Aus Groß- Berlin.
endlich einmal der Mißbrauch mit der sogenannten Auslösungsgebühr als beseitigt gilt. Erst kürzlich ließ die Kirchengemeinde bei einer armen Witwe es zur Pfändung kommen, weil die Gebühr nicht entrichtet werden konnte. In den allermeisten Fällen wollen Die Berliner Stadtverordnetenversam m- die Angehörigen ihre Verstorbenen nicht in Stahnsdorf beisetzen Tassen.
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and fagle, Se Steglerung Habe allen trebif Berloren. Er, Balentin, Habe den Reichsfangler zu verteidigen gesucht. Coßmann stellte Herrn v. Tirpik als die größte Persönlichkeit hin und da habe er, Balentin, geschildert, wie er sich ihn darstelle. Er gebe zu, daß er scharfe Ausdrücke gegen Tirpib gebraucht und auch gesagt habe, daß verschiedene Richtungen im Marineamt vorhanden I ung hatte gestern über ein Bündel Magistratsvorlagen zu feien, eine ältere und eine jüngere. Er habe auch gesagt, daß Tirpik Zahlen angegeben habe, die sich als unrichtig erwiesen beschließen, die sich auf Maßregeln der Kriegsfürsorge be- Schaffung eines städtischen Arbeitsnachweises. Aus dem Rathause wird mitgeteilt: Der Berliner Magistrat Die Vorlage wegen Errichtung einer Kriegshilfshat beschlossen, einen städtischen Arbeitsnachweis einzurichten. kasse für Kriegsteilnehmer aus dem Mittel- diesem Zwecke soll mit dem von Landesrat Dr. Freund gegründeten st and fam aus dem Ausschuß zurück, dessen Beschlüsse nicht Zentralverein für Arbeitsnachweis wegen Ueberleitung seiner Einviel an ihr geändert hatten. Versuche der sozialdemokratischen richtungen in die städtische Verwaltung in Verhandlung getreten Ausschußmitglieder, wichtige Abänderungen durchzusetzen, waren werden. erfolglos geblieben. Die Fraktion wiederholte gestern ihre Anträge nicht, erklärte aber durch Genossen Fröhlich, daß für
mich ist
gleich:
Die Unter
Höchstpreise für Zündhölzer.
Zu
Ein Verband der Großhändler und Fabrikanten von Nahrungs- und Genußmitteln.
hätten. Coßmann bestritt das, und da habe er im Zusammenhang zogen. dieses Gesprächs erwähnt, daß das Auswärtige Amt die Zahlen von hinten herum aus dem Reichsmarineamt bekommen habe. Er habe sich dabei gedacht, auf inoffiziellem Wege durch einzelne Beamte oder durch Indiskretion, wie es überall vorkomme. Zeuge Geheimrat Professor Dr. Erich Mards erklärt, daß er von der Sache gar keine Erinnerung habe. Vori. Oberlandesgerichtsrat Mayer: Ich glaube, den Parteien nochmals einen Vergleich nahelegen zu sollen und halte ihnen vor, daß von dem Zeugen Heuß eine beschworene und unanfecht- die Arbeiterbevölkerung eine gleiche Hilfskasse nötig Die Bevölkerung wird dringend davor gewarnt, Nachrichten über bare, Eindruck machende Aussage vorliegt, während der Zeuge der sei. Dem Magistrat legte unser Redner ans Herz, schnellstens Mangel an Zündhölzern Glauben zu schenken, da diese Nachrichten andern Partei, Professor Marcs, sich nicht erinnert und anderer- eine dahingehende Vorlage zu bringen, weil auch Kriegsteil- nur darauf berechnet sind, Preistreibereien zu verursachen. seits die schwankende Aussage des Professor Valentin über Dieb- nehmer aus der Arbeiterbevölkerung bei der Wiederherstellung Bündhölzer werden in völlig ausreichendem Maße hergestellt und stahl oder hinten herum vorliegt. Ich sage nun jet offen: für ihrer wirtschaftlichen Existenz der Hilfe bedürfen. Vom Ma- auch weiter hergestellt werden können. Es liegt auch kein Anlaß giftrat antwortete niemand. Die Hilfskasse für den Mittel- bor, den Kleinhändlern höhere Preise als 45 Br. für ein Paket die Aussage des Zeugen Heuß unerschütterbar. stand wurde beschlossen. Streichhölzer zu bezahlen. Ganz entschieden sollte aber das Publi Es handelt sich hier