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erledigt. Ju der Einteilung der Medizinalbesitte ist gegen fbrüdlich zugelassen worden. Sie find An das Vermittlungsamt in Berhältnisse. In manchen Zweigen der Textilindustrie und der das Vorjahr eine Benderung nicht eingetreten; es bestehen nach wie Hamburg 1" einzusenden. Die Bedingungen und Gebühren sind die Layusindustrie war es bisher schon unmöglich, Striegebeschädigte bor 118 Bezirke. An Seilstättenturen für Stranfe beziehungs- felben wie für die bürgerliche Bevölkerung. weise erhaltungsbedürftige Kinder wurden 1421 bewilligt. unterzubringen. Lagen sie doch faft still. Den oben erwähnten Die Kinder wurden je nach der Art ihres Leidens entweder den städti einem Geschäft die volle Menge der auf dem Bezugsschein ver- werden, weil die Einstellung unseres ganzen Wirtschaftslebers auf Bezugsscheine. Wenn der Juhaber eines Bequasid eines in Grundsatz durchzuführen, wird in der Zukunft noch schwerer faen Heilstätten oder anderen Anstalten, besonders Lungenheil­ſtätten, überwiefen. In offener Armenpflege wurden ins- den en weren nicht erhält, hawn it her Reviäufer nisi bi triegsbeschädigten aus manden, mit der Kriegsinduſtrie nur ent­mertten dann nicht befugt, die Kriegsunterstügung besondere berufliche Unterscheidung bei den geiamt 13 940 223 m. verausgabt. Dem steht eine Einnahme, bon 2013 847 m. gegenüber, so daß die Armenverwaltung im Berichts- es zulaffig, daß der Verkäufer den Bezugsschein behält und bei fernt oder gar nicht im Zusammenhang stehenden Berufen hindern jahre eines Zuschusses von 11 926 376 m. bedurfte. Es wurden Käufer bescheinigt, daß er nicht die volle auf dem Bezugsschein wird. In einem in der neuesten Nummer der Kriegsbeschädigten­Taufend unterfügt 36 773 Almojenempfänger und 11876 Pflege angegebene Barenmenge erhalten hat, sondern der Kunde muß fürsorge" veröffentlichten Erlaz des Kriegsamts vom 27. Desember laufend unterſtügt 36 773 Almosenempfänger und 11876 Pflegeben Bezugsschein bei der zuständigen Ausfertigungsstelle gege 1916 wird darauf hingewiesen, jede verfügbare Arbeitskraft der Joviel Einzelbezugsscheine umtauschen, als Geschäfte liefern sollen. Striegsarbeit auzuführen; diese Notwendigkeit wüffe auch für die Zum Fall Rusfer. In der Pension der Frau Jablonski, Kur- schlaggebend fein. Eingliederung der Kriegsbeschädigten in den Wirtschaftskörper aus­fürstendamm, wurde das Zimmer des dort wohnenden Leutnants Gerbrecht von Kriminalbeamten durchsucht und er selbst ver­haftet. Die Polizei hatte in der Wohnung der Frau Kupfer lieger photographien gefunden, die dem Beutnant Gerbrecht gehören, und auch aus anderen Anzeichen geschlossen, daß er zu dem intimeren Kreise, der Schwindlerin gehöre.

finder.

