gespielt haben, werden, wie Wolff hört, ein diploma. tisches Nachspiel haben.
Der Untergang der Britannic".
Havas meldet aus London : Die Admiralität teilt einen Bericht des im Mittelmeer kommandierenden britischen Vizeadmirals mit, der besagt, daß es unmöglich sei, festzustellen, ob das Hospitalschiff„ Britannic" durch Mine oder Torpedo versenkt worden sei.
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Die Versenkung des Blommersdyk".
Tag- und Nachtfihung im Reichstag.
Verbesserungen des Hilfsdienstgesetzes- Erregte Szenen.
Die Beratung des Gesezentwurfs über den Vaterländi- den im Gesetzentwurf genannten Behörden und Körperschen Hilfsdienst hat am Donnerstag die zweite Lesung schaften, deren Tätigkeit unter den Vaterländischen Hilfspassiert. Es war dazu allerdings eine lange Sigung nötig. Dienst fällt, auch die Gewerkschaften, GenossenUm 12 Uhr mittags begannen die Verhandlungen, sie schaften, Krankenkassen und ähnliche Einrichtungen dauerten bis tief in die Nacht fort. Aber es ist in diesen neben ihren Organen, von denen wir besonders die Arlangen Stunden keine vergebliche Arbeit geleistet worden. beiterse tretariate hervorheben wollen, als im BaterDie Niederländische Regierung hat der Deutschen Regierung Wenigstens nicht für den abgeschlossenen Teil der Gesamt- ländischen Hilfsdienst tätig gelten. Die vielen Tausende und amtlich erklärt, daß das mit dem niederländischen Dampfer beratungen. In unermüdlicher und umsichtiger Tätigkeit hat Abertausende von Arbeitern und Angehörigen von Arbeitern Blommersdyk" durch U 58 versenkte Getreide für sie bestimmt die sozialdemokratische Fraktion Paragraph für Paragraph und Feldgrauen, die die Organisationen der Arbeiterschaft var und dem Bedarf der niederländischen Bevölkerung dienen des Geschentwurfs unter die kritische Sonde genommen, und für Rat und Hilfe in Anspruch nehmen, können also ficher sollte. Die Deutsche Regierung hat sich daraufhin aus freund es ist ihr auch geglückt, über den Entwurf hinaus eine fein, daß ihnen ihre Vertrauenspersonen nicht durch den nachbarlichem Entgegenkommen bereiterklärt, ohne erst das Er- Reihe von Verbesserungen durchzusetzen. Die Ge- Baterländischen Hilfsdienst entzogen werden. gebnis des Prifenverfahrens abzuwarten, ben der Niederländischen rechtigkeit gebietet hinzuzufügen, daß auch die bürgerlichen Von besonderer Wichtigkeit ist die Annahme eines zum Regierung gehörigen Teil der Ladung sowie das Schiff zu erfeben, Parteien hierbei mitgeholfen haben, besonders die Arbeiter-§ 8, der von der Ueberweisung der Hilfsdienstpflichtigen an während der übrige Teil der Ladung( Automobile, Motorräder) abgordneten des Zentrums. Nunmehr wird es sich darum han- bestimmte Beschäftigungen handelt, von unserer Fraktion geder prisengerichtlichen Aburteilung unterliegt. deln, daß die dritte Lesung dieses mühevolle Werf nicht wieder stellten Busazantrags, der verlangt, daß bei der leberweisung verschlechtert. Man darf in diefer Beziehung der Regierung zu prüfen ist, ob der in Aussicht gestellte Arbeitslohn gegenüber feinen Augenblick das gesunde Mißtrauen ein- den Beschäftigten und etwa zu versorgenden Angehörigen schlafen lassen, das ihre Zähigkeit im Festhalten an über- ausreichenden Unterhalt ermöglicht. Ebenso wichtig lebten Anschaungen notwendigerweise herausfordert. ist eine Abänderung des§ 9 der Vorlage, der von der Aus
London , 29. November. Die Admiralität teilt mit: Mit Bezug auf den heutigen deutschen Funkipruch, daß der britische Streuzer Retocastle" am 15. November auf eine Mine gelaufen und am Ginigang des Birth of forth gefunden sei, wobei 27 Wann der Befagung umgekommen und 45 verwundet worden seien, wird festgestellt, daß kein Schiff Sr. Majestät in der Woche vom 12. zum 18. November in der Nordsee auf eine Mine gelaufen oder gesunken ift. Die ganze Geschichte mit den begleitenden Einzelheiten ist eine Erfindung.
