Starker Andrang zur Volksspeisung.
Die Berliner Volfsspeisung wird in der kommenden Woche eine außerordentliche Mehrung der Teilnehmer haben. Es sind, wie
wir erfahren, in der vergangenen Woche wieder 22 000 neue Teilnehmer gemeldet worden. Man geht wohl nicht fehl, wenn man dieses Ergebnis als eine Folge des Rüdgangs der Kartoffelzufuhr anjieht.
Die Milch wird immtr empfindlicher. Früber befamen wir sie felbst in den heißesten Sommertagen to either geliefert, jelbit Dänemark versorgte uns damit, Jetzt aber ist sie, dafern das Blatt des Bundes deutscher Landwirte gut unterrichtet ist, gegen Aufbewahrung und Transport so empfindlich" geworden, daß fie nicht einmal mit Hilfe einer berbesserten Abnehmerorganisation bis in die Verbrauchsbezirte gelangen fann. Wenn das so weiter geht, wird die Milch wohl nächstens schon in der Sandzentrifuge fauer werden. Dann wird freilich nur noch die zwangsweise Verbutterung übrig bleiben, wie sie bereits im Kreise Grünberg nach anfänglich teilweise großem Widerstand durchgeführt wird.
haben. Fr unmittelbarer Nähe ber Unfallstelle ent- leuchtung eingestellt werden. Die Nachtlaternen sollen bedte man im Schnee bie Worte C. 2. Rache." Db in der bisherigen Weise weiterbrennen. und inwieweit diese Feststellung mit dem Leichenfunde in Verbindung Lebensmittelnachrichten aus Köpeni. Der Magistrat hat etwa 50 Jahre alt und gehört anscheinend dem Arbeiterstande an auf 4 Bfund und an Sobirüben auf 2 Pfund festgejezt. steht, dürfte die polizeiliche Unteriuchung ergeben. Der Tote ist vom 22. b. M. ab die Wochenration an Speisekartoffeln Bei ihm fand man eine Eisenbahnwochenkarte, aus der erkenntlich Beim Kauf von 4 Pfund Kartoffeln ist der Verbraucher verpflichtet, war, daß der Verstorbene wahrscheinlich in Berlin- Moabit wohnte. 2 Bfund Kohlrüben abzunehmen, auf Wunsch fann er auch 4 Bfund Es wird vermutet, daß der Unbekannte auf wilde Kaninchen gejagt beziehen. Auf jeden Abschnitt von Kartoffel 3 usab karten wird hat und in das Loch hineingetrochen ist, um ein Staninchen aufzu- 1 Bfund verabfolgt. Der Kleinkaufspreis für 4 Pẞfund Kartoffeln stöbern oder um sein Frettchen zurückzuholen. beträgt 22, für 4 Pfund Stohlrüben 24 Pfennige.
Theater.
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Montag und Dienstag von 8-1 Uhr und 3-6 Uhr findet auf dem Hof des Grundstüds Schloßitr. 22 ein städtischer Aepfelberfauf an Söbenider Ginwohner statt. Die Lebensmittelfarte ift als Ausweis vorzulegen. Der Preis für 10 Bfund beträgt 7, M. Auf Wunsch werden auch 5 Pfund abgegeben.
Briefkasten der Redaktion.
Deutsches Künstler- Theater: Der Reisebegleiter". Zeitperiode, sie mag noch jo gewaltsan eingreifen, einbrudslos vorWn wohlaffredierten Spaßmachern älterer Ordnung geht jede über. In dem Plauderspiel Der Reisebegleiter" geht alles so leicht und seicht zu, wie in Tagen allertiefsten Weltfriedens. Gin Motivchen aus Alt- Heidelberg" wird hier auf verwandte Art weitergesponnen: rechts, parterre am Montag bis Freitas von bis 7 Uhr, am Sonnabend Der junge Sprosse des Fürsten so und so wird, statt studierensbalber von 5 bis 6 1hr statt. Jeder für den Brief aften beſtimmten sufrage auf die Universität auf Reisen geschickt. Die Zufünftige" ist ihm sintiport wird nicht erieilf. ift ein Buchstabe unb eine Sabl als Mertzeichen beizufügen. Briefliche
ek,
Die juristische Sprechstunde finbet für Subcnnenten Sindenstr. 3. IV. Sof
infragen, denen reine abonnementsquittung beigefügt ist, werben nicht beantwortet, Cillge Fragen irage man in der Sprechstunde vor. Berträge, Schriftstücke und dergleichen bringe man in die Sprechstunde mir.