Die freien Hochschulen während des Krieges. Der Tätigkeitsbericht, der in der Mitgliederversammlung der tereinigten freien Hochschulen erstattet wurde, fonnte trop der Un­gunft der Zeitverhältnisse von einem wesentlichen Aufschwung der Hörerzahlen berichten. 7875 in 1914/15 ftanden 15 013 in 1915/16 gegenüber, und da im Oktober- Dezember 1916 allein 10 130 Sörer eingetragen waren, läßt das im Oftober begonnene 39. Studienjahr ein weiteres Anwachsen der Hörergifferu erhoffen. Auch die Anzahl der Besucher zu einzelnen Borträgen hat sich außerordentlich ge­hoben: 1066 in 1915/16 gegen 182 ut 1914/15. Außerdem haben 5500 Besucher an den wissenschaftlichen Abenden teilgenommen. Gang be sonders erfreulich ist ferner die starke Zunahme der Hörerzahlen bei den Arbeitervorlesungen: 4185 in 1915/16 gegen 1540 im Vorjahre. Zirfus Busch. Die ausgezeichneten Bortührungen des Direktors mal erfolgt ist, dann wird die spätere Umstellung auf das ursprüng­An den veranstalteten Führungen und Vorträgen für Ariegsverlegteille mit seinen dressierten Pären und Pferden und die feiner fiche Arbeitsgebiet nicht allzu schwer sein. Hoffentlich folgt nun beteiligten sich 15 300 Mannschaften. Die im abgelaufenen Gattin, die ihre mächtigen Zöglinge, die Elefanten, wunderbar aber auch recht bald ein Erlaß an die Arbeitgeber in der Kriegs­Studienjahr stattgehabte Verschmelzung der beiden Volkshochschulen meistert, haben einen so großen Beifall gefunden, daß sie auch in industrie, der diesen Anweisung zur Einstellung Kriegsbeschädigter Humboldt- Afademic, Freie Hochschule hat, wie die, Ziffern beweisen, das neue Programm übernommen worden sind. Ein besonderer gibt und dabei auch auf die Lohnfrage eingeht. der nunmehr vereinigten Volkshochschule von Groß- Berlin viel innere Typ der Manege ist der Türke Miligui, der Bulkanmenich, dem das In dem Erlaß werden auch einige Punkte erwähnt, die der Straft und äußere Geltung zugeführt. Das erfreuliche Ergebnis ist Feuer fein ureigenstes Element zu fein scheint. Die Radfahrtruppe besonderen Hervorhebung wert sind. Es wird besonders darauf nicht zum wenigsten auf die uneigennügige und angestrengte Tätig Cape hat einen hohen Ruf auf den Gebiete künstlerischen Rad- hingewiesen, daß die Aufgaben der Berufsberatung, Berufsaus­teit der Dozentenschaft zurückzuführen. fahrens. Auch sonst weist das neue Programm eine Reihe befter bildung und Arbeitsvermittlung von den stellvertretenden General­Kräfte auf. tommandos nur durch ständige und planmäßige Zusammenarbeit Zirkus Shumenn. Obgleich die Ausstattungspantomime Die mit ben Trägern der bürgerlichen Kriegsbeschädigtenfürsorge ge= loft Die deutsche Wissenschaft schreitet tros des Krieges vorwäris. ber Humor doch voll zu feinem, Rechte. Im ersten Aft tritt bei dem meffen der örtlichen Stelle( Chefarzt usw.) überlassen bleiben, ob Seeräuber eine durchaus ernste Handlung aufweist, fommt darin ft werden können. Es dürfe daher auch nicht lediglich dem Er­Das Heilmittel Radium ist, wie eine Korrespondenz zu melden holländischen gest, ein niederländisches Damenensemble mit Gesang bürgerliche Berufsberater in die Lazarette zugelassen werden; bief­weiß, von einem Erfinder zur Herstellung eines Radiumbrotes ver- und Tanz in Aktion; ein lustiges Fahrennen findet tatt und allerlei mehr werde hierüber eine grundsätzliche Verständigung mit der wandt worden, das den Berdauungsprozeß auf das ſegensreichste fröhliche Scherze werden getrieben, bis das Auftreten des Piraten Hauptfürforgeorganisation herbeizuführen sein. Es wird darauf beeinflussen soll. Gegenwärtig fucht er emen Kliniker von Nuf aur allen grobsinn bannt. Die dann folgenden Szenen führen uns hingewiesen, daß zur Vermeidung von Berwirrung die in einzelnen wiſſenſchaftlichen Erprobung seiner Erfindung. Wir unterfägen die schließlich ins Bunderland Indien . Ueberwältigend wirkt die ge- Storpsbezirken errichtete militärische Berufsberatung nicht ohne Wichtigkeit des Verdauungsprozesses gewiß nicht, aber wir sind doch waltige farbenprächtige Apotheose, die den Schluß des wirkungsvollen ausreichende Fühlung mit der bürgerlichen Kriegsbeschädigtenfür­der Meinung, daß gerade diefes Problemt nicht aktuell tit, Manege- Schauspiels bildet. forge und im gleichen Sinne wie diese arbeite. Noch vorhandenc fintemalen die Verdauungsorgane gerade gegenwärtig biel weniger in Anspruch genommen werden, als den meisien Zeitgenossen Mängel feien durch fortgesezten Meinungsaustausch zwischen dem Bon einer Eisenbahnmaschine überfahren und getötet tourde die stellvertretenden Generalfommando und den zuständigen Haupt­lieb ist. Unsere Leistungsfähigkeit ist in dieser Hinsicht noch lange 62 Jahre alte Wagenpußerin Frau Marie Riemann aus der Ehlauer fürsorgeorganisationen abzustellen. Dem Ausbau und der Ber­nicht erschöpft. Wir könnten und würden gerne noch fehr viel mehr Straße 9, die auf dem Potsdamer Bahnhof beschäftigt war. Sie tiefung der bürgerlichen Kriegsbeschädigtenfürsorge müsse mili berbauen wenn wir nur noch mehr zu essen hätten. Aber das geriet beim Ueberschreiten eines Gleises der Wannseebahn unter tärischerseits schon deshalb jede zulässige Unterstübung zuteil Radium besitzt bekanntlich auch die Fähigkeit, die chemische Zusammen- die Maschine und wurde so schwer verlegt, daß sie auf der Stelle werden, weil ihr nach der Demobilmachung die weitere foigale Für­fegung der Dinge bis in die Atome hinein total zu verändern. starb. Diese Eigenschaft, fo feint uns, hätte der Erfinder ausnuten sollen. jorge für unsere Kriegsbeschädigten fast ungeteilt zufalle. Bis Man stelle sich z. B. ein Radiumbrot vor, das, nachdem man es rbeiter S. aus der Swinemünder Straße fich das Leben zu nehmen. sonders schwierigen Aufgabe mit größtmöglichem Erfolg zu unter­Selbstmordversuch. Mit Leuchtgas versuchte der 58 Jahre alte bahin müsse sie in den Stand gefeßt sein, sich ihrer dann ganz be­binuntergegessen hat, die im deutschen Kriegsmagen befindlichen Der Mann war schon länger lebensüberdrüssig. Als seine Frau und siehen. Mengen von Milfir. Ei- Erfag, Bouillonwürfel, Einheitsbret und Kinder nicht zu Hause waren, schraubte er die Gaslampe ab und Kohlrübenfilets in Sahne, Trinfeier, Kraftbrühe, legte sich hin, um den Tod zu erwarten. Zum Glück fehrte die Shrippen und Beefsteal verwandelt. Frau bald zurüd. Die Feuerwehr rief den Bewußtlosen in das Leben zurück und brachte ihn zur Charité.