Bersenkt. Lloyds meldet: Die brei englischen Dampfer Ring Malcolm( 4351 Br.-R.-T.), MoresbI"( 1768 Br.-R.-T.), und Mande arisen"( 1222 Br.-.- T.), der norwegische Dampfer" Berra"( 1688 Br.-R.-T.) und der spanische Dampfer 2ucienne" sind versenkt worden.
Wie
Den schlagendsten Beweis dafür lieferte ihr Verhalten ftellung der Abkehrscheine beim Austritt der Arbei der Beratung eines von unserer Fraktion eingebrachten beiter aus ihrem bisherigen Arbeitsverhältnis handelt. Der Antrages, der für die Hilfsdienstpflichtigen das Vereins- für die Ausstellung der Bescheinigung zuständige Ausschuß und Bersammlungsrecht durch eine Bestimmung im kann nach der Vorlage die Bescheinigung erteilen, auch wenn Gesez sichern wollte. Obwohl die Regierung zugeben mußte, sich der Arbeitgeber weigert, sofern nur ein wichtiger Grund" daß diese Bestimmung eigentlich nur einen schon bestehen- vorliegt. Diese Bestimmung erfuhr aber eine Einschränkung den Zustand mit festeren Garantien umgeben wollte, und ob- durch die weitere Bestimmung, daß bei der Entscheidung, ob wohl ihr fast alle bürgerlichen Parteien, mit Ausnahme der ein wichtiger Grund vorliegt, auf die Bedürfnisse des VaterKonservativen, gut zuredeten, sträubte sich der Vertreter ländischen Hilfsdienstes Rücksicht zu nehmen" sei. Diese sehr der Regierung, Herr Staatssekretär Dr. Helfferich, bis dehnbare und mit Leichtigkeit gegen die Arbeiter auszuzuletzt in einer geradezu aufreizenden Weise, das notwendige nugende Bestimmung ist erfreulicherweise gestrichen worden. Sugeständnis zu machen. Er redete viel und immer von Dagegen ist die weitere für die Arbeiter sehr wichtige und Flaschenpost vom„ Hampshire ". Eine Botschaft von dem Schiff, neuent, aber er redete vergebens viel, um zu versagen, der wertvolle Bestimmung erhalten geblieben, daß als wichtiger mit dem am 5. Juni Lord Kitchener unterging, liegt vor. Reichstag hörte von allem nur das Nein. Dabei war deut- Grund eine angemessene Verbesserung der ArbeitsbedinBolff aus Stavanger meldet, trieb auf Besteraamoy im Stavanger lich aus den Worten des Herrn Helfferich herauszuhören, gungen im Vaterländischen Hilfsdienst" zu gelten hat. fjord eine Flasche mit einem Zettel an Land, der in englischer Eine Reihe weiterer Verbesserungsanträge betrafen Sprache folgende Worte enthielt:". W. S. Hampshire. Wir sind daß er nach dem Diktat eines Mächtigeren sprach, nach dem bisher wohlbehalten, aber wie lange, fönnen wir nicht sagen. Wir Diktat des Gottes, der, wie David es am Tage zuvor besser unter anderem die Einjebung von Angestellten. find in einem offenen Boot, welches aber start led ist. Es wird formuliert hatte, in Preußen Eisenbahnen wachsen läßt. ausschüssen neben den Arbeiterausschüssen, ferner die nicht mehr lange dauern. Wir können das Land noch nicht sehen. Immer wieder kam der Staatssekretär für Sozialpolitik auf Einfügung eines§ 14b, wonach die auf Grund des vorliegenLebt alle wohl! Wir wissen, daß wir gerächt werden. Die Jungens die fürchterliche Gefahr zurück, daß bei Annahme der Ge- den Gesetzes der Landwirtschaft überwiesenen werden dafür sorgen. Wir wurden zweimal torpediert und feesbestimmung auch der preußische Eisenbahnbetrieb davon gewerblichen Arbeiter nicht den landesgesetzlichen batten nicht Zeit, wieder zu feuern, ehe das U- Boot verschwand und in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Auch bürger- Bestimmungen über das Gesinde unterliegen. wir fanken. Fünf von uns find jezt hier alle todmüde vom Rudern liche Herren wie der Nationalliberale Fund, gaben sich und Wasserschippen. Dies ist das Leßte von uns. Wenn es gefunden wird, schickt es Frau Smith, Southshilds." Der Bettel ist lange Zeit vergeblich Mühe, Herrn Dr. Helfferich von seiner offenbar echt und wurde dem britischen Konsul übergeben. Gespensterfurcht zu befreien. Schließlich gab die Regierung unter dem konzentrischen Druck der Parteien nach, sodaẞ das Vereins- und Versammlungsrecht für die Hilfsdienstpflichtigen nach dem jezigen Wortlaut als gesichert gelten fann.