Rohe Kartoffeln mitbringen! Mit Rücksicht auf diejenigen, die fich mit Kartoffeln bereits versorgt haben und deshalb keine Kartoffelfarte mehr bejizen, haben zahlreiche Berliner Gastwirte ihren Gästen freigestellt, die Kartoffelmengen, die sie verzehren wollen, in rohem Zustande mitzubringen. jedoch schon heimlich zuvor von den Herren Eltern" bestimmt. Genosse Wolfgang Heine ist, wie eine Korrespondenz meldet, als Gustab kadelburg jest nun als Lustspielautor jeine ganze Nachfolger für den verstorbenen Justizrat Friedmann in den Vor- Kunst" darauf: den väterlichen Heiratsplan zu vereiteln: Graf stand der Berliner Anwaltskammer vorgeschlagen Fürst Ernst( Artur Schröder) verliebt sich also nicht in die ihm G. B. 55. Bei dem von Abnen angegebenen Einkommen wird die worden. S zugedachte Komteß Klarisse( Dagny Serbaes), sondern in eine nach dem Geses vorgeschriebene Bebirftigkeit betneint und fany daher auch Generalstochter( Säte Saad); während sein Reisebegleiter Baron die staatliche Unterstügung verweigert werden. 29. 101. 1. Nur die Felsenegg( Hans Juntermann) die Gegenpartie spielt. Gs geht Binjen. 2. Ste die Gewährung der Waifenrenie muß ein Ericaantrag nichts von Bedeutung vor; es werden nur immer Gespräche geführt.. G. 55. Ein solcher Befreiungsantrag it total 3medios. beim Bersicherungsamt Berlin , Stofieri. 65/87, gestellt werden. Daß in all dem Wortschwall auch zuweilen ein Störnchen Wi herum- inch für Zivilverionen. 6. 37. schmintmt, ist freilich nur eine magere Entschädigung. Die Schau Göhe von 2 W. zahlen. 8. M. 28. Sie müssen den Mietstempel in 21. 15. Sie habent noch Anspruch auf die spieler festen allen Gifer ein; die Klatscher fonnten Gustav Kabel- Interſtügung bis zum 31. Januar S. 53. Neukölln. Ja. burg lächelnd vor die Rampe tänzeln sehen. Bleier. Nur die Witwe hat einen Anspruch auf die Seriegswitmenrente. Olichensti 19. Biri nehmen an, daß sich Sore Frage darauf bezieht, ob Ste Beiträge zur Angestelltenberjidering gu leisten haben. Diese Frage mare a bejahen. 6. 38. 1. und 2. Die Anmeldung hat mit der Steuerpflicht nichts zu tun. Wenn Sie jährlich über 900 m. verdienen, find Sie steuerpflichtig. Die Striegsunterftigung ist nicht steuerpflichtig. 3. W., Nentölin. Sie bebürjen teines Striegsscheins. 7. 6. 37. 1. Die amtliche Tobesurkunde hätte unseres Erachtens vorliegen müssen. un aber der Frau das Kriegswitmengeld gutertannt ist, kann sie dagegen nichts unternehmen. 2. Eine Ermäßigung findet nicht statt. C. Sch. 300. o lange Sie als überzählig gelten, baben Sie feinen Anspruch auf die höhere Lösung. M. 3. 38. Das Verlangen, für die Zeit, in der Tie sum Militär eingezogen waren, Steuern zu zahlen, ist unberechtigt. Legen Sie Einspruch bei der Beranlagungskommission cin. B. 9. 10. 1. Sie tonnen bie Wohnung nicht ohne vorherige Sündigung aufgeben, sondern müßten eventuell auf Lösung des Bertrages flagen. 3. Berlin , Engeluier r. 18, III. 8. Gte fönnen noch Berujung beim. Borfikenden der Steuer veranlagungstommiffion einlegen. 4. Der 38,47. toöchentlich übersteigende Lohn fann gepfändet werden. Kulisch 67. Die Musterung fann zujammen erfolgen.