An den schon bestehenden Berhältnißen ändert der Erlaß wohl nur selten zu finden sein wird. Beffer wäre es ja, wenn die Kriegs­nur wenig, da jezt eine andere Tätigkeit als in der Kriegsindustrie beschädigten Stellung finden könnten, in denen fie eingearbeitet und gesichert wären, wenn nach Beendigung des Krieges die gefunden Arbeitskräfte zurückfluten. Die Verhältnisse machen dies leider zu Der Rummelsburger See ist für den Eissport freigegeben worden. einem frommen Wunsch. Wird aber für die Unterbringung ber Bis 2 Uhr nadmittags steht die Eisbabn den Schullindern Groß- Ariegsbeschädigten in der Kriegsindustrie gesorgt, dann wird zu­Berline, soweit sie in Begleitung ihrer Lehrer erscheinen, zur ungleich gesorgt für die Eingewöhnung in die Arbeit. Das ist von entgeltlichen Benugung zur Verfügung. großem Wert. Denn wenn diese Eingewöhnung an sich erst ein­

,, Rabinmbrot".

Das Einheitsbrot.

Eierdieke. Bei einer Trödlerin in der Kopernikueftraße fand die Boliget drei Riften von Gier. Die Frau behauptete, fie für 1400. gekauft zu haben, um sie für fünftige Beiten für fich ein­zulegen. Die Polizei fonnte mbes feftfte Ken, daß der reiche Vorrat aus wiederholt beobachteten Gierdiebstählen auf Güterbahnhöfen in Verbindung steht. Ungetreue Kutscher hatten die für den Magistrat bestimmten Gier aus Eisenbahnwagen gestohlen und unter der Hand verlauft. Die diebischen Kutscher wurden verhaftet.

Das Nachrichtenamt des Berliner Magistrats schreibt: In einer Breffenstig ist bestritten worden, daß das Einheitsbrot in Hamburg sich bewährt habe. Wir sind deragegenüber in der Lage, eine gestern aus Hamburg vom Kriegsernährungsamt eingegangene amtliche Auskunft mitzuteilen. Danach find die Erfahrungen mit den Ein­heitsbrot durchaus günstig. Eine wesentliche Berbefferung des Roggen brots ist damit erreicht. Alagen der Bevölkerung über das geblen des Weißbrotes sind nicht laut geworden. Selbst für Krante wird nicht Beißbrot gebaden, da die erste es für entbehrlich halten. Hamburg ist in der Lage, eine allgemeine Brotration vom 18. februar ab auf 1850 Gramm zu erhöhen und hofft, durch die Einführung des Einheitsbrotes zu einer noch weiteren Erhöhung befähigt zu werden. Auch in Wies­ baden , wo das Einheitsbrot eingeführt, das Weizenbrot aber ver- Gebäd für Kartoffeln in Charlottenburg . Im Anschluß an die boten ist und nur auf ärztliches Atteft verabfolgt wird, find laut Bekanntmachung betr. Berabfolgung von Gebäd als Erias für Star­amtlicher Mitteilungen Erfahrungen mit dieser Brot- toffeln hat der Magiftrat Charlottenburg bestimmt, daß in der versorgung gut. Woche vom 29. Januar bis 4. februar 1917 an Stelle der Kar­toffeln auch auf jeden der vier Abschnitte 14 der Bufat= tartoffelfarten je 100 Gramm Gebäd entnommen werden

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Berliner Lebensmittelnachrichten.

Com Montag, den 5. Februar ab wird einem jeden Berliner Einwohner auf Abfänitt 14 der Eierfarte ein Ei gewährt. Die herrichende Kälte hat die Zegetätigkeit der Hübner sehr beeinträchtigt. Unter diesen ungünstigen Umständen gehen auch die Zufuhren ipar lich und unregelmäßig ein. Wenn also die Käufer in den Eier­handlungen in allen Fällen nicht sogleich befriedigt werden fönnen, so ist dies in erster Linie auf jene Umstände zurückzuführen, denen die Käufer sicherlich Rechnung tragen werden.

dürfen.

Aus den Gemeinden.

lebhaft zu begrüßen, wie das Antwortschreiben bes Vorfizenden des Die in diesen Säßen, ausgesprochenen Richtlinien sind ebenso Reichsausschusses für Kriegsbeschädigten fürsorge, in dem der Goff­nung Ausdrud gegeben wird, daß auf der Grundlage des engen Busammenarbeitens auch alle noch schwebenden oder neu auf­tauchenden Fragen einer baldigen Klärung und glücklichen Lösung ugeführt würben. Dazu rechnet der Reichsausschuß in erster Linie die infolge der Veränderung des wirtschaftlichen Lebens be­fonders schwierige und wichtige Aufgabe, bie Striegsbeschädigten nach Wiederkehr friedlicher Verhältnisse wieder ihren ursprüng lichen Berufen und dauernden Stellungen zuzuführen, bevor ihnen durch das Zurückströmen der gefunden Arbeiter die ihrer beschränt­ten Arbeitsfähigteit entsprechenden Beschäftigungsmöglichkeiten bes­schlossen wenden.

