen die modernen bevollmächtigte Minister, wurde nach Meldung der Wiener Blätter U- Boote wirkiam zu fein. Es fei auch verlangt worden, daß nicht zum Gesandten in Sofia ernannt.( 2. T. B.) nur auf dem Achterded, sondern auch an anderen Stellen der Schiffe Gegen den Milchwucher in England. London , 21. Rovember. Geschüße aufgestellt würden. Die amerikanische Regierung habe Gestern abend erlassene Verordnungen verbieten jede weitere Er awar vor einiger Zeit mitgeteilt, daß bewaffneten Handelsschiffen höhung des Milchpreises und bestimmen, daß Weizen ftatt bis auf nicht der Zugang zu den amerikanischen Häfen verweigert werden 78 bis auf 78 Proz. ausgemahlen werden soll.( W. T. B.) würde, wenn sie nur zu Verteidigungszwecken ausgerüstet seien, aber eine Bewaffnung wie die vorgeschlagene würde die amerikanische Regierung wahridheinlich nicht als eine reine Verteidigungsbewaffnung betrachten.

Politische Uebersicht.

Nach der Polensitzung.

Die Kölner Reichstagswahl.

Aus Kreifen der Kölner Sentrumspartei erfährt die Kölnische Beitung", daß die Partei nicht beabsichtige, bei der bevorstehenden Kölner Reichstagserfagwahl einen eigenen Kandidaten aufzustellen. Butreffend fei dagegen, daß innerhalb der Zentrumspartei Be trebungen vorhanden gewesen seien, die auf eine Aufstellung eines Bentrumsfandidaten hinausgelaufen feien. Die Mehrheit ſei aber dagegen gewefen.

Kleiner Irrtum. In dem Landtagsstimmungsbild des national liberalen Deutschen Kurier" wird als Zentrumsredner der Bolen debatte Herr Gröber genannt. Es ist ja möglich, daß ber alte Württemberger Richter im Reichstag diefelbe Stellung eingenommen hätte wie der weißbärtige Zentrumsführer im preußischen Landtag. Aber sonst fann man die beiden Herren wirklich io wenig miteinander verwechseln wie das Abgeordnetenhaus mit der deutschen Volksvertretung.

Letzte Nachrichten.

Die Einberufungen in Holland .

Saag, 21. November. ( W. T. B.) Der Kriegsminister hat heute in der 8 weiten Rammer eine Niederlage erlitten. Die Kammer nahm gegen den ausgesprochenen Wunsch des Ministers mit 50 gegen 4 Stimmen einen Antrag des Abgeordneten Marchant an, daß die Sandsturmflasse 1909( 26jährigen) erst aufgerufen werden soll, nach dem die Klasse 1917( 18jährigen) der Miliz und des Landsturms auf­gerufen worden ist.

Saag, 21. November. Der Kriegsminister teilte in der Zweiten Kammer mit, daß, falls feine außergewöhnlichen Schwierigkeiten ent­stehen, noch vor August 1917 sämtliche Jahrgänge, die am 1. August 1914 unter die Waffen gerufen wurden, abgelöst sein werden. Der Minister hofft, von den Landsturmjahrgängen 1907 und 1906 feinen Gebrauch mehr machen zu müssen.

Die bürgerliche Presse vom Dienstag spiegelt die tiefe Die spanischen Wehrvorlagen. Schweden an Norwegen . Mißstimmung wider, die die Polendebatte vom Tage zuvor Madrid , 21. November. ( Meldung des Wiener K. R. Telegr. Stockholm , 21. November. ( WT. B.) Stockholms Dag. ausgelöst hat. Auffällig ist dabei, daß sich die Kritik, auch der Korresp.- Bureaus.) Der Senat verhandelte über die vom Striegs­blab" beröffentlicht einen Leitartikel, der sich deutlich an die freisinnigen Presse, in der Sauptsache gegen den polnischen minister eingebrachten Wehrvorlagen, welche die Reorganisation der Adresse Norwegens richtet. Das Blatt betont zunächst, daß und den sozialdemokratischen Redner richtet, nicht aber gegen spanischen Armee bezwecken. Sobald die Vorlagen vom Senat an bei einer wirklichen Krise zwischen Deutschland und Norwegen iene Stelle, die das Arrangement dieser ganzen unerfreulichen diesen Vorlagen ist die Einteilung Spaniens in acht Militärterri genommen sind, werden sie an die Kammer weitergeleitet. In das schavedische Volf unter allen Umständen keine andere als Sigung besorgt hat. Die Rechte mußte ganz genau wissen, torialbezirke beibehalten. Die Friedensstärke der Armee beträgt eine rein schwedische Politik treiben werde. Dann heißt es was bei einer Beratung dieser gefährlichen Materie im Abge- 140 000 Mann, von denen auf Afrika 50 000 entfallen. Die gesamte ordnetenhaus herauskommen würde, sie hat durch ihre provo- Kriegsstärke beträgt 700 000 Mann.( W. Z. B.)

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