Genarrte Arbeitsuchende. Es wird uns geschrieben: Auf eine Anzeige in der Morgenpost" ging ich zu der Firma Müller u. Suß mann, Rungestr. 17, wo Näherinnen in und außer dem Hause bei hohen öhnen" verlangt wurden. Ich mochte ungefähr Die 15. Arbeiterin sein; bis 9 Uhr hatten sich etwa 30 angejammelt. Als die Damen aus dem Kontor tamen, waren sie erflaunt und fragten, was wir wollten; fie wußten von keiner Annonce. Ich las diese vor. Da wurde uns gesagt, die könnte nur ein junger Mann der Firma aufgegeben haben.( Aber doch wohl im Auftrage der Firma.) Die Empörung unter den Frauen war groß. Zur Beruhigung wurde gefragt, ob schon jemand von den Frauen Blusen genäht habe. Es meldeten jich mehrere Frauen, doch wurden so niedrige Löhne geboten, daß die Frauen bei dem teuren Garn verzichteten. Die Frauen, von denen manche weither tamen und zum Teil ihre legten Groschen verfahren mußten, waren also zum besten gehalten. Wer trägt hierfür die Verantwortung?
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Notizen.
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Theater ronit. Irene Friesch tritt im Laufe der Woche im Theater in der Königgräger Straße als Maria Stuart " zum ersten Male in dieser Spielzeit wieder auf. Ende diefes Monats wird Strindbergs Schauspiel Das Kloster"( nach Damastus) zur Uraufführung fommen. xt am Conn Der Berliner Boltsor führt am Sonntag, den 28. Januar, abends 7 Uhr, in der Garnisonkirche, Nette Friedrich12 Grab Kälte herrschten gestern außerhalb der Stadt. Ein ftraße, Mozarts Requiem ", Brahms „ Schidfalslied" und Altscharfer Ostwind bei flarem Himmel machte sie noch empfindlicher. rhapsodie" unter Mitwirkung hervorragender Solisten, des Berliner Zum Glück sind die Saaten durch eine starke Schneebede gut ge- Sängerchors und des Blüthner - Orchesters auf. Karten zu 1 M. in schüßt. Innerhalb der Stadt machte sich der Frost ebenfalls sehr den bekannten Zahlstellen und an der Abendkasse. bemerkbar. Der Matic" ist hart geworden und wird immer glätter. Im Institut für Meeresfunde Der Straßenbahnverkehr hatte unter der Stälte nicht weniger zu spricht Dienstag, den 23. Januar, Prof. Manes über: Die Südsee leiden als das Pferdefuhrwert. Auf der großen Berfehrslinie vom im Weltkriege"; Freitag Prof. Spies über: Englands MannschaftsAlexanderplatz durch die Gertraudtens und Leipziger Straße nach erfat". Außerdem spricht am Montag Prof. Pend über:" Gine dem Potsdamer Bahnhof konnten sich die Wagen zeitweilig nur Frühjahrsfahrt durch Polen ".( Starten zu 1 M.)- In der Urania ruckweise bewegen, alle paar Minuten einige Schritte. So brauchte print am Mittwoch Prof. Lehmann aus Leipzig über:„ Rumänien man in der neunten und zehnten Stunde vom Aleganderplaz bis als Striegsschauplas"; am Freitag wiederholt Herr Dr. Hauser aus nach dem Dönhoffplatz, Ede Jerusalemer Straße, eine ge= Basel seinen Vortrag: Der Mensch vor hunderttausend Jahren" schlagene Stunde, während ein guter Fußgänger die Strede Im Zentralinstitut für Erziehung und Unterin einer Viertelstunde zurüdlegt. richt, Botsdamer Str. 120. spricht Mittwoch Prof. Muthejius über: Handarbeit und Massenerzeugnis". Eintritt frei. Der zweite
Kohlennot in Theatern, Gastwirtschaften und Cafés.
Die
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Vorträge.
27
Wetterausfiten
the bas mittlere Norddeutschland bie
tontagmiting. Troden und vortolegend heiter, außer in den MittagsStunden strenger Frost.