ja nicht um eine Geldstrafe. Was der Be- Stärker als sonst wird in diesem Jahre der Unter- echte Schweden " wesentlich höhere Preise zu nehmen. Die in fum selbst Versuchen entgegentreten, für deutsche Ware als flagte mehr zu befürchten hat, find die tatsächlichen Feststellungen. st ütungsfonds der Kämmerei in Anspruch ge- Deutschland hergestellten Streichhölzer müssen auf der Schachtel Es wäre jezt an der Zeit, nicht bloß aus vaterländischen, sondern nommen. Dem Magistratsantrag, ihn durch 20 000 M. auf- in der linken Ecke des ihnen aufgeklebten Warenzeichens zur Kon auch aus persönlichen Gründen sich zu vergleichen. Es kommt nach längerem hin und her zu folgendem Ver- ufüllen, stimmte die Stadtverordnetenversammlung zu. trolle der Steuerbehörden eine Nummer( von 1 bis etwa 350) Der Antrag entsprach nur einem schon früher von ihr ge- tragen. Jeder Versuch, so gekennzeichnete Schachteln als echte Brofessor Valentin nimmt als unbegründet äußerten Wunsch. Schweden zu höherem Preise zu verkaufen, ist Betrug. der sofort fämtliche beleidigenden Aeußerungen In der Erwerbslosenfürsorge für Textil- der Polizei, dem Kriegswucheramt oder der zuständigen Preisgegen Professor Cozmann zurück und trägt arbeiter, die in Berlin seit einem halben Jahre besteht, prüfungsstelle zur Anzeige gebracht werden sollte. Bie Rosten einschließlich der dem Kläger erwachsenen Aus hat sich eine Aenderung, nötig gemacht. Im übrigen wird, wie die Berliner Politischen Nachr." mit lagen. Die Privatllage wird zurüdgenommen, auf die stüßungssäge sollen fünftig berechnet werden nicht mehr nach Breistreiberei ein Riegel vorgeschoben werden. teilen, sehr bald durch eine Höchstpreisregelung jedem Versuch der Widerklage wird verzichtet. der Zahl ausgefallener Arbeitsstunden, sondern nach dem Betrag des ausgefallenen Lohnes. Ohne Debatte wurde der Magistratsantrag angenommen. Genehmigt wurde auch die Erhöhung der Kriegs- Am Donnerstag fand in der Berliner Börse eine zahlreich beanstalt arbeitenden Blinden auf 10 Mark für den Monat. der Nahrungs- und Genußmittelbranche ſtatt, die der Gründung Diesen Wunsch hatte die sozialdemokratische Fraktion von Defar Simon führte in längerer Rede aus, daß die Mißstände einer neuen Organisation galt. Geh. Oberregierungsrat a. D. vornherein schon im Sommer vorigen Jahres ausgesprochen, auf dem Gebiete der Lebensmittelversorgung dadurch entstanden als der Magistrat zum ersten Male eine Kriegszulage für die feien, daß man die Versorgung einer Anzahl Kriegs Blinden beantragte. gesellschaften und den Kommunen übertragen habe. Ueber die Prüfung der Wahl des Genossen Eich das Kriegsernährungsamt habe bedauerlicherweise horn zum Stadtverordneten berichtete der Wahl- wartungen nicht entsprechen prüfungsausschuß in öffentlicher Sigung. Der Bezirk hatte daß man den Großhandel völlig ausgeschaltet und Personen einen Hausbesitzer zu wählen, Eichhorn ist aber nicht Haus- die Versorgung mit Lebensmitteln übertragen habe, die von der besitzer, darum mußte der Ausschuß die Ungültigkeits- ganzen Sache nichts verständen und infolge ihrer früheren Tätigkeit auch nichts verstehen konnten. Daß die Mißstände auf dem Lebens erklärung beantragen. Die Versammlung beschloß so. mittelmarkt nicht schon früher und nicht in größerem Umfange aufDemnach muß im 7. Wahlbezirk der dritten Klasse eine Neu- getreten feien, habe man der Intelligenz des Großhandels zu danken. wah I stattfinden. Sehr bedauerlich bleibe, daß große Mengen Waren verdorben seien. Das Kriegsernährungsamt solle sich in der Hauptsache des 1900 M. für eine alte Briefmarke! Großhandels bedienen; dann werde es sicher gelingen, das gesamte Wir lesen im Berliner Tageblatt": Die alten deutschen