Feindliche Kriegsberichte.
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Helfferich erregt Unruhe.
febungen zwischen der Mehrheit des Hauses und dem Staatssekretär Helfferich.
Zu später Nachtstunde kam es zu scharfen Auseinander
Franzöfifcher Bericht vom 29. November nachmittags. Ziemlich große Tätigkeit der beiden Artillerien süblich der Somme und in Nicht durch den Wortlaut des Gesezes, wohl aber durch den Abschnitten Biades und Prefioire. Von der übrigen eine flare und unzweideutige Verfügung an die General der Ausführung des Gesezes, wobei Graf Westarp ( f.) seinen Es handelte sich um die Mitwirkung des Reichstags an Front nichts zu melden. Vom 29. November abends. Ein kommandos, die der Chef des Kriegsamts, Generalleutnant befannten ablehnenden Standpunkt vertrat. deutscher Angriff auf einen unserer Posten von 2 a Fille Morte Gröner, in der geftrigen Sitzung zur öffentlichen Kennt lehnte die Mitwirkung zwar nicht ab, sekundierte aber doch Herr Helfferich wurde durch Handgranaten abgewiesen. Beitweilige Kanonade auf der übrigen Front, die im Abschnitt von Douaumont- Baugnis brachte, sind die Rechte der Reklamierten ge dem Grafen und tat dies in einer Weise, die auch bei den lebhafter war. sichert worden. Es ist in Zukunft nicht mehr möglich, daß Englischer Bericht vom 29. November nachmittags. Die feind Arbeitgeber mit dem Mittel der Reklamation einen unge- bürgerlichen Parteien Widerspruch und heftige Erregung liche Artillerie war mit Baufen bei Gueubecourt und füblich hörigen Druck auf ihre Arbeiter ausüben. Reflamierte Sol herborrief. Abg. Schiffer( natl.) trat unter lebhafter Zuvon Arras tätig. Beträchtliche Tätigkeit von Laufgrabenmörfern daten scheiden aus dem Militärverhältnis aus und unter- Stimmung Herrn Helfferich mit großer Entschiedenheit entgegen. in den Gebieten von Manquiffant und Neube Chapelle. stehen dem Silfsdienstgesetz mit seinen Schutzbestimmungen Nach Mitternacht bertagt sich das Haus auf Bom 29. November abends. Wir wiesen einen Angriff, den der für die Arbeiter. Feind südlich von Neuve- Chapelle anzuseßen versuchte, ab; Freitag 2 Uhr. Der Präsident zicht seinen Vorschlag, die ebenso mißglückte ein feindlicher Bombenangriff östlich von Ebenfalls nach einer von unserer Fraktion bewirkten Er- dritte Refung des Gesetzes auf die Tagesordnung zu jezen, Cabenoh. Wir führten zwei erfolgreiche Borstöße östlich von flärung der Regierung wird dafür gesorgt werden, daß neben auf den Widerspruch von Ledebour ( Soz. Arbg.) zurück. pern aus. Die feindliche Artillerie war heute bei Gueudecourt und auf beiden Ufern der Ancre tätig. Wir beschossen feindliche Linien beim Bois- Biez und nordöstlich von Armentières .
Italienischer Bericht vom 29. November. Auf der ganzen Front die gewöhnliche Artikerietätigkeit, die lebhafter war in der Gegend östlich von Görz. Troz andauernder schlechter Witterung beunruhigten wir durch wohlgezielte Schüsse feindliche Truppenbewegungen im Frigido- Tale( Wippach). Auf dem Karst festen wir die Schanzarbeiten eifrig fort. Unfer mirtiames Sperrfeuer und fleine Angriffe unserer Patrouillen behinderten die militärische Tätigkeit im feindlichen Lager.
aus militärischen Gründen nicht gestatten, daß einige Hundert Aus Amsterdam meldet Wolff: Nach einem Telegramm aus gebürtige und naturalisierte Amerifaner die Türkei über Jaffa ver- Toronto an die„ Times" sind dieses Jahr nur 99 493 700 Bushel laffen, wozu früher bereits die Erlaubnis erteilt worden war. Bon tanadisches Getreide für die Ausfuhr verfügbar gegen der Türkei wird dabei geltend gemacht, daß der Beamte, der das 264 172 000 Bushel im Vorjahr. Abkommen abichloß, dazu nicht ermächtigt war. In den Vereinigten Staaten ist man darüber sehr erregt.