Freier Bund
Theater, Gastwirtschaften und Gafés fonnten in den legten Tagen Bortrag im Abgeordnetenbause findet Montag statt. Prof. Einkaufs- und Froduktiv
entweder gar nicht oder nur mangelhaft erwärmt werden. In den Theatern sah man vielfach Herren und Damen mit dicken Belzmänteln fizen. In den Gastwirtschaften und Cafés forgte, wo teine Heizung stattfinden konnte, die Beleuchtung einigermaßen für Erwärmung der Näume.
v. Schulze- Gaevernig: Freie Meere".
Aus den Gemeinden.
In den städtischen Boltsbodeanstalten wird von Montag ab der Schwimmhallenbetrieb bis auf weiteres einge1917, bis Sonntag, den 28. Januar 1917, erhalten in den städtischen Milchverkauf in Neukölln. Bom Montag, den 22. Januar ste II!; die Benubungszeit für die Bannen- und Brausebäber Bertaufstellen Familien mit 4 Berfonen fondenwird bei den Boltsbadeanstalten mit Schwimmhallen( große An- iierte Milch bam. Milchpulver, unb amar am Montag stalten) wochentags auf die Zeit von 3 bis 8 Uhr nachmittags, und Dienstag Familien mit dem Anfangsbuchstaben A- G, Mitt Sonntags auf die Zeit von 8 bis 12 1hr vormittags beschränkt: woch und Donnerstag Familien mit dem Anfangsbuchstaben- Die beiden fleinen Badeanstalten in der Wallstraße und Garten Freitag bis Sonntag Familien mit dem Anfangsbuchstaben N- 3. straße bleiben wie bisher von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends, Neue Fleisch- und Haushaltungskarten find aweds AbstempeGonntags von 8 bis 12 Uhr vormittags geöffnet. Lung mitzubringen.
Rohfentransport am Sonntag. Mit Rücksicht auf die
gegen
Verteilung von Teigwaren in Schöneberg . Der Schöneberger wärtigen Beförderungsschwierigkeiten gestattet die Polizei am heutigen Magistrat verteilt in der Zeit vom 22. bis 31. Januar wieder Teigwaren. G3 werden abgegeben auf jeden Abschnitt Nr. 53 der Lebensmittelfarte 200 Gramm zum Preise von 29 Pf. für Ware aus Auszugmehl und 20 Pf. für Ware aus gewöhnlichem Wehl. Vom 27. Januar ab, jedoch nicht früher, erteilt die Austunftsstelle in Lebensmittel- Angelegenheiten, Neues Rathaus, 2 Treppen, Zimmer 261, mündlich und am Fernsprecher Auskunft, in welchen Geschäften noch Ware vorhanden ist.
Für das Berliner Erziehungshaus Lichtenberg hat der Magistrat einen neuen Direktor gewählt in der Person des Oberlehrers Dr. Karl Wilfer aus Jena . Der jebige Direktor Pastor Rate ist zum Leiter des neuen Berliner Erziehungshauses Strubeshof aus ersehen, das im Frühjahr eröffnet werden soll. Dem Direktor Rate wird sich in dieser für schwer erziehbare Jungen bestimmten Anstalt ein neues Arbeitsfeld bieten.
Bifazwang in den Niederlanden. Die niederländische Regierung hat angeordnet, daß von jetzt ab die Bässe aller Ausländer, die von Deutschland aus nach den Niederlanden reifen, mit dem Sichtvermert eines niederländischen Konsuls verfehen sein müssen.
Der Wahre Jacob" ist bis heute nicht eingetroffen. Die Abonnenten und Leser müssen sich daher gedulden.
Das Märkische Museum bleibt bon heute ab für fürgere Zeit geimloiien.
Im Zoologischen Garten ist heute wieder der billige Eintritt von 25 Br. für Erwachsene und Kinder während des ganzen Tages; ebenio für das Aquarium, das von 9 Uhr morgens bis 8 Uhr abends geöffnet ist. Bon 4 Uhr nachmittags ab bis 10 Uhr abends findet Konzert statt.