Brief- Wirtschaftsleben in bessere Bahnen zu lenken und den feindmarken auf Briefen haben gegenwärtig einen großen Sammelwert lichen Aushungerungsplänen ein wirksames Gegengewicht zu bieten. erreicht. Die Katalogpreise, nach denen sich sonst die Philatelisten An die mit lebhaftem Beifall aufgenommene Rede schloß sich eine richteten, sind ausgeschaltet, es werden für seltene Stücke Summen Aussprache, worauf die Gründung eines Verbandes der Großhändler geboten, die in Fachkreisen Erstaunen erregen. Bei der Versteigerung und Fabrikanten der Nahrungs- und Genußmittelbranche beschlossen einer Sammlung, die eine Berliner Firma im Künstlerhaus in der wurde. Zum Vorsitzenden wurde Kaufmann Hugo Weigert, zum Bellevuestraße veranstaltete, erzielte eine sieben Grote Bremen mit Syndikus Herr Dekar Simon gewählt. Die neue Organisation hat 1900 m. den Höchstpreis, eine 9 Schilling gelb und eine 4 Schilling sich die Hauptaufgabe gestellt, auf Grund der reichen praktischen Ergrün Hamburg wurden mit je 1600 W., eine andere 4 Schilling fahrungen ihrer Mitglieder die Mängel und Mißstände auf dem grün Hamburg mit 1705 m. bezahlt. Eine gelbe 12 Kreuzer Baden Lebensmittelmarkt zu beseitigen. brachte 1400 M., ein Saz von fünf Stüd 1874 Bayern 1 Mark violett 940 m., während die 4 Kreuzer violett auf 740 M. fam. Insgesamt wurden etwa 32 000 m. erzielt.
Stadtverordnetenversammlung. aulage für die in der Blindenbeschäftigungs- suchte Verſammlung von Berliner Großhändlern und Fabrikanten
25. Sigung vom Donnerstag, den 30. November 1916, nachmittags 5 Uhr.
Vorsteher Michelet eröffnet die Eibung nach 5% Uhr und beranlaßt zunächst, nachdem das Andenken an die am Sonntag verstorbenen Stadtov. Me i zner( Linke) und Geh. Sanitätsrat Dr. Herzberg geehrt ist, die Einführung der neugewählten Mitglieder Prof. Dr. Kayserling und Fabrikbefizer Franz Stein, die darauf auf die Städteordnung verpflichtet werden. Mit der Errichtung einer
Kriegshilfskaffe
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hat sich der Ausschuß einverstanden erklärt. Nur an der Zusammen. setzung der zur Verwaltung zu bildenden Deputation ist eine Aenderung vorgenommen worden; sie soll aus 4 Magistratsmitgliedern, 8 Stadtverordneten und 5 Bürgerdeputierten bestehen.
Oberbürgermeister Wermuth: Der Magistrat wird dieser Abänderung seine Zustimmung geben Der Schwerpunkt der Verwaltung der Kriegshilfskaffe liegt natürlich bei dieser Deputation, und ihre Sache wird es sein, die für sie maßgebenden Grundsäße in der weitherzigen Weise auszulegen, wie es im Ausschuß gewünscht worden ist.( Beifall.) Stadtv. Fröhlich( Soz.): Obwohl es uns im Ausschuß nicht gelungen ist, wesentliche Verbesserungen in die Vorlage hineinzubringen, werden wir ihr doch unsere Zustimmung geben. Die Ausdrüde„ Mittelstand" und" Kriegsteilnehmer" find uns ob ihrer Dehnbarkeit sehr unbehaglich; aber wir vertrauen der Versicherung, daß die loyalste und weitherzigste Auslegung bei der Handhabung Blab greifen wird. Wiederholt und dringend bitten wir aber den Magistrat, uns so schnell wie irgendmöglich eine Vorlage zu unterbreiten, die auf gleicher Basis, aber mit weiter geſtedten Zielen das gleiche für den Arbeiterstand vorsieht. Denn nicht nur der Mittelstand ist durch die Kriegsnöte in Verlegenheit gekommen; in weit höherem Maße hat der Arbeiterstand das Recht, zu verlangen, daß recht bald die Wunden, die ihm der Krieg geschlagen, geheilt werden.
Stadtv. Modler( Linke) ist durch die Erklärung des Oberbürgermeisters befriedigt. Die Vorlage gelangt darauf einstimmig zur Annahme. Für die Erweiterung des Kraftwerks Moabit der Städtischen Elektrizitäswerte werden 2 100 000 Mart verlangt und ohne Diskussion bewilligt.