Ein Punkt scheint uns allerdings auch noch weiter dringend der Alärung zu bedürfen. Das ist die Frage der Versicherungspflicht der noch nicht aus dem Heeresdienst entlassenen, aber schon zur Arbeitstätigkeit herangezogenen Kriegsbeschädigten, die ihrer baldigen Erledigung barrt. Wir werden auf diesen Bunft noch in einem besonderen Artikel im Vorwärts" eingehen.

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Krieg und Boltszahl in Ungarn .

Jm ungarischen Abgeordnetenhaus trat der oppositionelle Graf Apponyi sehr nachdrücklich für gründlichen Stütter und Säuglings­schuß ein. Gr wies darauf hin, daß im Jahre 1914 noch 630 407 Geburtsjälle gegenüber 435 433( zivilen) Sterbefallen zu berzeic nen waren, 1915 die Geburtenzahl bereits auf 423 000 jant, wäh­rend die Sterbefälle in der Zivilbevölkerung auf 469 902 fliegen. 1916 aber wurden gar nur noch 280 000 Stinder geboren, allerdings starben in diesem Jahre nur 370 000 Zivilisten. Die Säuglings­sterblichkeit stieg von 19,7 Proz. im Jahre 1914 auf 26,4 Proz. im Jahre 1915, 1916 betrug sie 23 Proz.

Befreit eine Militärrente son ber Jusaltbenversicherung?

Vom preußischen Striegeurinifterimm ift verfügt werben, bas dann, wenn zu erwarten ist, daß die Griserbsbeschränkung nicht umer 10 Bros. fällt, den Berforgungsberechtigten, die im jesigen Striege eine Ariegsdienstbefchädigung erlitten haben, auf Antrag eine fak der Rente und der Kriegszulage nicht eintreten fann. dabingebende Befáeinigung auszustellen ist, daß ein gänzlicher Fort­Wenn eine Verftümmelung vorliegt, bie die Berstümmelungszulage im Gefolge hat, dann soll sich die Bescheinigung and auf diese er fireden.