Explosion in Spandau . Sonnabendfrüh fand im Feueriverts: laboratorium in Spandau eine Explosion statt. Der angerich tete Materialschaden ist nur gering, die Betriebsstörung unbedeutend. Die Zahl der Toten beträgt leider zehn, die der Verletzten zwanzig.
Eisenbahnunfall bei Kaulsdorf . Kurz vor der Station Sauledorf war Sonnabendabend gegen 7 Uhr infolge Achsenbruchs ein Wagen eines von Berlin fommenden Stadtbahnzuges aus den Schienen gesprungen und hatte sich auf die Seite gelegt. Der Zug tonnte fast augenblicklich zum Salten gebracht werden, worauf die in dem Wagen befindlichen Personen leicht befreit wurden. Eine Frau erlitt unbedeutende Quefschungen und Abschürfungen, die übrigen Fahrgäste tamen mit dem Schrecken davon. Der Unfall hatte allerdings eine erhebliche Berkehrsstörung zur Folge, die sich bis nach Berlin empfindlich bemerkbar mrachte.
Ein großer Dachstuhlbrand fam Sonnabend früh im Gewerbeboi", Reichenberger Str. 79-80 und Kottbuser Ufer 8 an der Liegniger Straße zum Ausbruch. Die Feuerwehr mußte mit mehreren Schlauchleitungen über Treppen und mechanische Leitern angreifen, wobei der schneidende Ostwind und die Stälte, die das Waffer in den Schläuchen gefrieren ließ, recht hinderlich waren. Der größte Teil des Dachstubles wurde ein Raub der Flammen. Erst gegen Mittag fonnte die Feuerwehr wieder abrüden. Personen sind nicht zu Schaden gekommen.
Lebensmittelnachrichten aus Wilmersdorf . Montag, 22. Januar, fommt Marmelade auf Nr. 11 der Haushaltungsfarte zum Verkauf. Es wird je ½ Pfund zum Preise von 30 Bf. abgegeben. Die Ausgabe von Milctarten für Krante erfolgt in der Zeit bis Dienstag, den 23. Januar, da bis zum 24. d. Mts. bie Inhaber von Vollmilchkarten diese dem Milchhändler vorzulegen haben. Alles Nähere ist an den Anschlagfäulen zu ersehen.
Spezial- Arzt
Dr. med. Hasche,
genossenschaft freier Gaff Friedrichstr. 90 breit am
und Schankwirte Berlins und Umgegend. Eingetragene Genossenschaft mit Mittwoch, ben 31. Januar 1917, beschränkter Haftung.
nachmittags 5 Uhr: Ordentliche
General- Versammlung
beim Genoffenschafter Anton Bocker, Berlin , Weberstraße 17. Tagesordnung:
1. Verlejen des Protokolls der letten Beneralversammlung. 2. Bericht des Vorstandes. 8. Berlesen des Revisionsberichtes vom Geschäftsjahr 1915.
4. Bericht des Aufsichtsrates. 5. Beschlußfassung über die Bilanz und die Gewinnverteilung.
6. Antrag des Borstandes: Ueber weisung der von den seit den Jabren 1909 bis 1914 ans. geschiedenen Genoffen nicht ab gehobenen Geschäftsanteile.
7. Antrag des Vorstandes und Aufsichtsrates: Abinberung des § 5, Absatz 1 des Statuts.
8. Ergänzungswahlen zum Auf
fichtsrat.
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105/ burch das preußische Cintommensteuergeset
Reffamationen, sowie einem aus
Der Vorstand. Jof. Franke. Baul Obiglo. Diejenigen ausgeschiedenen Geit 19 Formularen für Eingaben und noffenschaftler, tveldje ihren Geschäfts. anteil bisher nicht abgehoben haben, werben hiermit aufgefordert, Rechte bis zum Beginn der General veriammlung geltend zu machen, andernfalls die linteile bem Reserve fonds überwiesen werden.