Lebensmittelnot, steigende Preise, Ausfuhrverbote.
Die evakuierten russischen Fremdvölker.
Nach den Daten des allrussischen Bureaus zur Registrierung der Flüchtlinge sind bis zum 15. September 2300 000 Zähltarten ausgefüllt worden. Davon ist die Bearbeitung der Daten für 1 855 344 Personen abgeschlossen. Diese Zahl verteilt sich auf einzelne Gouvernements, aus denen die Flüchtlinge kommen, wie folgt: Grodno 27,7 Broz., Wolhynien 15. Proz., Cholm 9,9 Proz., 5,5 Proz., Livland 4,7 Proz., Romsha 3 Bros., Warschau 2,7 Proz., Kowno 6,4 Proz., Minst 6,2 Proz., Wilna 5,6 Proz., Kurland Witebst 2 Proz., Suwalfi und Lublin je 17 Proz., aus den anderen Gouvernements weniger als 10 Proz. Nach den Nationalitäten verteilt sich die Zahl wie folgt:„ Ruffen" 1 106 788( es handelt sich selbstverständlich um die Ukrainer und Weißruthenen, nicht aber um die Russen, die in oben genannten Gouvernements faum 5 Proz. der Bevölkerung ausmachen), Bolen 292 160, Juden 125 310, Betten 118 781, Deutsche 68 881, Litauer 47 459, Armenier 14 525, Esthen 2173, andere 79 267. ( z)
Schweden gegen den Alkohol. Kopenhagen , 25. November. ( W. T. B.) Berlingske Tidende" meldet aus Stockholm : Die eingeleitete Untersuchung, ob es wirtRussischer Bericht vom 29. November. ( W. T. B.) West- fchaftlich jei, ein Alkoholverbot in Schweden einzuführen, ist jetzt front: Am 28. November etwa um 9 lbr abends ließ der Feind abgeschlossen. Der Bericht wurde der Regierung eingereicht, daraus crstidende Gase auf unsere Gräben in der Gegend der Dörfer geht hervor, daß das Alkoholverbot für die Staatskasse einen EinLabuza und Nagornia an der Schara ab. Später gegen 11 1hr nahmeverlust von 45 Millionen Kronen jährlich bedeuten würde, schritten die Deutschen in diesem Abschnitt zum Angriff. Der An- der durch Einführung neuer Steuern, u. a. einer Luftbarkeitsgriff wurde im Feuer und durch Bajonettkampf abgewiesen. Am steuer und einer Bodenwertsteigerungssteuer gedeckt werden sollte. Stochad in der Gegend von Wallporst brachte unsere Artillerie Für die Einführung des Alkoholverbots wird eine Uebergangszeit feindliche Patronenlager zur Erplosion. Versuche des Feindes, sich von 20 bis 30 Jahren vorgeschlagen. in der Gegend des Dorfes Tustomyta unseren Gräben zu nähern, wurden durch Feuer vereitelt. In den Waldkarpathen festen sich unsere Abteilungen in den Besitz von Höhen 6 Werit testlich bon Worotta und nahmen dort zwei Offiziere und 98 Mann gefangen. In der Gegend von Kirlibaba bemächtigten sich unsere Reuter meldet aus London unterm 20. November: Die Truppen des Kammes östlich von Kirlibaba und trieben den Feind aus der ganzen von ihm besetzten Gegend zurüd. 11 Offiziere und eigenpreise weifen weiter eine steigende Zendenz auf. Auf 700 Soldaten wurden gefangen, 6 Maschinengewehre und ein mehreren Brovingmärkten betrugen sie 76 bis 80 Schilling pro Bombenwerfer erbeutet. Süblich von Kirlibaba bis zum Dovtian Duarter. Wie die rantf. 8tg." aus dem Haag meldet, führt die " Daily Mail" vom 21. November für Weizen in den Städten Birtale besetzten wir eine Reihe von Höhen längs der ganzen Front. Rautasusfront: Die Türfen in Stärke von etwa einem mingham, Liverpool und anderen eine Preissteigerung von 1 Schilling Bataillon schritten in der Gegend östlich von Kighi zum Angriff an, für Gerite um 1 Schilling, Hafer um 3 Schilling, Kartoffeln meldet aus New York vom 29. November: Billa hat Chihuahua gegegen unsere Abteilungen; sie wurden zurückgeschlagen Südlich der Schilling die Tonne, Rindvich ist pro Stopf um 30 bis 40 nommen, wo 3500 Mann von den Truppen Carranzas zu ihm Stadt Wan machten die Türken in der Gegend des Dorfes Schu- Schilling gestiegen. Auch andere Artikel, wie z. B. Baumwolle, stießen. Billa marschiert gegen Juarez. schance und des Berges Schuschancedagh Fortschritte. gehen rapid in die Höhe. Wie das Blatt vom 21. d. Mis. mitteilt, werden auch außerordentliche Preise für ägyptische Baumwolle in Liverpool und Manchester verlangt worden sein, die alle vorhergegangenen übertroffen hätten.