Wer sein Geld in normaler Weise verdienen muß, der wird für
Keine Auslösungsgebühr der Kirche.
Frau Anna Adelmann geb. Goldschmidt hat der Stadt Berlin 80 000 Mark zur Errichtung einer„ Georg und Anna Adelmann- Eine wichtige Entscheidung hat das Amtsgericht BerlinStiftung" lettwillig ausgesetzt, deren Zinsen für bedürftige männliche und weibliche Refonbaleszenten ohne Unterschied der Konfession verwendet werden sollen. Die Verwaltung soll der Deputation für die städtischen Krantenanstalten unter ihrem Vorfizenden zustehen, die auch über die Art der Verteilung der Zinsen zu bestimmen und darüber zu entscheiden hat, ob den Bedürftigen Babereisen, Freistellen in Retonvaleszentenhäusern, künstliche Glieder usw. zu gewähren sind. Der Stadt soll aus der Erbschaft auch noch zufallen, was nach Abzug der Legate übrig bleibt. Auf die Frage des Stadtv. Dr. Wehl( Soz.), ob auch diejenigen Bedürftigen, die ihr Krantenlager nicht in einem Krankenhause durchgemacht haben, aus den über 100 000 Mart betragenden Mitteln der dankenswerten Stiftung Berücksichtigung finden werden, da die bei dem noch immer bestehenden Heimstättenfuratorium vorhandenen Stiftungen für den gleichen 3wed nicht ausreichten und nach dem Kriege noch weniger ausreichen würden, erklärt
Auch den Ers
fönnen. Schuld hieran sei,
Bei der heutigen Volkszählung,
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Die Preisprüfungsstelle Groß- Berlin hat für die kommende Woche folgende Preise für Gemüse und Obst als zulässig solche historischen Papierstückchen nicht so riesige Beträge opfern. feſtgeſtellt: a) im Großhandel je Pfund für Weißkohl 6 Pf., Wirfingmit ernsthafter Forscher- und Sammlertätigkeit haben folche Stäufe fohl 12 Pf., Rotkohl 14 Pf., Grünkohl 10 Bf.; b) im kleinnichts gemein, mehr dagegen mit den üblen Prozereien vieler Bar- handel für Weißtohl 8 bis 9 Pf., Wirfingfohl 15 Pf., Rotkohl 17 venus des Kriegsgewinnes. Wietveit es sich dabei auch um Ver- bis 18 Pf., Grünkohl 13 Pf., Kohlrüben 6 Pi., inländische Möhren heimlichungen des Vermögenszuwachses aus den Gewinnen großer aller Art( ausschließlich Starotten) 9 Pf., inländische fleine Speise Kriegsgeschäfte handelt, können wir natürlich nicht wissen; indes möhren, die zu Speisezwecken bestimmt sind( Karotten) 13 Pf., Tafel Auslese darf erwartet werden, daß Leute, die während der gegenwärtigen äpfel( besonders feine ausgesuchte Ware ist hierbei furchtbaren Weltereignisse für solche Dinge nicht nur viel Geld, fon nicht inbegriffen) 35 bis 65 f. dern auch sehr viel freie Zeit haben, von der demnächstigen Hilfs- bis zum vollendeten zweiten Lebensjahre je ein Pfund HaferDie Stadt Berlin gewährt auch im Dezember den Kindern dienstpflicht erfaßt werden. floden. Die zur Empfangnahme berechtigenden Bezugsscheine werden von der Brotkommission am 1. und 2. Dezember, also heute und morgen, in der bisherigen Weise nach Straßenzügen verteilt. Die Haferflocken sind in den bei den Brotfommissionen belannten, Mitte gefällt. Die evangelische Luise- Gedächtnis- Kirchengemeinde auch mehrfach durch Säulenanschlag veröffentlichten Verkaufsstellen zu Schöneberg hat von der Witwe eines im April dieses Jahres erhältlich. Die Stelle 5( Kolonialwaren) der Abteilung für Brotversorgung verstorbenen Zimmermanns, der der evangelischen Landeskirche angehörte, verlangt, daß sie eine Begräbnis Auslösungsgebühr von und Stelle 9( Käse) der Fettstelle Groß- Berlin befinden sich jetzt 20 M. zahlen soll, weil sie den Verstorbenen nicht auf dem Pfarr- im Hause Stralauer Straße 56, I. Treppe. Telephonanschluß über