ibre
Forel, Brof. A., Die feruelle
Wo bleibt für Halensee die Maffenspeisung? Aus Halenfee wird uns geschrieben: Noch immer gibt es ganze Dristeile an der Peripherie der Hauptstadt, die von der Masienipeifung bis jest unberührt geblieben sind. Man sollte meinen, daß die Gemeinden bestrebt sein sollten, die Schwierigkeiten der Ernährung auf fanellstem Wege und auf bestmöglichste Weise au überwinden. Dem scheint nicht so. Besonders trifft dies für Wilmers dorf zu. Trotz aller Borstellungen ist zum Beispiel für den großen Ortsteil Halensee noch keine Mafienipeifung eingeführt angeblich, weil kein Bedürfnis vorliege. Wie verlautet, ist das ehe- Frage. Bolksausgabe 2.80 M. Buch malige Tanglokal Kurfürstenpart" auch schon dazu auserieben und handlung Vorwärts Lindenstraße 3. eingerichtet aber vorläufig foll die Eröffnung noch nicht stattfinden, da kein Bedürfnis vorliege. Für eine gewisie Bevölkerungsschicht kommt die Waffenipeifung freilich nicht. in Betracht, eine große Bahl der dortigen Anwohner würde sie aber mit Freude begrüßen. Die bestehende Mittelstandsküche kann die Massenspeisung nicht erfeßen, weil die Beföftigung durch die Mutelitandstiche für vielföpfige Familien viel zu toftipielig wird. Es wäre daher wünschenswert, wenn sich der Wilmersdorfer Magistrat entschließen würde, für den Ortsteil Halensee die Massenspeisung so schnell wie möglich einzurichten.
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Fleischversorgung in Brig . Der Gemeindevorstand von Bris macht darauf aufmerksam, daß den Fleischern eine ausreichende Wenge Fleisch zugewiesen wird. Es liegt also kein Grund vor, daß die Verbraucher nicht die ihnen für die Woche zustehende Fleischmenge erhalten. Er fordert die Käufer auf, in jedem Falle nicht genügender Fleischversorgung sich ungefäumt an die Fleischverteilungsstelle( Ginwohner- Meldeamt) zu wenden, damit für Abhilfe gesorgt werden kann.
Kohlenmangels und Einschränkung der Gasbeleuchtung in Spandau . Infolge Bau dadurch, daß der Bertikalöfen infolge des Krieges nicht rechtzeitig fertiggestellt wer Dreier neuer den konnte, sieht sich die städtische Gasanstalt in Spandau zu GinEin rätselhafter Leichenfund ist im Rauener Stabtwalbe ichränkungen in der Gaslieferung gezwungen. Für die nächsten gemacht worden. Ein Soldat entdeckte dort im Jagen 18 dicht an Wochen wird in den Nachmittagsstunden von 1 bis 5 Uhr überber Chauffeeböichung einen Menichen unter Sandmassen verschüttet, haupt fein Gas, weder Koch, noch Betriebs-, noch Leuchtgas deffen Unterförper ziemlich frei lag. Der Stopf stat tief in einem geliefert. Außerdem wird die Straßenbeleuchtung insofern Loche, in das der Mann wohl hatte hineinfriechen wollen. Da cingeschränft, als nur die eine Hälfte der Abendlaternen brennen bei muß δας Erdreich nachgegeben ihn verschüttet| barf; bei Mondschein soll die gesamte Abendbe- l
Bet
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Zu haben in affen Borteärts Ausgabestellen und in der Buchhandlung Borwärts
Berlin G., Lindenstraße 3
Hals- u. Lungenleiden
affer Art, wie Ratarrhen, tuberkulöfen Erfranfangen, thma ae. erzielten, wie zahlreiche Mitteilungen von Braten, pethefern und Leibenden einwandfrei
beweisen, unsere Rotolin- Billen
in jahrelanger Pragis berzügliche Erfølge. Susten, Verschleimung, uswurf, Nachtfchweiß, Stiche im Rüden u. Bruidsmera hörten auf; appetit n. Körpergersicht hoben fe raf; allgent. Wahlbefinden telte ich ein. Erhältlich die Schachtel au 2. in allen#pothefen; wenn nicht vorrätig, auch direkt von uns burs unfere Versandapothefe. Ausführliche Broschüre foftenfrei. gtoey& Co., Berlin SW 68. Hauptniederlage: Samariter- Apotheke, Berlin SW. 68, Neuenburger Straße 41. Tel.: origping 1815.
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gebrauche