Kleine Kriegsnachrichten. Desterreich und das amerikanische Rote Kreuz. New York , 29. November. ( W. T. B.) Neutermeldung. Defterreich- Ungarn hat das amerikanische Rote Streuz gebeten, das Hilfswerk in Belgrad und anderen Teilen Nordjerbiens einzustellen, sobald die jetzt vorbandenen Bestände verteilt sind. Gründe dafür werden nicht angegeben.
England finanziert Portugal . London , 30. November. Im Unterhause fagte der Schabminister Mektenna in Beantwortung einer Anfrage, es fei richtig, daß die britische Regierung der portugiefifchen Regierung finanzielle Unterſtügung gewähre, aber es liege nicht im öffentlichen Intereffe. jest Mitteilungen über die Form und den Betrag zu machen.
Nikolai Nikolajewitsch . Die„ Baster Nachrichten" melden aus Petersburg : Wie has" Rugtoje Glofoo" erfährt, wird Großfürst Niolai Nikolajewitsch mit 14 Mitgliedern des Senats die ganze europäische Front und Etappe bereisen und über die Inspektion an den Zaren Bericht erstatten.
Türkisch- amerikanischer Zwischenfall. Washington , 29. No vember.( B. T. B.) Reuter meldet: Der amerikanische Botschafter in Konstantinopel teilt dem Staatsdepartement mit, die Türkei könne
Die„ London Gazette " enthält eine Order in Council, wonach dem Schiedssekretär in Irland und dem Handelsamt in England das Recht erteilt wird, Bergnügungsreisen mit der Eisenbahn oder Straßenbahn zu verbieten.
Aus den Niederlanden meldet Wolffs Bureau unterm 27. Nobember: Die Verarbeitung von Sartoffeln, die für den mensch lichen Gebrauch geeignet sind, zu Kartoffelmehl und Kartoffelmehlprodukten wurde verbote.
Die Ausfuhr von Glasscherben und Seiden, auch Stunitieide in jeder Form, ist verboten.
Nationaltidende" meldet laut Wolff unterm 27. November aus Kristiania : Der Minister Bit erklärte gestern in einer in Bergen abgebaitenen Bersammlung, es würde in furzer Zeit notwendig werden, die ganze Bevölkerung auf Rationen zu feyzen mit solchen Waren, die aus dem Auslande eingeführt werden müssen.
über die Bergwerke.
Rotterdam , 30. November. ( W. T. B.) Der„ Nieuwve Rotter damsche Courant" meldet aus London : Die Times" teile mit, daß der Beschluß der Regierung, das Kohlengebiet unter Staatskontrolle zu stellen, sowohl für die Arbeiter als auch für die Grubenbefiber eine vollständige leberraschung war. Der Gefretär des Bergarbeiterverbandes von Südwales hat nachdrücklich erklärt, daß die Bergarbeiter fich gegen derartige 3wangs maßregeln von Südwales entschieden aur Wehr feben werden, wenn nicht diefelben Betimmungen auch für die anderen Kohlengebiete eingeführt werden. Man würde das der Regierung deutlich zu verstehen geben.
Aus Spanien berichtet laut 2. U. ein Madrider Telegramm der" Frankfurter Zeitung " unterm 28. November: Ein Erlaß im Amtsblatt untersagt von gestern ab die Ausfuhr von Ge- Bern, 30. November. ( W. T. B.) In Mailand ist ein Generalflügel. Wildbret, gepöfeltem und geräuchertem Fleisch. Schmalz, streit der Drucker ausgebrochen, die eine Teuerungszulage von Speck, Reis, Weizeit, Mehl, Hülsenfrüchten und Startoffeln wegen 35 Bros. fordern. Die heutige Ausgabe von Secolo" beschränft der Teuerung. sich auf ein kleines Flugblatt.