firchhof in Stahnsdorf , sondern auf dem städtischen Friedhof in der die Zentrale der Abteilung für Brotversorgung und bei Amt Eythstraße hat beiiegen lassen. Die Witwe verweigerte die Zahlung: Bentrum 4089. darauf erfolgte die Klage. Die Kirchengemeinde als Klägerin berief sich auf die Paragraphen 453 und 458 des Allgemeinen Landrechts. Die Witwe erwiderte, daß diese Bestimmungen nicht mehr angewendet so wird uns geschrieben, weist auch die Abteilung für Brot werden können, weil sie im Interesse der jetzt abgeschafften Stol- verforgung darauf hin, daß die Bevölkerung mit Rücksicht auf die gebühren der Geistlichen getroffen worden sei, um ihnen den Lebens- Lebensmittelversorgung selbst das größte Interesse daran hat, die unterhalt, den sie aus diesen Gebühren bezogen hätten, zu gewähr- Listen aufs sorgfältigste auszufüllen. Insbesondere ist es erforderleisten; da jetzt die Geistlichen festes Gehalt erhielten, so bedürfe es lich, auch fleine Kinder, Schlafburschen, Chambregarnisten usw. miteiner solchen Vorschrift nicht mehr. Die Paragraphen 458, 458 aufzuführen. Bei nicht sorgfältiger Ausfüllung besteht die Gefahr, regelten lediglich die Konkurrenz zweier firchlicher Friedhöfe, fönnten daß Personen, die nicht aufgeführt sind, Schwierigkeiten beim einer fremden Kirchengemeinde, nicht aber, wenn sie auf dem Bedaher nur Plaz greifen, wenn die Beisegung auf dem Friedhof Empfang von Brot- und anderen Lebensmittelfarten haben können. Treptow - Sternwarte. Die Vielheit der Welten" lautet das gräbnisplay einer politischen Gemeinde erfolgt. Die Entscheidungsgründe, aus denen die Klage abgewiesen Thema des Vortrages, den Herr Direktor Dr. Archenhold am Dienswurde, heben hervor: Hinsichtlich des Begräbnisses von Angehörigen tag, 5. Dezember, abends 7 Uhr, im großen Hörsaal der Treptow einer Kirchengemeinde beſtimmt das Allgemeine Landrecht in§ 453: Sternwarte, erläutert durch zahlreiche Lichtbilder, balten wed. Jeder Eingepfarrte muß der Regel nach in seiner Barochie begraben Ferner finden folgende Kinovorträge statt: Sonnabend, 2. Dezember, werden. Und in§ 458: Nicht nur dem Pfarrer und der Kirche, 5 Uhr Aus unseren Kolonien". Sonntag, 3. Dezember, 3 Uhr wo die Beerdigung geschieht, sondern auch dem Pfarrer und der Bilder aus Harz , Thüringen und Riefengebirge", 5 Uhr Aus Kirche, denen sie eigentlich zukommt, sind Gebühren zu entrichten. unseren Kolonien", um 7 Uhr„ Das bayerische Hochland und die Bürgermeister Dr. Reide, daß es nicht# wedmäßig erschienen Demnach steht die Auslösungsgebühr der Kirchengemeinde zu, Königsschlösser". Mittwoch, 6. Dezember, 5 Uhr Das bayerische sei, während des Krieges mit organisatorischen Aenderungen der- der die Beerdigung eigentlich zukommt. Voraussetzung ist, daß der Hochland und die Königsschlösser". Kriegsverwundete haben zu art vorzugehen. Friedhof sich stets auch innerhalb des örtlichen Distrikts der Kirchen- allen Vorträgen freien Zutritt, ebenso ein Kind in Begleitung eines Die Bersammlung erteilt der Annahme des Vermächtnisses die gemeinde befindet. Das Gefeß nimmt aber nicht nur die Interessen Erwachsenen. Mit dem großen Fernrohr werden am Tage die Zustimmung. der Kirchengemeinden, sondern auch die der Gemeindemitglieder Sonne mit ihren Flecken, abends Jupiter und Mond, Doppelsterne, Die Unterstütungsberechnung für die Erwerbslosenfürsorge in wahr, indem es für solche Fälle, in denen es den Hinter- Sternhaufen usw. beobachtet. Das Institut ist täglich von nachder Konfektionsindustrie soll auch in der Textilarbeiter- bliebenen mit Rücksicht auf die damit verbundenen Kosten und mittags 2 bis 10 Uhr abends geöffnet. fürsorge zur Anwendung gelangen, da sie ungeteilten Beifall die Beiſegung auf dem Parochialfriedhof vornehmen zu lassen, von wird die Voglersche Höhere Töchterschule in der Ritterstraße, deren Schwierigkeiten billigerweise nicht zugemutet werden kann, Eine zweite städtische Mädchenmittelschule. Die Stadt Berlin gefunden hat, die Geschäfte bereinfacht und Härten ausgleicht.