Kartoffelversorgung in Neukölln. Bont Magiftrat wird uns mit geteilt, daß von der Bevölkerung verschiedentlich über die Be­lieferung mit Kartoffeln durch die Kleinhändler Silage geführt wird. Eine größere Anzahl Kleinhändler hat die Anmeldung zur Kunden liste entgegengenommen, und trozdem sie von den Großhändlern ausreichend versorgt worden sind, die Geschäfte nicht geöffnet, sondern überläßt die angemeldete Kundichaft der vom Donnerstag jeder Woche eintretenden Verisrgung aus den städtischen Geschäften. Die Kriegsamtsstelle in den Marken gibt bekannt: Befiber es ist Anweisung gegeben worden, daß die Fälle, in welchen die bon ferden, die nicht oder nicht voll beschäftigt sind, werden einzelnen Kunden von ihrem Startoffelhändler nicht befriedigt worden ersucht, ihre Pferde und Kutscher bei der Handelskammer find, nachgeprüft werden. o festgestellt wird, daß trok der Bes von Berlin , Dorotheenstraße 8, zur Verwendung zum Translieferung durch die Großhändler eine Befriedigung der Kundschaft port von Lebensmitteln und Kohlen anzumelden. nicht stattgefunden hat, werden die Kleinhändler von der fünftigen Für Gespann und Tag werden 50 M. und an den Kutscher 1 M. Belieferung ausgeschlossen. bezahlt. Die Reichsfutterstelle ist vom Striegsernährungsamt er- Kriegswirtschaft im Preise Teltsis. Einem Bericht über die mächtigt worden, für derartige Pferde eine vorübergehende außer Striegsfürsorge der Kreisverisaltung im Jahre 1916 entnehmen ordentliche Saferzuweisung zu gewähren. In Char - wir folgende Zahlen: Die Lebensmittelfürsorge der Kreisverwaltung lottenburg wurden bereits für Pferd und Tag Pfund Safer fand im Mai 1916 ihren Mittelpunkt in ber Telister Kriegswirt ausgeteilt. fchafts- Gesellschaft th. b. S., deren Umfaß sich in den Monaten Mai bis September 1916 auf nicht weniger als 17 Millionen Mari Diese Bescheinigung ivird gelegentlich von den KriegeBeichädigten belief. Brotfarten wurden im aweiten Striegsjahr an 509 947 Gin- dazu benut, gemäß§ 1237 der NBD. den Antrag auf Befreiung wohner ausgeteilt; die Zahl der Selbstversorger betrug 19 544. Für von der Versicherungspflicht zu beantragen. Der§ 1287 läßt diese Jugendliche von 14 bis 17 Jahren wurden 115 000 Brotzufalarien Befreiung zu für den, dem vom Meise oder einrent Bundesstaat ausgegeben. Der monatliche Michtbedarf bes Streises betrug burch Ruhegeld, Wartegeld oder ähnliche Bezüge im Mindestbetrag schnittlich 32 500 Doppelzeniner. Zur Sicherstellung der Kartoffel der Invalidenrente nach den Gägen der ersten Lohnklasse be­bersorgung bezog der Kreis Teltow im Frühjahr 1916 von der willigt find und baneben Anwartschaft auf Sinterbliebenen rovinzialtartoffelstelle 320 000 Beniner Speisefartoffeln. Für die interversorgung bis zum 13. April 1917 wurde bei der Reichs- fürforge gewährleistet ist. Ueber die Frage, ob eine Militär rente aut den ähnlichen Bezügen gehört, ist unter ber fartoffelstelle ein Fehlbedarf von 667 000 Beniner angemeldet. Von der eigenen Kartoffelernte des Rreises wurden 1227 000 Bentner Geltung ber RBD. noch keine Entscheidung des Reichsverfierungsamis ergangen. Aber selbst wenn diefe Rente zu den ähnlichen Bezügen für den Bedarf der verbrauchenden Bevölkerung beschlagnahmt. Im gerechnet werdeit sollte, ist die Befreiung von der Versicherungs­April 1916 trat der Kreis Teltow der Bieberteilungsstelle