- der Zulassung der Auslösungsgebühr absieht. Der bezügliche Magistratsantrag auf Sabungsänderung findet ohne Diesem Tatbestande entspricht aber durchaus der Fall, daß der am Inhaber und Direktor vor kurzem verstorben ist, übernehmen und Debatte die Zustimmung der Versammlung. Zu der Vorlage wegen Erhöhung der Kriegszulage für die in Parochialfriedhof, weil dieser außerhalb der Parochie und an einem eingerichtet werden, daß in den erſten drei Jahren auf die Volks Ort der Parochie verstorbene Gemeindeangehörige nicht auf dem sie zu einer Mittelschule für Mädchen umgestalten. Die Schule foll der Blindenbeschäftigungsanstalt arbeitenden Blinanderen Ort liegt, sondern auf einem anderen, am Sterbeorte selbst schulbildung Rücksicht genommen wird, dergestalt, daß Mädchen nach den von 7,50 auf 10 Mark monatlich macht befindlichen Begräbnisplag beigelegt wird. Die Stadt Schöneberg dreijährigem erfolgreichen Besuch einer Gemeindeschule in die darauf hinwirken, daß der Anstalt Aufträge für Granatenförbe Sterbebause entfernt. Der Parochialfriedhof der Kirchengemeinde aber auch die Möglichkeit geboten werden, von der dritten Klasse in Stadtv. Dr. Jfaar( Linke) den Vorschlag, der Magistrat möge bejizt zwei städtische Begräbnispläße, beide sind nicht weit von dem unterste klasse der Mittelschule eintreten können. Nach vier Jahren foll dort eine abgeschlossene Bildung erreicht werden, andererseits zugewendet werden. liegt dagegen in dem weitentfernten Orte Stahnsdorf . Auf welchem das Lyzeum überzugehen, das mit einem Lehrerinnenſeminar ver Die Wahl des Redakteurs Eichhorn zum Stadtver- der beiden städtischen Friedhöfe der Ehemann der Beklagten beigefeßt bunden ist. Die Stadt will die Schule bereits zum April nächsten ordneten ist vom Wahlprüfungsausschuß für ungültig erklärt ist, kann dahingestellt bleiben, da beide dem Sterbebauſe naheliegen, Jahres übernehmen. Die erste städtische Mädchenmittelschule ist be worden, weil dem Gewählten die Eigenschaft eines Hausbesizers während eine Beiseßung in dem entfernten Stahnsdorf mit ungefehlt hat, ein solcher aber im 7. Bezirk der 3. Abteilung diesmal verhältnismäßigen Schwierigkeiten und Kosten verknüpft gewesen fanntlich die Emmelmuthſche Schule am Grünen Weg, die vor einem Monat in den Befig der Stadt übergegangen ist. zu wählen war. Ohne Diskussion tritt die Versammlung dem wäre. Hier ist somit ein Anspruch auf eine Auslösungsgebühr Ausschußantrage bei und erklärt die Wahl für ungültig. nicht gegeben. Die Kirchengemeinde ist kostenpflichtig abzutveisen. Gebrüder Herrnfeld Theater. Zwanzig Jahre lang stand die Schluß 7 Uhr. Es muß erwartet werden, daß infolge diejes Gerichtsurteils Driginalität dieses Musentempels auf einer Komödie mit echt
auch
Stadtrat Selberg, ein solches Bedenken nicht teilen zu können; Stadtv. Ladewig( Fr. Fr.) hält dieses Bedenken des Stadtb. Dr. Wehl für gegenstandslos.
Auf die fernere Frage des Stadt. Dr. Wehl, warum der Magistrat auf den Beschluß der Versammlung vom 20. April 1914 betr. die Verschmelzung des Heimstättenturatoriums mit der Strantenpflegedeputation noch immer nicht geantwortet habe, bemerkt