Großpflicht deshalb nicht angängig, weil ihr Bezug die Snwartschaft auf Berlin bei, von der er 12,98 Prozent des für Groß- Berlin ange­lieferten Schlachibichs erhält. Für den Bezug von Butter uim. interbliebenenrente nicht gewährleistet. Gs muß das aus für un­durch Speisefetttarten find im Kreise etwa 480 000 Einwohner be- berheiratete Perfonen gelten, da das Gefes feinen Unterschieb atwischen Verheirateten und Ledigen macht und naturgemäß auch rechtigt. Die Zuderkartenregelung umfaßt dagegen alle Einwohner nicht machen fann, weil es sich dabei um Verhältnisse handelt, die gegeben. Insgesamt hat der Kreis Teltow nach Einführung der wollen in den Fällen, wo der Bersicherte selbst unter Umständen des Kreises. An Einmachezuder wurden 1916 368 000 fund ab­fich ändern fönnen. Das Geiez bat die Hinterbliebenen schügen Buckerfarten bis zum Ende des Zuckertoirtschaftsjahres 1916 sich für genügend versorgt hält. Ju feinem Falle garantiert aber Die Minimaltarife für die Benugung von as automaten 26 092 Doppelzentner Zuder verteilt. eine Militärreute den Bezug der Hinterbliebenenrente. Selbst ein mögen in normalen Zeiten ihre Berechtigung baben. Gegenwärtig, Für die Familienunterstübungen wurden felt Striegsausbruch wo der Gasverbrauch nach Möglichkeit eingefchränkt werden soll, sind bis zum Oktober 1916 insgesamt 36,7 Millionen Mart ausgezahlt. heilbarer Stranter, ein fchter Langenleidender&. B., fawn ou fie zweifellos nicht am Blay. Wer z. B. für eine Mark Gas zu Die Zahl der Unterstützungsberechtigten erhöhte fich auf 100 033. einem plöglich einfegenden anderen Leiden sterben und dann besicht wenig" verbrannt hat und die Mart trotzdem zahlen muß, wird in Die Ausgaben der Gemeinden für die übrige Kriegswohlfahrts- Lungenleiden, das als Dienst- oder Kriegsdiensbeschädigung an fein Anspruch der Hinterbliebenen auf Versorgung, die, falls das der Regel durch diefe Geldstrafe veranlaßt werden, binfort das pflege beliefen sich bis Oktober 1916 auf 6,3 Millionen Mark. erkannt war, gum Tode geführt hätte, hätte gewährt werden müſſen. gange Quantum zu verbrauchen, auch wenn er es nicht durchaus nötig Aber auch wenn auträfe, daß die Militärrente von der Ju bat. Jedenfalls steht diefe Einrichtung in einem bedenklichen Widers validenversicherung befreite, läge es im wohlverstandenen Interesse spruch zu den wiederholten Aufforderungen an die Bevölkerung, mit Bicht und Brennmaterial nach Möglichkeit zu sparen. des Kriegsbeschädigten, diefen Antrag nicht zu stellen, sondern fich auch die Bezüge nach der Reichs- Versicherungsordnung zu sichern. as Siffabienstgeses hat auch auf die Kriegsbeschädigtenfür Darf ein Arzt einen Unfallverlegten als Simulanten bezeichnen? forge eingewirtt. Bieber war es oberster Grundjak aller Berufs- Einen befremdenden Beschluß hat der Werztlichen Sachverstän beratung, jeben Kriegsbeschäbigten nach Möglichkeit wieder bem bigen- Beitung" zufolge das Amtsgericht Bochum gefaßt. Es hat alten Berufe zuzuführen. Dort mur fann er die beruflichen und einen Antrag eines Berlegten, der vom Arzt als Simulant bes fachtechnischen Kenntnisse am besten ausnüßen. Das wurde aber zeichnet wurde, zurückgewiefen und dabei begründend ausgeführt, bisher jehon oft verhindert durch die vom Krieg stark beeinflußten daß die Stellung des Arztes zu den Kranken es im allgemeinen

Amtliche Fürsorgestellen für Kriegshinterbliebene find jegt in faft allen Städten und Gemeinden errichtet oder in der Bildung be­griffen. Das Kriegsministerium hat deshalb den beteiligten Stellen und Behörden empfohlen, alle interfügungsgesuche zunächſt, der Fürsorgeſtelle zur Prüfung und weiteren Veranlassung zuzuführen, foweit es sich nicht etwa um einen Einspruch gegen die Berjagung gesetzlicher Versorgungsgebührniffe handelt. Für die Prüfung der Gesuche sind bestimmte Fragen vorgefehen. Den Fürsorgestellen wird empfohlen, zu den Ermittelungen einen geeigneten Streis frei williger und erfahrener Helfer und Helferinnen zur Mithilfe im Ehrenamt heranzuziehen. Bon Kleinlichen Ermittelungen fol ab gesehen und die Geledigung nach Möglichkeit beschleunigt werden. Empfohlen wird auch, gleich die Höhe des etwa zu bewilligenden Betrages vorzuschlagen. Dabei ist mit firengster Unparteilichkeit zu verfahren. Die Kriegsbinterbliebenen find darauf aufmerksam zu machen, daß die Einreichung von Unterstügungsgesuchen und Ein­gaben unmittelbar bei dem Kriegsministerium die Erledigung ihrer Angelegenheit in den meisten Fäden nur verzögert. Die Gesuche werden doch den Fürsorgestellen zugeführt.

Keine Preisanfchriften bei Weba, Wirt- und Stridwaren. Nach einer vom Oberkommando erteilten Auskunft ist es verboten, for wohl in Zageszeitungen, periodischen Drudichriften. Breisliften, auf Anschlagfäulen, Berteilgetteln und in Schaufenstern Web , Wirt und Stridwaren mit Breifen zu versehen.

Zauchbootbriefe vom Heer. Die Auflieferung von Tauchboot Briefen ist jetzt auch durch deutsche Heeresangehörige im Felbe aus­

Soziales.- Infom

Hilfsdienst und Kriegsbeschädigtenfürsorge.